Forum: Auto
Ab dem Jahr 2030: Paris will Benzin- und Dieselautos aus der Stadt verbannen
imago / Eibner Europa

Pariser plant das große Fahrverbot: Ab 2030 sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor aus der Stadt ausgesperrt werden. Für Diesel könnte das Aus sogar schon früher kommen.

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MtSchiara 13.10.2017, 20:38
130. auch ein Verbot der Verbrennerzigarette ist ab 2025 geplant

Ab dem Jahre 2025 ist in Paris auch ein Verbot der Verbrennerzigarette geplant. Ab dann sind nur noch eZigaretten erlaubt, denn die Verbrennerzigaretten sind noch vor dem Automobil der Hauptverursacher der kummulativen Feinstaubbelastung der Bevölkerung.

Was allerdings der Motortyp mit der CO2-Emmission zu tun haben soll, entzieht sich bisher meiner Kenntnis. Hängt dies nicht eher davon ab, wie die Energie gewonnen wurde - also ob der Strom zum Beispiel durch Braunkohleverstromung gewonnen wurde oder der Dieseltreibstoff synthetisch?

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Hamberliner 13.10.2017, 20:48
131. Re: Erdgas?

Zitat von mcpoel
Was soll an Erdgas besser sein? Ist auch fossil.
1.) Braucht nicht erst chemisch (in der Raffinerie) hergestellt zu werden, unter Aufwand von Prozessenergie, sondern man muss es nur trocknen und entschwefeln.
2.) Weil Methan ein höheres Verhältnis Wasserstoff : Kohlenstoff aufweist als Benzin und Diesel entsteht pro Energiemenge weniger CO2 und mehr Wasserdampf.
3.) Verbrennt schadstoffärmer.

In der Print-Ausgabe des SPIEGEL stand unlängst ein sehr ausführlicher Artikel über Erdgas für Schiffsantriebe im Vergleich zu Schweröl und Scrubbern. Es ist immer wieder ein Erlebnis wenn herauskommt dass ein Forums-User gar nicht die Print-Ausgabe kauft um dieses Forum zu finanzieren, sondern sich von uns aushalten lässt und die Spiegelnet GmbH zwingt, uns alle mit Reklame zu nerven um Geld zu verdienen. Sehr schlau. So ähnlich entledigt sich ein Kuckuk der lästigen Aufgabe, die eigenen Eier selbst auszubrüten.

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MtSchiara 13.10.2017, 20:53
132. auch ein Verbot der Verbrennerzigarette ist ab 2025 geplant

Ab dem Jahre 2025 ist in Paris auch ein Verbot der Verbrennerzigarette geplant. Ab dann sind nur noch eZigaretten erlaubt, denn die Verbrennerzigaretten sind noch vor dem Automobil der Hauptverursacher der kummulativen Feinstaubbelastung der Bevölkerung.

Was allerdings der Motortyp mit der CO2-Emmission zu tun haben soll, entzieht sich bisher meiner Kenntnis. Hängt dies nicht eher davon ab, wie die Energie gewonnen wurde - also ob der Strom zum Beispiel durch Braunkohleverstromung gewonnen wurde oder der Dieseltreibstoff synthetisch?

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ardbeg17 13.10.2017, 21:53
133. @kumi-ori #122

schon mal darüber nachgedacht, dass vielleicht die massive Nachfragegenerierung im nicht ganz unbedeutenden Wirtschaftsraum "EU" die Entwicklung der LED entscheidend angeschoben hat? Denn die LED war ja nicht neu, sondern nur die günstige Massenfertigung. Ohne das Gabriel'sche Glühlampenverbot wären LED wohl heute noch erheblich teurer.

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lab61 14.10.2017, 02:31
134.

Zitat von krautrockfreak
Wie in anderen Städten schon gemacht, ein Tag dürfen gerade, dann nur die ungeraden Nummern fahren. Somit reduziert man auf einmal auf die Hälfte, die Leute können aber weiterhin fahren, ihre Einkäufe machen etc. , müssen nur etwas besser planen.
Die Planung wird dann für viele darin bestehen, ob man heute den Erstwagen - mit der geraden Endziffer - fährt, oder den Zweitwagen - mit der ungeraden Endziffer. Wird in solchen, von Ihnen genannten Städten schon reichlich praktiziert und führt zu einer weiteren Verknappung von Parkraum.

