Forum: Auto
Abbiegen bei Rot erlaubt: Neun Städte testen grünen Pfeil nur für Radfahrer
BASt

Trotz Rotlicht rechts abbiegen - das erlaubt der grüne Pfeil. An einigen Kreuzungen sollen künftig ausschließlich Radfahrer diesen Vorteil nutzen können.

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Nania 07.01.2019, 17:52
90.

Zitat von pefete
Radfahrer sich nie an die Regeln halten, wird das falsche verhalten jetzt noch legalisiert. Die in Einbahnstraße in falsche Richtung befahren, gehört auch dazu. Ach ja, bei einem Unfall mit einem Auto, ist natürlich der Autofahrer schuldig.
Die meisten Einbahnstraßen, die ich kenne, haben das "Radfahrer frei"-Schild - und UNGELOGEN: alle Einbahnstraßen in der Stadt, in der ich aufgewachsen bin, hatten so ein Schild. Für mich war es in der Fahrschule neu, dass das keine GENERELLE Erlaubnis für Radfahrer gibt und ich rechne in JEDER Einbahnstraße mit entgegenkommenden Radfahrern. Das heißt NICHT, dass ich als Radfahrer in alle Einbahnstraßen reinradel....

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s.p.igel 07.01.2019, 17:53
91. Wie viele andere Verkehrsteilnehmer ....

...werden denn jeweils durch Verschulden von Radfahrern bzw. von Autofahrern getötet oder schwer verletzt? Ich gehe mal davon aus, dass konkrete Zahlen mindestens 1 : 100 zu Lasten der Autofahrer sprechen würden. Daher kann ich zu den Sprüchen einiger Autofahrer hier zu sagen: Die Täter verzeihen ihren Opfern nicht.

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k70-ingo 07.01.2019, 18:02
92.

Zitat von competa1
..beleuchtet sein,wenn es ja noch nicht mal 50% der Fahrräder sind.Sagt einer der jeden Tag im Dunkeln Gassi geht und diesen Lichtscheuen ausweichen muss.
Da hätte ich einen Tipp, der von anderen Verlehrsteilnehmern überaus positiv aufgenommen wird (wir haben erlebt, daß Autofahrer gestoppt haben, um sich zu bedanken):
Leuchtarm- und Halsbänder für Herrchen und Hund. Die sind so hell, daß sie sogar als Taschenlampe dienen können.
Nur einmal bemängelten zwei ältere Damen, daß ich grün und der Hund rot leuchen würde. Rot und Grün gleichzeitig sei irritierend.

Ich kann das Band aber nur an Arm oder Unterschenkel tragen. Mein Hals ist zu dick dafür.

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heb78 07.01.2019, 18:17
93.

Zitat von metastabil
Abstandsverstöße, Missachten von Rotlicht, Fahrerflucht, Umweltzonenverstöße, Unterbliebenes Bilden einer Rettungsgasse, Behindern von mit Sondersignal fahrenden Fahrzeugen, zu weit abgelaufene HU... Fast jeder Verstoß lässt sich prinzipiell auch über Festhalten des Kennzeichen nachträglich noch ahnden - es ist dann nur schwerer, auch den für den Verstoß verantwortlichen Fahrer zu identifizieren. Jedenfalls gibt es keine Verpflichtung für die Polizei, jeden Verstoß sofort ahnden zu müssen.
So, und jetzt sagen sie uns bitte, wieviele dieser Verstöße zur Anzeige gebracht werden, egal, ob von der Polizei, oder von anderen Verkehrsteilnehmern!
Und dann reden wir nochmal über zusätzliche Kennzeichen im Straßenverkehr und wieviele Anzeigen daraus resultieren werden!
Wenn sie wirklich mehr Verkehrssicherheit wollen, dann muss die Kontrolldichte erhöht - und aus meiner Sicht die Strafen ans Gehalt angepasst werden.
Alles andere ist populistisch und bringt genau:
NICHTS!

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phg2 07.01.2019, 18:25
94.

Zitat von charlybird
das Ausweichen ja im Angesicht der Entgegenkommenden tun. Sollen die armen Radler jetzt auch noch zu einer Kennzeichnungspflicht am Lenker verdonnert werden ? Da reicht doch wirklich eine laute Klingel. Kleiner Tipp: Gehen Sie doch im Hellen Gassi, da kann man auch besser sehen, was man anschließend einsammeln muss.
Echt jetzt?
Ich fahre zwar schon lange kein Auto mehr, aber nachts hätte ich häufiger so manchen Unbeleuchteten fast "mit genommen".
Nachts, im strömenden Regen, 2 Radler nebeneinander, aber der
in der 2ten Reihe fahrende hatte kein Licht - nur ein Beispiel, aber wie irre muss so jemand sein?
Zu der Zeit hätte es im Falle des Falles noch geheißen - kein Licht, also schuld. Heute denke ich - selber schuld, muss man sich da weitere Gedanken machen?
Passiert mir heute aber als Fußgänger auch immer wieder, wenn ich sie denn wahrnehme behalte ich sie zwar im Auge, ignoriere sie aber ansonsten und sollte mich zufällig ein Lenkerende streifen welcher Richter würde da nicht sagen - schuldig! Ne' Anzeige wegen fahrlässiger oder gar vorsätzlicher Körperverletzung würde ich jedenfalls stellen.

