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Abgasmanipulationen: Kraftfahrtbundesamt ordnet Rückruf von BMW-Luxusmodellen an
DPA

Jetzt ist es amtlich: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat einen Rückruf für zwei Diesel-Modelle von BMW angeordnet. Der Autobauer hatte Manipulationen am Abgassystem bislang stets bestritten.

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tatsache2011 31.03.2018, 13:38
60. Staatsanwaltliche Durchsuchung bei BMW

Zitat von Antisozialist
Lieber Autor wie kommen Sie darauf, dass BMW amtlich betrogen hat???? Ein Verdacht ist keine Tatsache!!!! Geht es Ihnen nur um Klicks? Das hat mit sauberer Recherche nämelich nichts zu tun. Und das das KBA eine Umrüctung anordnet ist ja wohl auch logisch. Die betroffenen 11.000 Fahrzeuge können ja nicht mit der alten Software weiterfahren, oder???? Aber man kann ja im Spiegel nicht abwarten, man muss das Urteil ja schon vorher gesprochen haben. Schade, dass der Autor sich der Gruppe der Ökovollpfosten anzuschließen scheint.
Auch bei einem Anfangsverdacht gilt die Unschuldsvermutung.

[Zitat] "20.3.2018
Die Staatsanwaltschaft München hat die BMW-Zentrale in München wegen des Anfangsverdachts einer unzulässigen Software zum Abschalten der Diesel-Abgasreinigung durchsucht.
An der Aktion in München und an einem Standort in Österreich seien insgesamt etwa hundert Beamte beteiligt gewesen, teilte die Behörde am Dienstag mit."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bmw-staatsanwaltschaft-durchsucht-zentrale-a-1199026.html

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tatsache2011 31.03.2018, 14:01
61. Schutzbehauptung Selbstanzeige

Zitat von redrat69
BMW hatte eine Selbstanzeige gemacht aufgrund einer beim Fahrzeugservice nachträglich irrtümlich aufgespielten nicht für diese Motortypen korrekten Software und angekündigt, die Fahrzeuge zurückzurufen zu wollen und die korrekte Software aufzuspielen. Dies kann BMW nicht einfach so machen, sondern muss übers KBA bestätigt werden. Genau das ist jetzt passiert. Dies ist somit immer noch kein seitens SP0N so gern gewünschten Beweises. Bitte bleibt bei den Fakten und interpretiert bzw populistiziert da nicht mehr hinein, so lange keine Beweise für solche Behauptungen auf den Tisch liegen.
BMW wusste von der "fehlerhaften Software" und hat nichts unternommen.

BMW handelte erst als [Zitat] # der Konzern , der über die anstehende Kontrolle Nachricht erhalten hatte. ... #

Verdacht bestätigt ist keine Selbstanzeige.
# Die Bayern haben die Verwendung der fehlerhaften Software bei einer Anhörung am Donnerstag [22.2.] im KBA in Flensburg bestätigt. Ein 7er-BMW soll dort im Rahmen der üblichen Marktüberwachung aufgefallen sein, ... .
Den Verdacht erregte dabei offensichtlich der Konzern selber, der über die anstehende Kontrolle Nachricht erhalten hatte. "Daraufhin wollte BMW vor der Prüfung unbedingt einen Service an dem Wagen vornehmen", berichtet ein Beamter aus Behördenkreisen.

Im Bundesverkehrsministerium reagiert man verärgert auf die nun von BMW eingeräumte Angelegenheit. Bislang hat man sich schützend vor den bayerischen Konzern gestellt. #
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-bmw-gesteht-unregelmaessigkeiten-bei-abgas-software-a-1195136.html

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tom_ppp 31.03.2018, 16:25
62. Wenn

Redakteure wenigstens ein minimal Wissen von Softwarelogistik hätten. Es gibt Hunderte von Versionen alleine für ein Modell. Dann das ganze multipliziert mit fahrzeugübergreifenden Gleichteilen/Versionen. Schade wie der Spiegel wieder versucht die Industrie zu zerstören...

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ganzeinfach 31.03.2018, 17:43
63. Solange

Zitat von tom_ppp
Redakteure wenigstens ein minimal Wissen von Softwarelogistik hätten. Es gibt Hunderte von Versionen alleine für ein Modell. Dann das ganze multipliziert mit fahrzeugübergreifenden Gleichteilen/Versionen. Schade wie der Spiegel wieder versucht die Industrie zu zerstören...
dieser ganze unbrauchbare Verbrenner-Müll, von deutschen "Premiumherstellern" unter Vorspiegelung falscher Tatsachen wie "clean..." (Sie ahnen schon), in Massen auf der ganzen Welt verteilt wird und der Verkäufer KEINE VERANTWORTUNG für Ersatz oder Rücknahme übernehmen will, müssen wir hier nicht länger diskutieren. Sonst könnte ich Ihrem Votum evt. zustimmen. ganzeinfach

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der.tommy 31.03.2018, 18:50
64. @tom_ppp

Falsche Herangehensweise. Selbst wenn „versehentlich“ die abschalteinrichtung installiert wurde, ist das ein nicht hinnehmbarer fehler. Das bedeutet nämlich entweder, diese Software wurde absichtlich aufgespielt (und so kann man das gebaren von bmw durchaus deuten) oder das Produktmanagement von bmw ist mangelhaft. Dann würden sich noch ganz andere fragen stellen: sind die richtigen Bremsen verbaut? Die richtigen Airbags? Etc. pp

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redrat69 31.03.2018, 18:56
65.

