Forum: Auto
30 Automodelle fallen bei Verbrauchstest durch
DPA

Das Verkehrsministerium hat Messungen an mehreren Automodellen durchführen lassen. Bei 30 Pkw wurden laut SPIEGEL-Informationen verdächtig hohe CO2-Emissionen gemessen. Sie verbrauchen mehr Sprit als angegeben.

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o.b.server 20.05.2016, 10:30
140. Wenn man keine Ahnung hat....

Zitat von spiegkom
Wieder mal gravierend sachliche Fehler in vom SPON recherchierten Artikeln: CO2-Emmissionen sind nicht Spritverbrauch.
Natürlich ist die CO2-Emission gleich dem Kraftstoffverbrauch. Bei einer idealen stöchiometrischen Verbrennung entsteht aus 1 kg Dieselkraftstoff ca. 3,17 kg CO2.

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themasterofdesaster 20.05.2016, 10:32
141. Weiß jeder seit Jahrzehnten...

Die genormten Fahrzyklen, mit denen alle Hersteller arbeiten, sind nicht realistisch, waren sie noch nie, und es war auch politisch noch nie gewollt, dass sie es mal werden. Aber auf einmal macht irgendein Schreiberling daraus ein Skandälchen. Langweilig!

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Luna-lucia 20.05.2016, 10:33
142. für die Täter keine Konsequenzen

das ist gelinde gesagt, eine grobe Behinderung (auch nach Strafgesetzbuch!) der Strafverfolgungsbehörden! Denn, es ist ja ein nachweisbarer Betrug in großem Umfang, für den auch durch Zulassung, viele Behörden nicht straffrei bleiben sollten! Oder warum hackt das Finanzamt nicht nach? Oder warum bleiben trotz! riesiger Beweislast, die Prüfbehörden, wie der TÜV ... immer noch untätig? Gerade die müssten doch eine gesetzliche Maßnahme ergreifen, wenn diese Schummeleien zweifelsfrei nachgewiesen werden und wurden! Ein Kaugummidiebstal kommt unter blödsten Umständen zum Staatsanwalt! Aber ein massenhafter, fortgesetzter Betrug, mit Körperverletzung an der Bevölkerung, bleibt vollkommen ungeschoren!!? Machen sich da nicht auch langsam auch die Strafverfolgungsbehörden mitschuldig? Mitschuldig, durch (> angeordneter?) Unterlassung!?

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aschwerdtfeger 20.05.2016, 10:33
143. Scheinheiligkeit

Jeder weiß es, alle akzeptieren es. Nur der Verkehrsminister drückt seine Verwunderung darüber aus. Es ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten. Es kann eben nicht gezaubert werden. Hier gibt es nur eine einzige Lösung. Die Gewichte der PKW herunter, weg mit den SUVs. Panzerfahrermentalität ändern. Nur wer Pferdeanhänger oder Caravan zieht, bekommt eine Genehmigung schwerere PKW zu fahren. Geprüft wird das, wenn eine Anhängerkupplung dazu montiert wird. Das ist eine Minderheit der Autofahrer. Alles andere ist Killefit. Naturgesetze kann man nicht umgehen. Schwerere Massen zu beschleunigen bedeutet höhere Verbräuche und damit höheren CO2-Ausstoß.

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7eggert 20.05.2016, 10:34
144.

Zitat von 0815jrb
Ja genau. Damit dann jeder Millionen einklagen kann, weil man ihm nicht gesagt hat, dass er sich verbrüht, wenn er sich einen heißen Kaffee beim Autofahren über die Beine schüttet. …
Wer mitbekommt, daß seinen Kunden regelmäßig Unfälle beim Öffnen des von ihm aufgebrachten klemmenden Deckels vom "Kaffee mit Milch und Zucker" passieren, muß nun mal dafür sorgen, daß diese von ihm geschaffene Gefahr entschärft wird. Insbesondere wenn der Kaffee Verbrühungen dritten Grades und privat zu tragende Krankenhauskosten verursacht, ist man dann in der Verantwortung.

Und das ist auch in Deutschland so.

Die zugestandene Summe bewegt sich im Übrigen eher im Bereich 100 000 Dollar, die genaue Summe ist geheim. Die Dame kann froh sein, wenn der größte Teil der Behandlungskosten bezahlt wurden.

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Dr.W.Drews 20.05.2016, 10:36
145. Lebenslügen der deutschen Autoindustrie

Es führt kein Weg daran vorbei: Entweder müssen wir sehr viel kleinere, leichtere und vor allem schwächere Autos fahren oder aber die Politik muß offen ihr Scheitern eingestehen und diesen ganzen Umweltfirlefanz beenden.
Es gibt keine SUV oder 150 kw-Limousinen die die CO²-Grenzwerte einhalten können.

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lab61 20.05.2016, 10:45
146.

Zitat von RadioLA
Jetzt fliegen also den eingefleischten Fans deutscher Autos, die auch gerne ständig von Präääämium faseln, die Lügen um die Ohren. 1. Vielleicht setzen sich dadurch nun endlich auch nüchterne und sachliche Lernprozesse in Gang, z.B. daß deutsche Autos gar nicht so Prämium sind, wie sie gerne dargestellt werden, weil auch deutsche Hersteller nur mit dem selben physikalischen Wasser kochen können wie z.B. andere Hersteller aus den USA oder Asien auch.
Der Begriff der Premium-Marke macht sich ja nicht allein an niedrigen Verbrauch oder effektiver Abgasreinigung fest.

