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Kleingärten Grünes Glück hinter 1,10 Meter hohen Hecken

Ein bisschen Erholung, ein bisschen Natur – dazu noch eigenes Gemüse anbauen. Tausende suchen nach einer freien Parzelle. Aber wie spießig ist das Leben in den Laubenkolonien? Zwei Kleingärtnernde antworten im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Knapp 900.000 Kleingärtnernde gibt es derzeit in Deutschland. Dazu kommen Tausende, die gern eine Parzelle hätten. Und unzählige Freunde, Bekannte oder Verwandte, die den Garten häufig mitnutzen – um zu grillen, zu pflanzen oder ein bisschen im Grünen abzuhängen. Vor allem in Großstädten hält der Kleingartenboom an. Suchende müssen oft mehrere Jahre auf ihr grünes Glück warten.

»Wir wollten auch so einen Platz, wo man den Feierabend verbringt und eine gute Zeit hat«, erzählt Kleingärtnerin Deborah Hucht im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«. Gemeinsam mit ihrem Mann Florian hat sie 2016 eine Parzelle in Hamburg übernommen. Und seitdem wissen die beiden, dass so ein Kleingarten auch ein ganz schönes Stück Arbeit bedeutet.

Denn er ist eben kein Wochenendhaus in der Großstadt, sondern »ein Garten, der dem Nutzer zur nichterwerbstätigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient«. Exakt so steht es im Bundeskleingartengesetz. Ja, erholen dürfen wir uns – aber bitte auch was anbauen!

Florian und Deborah mögen diesen Mix: Sie treffen sich im Garten mit Freunden, bauen aber auch Kürbisse, Kartoffeln, Zucchini oder Tomaten an. Und wer seinen Garten nicht direkt umgräbt, kann nach ein paar Monaten sogar Schätze der Vorbesitzer entdecken. »Wir haben unter dem einen Rhododendron dann grünen Spargel gefunden«, erzählt Florian.

Ohne Regeln kommt im Kleingarten dennoch niemand aus: 1,10 Meter hohe Hecken sind Pflicht, nur 24 Quadratmeter der Parzelle dürfen überdacht sein. Und je nach Kleingartenverein kommen noch viele weitere hinzu. Nicht ohne Grund gelten diese Kolonien oft als spießig. »Wenn man sich einen Verein anschaut, sollte man auf die Vibes achten, die Vereinskultur und auch so ein bisschen schauen, wie sehen die Gärten drum herum aus«, rät Deborah deshalb.

Und Offenheit hilft. »Spießig zu sein, ist ja auch nicht schlecht. Es ist die Frage, wie man das auslebt«, sagt Florian. »Der Kleingartenverein ist der größte Schmelztiegel. Da hast du alle Schichten. Du kannst da wirklich einen Querschnitt durch die Gesellschaft machen.«

Wie man eine passende Parzelle findet, welche Anfängerfehler sich beim Gärtnern leicht vermeiden lassen und wie spießig Kleingartenvereine wirklich sind, erzählen Deborah und Florian Hucht im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Die Folge hören Sie hier:

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