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Abgasskandal: Bundesregierung geht bei BMW von systematischer Manipulation aus
DPA

BMW steht im Verdacht, die Abgasreinigung von Fahrzeugen manipuliert zu haben - und verweist auf eine irrtümlich aufgespielte Software. Das glaubt selbst die lange Zeit loyale Bundesregierung nicht mehr.

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Isolde_S. 26.02.2018, 18:02
90. Ab in den Knast!

Um solche speziellen "Services" im Vorfeld durch BMW und womöglich noch andere Hersteller auszubremsen, wäre es ratsam, die zu testenden Autos verdeckt zu testen. Wo ist das Problem? Ansonsten wird es Zeit, dass einige der Betrüger in den Vorstandsetagen endlich mal hinter Gitter wandern. Richtig einsitzen, nicht nur Bewährung. Das wirkt im Gegensatz zu banalen Geldstrafen sehr wohl abschreckend für diese selbst ernannnten Eliten. Deutschlandweit sitzen pro Jahr etliche hundert oder gar tausend Menschen für Bagatellen wie z. B. Schwarzfahren im Gefängnis, aber Betrügereien im Riesenausmaß führen zu keinerlei Konsequenzen!?

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marcnu, 26.02.2018, 18:02
91. Es wird prinzipiell nur das zugegeben, was andere herausgefunden haben

Daimler-Zetsche hat ja vor Jahren ganz klar gesagt, das Mercedes von Manipulationen nicht betroffen ist, und grinst weiter in die Kamera. Interessant ist auch, dass die Konzernlenker trotz aller Skandale i.d.R. weiter im Amt bleiben.

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godelboy 26.02.2018, 18:03
92. Arm

Noch vor wenigen Tagen hat der Spiegel aufwändig die Frage erörtert, warum Leser den etablierten Medien nicht mehr trauen. Es ist nicht schwer zu beantworten. Wenn Journalisten wie Gerald Traufetter konsequent mit der Schuldvermutung arbeiten, ist Vertrauen nicht möglich. Punkt.

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Plumbum 26.02.2018, 18:03
93.

Zitat von willibrand
Ein CLEAN BENZINER auch nicht und für die BATTERIEER kommt die Energie nur für Blinde aus der Steckdose. Vielleicht sollte man mal objektiv diese 3 Typen von der Entwicklung, Verbrauch , Lebensdauer etc gegenüberstellen
Betrogen wurde ausschließlich von deutschen Diesel-Herstellern.
Niemand sonst hat von CLEAN gefaselt.

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oloh 26.02.2018, 18:04
94. Die Fakten liegen auf dem Tisch

Zitat von tomxxx
in anderen Bereichen wenn die AFD über andere wilde Mutmassungen verbreitet, würde jetzt der große Aufschrei kommen. Verstehe ich das richtig? 11000 Fahrzeuge? Also praktisch keine? 11000 von wievielen? Die Frage ist doch, gibt es eine technische Lösung, mit der die Autos zugelassen wurden und die auch funktioniert? Wenn ja, dann sehe ich keinen Grund für die Verdächtigungen. Und wieviele dieser Autos sind jetzt korrekt? Fakten? Auch die Geschichte mit dem 320d, wenn man im 5 Gang über 160 km/h fährt... ohne diesen Fall untersucht zu haben, aber wenn ich im ersten Gang permanent Vollgas fahre, dann wird die Motorsteuerung bestimmt auch genauso reagieren... für diese Geschwindigkeit sieht die Lösung eben den 6. Gang vor... Und wenn die Abnahme-Spec eben auch vorsieht, dass die Werte im 6. Gang gemessen werden, dann ist alles gut! Also, lieber Spiegel: arbeitet bitte an den Fakten. Das Modell erst mit Dreck zu werfen, dann die Politik einzuschalten und wenn dann alle wegknicken (Opportunisten sind sie ja alle...) dann hat man schon wieder einen Folgeartikel und präsentiert das als Fakten... es gibt besseren Journalismus... aber da muss man mehr recherchieren....
Sie müssen nur selber nachlesen. Werfen Sie doch den Journalisten nicht vor, was Sie selber zu leisten nicht imstande bzw. nicht gewillt sind.

