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Abgasmanipulationen: Kraftfahrtbundesamt ordnet Rückruf von BMW-Luxusmodellen an
DPA

Jetzt ist es amtlich: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat einen Rückruf für zwei Diesel-Modelle von BMW angeordnet. Der Autobauer hatte Manipulationen am Abgassystem bislang stets bestritten.

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geschneider 30.03.2018, 18:17
1. Sowas kommt von sowas

Die Autoindustrie hat jahrelang von ihren Handpuppen namens Ramsauer und Dobrindt (Beide CSU) profitiert und einfach nicht glauben wollen, dass nicht die ganze Welt so leicht zu haben ist. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und selbst die neue Marionette namens Scheuer (CSU) nutzt nichts. Man könnte sagen:
Massiver Managementfehler.

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redrat69 30.03.2018, 18:17
2. Amtlicher Betrug?

BMW hatte eine Selbstanzeige gemacht aufgrund einer beim Fahrzeugservice nachträglich irrtümlich aufgespielten nicht für diese Motortypen korrekten Software und angekündigt, die Fahrzeuge zurückzurufen zu wollen und die korrekte Software aufzuspielen. Dies kann BMW nicht einfach so machen, sondern muss übers KBA bestätigt werden. Genau das ist jetzt passiert. Dies ist somit immer noch kein seitens SP0N so gern gewünschten Beweises. Bitte bleibt bei den Fakten und interpretiert bzw populistiziert da nicht mehr hinein, so lange keine Beweise für solche Behauptungen auf den Tisch liegen.

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lausemann 30.03.2018, 18:36
3. Versehentlich aufgespielte Software

Hoffentlich sind nicht noch mehr Features versehentlich in die Modelle von BMW eingebaut worden. Z.B. ein Brotbackprogramm, das den Kofferraum versehentlich auf 250 Grad Celsius aufheizt.

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allmale 30.03.2018, 18:41
4. Sie lügen wie gedruckt, ALLE!

Daß sich BMW eine so dämliche Ausrede einfallen ließ ist nicht zu begreifen. Die ganze Branche hat sich fast tot gelacht über so viel Dummheit. Und das bei dem angeblich niemals manipulierenden und grundehrlichen Hersteller. Ich habe nichts mit der Autoindustrie zu tun, aber als Ingenieur schäme ich.

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Referendumm 30.03.2018, 18:41
5. Entdecke den Widerspruch

Kontrolleure des Kraftfahrt-Bundesamtes? Häh? Wie bitte? Seit wann kontrolliert denn das KBA? Die sind doch eh zu dumm, überhaupt was zu peilen. Und wenn, kehren die mit Wonne alles unterm Teppich.

Darüber hinaus sollte man die Kirche mal im Dorf lassen: "Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat nach Informationen des SPIEGEL einen amtlichen Rückruf für über 11.000 Luxusmodelle von BMW angeordnet."

Beim VW-Konzern sind es rund 11 Millionen! Man merke sich die ganz kleine aber feine Differenz.
Allein dieser SPON-Beitrag nennt Zahlen in der Größenordnung von knapp 1 Millionen:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-audi-kuendigt-weitere-rueckrufe-an-a-1197356.html

Zudem täte mich mal diese "unzulässige Abschalteinrichtung" bei BMW interessieren. Dass, was die DUH mal tat, ist indiskutabel - ein Fahrzeug in hohen und höchsten Drehlzahlbereichen orgeln und dann messen, ist ja interessant, aber vollkommen bedeutungslos.
Ja, auch BMW kann betrogen haben, aber bis jetzt ist die Datenlage dazu mehr als extrem dürftig.

Da täten mich solche Berichte - mal weiter recherchiert von SPON - viel mehr interessieren:
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/abgas-skandal/so-lief-es-wirklich-ab-46901028.bild.html
Staatsanwalt Eric Schneiderman: „Es ist schockierend, was wir bei unseren Ermittlungen herausgefunden haben. Hier wurde wissentlich und willentlich, gerissen und zynisch betrogen. Und die Betrugssoftware wurde mit Wissen des Top-Managements entwickelt. Mitwisser war auch der ehemalige Konzernchef Winterkorn.“

"Schon 2006 soll der aktuelle VW-Boss Matthias Müller – damals noch Chef des Projektmanagements bei Audi – in einer Mail davon erfahren habe, dass die Harnstofftanks in Amerika größer sein müssten als in Europa, um die Abgaswerte einzuhalten. Auch der ehemaige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn – damals Audi-Chef – soll kurz zuvor von dem Problem informiert worden sein."

