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30 Automodelle fallen bei Verbrauchstest durch
DPA

Das Verkehrsministerium hat Messungen an mehreren Automodellen durchführen lassen. Bei 30 Pkw wurden laut SPIEGEL-Informationen verdächtig hohe CO2-Emissionen gemessen. Sie verbrauchen mehr Sprit als angegeben.

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dlmb 20.05.2016, 08:34
50.

Zitat von Bernhard.R
Von den Bundesautoministern Wissmann und Dobrindt ist keine Transpanrenz zu befürchten. Aber warum hilft unsere Wahrheitspresse denen nicht auf die Sprünge?
Seit wann geht es da um Wahrheit? Es geht um Auflage. Und da sind Skandale oder Dinge, die man als solche verkauft, gerade richtig.

Die Verbrauchsmessung beim Opel Zafira durch die DUH ist eine alte Kamelle. Dass Opel damals der DUH vorgeworfen hat, die falsche CO2-Angabe für das getesetete Modell zugrunde zu legen, hat der Spiegel doch glatt in seinem Artikel vergessen.

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wll 20.05.2016, 08:34
51. Kein Titel

Zitat von K:F
jeder Hansel weiß, dass die Soll Verbrachswerte nie mit den Ist Verbräuchen übereinstimmen. Die hohen Istverbräuche wurden immer mit dem persönlcihen Fahrstiel, Kurzfahrten etc. seitens der Hersteller abgewiegelt.
Was zwangsläufig so ist, da die für den Testzyklus Geschwindigkeiten und vor allem Beschleunigungen unrealisitisch niedrig sind. Zudem dürfen die Hersteller die Reifen fast maximal aufpumpen und sämtliche Verbraucher stillegen. Alles in allem ist der Testzyklus ein mehr als unrealistisches Szenario.

Darum geht es aber im Artikel nicht, sondern darum, dass etliche getestete Fahrzeuge sogar auf dem Prüfstand deutlich über den von den Herstellern gemeldeten angeblichen Emissionswerten liegen. Und das lässt angesichts der bereits aufgeflogenen Abgasbetrügereien einen sehr hässlichen Verdacht aufkeimen...

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monolithos 20.05.2016, 08:34
52. Wen interessiert das denn schon

Wen interessiert eigentlich der Spritverbrauch wirklich? Na klar, man hat mal wieder was, worüber man sich empören kann, weil man "Betrug" schreien kann. Aber wer Sprit sparen will, muss anders fahren als die meisten Autofahrer. Vor allem zu hohe Geschwindigkeit und sinnloses Überholen, aber auch zu schwere Fahrzeuge mit zu hohen Motorleistungen kosten viel mehr Sprit als die Betrügereien der Automobilindustrie.

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Svante07 20.05.2016, 08:36
53. Gravierend sachliche Fehler?

Zitat von spiegkom
Wieder mal gravierend sachliche Fehler in vom SPON recherchierten Artikeln: CO2-Emmissionen sind nicht Spritverbrauch.
Die CO2-Emissionen zeigen nur den Mindestverbrauch an (Totaloxidation). Die Abweichungen dürften aber nicht groß ins Gewicht fallen.

Wo sind die Fehler jetzt gravierend?

Oder wollten Sie darauf hinaus, dass SPON es anders formuliert:
Die CO2-Emissionen sind ein Maß für den Spritverbrauch.

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FakeBot 20.05.2016, 08:36
54.

Zitat von spiegkom
Wieder mal gravierend sachliche Fehler in vom SPON recherchierten Artikeln: CO2-Emmissionen sind nicht Spritverbrauch.
Der Zusammenhang zwischen CO2-Emmissionen und Kraftstoffverbrauch ist linear uns lässt sich somit 1:1 umrechnen. Das ist nicht inkompetent sondern jedem der ein Auto besitzt und Steuern bezahlt seit Jahren bekannt.

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BenSei 20.05.2016, 08:37
55. eingeschossen

Ja, das Opel böse ist, wissen wir ja inzwischen, auch das der Spiegel das mit rausgefunden hat.
aber welche 29 anderen Fahrzeuge sind es? das ist ja nichtmal n clickbait.

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jjcamera 20.05.2016, 08:37
56. verschiedene Interessen

Dem Verkehrsexperten Krischer von den Grünen liegt das Wohlergehen der deutschen Automobilindustrie verständlicherweise nicht am Herzen, dem Verkehrsminister muss es aus beruflichen Gründen am Herzen liegen: ohne Automobilindustrie kein Verkehr, ohne Verkehr kein Verkehrsminister.