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anonguest 07.01.2019, 18:28
95. @82 Rad schieben?

Klar. Legal ist das. Aber das Ding nennt sich Fahrrad, nicht Schiebrad.
Und es gilt §25(2) der StVO zu beachten: "Wer zu Fuß geht und Fahrzeuge oder sperrige Gegenstände mitführt, muss die Fahrbahn benutzen, wenn auf dem Gehweg oder auf dem Seitenstreifen andere zu Fuß Gehende erheblich behindert würden." D.h. wenn da Fußgänger stehen und man diese behindern würde (Konkjunktiv, also reicht schon die Möglichkeit), dann muss man auf die Fahrbahn. Da hat man ja was gekonnt...

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anonguest 07.01.2019, 18:30
96.

Zitat von pefete
Radfahrer sich nie an die Regeln halten, wird das falsche verhalten jetzt noch legalisiert. Die in Einbahnstraße in falsche Richtung befahren, gehört auch dazu. Ach ja, bei einem Unfall mit einem Auto, ist natürlich der Autofahrer schuldig.
Ja warum wurde denn die Straße denn zur Einbahnstraße?

Weil links und rechts auf einmal PKW parken müssen und es dann für zwei PKW zu schmal wird.

Dafür darf dann der Radfahrer 2 km Umweg fahren. Danke auch.

Baut Eure Kisten nicht aus wie ein Wohnzimmer und auch Ihr könne wieder in beide Richtungen.

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intercooler61 07.01.2019, 18:38
97. Mit Volldampf in die falsche Richtung

Ausgerechnet der bezüglich ihrer Ampel-Obedienz disziplinlosesten Gruppe auch noch Sonderrechte einzuräumen, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Hose gehen. Gleichsam so, als bekämen Alkies einen Rabatt auf ihre Promille oder Mafiosi Erleichterungen beim Erwerb eines Waffenscheins. Zumal der Grüne Pfeil ja gerade keinen Vorrang gewährt - d.h. es erfordert, querenden Fahrzeugen Vorfahrt zu gewähren. Und das erwartet die BASt von Leuten, die rote Ampeln regelmäßig nur als unverbindliche Empfehlung zu interpretieren pflegen?

Der Gipfel wäre dann erreicht, wenn beim Zusammenstoß mit bevorrechtigten Kfz (grüne Ampel) Gefährdungshaftung geltend gemacht wird. Der Versuch wird nicht lange auf sich warten lassen, wetten?

Für die Unfallvermeidung wäre das genaue Gegenteil geboten: Radfahrer, die sich wie vollwertige Verkehrsteilnehmer verhalten (Fahrbahn nutzen, Breite beanspruchen, nicht vorbeidrängeln und -schlängeln, Rechtsfahrgebot, rote Ampeln, Einfahrverbote etc. beachten, Richtungs- und Spurwechsel anzeigen, ...) - und von allen anderen auch wie vollwertige Verkehrsteilnehmer behandelt werden (Seitenabstand etc.). Kein Idiotenrabatt für erwachsene Radfahrer - weder auf der Straße noch vor Gericht.

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derleibhaftige 07.01.2019, 18:51
98.

Zitat von oschn
Du hast den Grünpfeil nicht verstanden. Der beinhaltet kein Vorfahrtsrecht. Der Radfahrer muss dich also durchlassen. Im Übrigen: wenn das eh schon so alle praktizieren, dann passt evtl. das Gesetz zur Realität nicht. Gesetze sind ja nicht in Stein gemeißelt. Und diese Änderung hat sich in den anderen Ländern bisher sehr bewährt. Schade, dass Deutschland bei Verkehrskonzepten so absolut null innovativ ist.
Ich habe das verstanden. Ich habe nur meine Beobachtungen beschrieben, was 90 % der Autofahrer getan haben, als es den grünen Pfeil noch gab. Für die meisten war und ist das halt ein Vorfahrtszeichen. Mit fatalen Folgen, die immer wieder passiert sind.

Mit Innovation hat das auch nichts zu tun, wenn man einfach Schilder oder Regeln aus der DDR für jede Großstadt pauschal übernimmt. Wenn man feststellt, dass es nicht funktioniert, dann läßt man es doch sein. In Deutschland kriegst Du immer nur den selben Aufguss von altem Kram immer wieder neu aufgetischt. Alle Jahre wieder immer den gleichen Mist, nur minimal anders verpackt.

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KaraBenFasel 07.01.2019, 19:02
99. Rechtsabbieger

Zitat von rainerwäscher
Der Pfeil für Radfahrer ist überflüssig, da der Radfahrer immer abbiegt. Notfalls über den Fußweg.
Was macht ein nach rechts abbiegen wollender Autofahrer, wenn sich hinter der Kreuzung in Geradeausrichtung eine rote Ampel sieht?
Was macht ein nach rechts abbiegen wollender Radfahrer, der hinter der Kreuzung in Geradeausrichtung eine rote Ampel sieht? Warum sollte der Radfahrer nicht dürfen, was der Gott Autofahrer darf?
Hier bei uns gibt es jedenfalls keine Radweg-Ampel, die sich vor der Kreuzung befindet. Oder wollen Sie auch vor der Kreuzung nach rechts gehende Fußgänger zum Warten zwingen?

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