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Mental Load in der Familie Wie sich Paare Alltagsaufgaben wirklich gleichberechtigt teilen

Einkaufen, Kochen, Geburtstagsgeschenke – Familien müssen täglich an 1000 Dinge denken. Nur bleibt das meist an den Müttern hängen. Wie es anders geht, erklärt die Autorin Patricia Cammarata im Podcast.
Ein Podcast von Lenne Kaffka

Haben wir schon ein Geburtstagsgeschenk für Oma? Braucht das Kind eine neue Winterjacke? Und was essen wir eigentlich zum Abendbrot?

Diese und zig andere alltägliche Fragen gilt es wohl in jeder Familie zu beantworten. Und dabei geht es nicht nur um die offensichtlichen Aufgaben, sondern auch um einen ganzen "Rattenschwanz an Dingen, über die man eigentlich nicht redet", erklärt die Autorin und Bloggerin Patricia Cammarata im Podcast. "Und das summiert sich im Alltag zu einer nicht ganz unerheblichen Zusatzlast."

In den meisten Familien ist auch klar, wer all das auf dem Schirm hat, ohne dass es je ausdiskutiert wurde: die Mütter. Früher lief es bei Cammarata zu Hause nicht anders ab, doch mittlerweile ist die Verantwortung in ihrer Familie anders verteilt. Im Sommer hat sie nun ihr Buch "Raus aus der Mental Load Falle" veröffentlicht, in dem sie Paaren zeigt, wie gleichberechtigte Arbeitsteilung funktionieren kann.

Das Problem der mentalen Last überhaupt zu erkennen, ist dabei schon der erste Schritt: "Diese Last ist unsichtbar. Das heißt, dass man vielleicht selber erst mal gar nicht weiß, woher so eine Belastung und vielleicht sogar eine Überbelastung kommt."

Patricia Cammarata: "Mental Load ist nichts, das man irgendwann fertig diskutiert hat – das ist ein Dauerthema."

Patricia Cammarata: "Mental Load ist nichts, das man irgendwann fertig diskutiert hat – das ist ein Dauerthema."

Foto: Marcus Richter

Danach gehe es darum, sich von der Last zu befreien. "Ich habe erst mal meine To-do-Listen ausgemistet, also den sichtbaren Teil, und habe priorisiert", erzählt Cammarata. Aber auf Dauer helfen nur Transparenz und viele Gespräche, in denen die Paare das eigentliche Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfen: "Es geht nicht um Schuld, sondern um die Sichtbarkeit und den Willen: Wir wollen das anders gestalten! Und dafür muss man einfach erst mal gucken, was sind denn die Themen, die uns so beschäftigen."

Wie gelingt eine faire Umverteilung der Aufgaben? Welche Rituale können helfen, den Mental Load im Blick zu behalten? Und warum wird die Last nicht größer, wenn beide versuchen, alles im Blick zu haben? Auf diese und weitere Fragen antwortet Patricia Cammarata im Ideen-Podcast "Smarter leben".

Um die neueste Folge zu hören, klicken Sie oben am Artikelanfang einfach auf Play. 

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