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RadioLA 20.05.2016, 08:37
57. Es geht voran!

Jetzt fliegen also den eingefleischten Fans deutscher Autos, die auch gerne ständig von Präääämium faseln, die Lügen um die Ohren. Fast könnte man schadenfroh werden, wenn da nicht gleichzeitig die traurige Wahrheit ans Licht kommen würde, daß diese eingefleischten Fans aus Leichtgläubigkeit selber die Opfer der verlogenen Fahrzeughersteller und deren Marketingabteilungen wurden. Also verkneife ich mir diese Schadenfreude. Immerhin eröffnen sich jedoch plötzlich völlig neue Perspektiven, als da sind:

1. Vielleicht setzen sich dadurch nun endlich auch nüchterne und sachliche Lernprozesse in Gang, z.B. daß deutsche Autos gar nicht so Prämium sind, wie sie gerne dargestellt werden, weil auch deutsche Hersteller nur mit dem selben physikalischen Wasser kochen können wie z.B. andere Hersteller aus den USA oder Asien auch.

2. Vielleicht wird nun endlich weitläufig erkannt, daß die von fachlich völlig inkompetenten EU-Kommissaren vorgegebenen Testmethoden von jeglicher technischen Realität weit entfernt sind.

3. Vielleicht dämmert es nun auch einigen technisch nicht so bewanderten Zeitgenossen, daß Dieselmotoren in Rasenmähergröße und mit hohen Drehzahlen physikalisch nie sauber sein können und deswegen in LKW, Land- und Baumaschinen gehören, wo sie wegen ihres weit größeren Hubraums und weit geringerer Drehzahlen sehr viel einfacher abgasgereinigt werden können.

4. Vielleicht kommen einige Leute nun endlich darauf, daß die deutsche Steuerbevorteilung für Dieselkraftstoff jeglichen Fortschritt in Richtung einer sauberen Umwelt regelrecht verhindert. Und daß eine Kaufprämie für E-Autos gar nichts bringt, wenn man nicht gleichzeitig die Herstellung von Diesel-PKW phasenweise verbietet, genauso wie mit Kernkraftwerken.

5. Es wäre auch lehrreich, Autos made in USA zu testen. Denn dann würde man feststellen, daß diese so oft und gerne in Deutschland verteufelten Fahrzeuge allesamt die EU-Normen bestehen würden, weil sie die weit strengeren kalifornischen Abgasgesetze als die der EU erfüllen, allerdings weil diese von kompetenten Fachleuten entwickelt wurden.

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mrs_smith 20.05.2016, 08:39
58.

Zitat von 53er
das 30 Automodelle verdächtig hohe CO2-Emissionen aufweisen, bleibt aber dann wieder bei Opel und seinem Zafira hängen. Die restlichen 29 Modelle bleiben im Dunkeln. Kann es sein, dass der Spiegel und die DUH sich zur Abwechslung gerade auf Opel einschiessen? Da fragt man sind, wann sind Ford, Volvo, und die japanischen Reisschüsseln dran? Man sollte auch als deutsche Umwelthilfe wissen, dass man aus einem Auto mit Verbrennungsmotor keinen umweltfreundlichen Drahtesel machen kann, auch nicht aus einem E-Auto. Man wird das Gefühl nicht los, dass manche deutschen Umweltaktivisten manchmal etwas zu lange in der Sonne verweilen. Laßt doch endlich die Kirche im Dorf, wenn ich an die Zeit vor dem Katalysator denke, das war Umweltverschmutzung! Jetzt wird gerade aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Und jede überschnelle Forderung nach noch mehr Umweltfreundlichkeit bringt neue Kosten für Bürger, die sich das nichtmehr leisten können, grüne Ideen = unsozial?
Ich fragte mich auch sofort, warum 29 Modelle nicht namentlich aufgelistet wurden. Diese einseitige Berichterstattung ist unprofessionell. Aber leider wird das hier immer üblicher, wird letztendlich Masse statt Klasse von SpOn als Journalismus bezeichnet.

Und das mit Opel anschwärzen erfolgt auch nicht zum ersten Mal hier. Vielleicht erst berichten, wenn man soll oder vielleicht usw ausschließen kann.

Mrs Smith

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kritischer-spiegelleser 20.05.2016, 08:40
59. Eine sehr undurchsichtige Gemengelage

Da wollen jetzt sehr viele mitreden. Und es geht um Feinstaub, um Stickoxide und um Kohlendioxid. Da hat unser Kraftfahrtbundesamt total versagt und die Automobilindustrie hat das natürlich ausgenutzt. Aber alles kein Problem, zahlen tut immer der Autofahrer!

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