Sie werden wohl kaum in Abrede stellen können, dass die Mehrzahl der bahnbrechenden und signifikanten Entwicklungen auf dem Automobilsektor von deutschen Entwicklern beigesteuert wurden. Wie auch das Automobil schlechthin.

Der Begriff "Premium" macht sich an vielen fortschrittlichen Technologien und Entwicklungen fest. Und nicht zuletzt an der Produktions- und Verarbeitungsgüte des Produktes Auto. Ebenso am Kundenservice usw.

Und da sind deutsche Autos nunmal Premium. Ohne in Abrede stellen zu wollen, dass es auch in anderen Ländern einzelne Premium-Marken gibt, wie z.B. Lexus.

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mazzmazz 20.05.2016, 10:49
147. Man kann es nicht oft genug sagen:

SIE als Verbraucher haben es in der Hand!
In diesem Artikel geht es um unrealistische Angaben zum Kraftstoffverbrauch durch die Fahrzeughersteller.
Die Angaben beziehen sich auf einen Normzyklus, den alle Hersteller bei der Ermittlung der Verbrauchswerte zu nutzen haben.
Nun könnte sich daraus für den Verbraucher zwar kein absolut gültiger Wert ergeben, da sein Fahrprofil üblicherweise von dem in der Normprüfung angenommenen Profil abweicht. Aber man könnte relative Vergleichswerte erhalten.
Wenn nicht die Abweichungen von den Normwerten bei einem vergleichbaren, realistischen Fahrzyklus unterschiedlich stark von der gesetzlichen Norm abweichen würden.
So weit, so schlecht. Keine Vergleichbarkeit - wertlose Werte.
Was man manchen Dieselfahrzeugherstellern ZUDEM vorwirft ist, die Abgasreinigungssysteme illegal (VW) oder zumindest moralisch verwerflich (alle anderen bis auf BMW) zu manipulieren.
Das sind zwei unterschiedliche Themenkreise!
Nun könnten Sie als Verbraucher entweder, wie bisher, möglichst viel Motorleistung bei möglichst geringem offiziellen Normverbrauch und möglichst viel Elektronikspielzeug in einer möglichst prollig gestalteten Karosserie ohne Rücksicht auf die Wartungs- und Reparaturkosten nachfragen.
Oder Sie könnten in Zukunft Fahrzeuge nachfragen, die zu Ihrem Fahr- und Transportprofil passen (dann würde der Dieselabsatz sofort um 70% verringert und keiner würde sich über teure Reifen und Bremsen für Frontantrieb-SUV beschweren), günstig zu unterhalten sind und bei realistischen Betriebsbedingungen in vernünftigem Maße umweltfreundlich nutzbar sind.
Zudem könnte man auf überflüssige Kurzstrecken verzichten.
Des Weiteren könnten Sie von Ihren Lokalpolitikern verlangen, auf unsinnige Verkehrsbehinderungen zu verzichten, die den Verbrauch unnötig in die Höhe treiben.
Das alles passiert nicht, also meckern Sie nicht!
Auf der Straße sieht man meist Autos >4,5m Länge mit

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Süddeutscher 20.05.2016, 10:53
148. Schuld trägt doch die Umweltlobby und die Politik.

Die Ziele sind einfach zu ergeizig! So ist es halt. Die Industrie schafft es eben nicht, Autos zu bauen, die Spaß machen und gleichzeitig die Grenzwerte einhalten. Zudem kann der Mensch durch sein Verhalten das Klima sowieso nicht beeinflussen. Die These, dass die Erderwärmung beeinflussbar ist, ist durch nichts bewiesen. Aber die Ökoterroristen haben es mit vielen Naiven und deren Spendengeldern sowie durch Unterstützung von linken Gutmenschen geschafft, die Gesellschaft dies glauben zu lassen. Ich trete in jedem Fall weiter aufs Gas. Und mache die Wahl meines Kraftfahrzeuges in keiner Weise von dessen Verbrauch abhängig. Die erhöhte Steuern zahle ich gern. Und Umweltzonen? Haben keinen Sinn, solange der öffentliche Nahverkehr nur ein so jämmerliches Angebot vorhält. Das ganze ist für mich viel Wind um überhaupt nichts.

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hgri 20.05.2016, 10:55
149. Die Auswirkungen

auf die gesamtdeutsche Wirtschaft sind noch garnicht absehbar. Die Autohersteller werden Rückstellungen bilden, sparen, Personal entlassen (Stammpersonal zunächst nicht), Zuliefererpreise drücken... Dann werden die Zulieferer wiederum "Maßnahmen" ergreifen usw. Müsste man all das nicht in Erwägung ziehen würde ich sagen: Ja, verdonnert diese Vollidioten zu Höchststrafen und tretet ihnen richtig in den Allerwertesten!!! Aber man kann sich nur wünschen, dass die Autohersteller gelernt haben und mit finanziellen Blessuren, will sagen halbwegs unbeschadet, aus der Sache rauskommen. "Hängt sie auf!!" ist keine realistische Option.

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