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Abgasskandal: Bundesregierung geht bei BMW von systematischer Manipulation aus
DPA

BMW steht im Verdacht, die Abgasreinigung von Fahrzeugen manipuliert zu haben - und verweist auf eine irrtümlich aufgespielte Software. Das glaubt selbst die lange Zeit loyale Bundesregierung nicht mehr.

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hman2 26.02.2018, 17:06
50.

Zitat von spontaneit
In der Tat bedenklich, wie sich hier ein Land selbst niederschreibt... Könnte man sich so etwas in Frankreich oder Italien vorstellen? Ich glaube nicht. Aber da sind die Autos ja bestimmt alle sauber - oder die Messstationen weit genug weg von der Straße aufgestellt.
Die haben wesentlich weniger Diesel als unsere. Und dass die nicht sauberer sind, wurde längst nachgewiesen.

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fnord 26.02.2018, 17:06
51.

Warte ... nur dass ichs richtig verstehe, die haben _nach_ Bekanntwerden des VW Diesel Skandals und nachdem VW Mitarbeiter dafür bereits ins Loch wandern und die ganze Autowelt von nichts anderem spricht, noch nachträglich weiterhin neu Trickser-Software aufgespielt und unters Volk gebracht? Ich denke, dafür sollte man nicht ins Gefängnis kommen. Das ist ganz klar ein Fall für die Irrenanstalt.

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hman2 26.02.2018, 17:07
52.

Zitat von macb
sind nur die Fahrzeuge deutscher Hersteller betroffen?Ich kann mir nicht vorstellen, dass Franzosen, Koreaner, Italiener usw. die Werte ohne Manipulation hinbekommen haben.....aber von denen hört und liest man nichts!
...weil die weniger Diesel herstellen vielleicht?

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hman2 26.02.2018, 17:09
53.

Zitat von DerHerrMustermann
Daumenschrauben legen die US-Behörden nur bei ausländischen Herstellern an, während sich Autoschrauber in den USA Smoker in die Autos einbauen, damit diese möglichst dichten schwarzen Rauch ausstoßen. Alles legal natürlich,
Unsinn. Dass die Smoker illegal sind hat das EPA x-fach klargestellt. Und das EPA hat auch Verfahren gegen US-Hersteller eingeleitet.

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chiemseecorsar 26.02.2018, 17:09
54. Vorverurteilung.

Mal wieder. Oder besser gesagt, wie immer...
Der Motor, 6Zyl.Reige, 3Liter, läuft in Californien im 5er. Genauer gesagt 540d. Alter Bekannter. Sollte mal PolizeiFahrzeug-Antrieb werden. Wurde mit 1, 2, 3, und jetzt 4! Turbos vom CARB dusselig geprüft. Und so, wie jetzt die "Geschichte" angeblich "gelaufen" sein soll, sorry, da ist was oberfaul. Aber nun, umfangreiche Aufklärung tut not. Und den Rest der Welt interessiert das Diesel-Thema in Deutschland so viel wie der berühmte Sack Reis.
OneWorld.NoBorder.

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Ausdauersportler 26.02.2018, 17:10
55. Brunnenvergifter

Also auch BMW, aber wer erwartete da etwas anderes?

Wie wurden Brunnenvergifter noch gleich bestraft und warum fiel die Strafe so harsch aus? Aber hier sterben ja nur Kinder von anderen Menschen. Auch der Oberklassen-Diesel-Fahrer wohnt mit seinen Lieben draußen im Grünen an der frischen Luft. Auf der BAB sind es ja nur 30min bei bis zu 200 Sachen ins Büro. Warum können Städte nicht konsequent den Berufsverkehr aussperren. Es gibt kein Recht, andere Mitmenschen zu vergasen! Gab es nie!

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53er 26.02.2018, 17:12
56. Ein guter Artikel.

