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130 km/h auf Autobahnen: Tempolimit senkt Unfallzahlen drastisch
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Die Bundesregierung lehnt eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung ab - dabei zeigen Beispiele in Brandenburg und NRW: Mit Tempo 130 reduziert sich die Zahl der Unfälle, der Verletzten und der Toten erheblich.

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berthadammertz 29.01.2019, 07:37
70. Roma locuta, causa finita.

Ich bitte Sie: Was sollen diese lächerlichen Einwände? Es geht um Absatz, Profite etc. Die Autoindustrie hat alles ge- und erklärt; dazu das obligatorische Universalargument (böswillige Menschen sprechen vom üblichen "Totschlagargument") vom Arbeitsplatzverlust (mir kommen die Tränen!) ... und die Politik hat bereitwillig genickt und gehorcht.
Wie sagte man zu meinen Zeiten:
Roma locuta, causa finita.
Danke, Herr Scheuer, danke, Bundesregierung!
Für die Presse: Bitte Diskretion bezüglich Unfälle etc.

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bauschinoer 29.01.2019, 07:37
71. Physik und Experten

Ich persönlich finde es immer gut, wenn Experten physikalische Gesetze bestätigen. Schule Klasse 6, Zusammenhang von Geschwindigkeit und Bremsweg! Spätestens Klasse 10 sollte auch der Impulserhaltungssatz bekannt sein! Und das ein gleichmäßiger Verkehrsfluss entspannt ist sicher auch keine wirkliche Erkenntnis Was in der ganzen Diskussion allerdings untergeht ist der Faktor "Mensch". Freiheit, Nervenkitzel, Mut, Spannung ... Leben!
Das sucht Ottonormalverbraucher nicht auf Arbeit.

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timo0105 29.01.2019, 07:37
72. Langsam ist es genug

Und schon wieder ein neuer Artikel bei SPON, mit dem das Tempolimit bejubelt wird. Dabei wird vom Spezialfall (Unfallschwerpunkte) auf die Allgemeinheit geschlossen. Guter Journalismus sieht anders aus.
Dem Verkehrsproblem damit begegnen zu wollen, mehr Autos auf die Straßen zu quetschen, bringt wenig. Wo sind die Konzepte, die den Verkehr reduzieren? Ein zügiger Verkehrsfluss durch Tempolimits kann nur zusammen mit Überholverboten und Mindestegeschwindigkeiten für einzelne Fahrstreifen funktionieren.

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andiwe 29.01.2019, 07:38
73. Prozentrechnung für Anfänger...

Wenn auf 70% unlimitierten Strecken 66% aller tödlichen Unfälle passieren, ist das ein klarer Beweis für die These? Dass es Strecken gibt, auf denen man die Geschwingigkeit einschränken soll bzw. muss bezweifelt niemand. Hie z.B. wegen hohem Verkehrsaufkommen. Aber Einzelfälle machen keine generellen Aussagen, oder wie unser Statistik-Professor es ausdrückte: Eine getürkte Studie erkennt man am Titel. Achten Sie einfach auf die Worte 'am Beispiel von', das steht in Wirklichkeit für 'Die Gesamtheit der Daten kommt nicht auf die Aussage die wir wollen, also haben wir die uns nicht passenden Daten weggelassen'. Intelligente Verkehrsbeeinflussung ist die richtige Lösung. Einschränkung wo und wann nötig, aber nicht immer. Die Technik gibt es, nutzen wir sie. Und wegen des Benzinverbrauchs: Staus kosten weit mehr Sprit als Schnellfahrer, warum tun wir nicht dagegen etwas? Da käme vielleicht ein einstelliger Prozentsatz und nicht Bruchteile eines Promilles heraus.

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binnenfuchs 29.01.2019, 07:39
74. Eine schlimme Überschrift - hier wäre kritischer Journalismus gefragt