"Viele VW-Manager sollen in die internen Diskussionen eingebunden worden sein. Die Klage nennt zum Beispiel: Frank Tuch (2010-2015 Chef Qualitätsmanagement, hat direkt an Martin Winterkorn berichtet), Bernd Gottweis (2007-2014 Chef der Produktsicherheit und Winterkorns „Feuerwehrmann“), Rudolf Krebs (2005-2007), Jens Hadler (2007-2011), Heinz-Jakob Neusser (2011-2013) und Friedrich Eichler (2013-2015)."

"Die Entwicklung der Betrugssoftware (defeat device) soll schon 1999 bei Audi erfolgt sein. Diese soll in den 3,0-Liter-V6-Motoren von 2004 bis 2008 in Europa eingebaut sein. Sie wurde „Akustikfunktion“ genannt."

Ja, ja, aber Winterkorn macht immer noch auf die drei Affen: Nix wollen gesehen haben, nix wollen gehört haben und nix wollen gesprochen haben. Statt im Knast, sitzt der Typ zu Hause und lacht sich über die Deutsche Justiz scheckig.

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mleoj 30.03.2018, 18:49
6. Noch hat niemand Recht bekommen

BMW hat ja selbst zugegeben, irrtümlich die falsche Software aufgespielt zu haben. Die Firma hat sich ja sogar selbst angezeigt. Dadurch dass das KFA BMW dazu verdonnert, die Fahrzeuge zurückzurufen, kann nicht darauf geschlossen werden, ob es Absicht war oder nicht.

Wenn BMW betrogen hat, wird die Staatsanwaltschaft das herausfinden. Ihr Artikel ist aber sehr tendenziös und trägt nicht dazu, die Diskussion voranzubringen.

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ardbeg17 30.03.2018, 18:54
7.

amtlicher Rückruf bedeutet, dass die Halter das update machen MÜSSEN. Wieso sagt das etwas über eine Absicht oder ein Versehen bei der Manipulation aus? Dass die falsche Software drauf ist und wieder runter muß, hat BMW doch nie bestritten?!

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J_A_P 30.03.2018, 19:10
8. ist doch kein Problem

früher hat es der Dobrindt gerichtet ...nun wird`s der Scheuer richten. Es geht schließlich um einen großen Konzern. Der ist System relevant ! Die Gesundheit der Bevölkerung? Egal Schwund ist immer. Ne neue Software aufspielen ...evtl. noch ein Plastikdiffusor dann sind die Kisten wieder 1a sauber. Und das Kraftfahrtbundesamt mit all seiner Kompetenz wird`s wieder absegnen. Also ....wenn ich da arbeiten würde ...könnte ich morgens nicht in den Spiegel schauen.

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udo88 30.03.2018, 19:11
9. Sorry, aber "Software die für ein anderes

Modell war und irrtümlich aufgespielt wurde" hört sich an wie die Schachtel Zigaretten die neulich bei REWE an der Kasse in meine Jackentasche gefallen ist. Ohne mein Zutun und ganz plötzlich. Kann mir das irgendwie nicht erklären. Sowas aber auch. Für BMW ist das eine Bankrotterklärung. Es bedeutet nichts anderes als "wir haben die Dieselproblematik nicht im Griff und täuschen tricksen und tarnen wo wir nur können weil das Thema zu komplex ist für uns und wir es komplett unterschätzt haben." Es ist offensichtlich nicht einfach Systeme zu entwickeln die abseits des Rollenpfüfstandes zuverlässig funktionieren. Die paar nachweislich wirklich sauberen Dieselmotoren von BMW ändern nichts daran. Vor allen Dingen steht es in den Sternen ob sie auch auf Dauer einwandfrei funktionieren. Der Beweis steht noch aus.

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