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Abgasaffäre: Umweltministerin fordert Nachrüstungen von Dieselautos
DPA

Die Ergebnisse der jüngsten Abgastests lassen Barbara Hendricks verzweifeln: Die Umweltministerin gibt Pläne einer blauen Plakette auf. Stattdessen sollen Hersteller die Diesel-Pkw ihrer Kunden umrüsten - gratis.

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fisschfreund 25.04.2017, 19:06
1.

Statt diesem kratzbuckeln vor der Autoindustrie und Wischiwaschi von wegen die Hersteller sollten freiwillig irgendwas nachrüsten, würde ich mir wünschen, dass den betroffenen Fahrzeugen von jetzt auf gleich die Betriebserlaubnis entzogen würde. Die dürften gar nicht mehr fahren. Punkt. Dann würde garantiert etwas passieren. Aber so bleibt doch alles so, wie es ist...

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unaufgeregter 25.04.2017, 19:08
2. Wirtschaftsinteressen

Von Herrn Dobrindt hört man nichts. Ihm scheinen die Interessen der Industrie wichtiger zu sein als die Gesundheit der Menschen im Lande. VW & Co. haben betrogen. Es scheint ja technisch möglich zu sein, die Abgasgrenzwerte weit zu unterschreiten. Siehe USA.

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localpatriot 25.04.2017, 19:12
3. Diesel = Porsche Maus?

In der Geschichte der Menschheit gibt es immer wieder Entwicklungen welche aus der geschichtlichen Perspektive gesehen langfristig wenig zum Wohlergehen der Menschheit beitragen. Das bedeutet nicht dass weniger Kreativität oder Mühe zur Anwendung kamen. Im Gegenteil, oft war die Mühe Übergroß.

Hier ein paar Beispiele: Die Pyramiden in Ägypten, der größte und schwerste Panzer der Welt, der Porsche Maus, der Wankel Motor, die Abgassoftware und natürlich der von der deutschen Autoindustrie so geliebte Dieselmotor.

Warum nicht am Elektromotor basteln?

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dieter-ploetze 25.04.2017, 19:13
4. dann muss ein diesel stadtverbot her

moeglicherweise werden dann die hersteller und das verkehrsministerium gespraechsbereiter. denn dann
wuerden ansonsten millionen dieselfahrer teilenteignet.

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tulius-rex 25.04.2017, 19:14
5. vergebliche Liebesmühe

Solange sich Leute wie Matthias Wissmann, VdA (CDU) und Dobrindt (CSU) und seine Vorgänger als oberste Lobbyisten jeglicher Einsicht versagen, passiert da gar nichts. Ein Herr Wissmann hat vorsätzlich und wider besseren Wissens die Entwicklung von Elektroantrieben verzögert und damit Deutschland als technischem Vorreiterland nachhaltig geschadet. Stattdessen hat er auf eine gesundheitsschädigende Dinosauriertechnik gesetzt hat. Solche Menschen und die Manager in den Herstellerfirmen haben auf der ganzen Linie versagt.

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MtSchiara 25.04.2017, 19:21
6. Grenzwerte gelten leider nur draußen

Solange die Grenzwerte nur draußen gelten und nicht auch am Arbeitsplatz - an dem man im Schnitt vier mal so viel Zeit verbringt -, ist die vorgetragene Begründung, es ginge um die Gesundheit der Menschen, eine Täuschung der Bürger. Denn ginge es wirklich um die Gesundheit der Menschen, dann wären die Schadstoffgrenzwerte wie zB Feinstaub überall gültig und nicht nur draußen an der Straße.

Denn die größte Schadstoffbelastung der Atemluft besteht am Arbeitsplatz und nicht an der Straße. Also, Politiker, wenn ihr davon überzeugen wollt, daß es tatsächlich um Gesundheit geht und nicht stattdessen um politische Spielchen, dann führt die Feinstaubgrenzwerte der Straße erst einmal am Arbeitsplatz ein, bevor ihr über ihre Verschärfung an der Straße nachdenkt.

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MattKirby 25.04.2017, 19:23
7. Die aktuellen Grenzwerte

gelten nur in Verbindung mit dem NEFZ Zyklus und sind auch deshalb so niedrig. Wenn in diesem Testverfahren die Grenzwerte eingehalten werden ist juristisch alles in Butter. Warum sollten die Hersteller nachrüsten? Ein wie auch immer gearteter "Realbetrieb" ist für die Beurteilung ob GW eingehalten werden nicht relevant. Jeder der sich mit Verbrennungsmotoren ein wenig auskennt, weiß, dass insbesondere bei Lastwechseln, Kaltstarts und weiteren Betriebszuständen höhere Emissionen auftreten. Wieder einmal fällt das UBA und die UMin durch wenig Kompetenz und viel Populismus auf. Und SPON stößt in gewohnt tendenziöser Art und Weise in das gleiche Horn.

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r2t5 25.04.2017, 19:23
8. eine bundesweite Regelung für Fahrverbote von alten Diesel die Autobranche schmerzlich treffen

wie bitte?
Fahrverbote von alten Diesel würde die Autobranche nur noch die Sektkorken knallen lassen, der/die Käufer müsste ja dann ein neues Auto kaufen, bei wem wohl.

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kritischer-spiegelleser 25.04.2017, 19:26
9. Nicht vertrösten lassen.

Einfach das Versprochene einklagen. Und das Zusammenspiel Automobilindustrie mit Verkehrsminister und -Ministerium aufbrechen!

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