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130 km/h auf Autobahnen: Tempolimit senkt Unfallzahlen drastisch
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Die Bundesregierung lehnt eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung ab - dabei zeigen Beispiele in Brandenburg und NRW: Mit Tempo 130 reduziert sich die Zahl der Unfälle, der Verletzten und der Toten erheblich.

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schwerpunkt 29.01.2019, 11:26
550.

Zitat von QuaxAir
Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.... Die Unfall und Totenzahlen sind seit Jahren gesunken und befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Dann brauchen wir natürlich noch zusätzlich ein Tempolimit damit wir noch "sicherer" sind. Wie geht das damit zusammen, dass der Großteil der tödlichen Unfälle auf Landstraßen passiert? Wir werden nur noch vera.... Von der Regierung, Verbänden und Lobbyisten. Sollte es kommen, werde wohl auch ich zum Afd -Wähler werden. Überall nur noch Gängelung, Vorschriften, Regelungen, Einschränkungen. Und das natürlich nur zu unserer "Sicherheit".Irgendwann sind wir so sicher dass uns keine Luft mehr zum atmen bleibt. Ich warte noch auf die Helmpflicht für Fußgänger.....
Wenn Sie aus solchen Gründen AfD wählen, dann gehört es Ihnen nicht anders. Alleine Ihre "Argumentation" als Begründung dafür macht Sie jetzt bereits zum prädestinierten AfD-Wähler.
Diese Partei hat Sie verdient.

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uguntde 29.01.2019, 11:28
551.

Zitat von lock_vogell
vor 15 jahren gabs also noch kein ABS? ja ne is klar... selbst mein guter alter clio (gott habe ihn selig) bjhr. 2003 hatte ABS und die ganzen raser/vertreter dienstwagen hatten schon mitte/ende der 90er alle ABS... und DAS sind ja die die am meisten drängeln, rasen und nötigen, nicht der kleine clio, oder der kleine corsa, die 1999 vieleicht tatsächlich noch kein ABS hatten.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt sind ja immer die Fahrzeuge, die in den jeweils vergangenen 15J auf dem Markt kamen, auf der Strasse. Und der Anteil der Fahrzeuge die Fahrsicherheitssysteme haben ist heute viel höher. Da ist ABS natürlich weniger wichtig als ESP - das kam in Ganf als die Mercedes A-Klasse 1997 ein Elchtest-Problem hatte. Hete hat das jeder besser Mittelklassewagen.

Mit den jetzt verfügbaren Techniken (Abstandssensoren etc) wird das Fahren noch deutlich sicherer, und man könnte diese Technologien so schnell wie möglich verpflichtend in allen Neuwagen einführen. Im nächsten Schritt wird danna auch ein vernetztes Fahren zu ermöglichen. Die Technlogien sind da und verbessern die Sicherheit immens.

Sicher kommt das erst in Fahrzeugen, der Oberklasse, und natürlich sind das die die schneller fahren. Ich sehe da aber kein Problem. Ich selbst fahre sehr selten, und auch keinen neuen Mercedes.

Bei diesen neuen Technologien kann eine alter 2003 Clio dann vielleicht wirklich nicht mehr mithalten. Aber der ist auch alles andere als Umweltfreundlich und Schadstoffarm, der ist bestimtmnoch be EURO3.

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slowboarder 29.01.2019, 11:28
552. seit wann ist ein Tempolimit eine Strafe??

Zitat von Nicht nachvollziehbar!
Also (ganz klar) ja man würde mit einem Tempolimit die Freiheit einschränken. Wenn sich Leute wegen zu schnellem fahren töten oder verletzen, dann sind diese selber Schuld, da sie sich nicht einschätzen können, aber deswegen die Hälfte der Bevölkerung zu bestrafen ist lächerlich und deswegen ist die Entscheidung der Regierung auch richtig.
naja, ein Tempolimit als "Strafe" zu bezeichnen, ist schon dreiste Polemik.
ich muss sagen, dass ein einziger Unfall, der mich zwingt irgenwo ne Stunde im Stau zu stehen, meine Freiheit stärker einschränkt, als ein ein Tempolimit.
Dann müsste man konsequernter weise auch jeden Unfallverursacher, wegen dem es zu einem Stau kommt auch noch gleich wegen zigfacher Freiheitsberaubung verklagen.