Hauptsache die Statistik bestätigt meine Meinung - Augen zu und durch. Wäre es nicht angebracht, jegliche Statistik kritisch zu hinterfragen? Die DVR Erhebung aus 2016 besagt, dass von 185 Todesopfern bei Unfällen mit nicht angepasster Geschwindigkeit, 66% bzw. 122 Opfer in Bereichen ohne Tempolimit und 34% bzw. 63 Opfer in Bereichen mit Tempolimit zu beklagen waren. Wie in der Statistik zu Tempolimits auf Bundesautobahnen aus dem Jahr 2015 zu sehen, waren 70,4% des betrachteten Verkehrsnetzes ohne Tempolimit befahrbar, im Rest 29,6% galt ein Tempolimit. Somit entfallen auf 70,4% des Autobahnnetzes ohne Tempolimit nur 66% der Verkehrstoten bedingt durch nicht angepasste Geschwindigkeit. Das schliesst gleichfalls Unfälle ein, die bei einer Geschwindigkeit stattgefunden haben, die unterhalb eines diskutierten Tempolimits liegen. Aus dieser Betrachtungsweise kann man genauso gut schliessen, das Strecken ohne Tempolimit sicherer sind als Verkehrsbereiche mit Tempolimit. Sollte man aber nicht, die hier dargestellte Datenbasis ist einfach zu dünn. Ganz peinlich ist die Betrachtung von einzelnen Autobahnabschnitten ohne lokale Besonderheiten darzustellen. Es kann ja durchaus richtig sein, für bestimmte Streckenabschnitte ein Tempolimit vorzusehen - ausgehend von den baulichen Gegebenheiten, typischen Witterungsverhältnissen, Verkehrssituation. Daraus dann allgemein abzuleiten, ein Tempolimit auf allen Strecken hat exakt die gleichen Effekte ist einfach lächerlich.

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redrat69 29.01.2019, 07:39
75. Nach Diesel

Das neue Thema, das Spiegel durch das Dorf treiben will und keine Ruhe gibt bis was passiert. Auch wenn ich nichts gegen Tempo 130 habe, da man außer nachts eh kaum mehr als 100 fahren kann, finde ich es befremdlich wie hier agiert wird.

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brutus972 29.01.2019, 07:39
76. Ist doch logisch,

das kann schon ein 10-jähriger erkennen, dass ein Tempolimit gut für Mensch und Umwelt ist. Auf einem ähnlich niedrigen Niveau, wie der USA-Trump, ist unser Verkehrsminister Andreas Trump. Da werden Sachen erfunden und gelogen, dass sich die Balken biegen. Bei beiden werden ausserdem Nebelkerzen geworfen, um vom Thema abzulenken. Da wird über Bullshit diskutiert, anstelle von einer Verkehrspolitik aus einem Guss.

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pipapo123 29.01.2019, 07:39
77. Studie

Zeigt die Studie auch auf, wie hoch die Baustellen-Belastung jeweils war? Erfährt man was darüber, dass sich in dem Zeitraum die Anzahl der Autos mit automatischem Abstandsassistenzen eventuell erhöht hat? Wurden die Autos nicht generell sicherer über die Jahre?
Hier in der Umgebung (A5/A8) passieren täglich Unfälle auf Autobahnabschnitten mit Geschwindigkeitsbegrenzung und Baustellen. Und ja auch tödliche (Stichwort LKW und Stau) Und nun? Noch langsamer fahren?

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Schimanski 29.01.2019, 07:39
78. Die liebe A4

die fahre ich jeden Tag.
Und gerade heute Morgen gab es wieder eine dieser Situationen, die absolut nichts mit Tempolimit zu tun hat und trotzdem dafür verantwortlich ist, dass schwere Unfälle passieren.
Berufsverkehr, kurz vor AK-Köln-West. Wie üblich ist die LKW Spur ziemlich frei, da ja gefühlt niemand mehr dort fährt. Lieber tut man dies auf der mittleren und linken Spur. Ein Sprinter macht sich das zunutze und überholt erstmal schön alle Verkehrsteilnehmer rechts, blinkt kurz vor dem nächsten LKW 1x und zieht gnadenlos auf die mittlere Spur in die "Lücke", PKW muss bremsen, schert fast aus vor Schreck. Dann das selbe gleich nochmal auf die rechte Spur und zack wieder zurück auf die mittlere und rechte Spur. War spannend zu beobachten, wie der Typ sich durchschieben wollte.
Jetzt mal meine Frage: Würde mit dem Tempolimit auch die Vernunft auf der Straße einkehren?

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exe1310 29.01.2019, 07:40
79. A4

Das genannte Teilstück der A4 führt 8-10km nur gerade aus und ist so langweilig gestaltet, dass die Leute einschlafen. Durch fehlendes LKW-Überholverbot wird da zudem eine 3-spurige Autobahn zur 1-spurigen. Die Rechte und mittlere Spur ist voll mit 80 bzw 81 km/h fahrenden LKWs. Die Linke ist voll mit 110kmh überholenden. Absolut dämliche Autobahn mittlerweile. Man könnte eine Autobahn von Anfang an gut planen, dann hätte es auch dort weniger Unfälle ohne Tempolimit gegeben.

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