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peterle3 26.02.2018, 18:05
95. Es ist so trivial

Lkw brauchen lt. Aral.de etwa 5% ihres Dieselverbrauchs an AdBlue, Pkw nur etwa 1 % (autobild.de 08/2017). Da haben sich also Unternehmer das Hobby geleistet, unnötiges AdBlue zu verbrauchen oder veraltete Diesel-Motoren zu verwenden, oder wie soll man das verstehen?? Oder hat es einen anderen Grund, dass Pkw nun reihenweise größere AdBlue-Tanks bekommen??

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Stefan_G 26.02.2018, 18:17
96. zu #45

Zitat von hansglück
Es gibt immer mehr Menschen, denen das nicht mehr egal ist und die deshalb Elektroautos kaufen, meist aber nicht mehr von deutschen Herstellern, sondern aus den USA.
Man muss noch nicht einmal so weit ausholen:
Es gibt immer mehr Menschen, denen das nicht mehr egal ist und die deshalb keine Autos von deutschen Herstellern kaufen.

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tinnytim 26.02.2018, 18:20
97.

Kann es vielleicht ganz grundsätzlich so sein, dass die - auch durch die Mitarbeit der Hersteller - in Expertengremien festgelegten Grenzwerte nur mithilfe von SCR-Katalysatoren eingehalten werden können und das auch nur, wenn der ausreichende Anteil von 'Adblue' für die chemische Reaktion zugeführt wird?

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Stefan_G 26.02.2018, 18:23
98. zu #34

Zitat von DerHerrMustermann
Daumenschrauben legen die US-Behörden nur bei ausländischen Herstellern an, während sich Autoschrauber in den USA Smoker in die Autos einbauen, damit diese möglichst dichten schwarzen Rauch ausstoßen. Alles legal natürlich, man will die Bürger ja nicht in ihrer Freiheit einschränken.
Smoker sind Einrichtungen, die dazu dienen, Fleisch oder Fisch zu räuchern. Ich habe noch nie davon gehört, dass sich jemand sowas ins Auto einbaut und während der Fahrt betreibt.

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burlei 26.02.2018, 18:26
99. Es hilft nichts.

Es hilft nichts, die deutsche Automobilindustrie in den Himmel zu heben und ihre Kritiker in Grund und Boden zu wünschen. Es hilft auch nichts, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Liebe Automobilenthusiasten, wenn ihr eure deutschen Autos, nach eurem Dafürhalten die Besten der Welt auch weiter noch fahren wollt, solltet ihr die ersten sein, die die Führung dieser Konzerne vor den Kadi zerrt.

Die Autoindustrie hierzulande ist vor allem auf den Export angewiesen. Im ersten Quartal 2017 stellte BMW weltweit 549.175 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls Royce her (Quelle: BMW-Group Quartalsbericht 1/2017). Zugelassen wurden in D 261.864 Stück. Fast 300.000 Fahrzeuge wurden im Ausland zugelassen, exportiert. Jetzt stellt euch doch bitte vor, diese importierenden Staaten wollen keine BMW mehr haben, weil sie technisch auf dem Stand der Jahrhundertwende stehen geblieben sind. Eure BMW würden mehr als doppelt so teuer. Wollt ihr für einen 750d wirklich 300.000 Euro bezahlen? Ja klar, dumme Frage, natürlich. Ich ziehe diese Frage zurück und stelle sie anders. Könnt ihr euch vorstellen, dass die Investoren und Shareholder mit einer um die Hälfte gekürzten Dividende einverstanden sind? Natürlich nicht! BMW wäre pleite. Noch nicht einmal die Chinesen würden das Werk noch haben wollen.

BMW wird sich wie die ganze deutsche Autoindustrie umstellen müssen, wenn sie überleben wollen. Sicher, die deutsche Autoindustrie pennt im Tiefschlaf, andere Firmen sind schon Jahre weiter. Wartet einfach mal ab. In ein paar Jahren will niemand mehr ein Auto deutscher Produktion. Einfach weil sich das Verhältnis zum Auto weltweit ändert. Nur in Deutschland nicht. Hier vertraut man der Uralt-Technik auch weiterhin, genau so wie man Uralt-Konservatismus weiterhin vertraut. Aber das macht ja nichts. Die deutschen sind eben auch geistig uralt.

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