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Imkern in der Stadt "Die Honigbiene ist der Einstieg in den Naturschutz"

Wer sich im Frühjahr um sein eigenes Bienenvolk kümmern will, sollte schon jetzt mit den Vorbereitungen beginnen. Warum? Das verrät Imkerin Janine Ramcke im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Der Winter naht. Zumindest für Honigbienen: Bei Temperaturen unter 10 Grad fliegen die Insekten nicht mehr aus, sondern ziehen sich in ihre Behausung zurück. Und in Großstädten gibt es davon mittlerweile wahnsinnig viele, in der Regel aufgestellt von Freizeitimkerinnen und -imkern.

Urban Beekeeping, also das Imkern in der Stadt, bleibt ein Hype. Schon Monate vor Beginn von Anfängerkursen gibt es kaum noch Plätze. "Der Hype ist immer noch so groß, weil's einfach ein wundervolles Hobby ist", sagt Freizeitimkerin Janine Ramcke im Podcast. "Gerade für Stadtmenschen, die wenig Kontakt mit der Natur haben, ist das etwas, was sehr befreit und sehr entschleunigt."

Auch die Hamburgerin hat vor acht Jahren einen Imkerkurs besucht, ganz ohne Vorkenntnisse. "Lernen kann das jeder. Aber wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, sollte man sich damit auch auseinandersetzen." Wer im Frühjahr ein Bienenvolk betreuen will, müsse sich also schon jetzt mit dem Thema beschäftigen.

Janine Ramcke: "Wer imkert, wird gestochen. Punkt."

Janine Ramcke: "Wer imkert, wird gestochen. Punkt."

Foto: Marie Froehlich

Für Ramcke ist das Imkern mittlerweile auch ein Nebenjob: Sie produziert ihren eigenen Stadthonig, hat einen Verein gegründet, betreut Bienen-AGs an Schulen und gibt mittlerweile auch selbst Kurse für Erwachsene.

Dabei stellt sie immer wieder fest, dass Teilnehmende mit falschen Erwartungen kommen: "Weit verbreitet ist die Meinung: 'Hey, die Honigbiene ist ein Wildtier, und ich lasse die einfach ganz autark leben und gebe der einfach nur eine Behausung und überlasse sie ansonsten sich selbst.' Das klappt aber nicht. Weil wir eben nicht mehr in einer natürlichen Umgebung leben."

Und wer etwas für den Umweltschutz tun will, müsse auch nicht unbedingt ein Bienenvolk halten oder ein Bienenhotel aufstellen. Es reiche schon, Pflanzen zu pflanzen.

Dass insbesondere das Imkern uns Menschen hilft, einen emotionalen Zugang zur Umwelt zu finden, glaubt aber auch Ramcke: "Die Honigbiene ist der Einstieg in den Naturschutz, weil sie so viele Fragen aufwirft und einem so viele Verbindungen klarmacht - dass man dann ganz schnell den nächsten Schritt geht und dann bei den Arten ist, die auch wirklich bedroht sind."

Wie findet man also heraus, ob Imkern als Hobby zu einem passt? Wo stellt man die Bienenkästen in der Stadt am besten auf? Und worauf gilt es beim Bienenkauf zu achten? Auf diese und weitere Fragen antwortet Janine Ramcke im Ideen-Podcast "Smarter leben".

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