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go-west 14.10.2017, 03:52
135. Eine große Anzahl von Leuten,

die definitiv nicht auf die unvergleichliche Mobilität und Vielseitigkeit eines Automobils verzichten wollen. Es fährt auf die Sekunde genau dann los, wenn es mir passt, auch nachts um 3 Uhr. Ich kann bis zu vier Personen mitnehmen und es bis zum Dachhimmel mit Gepäck beladen. Es ist angenehm klimatisiert, ohne Zugluft oder schlechte Gerüche, ohne nervende Mitfahrer und unkomfortable Sitze (wenn man denn überhaupt einen Sitzplatz bekommt). Ich kann mir auf einer edlen Car-HiFi Anlage genau den Sound anhören, den ich gerne hören möchte. Ich kann mir das Innendesign bestellen, welches mir genauso zusagt wie meine Wohnzimmereinrichtung zuhause. Ich brauche es mit niemandem zu teilen. Und ich kann mit entsprechender Motorisierung außerhalb der Städte und der Stauzonen Fahrspaß genießen. Ja, und es gibt Leute die mit ihrem Fahrzeug zeigen wollen, dass sie Erfolg im Leben haben. So what? Gründe für Fahrten im eigenen Automobil sind so vielseitig wie die Menschen, die damit fahren. Die Leute jedoch, die andere Menschen erklären und vorschreiben wollen, wie sie zu leben und sich fortbewegen zu haben, werden zum Glück nie eine politische Mehrheit erreichen.

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mr.pixel 14.10.2017, 19:06
136.

Es wird Zeit diese lärmenden Platzverschwender aus den Innenstädten zu verbannen. So viele Menschen sterben an den Folgen des Drecks den diese Dinger ausstossen. Oder werden verletzt durch Unfälle. Scheint aber egal zu sein, denn der eigene Hintern muss ja, von 2,5 Tonnen Stahl umhüllt, unbedingt in der Innenstadt herumgekarrt werden! Pustet den Kindern den Dreck doch einfach weiterhin in den Kinderwagen! Dabei ist die Lösung so simpel: Schaut nach Holland oder Dänemark und macht euch endlich fit! Fahrt Fahrrad! Der Staat muss sich um den öffentlichen Nahverkehr bemühen und um die Städte herum große Parkgaragen bauen. Bitte unterirdisch! Von da aus kanns mit dem Bus oder Fahrrad weitergehen. Ich sehe darin keinerlei Problem. Das einzige Problem ist der verwöhnte Mensch, der alleine in seinem riesigen Auto sitzt und sich mit dem Gedanken nicht anfreunden kann das endlich mal sein zu lassen...

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mr.pixel 14.10.2017, 19:16
137. @ 135

Schön das Ihnen ihr Luxus wichtiger ist als die Vision einer lebenswerteren, saubereren und schöneren Innenstadt. Allerdings nähert sich das goldene Zeitalter des Automobils in den Städten seinem Ende. Gut so!

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whocaresbutyou 14.10.2017, 19:18
138. man beachte den Konjunktiv...

Zitat von streckengeher
Eine weitere europäische Großstadt, die im Interesse ihrer Bewohner handelt und Fakten schafft.
Hier schafft überhaupt niemand Fakten. Hier werden lediglich Absichtserklärungen gemacht.

Bis zum Jahr 2030 sind es noch knapp 13 Jahre. Der amtierende Präsident ist dann garnicht mehr im Amt (fünf Jahre Amtsfrist, einmal nachwählbar).

Wenn der Lieferverkehr in Paris fast die Hälfte der Emissionen ausmacht, muss Ware entweder mit alternativen Antrieben transportiert werden, oder die Pariser decken ihren persönlichen Bedarf einfach außerhalb und schleppen das Zeug mit dem ökologisch korrekten ÖPNV nachhause.

Wie dem auch immer sei, die Kosten für die Umstellung wird der Staat nicht alleine tragen. Würde er also Verbote aussprechen, WÜRDE das für Industrie, Handel und Kunden zusätzliche Kosten bedeuten und diese KÖNNTEN es der dafür verantwortlichen Partei möglicherweise übel nehmen.

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mariuscaesar 15.10.2017, 09:45
139.

Individuelle Mobilität wird es auch weiterhin geben. Ob es in der Innenstadt dann E Pflicht gibt, sei mal dahingestellt. Unser Wohlstand basiert zu einem Teil auf dieser individuellen Mobilität. Nur öffentliche Verkehrsmittel funktioniert einfach nicht.

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