Das Problem ist ja auch, dass bei einem Unfall nicht nur dejenige stirbt oder verletzt wird, der zu schnell gefahren ist, bzw gegen die Verkehrsregeln verstoßen hat, sondern in der Regel auch Unschuldige.

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toll_er 29.01.2019, 11:30
553. klammheimlilche

Nun, bei mir würde sich keine klammheimliche Freude breitmachen, wenn einer dieser Frei-Fahrt-Vertreter wegen zu hoher Geschwindigkeit tödlich crashen würde. Ich wäre nur traurig darüber, dass Blödheit doch tödlich sein kann. Die Rechnerei, wie viele Tote es wegen zu hoher Geschwindkeit es auf BAb weniger gäbe, ist doch müssig und menschenlebenverachtend. Schon ein Toter weniger ist mehr Wert als alle Rechte auf Tempo 200 oder so. Auch, wenn es einer dieser Tempo-Vertreter sein sollte.

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nixproblem 29.01.2019, 11:32
554. Wieviele Unfälle bei Tempo größer 130 km/h?

Zwar werden nicht wenige Untersuchungen genannt, aber die m.E. entscheidende Frage wird - zumindest im Artikel - bei keiner einzigen Untersuchung beantwortet. Das ist die Frage, wie viele Unfälle/Tote sind auf ein höheres Tempo als 130 km/h zurückzuführen. Die aus dem Jahre 2016 stammende Untersuchung des DVR soll darauf zwar eingehen - ich lese hier aber nur von "nicht angepasster" Geschwindigkeit und Differenzierung zwischen Streckenabschnitten mit und ohne Tempolimit. Das ist aber keine Antwort auf die entscheidende Frage.

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schwerpunkt 29.01.2019, 11:33
555.

Zitat von schwäbischalemannisch
Die Unfälle werden durch Raser verursacht. Das sind nur wenige. Die große Mehrheit will einfach nur schnell von a nach b kommen. Tempomat auf 180 und dann gemütlich aber schnell ans Ziel kommen. ::.:...… Wenn es das autonome Fahren in Stufe 5 gibt, dann sind Tempolimits ohnehin vom Tisch. Zumindest auf Fernverkehrsstrassen. Dann regelt die Technik welche Geschwindigkeit optimal ist. So lange muss man sich eben noch gegen den Neid der Besitzlosen wehren. Oder endlich eine Autobahnmaut einführen, die den Namen auch verdient. Mind. 500€ Jahresgebühr. Dann klappt es auch wieder mit dem Tempomat auf 180 gemütlich und ohne Stress schnell von a nach b zu kommen.
Gegenbeispiel:
Autobahnmaut progressiv PS-abhängig. Das heißt bi 50PS 50 Euro pauschal. Darüber wird steigt die Maut quadratisch mit der PS-Zahl. das heißt 100PS kostet 200 Euro p.a. 200PS 400 Euro u.s.w.

Dann gebe ich Ihnen recht, dann wird es auf der Autobahn sicher gemütlich und entspannt.
Allerdings dürfte dagegen die Automobilindustrie einen grandiosen Feldzug führen. Aus deren Sicht dann auch zurecht, da dies dann wirklich Umsatzeinbrüche bei den Autos in D bescheren würde, für die die deutsche Automobilindustrie führt und Geld verdient

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danubius 29.01.2019, 11:35
556. Freie Fahrt für freie Bürger?