Zitat von der.tommy
Und welch Zufall, dieses versehentlich falsch ausgespielte Programm fällt bmw genau dann (nein nicht vorher) auf, wenn das kba den Wagen prüfen will. Wieso ist es Ihnen nicht bereits vorher aufgefallen? Wieso gibt ein bmw Händler überhaupt Rückmeldung wenn das kba den Wagen möchte? Wieso ist das „falsche Programm“ ausgerechnet eine bestens funktionierende abschalteinrichtung? Also sie sind wirklich leichtgläubig.
Wieso sollte BMW Interesse daran haben, im Nachhinein eine Abschaltvorrichtung auf Autos zu spielen - sprich nachdem das Auto vom Band gelaufen ist, nachdem es verkauft wurde, erst als der Kunde beim Service war? Wenn ich bescheißen will, dann mache ich das von Anfang an und liefere meine Fahrzeuge mit der korrupten Software aus. Fahrzeuge sind heute mit all ihren Steuergeräten hoch komplex. Die Komplexität steigt über die Fahrzeug- und Motorentypen extrem an. Entsprechend Komplex ist die Versions- bzw. Zuweisungslogistik von Software zu Steuergeräten. Es sollte sicher nicht passieren, dass hier eine Fehler in Form falscher Zuweisung zu Steuergerät passiert, doch ist es nicht unwahrscheinlich. Bei Smartphones regt sich ja auch niemand so über Fehler auf, die z.B. zu extremer Entladung oder Explosion von Akkus führen. Ein Auto ist um einiges komplexer. Und so lange kein vorsätzlicher Betrug nachgewiesen ist, gilt für mich die Unschuldsvermutung. Das hat nichts mit Naivität zu tun.

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redrat69 31.03.2018, 19:08
66.

Zitat von Draw2001
Also ein paar BMW-Mitarbeiter versuchen immer noch zu retten was zu retten ist.
Interessant. Nur weil ich ich diese Form von populistischem, verurteilendem Journalismus, der auf bisher reinen Vermutungen basiert und eine ganze Branche diskreditieren soll nicht akzeptiere und sachliche Berichterstattung erwarte, bin ich also gleich BMW Mitarbeiter? Wenn dies der einzige Argumente ist, den Artikel als die Wahrheit darzustellen, ist etwas etwas dünn geraten.

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kaltschale 31.03.2018, 19:17
67. Was mit X6?

Die Abschaltung war doch eigentlich erst für X6 und X5, da wäre die legal gewesen?

Jetzt mal Butter bei die Fische, welche Modelle noch?

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Bernd.Brincken 31.03.2018, 19:24
68. Harnstoff

Zitat von noch_ein_kommentar
VW hat die Abschalteinrichtung verwendet um den Harnstoffverbrauch zu reduzieren. Die vom Rückruf betroffenen Modelle von BMW haben gar keine auf Harnstoff basierende Abgasreinigung.
Das ist vielleicht genau das Problem.
Wie reduziert BMW denn die Stickoxid-Emissionen bei seinen Dieseln?
Brauchen die den SCR-Katalysator nicht, weil sie besser rechnen oder die Brennräume genauer fräsen können als VW?

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redrat69 31.03.2018, 19:27
69.

Zitat von jak01
Ja, eine "Selbstanzeige" (vornehmer Ausdruck für Schuldeingeständnis) haben in der Vergangenheit auch schon andere Hersteller vom VW-Konzern gemacht... ;-) Bleiben wir also - wie von Ihnen gewünscht - bei den Fakten: Glauben wir also gemäß des Mottos "in dubio pro reo" der Aussage von BMW und nehmen somit (naiverweise) an, dass die Software tatsächlich versehentlich auf die nun vom Rückruf betroffenen Fahrzeugtypen gelandet sind. Benutzt man seinen (hoffentlich) vorhandenen gesunden Menschenverstand kommt man aber eigentlich sehr schnell zu dem Schluß, dass die Frage ob hier tatsächlich ein "Versehen" vorliegt für den Tatbestand selbst vollkommen irrelevant ist. Denn Fakt ist nun, dass es eine BMW-Software gibt, die laut offizieller Aussage von Bundesverkehrsminister Scheuer über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt. Ob diese Software nun versehentlich (auch) auf den Steuergeräten der betroffenen Motoren der 7er Reihe gelandet ist oder nur auf den Motoren der unteren Baureihen (für die die Software angeblich entwickelt worden ist) hätte landen sollen, ist rechtlich gesehen vollkommen egal!
Interessant, nur weil ich diese Form des verurteilenden, populistischen Journalismus, der ohne konkrete Beweise bisher nur auf Mutmaßungen basiert, werde ich als naiv abgestempelt? Naiv ist der, der alles unreflektiert hinnimmt, vor allem Mutmaßungen, die nur von einer einzigen Quelle berichtet werden. SP0N fällt nicht zum ersten Mal mit populistischen, sehr schlecht recherchierten Berichten auf. Dies zu beliebigen Themen. Hauptsache raushauen, Hauptsache die Stammtische befeuern. Darum geht es: SP0N soll sachlicher berichten und nicht falsche Fakten schaffen, die auf reinen Mutmaßungen basieren. Und ja, in Deutschland gilt immer noch die Unschuldsvermutung, so lange konkrete Beweise fehlen, auch wenn dies in vielen Beiträgen gern ausgehebelt wird. Und nein, es ist rechtlich ein großer Unterschied, ob die Software aufgrund eines Konfigurationsfehlers oder bewusst aufgespielt wurde. Und auch interessant, dass Kommentatoren, die gegen Vorverurteilung nur aufgrund von Mutmaßungen agieren in Ihrem Weltbild nur naiv oder BMW Mitarbeiter sein können. Aber gut, ich bin ja wenigstens nicht alleine hier.

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