Ich bin für Tempo 130 /h auf der Autobahn mit LKW-Überholverbot (außer bei drei Fahrspuren) - auch in ganz Europa. Gründe: besser fliessender Verkehr bei gleichzeitig höherer Verkehrsdichte, weniger Staus, nervenschonenderes Fahren da weniger Spurwechsel durch ausscherende Fahrzeuge, etc. Wir fahren viel und häufig in A/CH/F - ist dort ein angenehmes, nicht ermüdendes Fahren, auch im Berufsverkehr. Ich bin darüberhinaus für Section Control - abruptes Bremsen vor einem Starenkasten und danach erneutes Beschleunigen ist ebenfalls verkehrsgefährdend und unfallträchtig (meist mit plötzlichem Spurwechsel verbunden weil der voraus Fahrende nicht so schnell beschleunigt...). Wenn ich glaube, mein Auto jenseits der 250 km/h richtig "ausfahren" zu müssen, dann nutze ich eben eine Rennstrecke ...

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hegri 29.01.2019, 11:36
557. Bin felsenfest davon überzeugt

dass bei einem intakten und damit weitestgehend Stau-unanfälligen Autobahnnetz jeder sehr gut mit einer maximalen Geschwindigkeit von 130 km/h leben könnte.

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Reissack 29.01.2019, 11:37
558. mit 130 komme ich überall hin

bei Nässe* noch 110 (*das ist dann, wenn man einen Scheibenwischer bernötigt) Die Geschwindigkeitsbegrenzung immer im Zusammenhang mit "Klima" zu bringen ist für mich Blödsinn. Es geht mir um die Sicherheit. Auch stelle ich z.B. bei Fahrten in Frankreich einen besseren Verkehrsfluss fest. Auch den Schilderwald im unteren Bereich (zuviel 30 er Zonen, bei uns fahren dort die Anwohner am Schnellsten) und den Verkehrsfluss beeinflussende Hindernisse beseitigen. Intelligente Verkehrsleitsysteme und drastische Kontrollen beim Lastverkehr mittels nicht deaktivierbarer, verbindlich vorgeschriebener Assistenzsysteme (Abstandsregler und Spurwechselverhinderer bei nahenden schnelleren Fahrzeugen) sollten eine wesentliche Reduzierung der Gefahrensituationen (mit oder ohne Unfall) bringen. Nicht die "erpressten" LKW Fahrer bestrafen (außer bei persönlichen Vergehen wie Alkohol etc.) sondern die Fahrzeuge stilllegen, je nach schwere des Vergehens. Dann schaun mer mal.

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Hajojunge 29.01.2019, 11:37
559. Schluß mit der Raserei

Es gibt bereits eine virtuelle, aber rechtlich verbindliche Geschwindigkeitsbegrenzung, die im Falle eines Falles greift.
Es ist die Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Sie ist mit ihreren rechtlichen Folgen den wenigsten Autofahrern bekannt. Sie sagt ganz klar aus, daß ein Verkehrsteilnehmer, der schneller fährt, auch auf Strecken ohne Tempolimit immer eine Mitschuld an einem Unfall bekommt, weil er nicht mit angemessenem Tempo unterwegs gewesen ist. Wer also mit 200 km/h brettert und vor ihm schert einer aus, muß auch mögliche Folgen einkalkulieren, weil der Vordermann kaum eine Chance hatte, den Raser rechtzeitig wahrzunehmen.
Die meisten Autofahrer sind dem hohen Tempo ohnehin weder technisch noch charakterlich gewachsen. Allzu oft leben sie ihre Aggressionen am Steuer aus. Ein Tempolimit Tempo 130 führt zu entspanntem Fahren. Merkwürdig, jenseits der Grenzen klappt das doch auch, und der deutsche Autofahrer wird lammfromm. - Tempo 100 auf zweispurigen Landstraßen, besonders auf denen mit Alleebäumen, ist ebenfalls viel zu hoch. In Brandenburg fordert es ständig einen hohen Blutzoll. Ich meide diese Landstraßen, wo immer es möglich ist, was auch dem hier etwas abweichenden Fahrstil geschuldet ist.

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