"Wer zulässt, dass die Menschen ins Land kommen, der muss sich dann auch ausreichend um sie kümmern, sie kleiden, sie ernähren, ihnen eine Zukunft eröffnen, entweder durch Integration in Deutschland oder durch möglichst schnelle Rückführung in ihre Herkunftsländer."
Genauso ist es: Wer zulässt, dass solche Massen von schwer integrierbaren, traumatisierten und für lange Zeit auf Hilfe angewiessene Menschen ins Land kommen, der muss auch wissen, wie er die Hilfe auf lange Sicht gewährleisten kann und wer das bezahlen soll. Merkel hat wohl bei ihrer Entscheidung an diese Bedingungen keinen Gedanken verschwendet und einfach aus dem hohlen Bauch entschieden. Die Folgen tragen viele deutsche Bürger, aber leider die gerade nicht, die finanziell am schnellsten damit fertig werden könnten. Ganz am Schluß trifft es eben diejenigen, die auf die Hilfe der Tafeln angewiesen sind, aber dem täglichen Existenzkampf nicht mehr gewachsen sind. Dem Leiter der Essener Tafel ist kein Vorwurf zu machen, im Gegenteil. Er hat mutig öffentlich gemacht, was viele denken und fast jeder weiß, aber wenn´s brenzlig wird wegschaut. Er sollte dringend konsequent bleiben und am Aufnahmestop festhalten. Diejenigen, die im Namen des Volkes alle Türen weit aufgerissen haben, müssen wissen, was zu tun ist. Sollte es Geld kosten, müssen diese Knall-auf-Fall-Entscheider dem Bürger und Steuerzahler reinen Wein einschenken woher sie die vielen zusätzlichen Milliarden nehmen wollen. Aussitzen ala Kohl war gestern.

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Havel Pavel 26.02.2018, 17:14
57.

Zitat von alphaopossum
merkt man es sogar mit Schnupfen das mit manchen Autos etwas nicht stimmt. Vw, Opel, Ford, Renault, Mercedes und Fiat usw. in sämtlichen Modellreihen stinkt es wie vor 20 Jahren hinten raus. Von vielen LKWs mal ganz abgesehen. Bei BMW zumindest den 1er und 3er Reihen hatte ich bis jetzt eigentlich den Eindruck das sie doch zu unrecht am selben Pranger stehen. Soviel Aufwand wie die schon lange Betreiben und sämtliche verfügbare Hardware einbauen. Ich Verstehe es nicht. Was soll da bei den ganzen Nachrüstungen raus kommen???
Man kann auch nicht stets den Herstellern die Schuld zuschieben, oft sind es auch die Fahrzeugbesitzer, die entweder im Rahmen eines illegalen"Chiptunnings" ein paar PS mehr herauskitzeln lassen, was natürlich auch negative Auswirkungen auf die Abgaszusammensetzung hat. Andere lassen gleich den Russpartikelfilter ausräumen, um damit im Betrieb keine Probleme mehr zu haben, bzw. um an einem teuren Austausch vorbeizukommen, ignorieren Fehlermeldungen im Abgassystem, usw.
Es gibt also durchaus auch Einflüsse ausserhalb des Verantwortungsbereichs der Fahrzeughersteller.

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ardbeg17 26.02.2018, 17:16
58. Super, Herr Traufetter!

Kurz nach Veröffentlichung des "Berichtes der Untersuchungskommission Volkswagen" des KBA, nach dem Dobrindt getönt hatte, die BMW seien sauber, hate ich dem Autor des Artikles geschrieben, er solle sich doch die Messergebnisse genauer ansehen. Diese beinhalteten nämlich bei so ziemlich allen Herstellern Hinweise auf Abschaltvorrichtungen - zudem hatten einige Autos astronomische Stickoxidwerte, die in der Öffentlichkeit gar nicht auftauchten. Damals hiess das Ganze VW-Skandal, und der Spiegel hätte frühzeitig die Dimension der Sache auffliegen lassen können. Hat er aber nicht, stattdessen wird an Verschwörungstheorien gebastelt. Ein fetter Cayenne, der eine minimal in der Reinigung reduzierte Aufwärmstrategie hat, ist Stoff für etliche Hetzartikel - dabei stösst er trotz dieser angeblichen Prüfstandserkennung auf der Strasse kein Viertel dessen aus, was regelmässig bei aktuellen Fiat, Ranault oder Suzuki gemessen wird - die Zahlen bzw. links dazu standen sogar alle im Spiegel! Und jetzt wird wieder ein Fass aufgemacht wegen ein paar Achtzylindern. Klar sollten die ordentlicher gereinigt sein, allerdings ist dieses Verschwörungsgefasel bei gleichzeitiger völliger Missachtung augenfälliger, viel umfangreicherer Baustellen an anderer Stelle kein Investigativ- sondern Manipulativ-Journalismus. Herr Traufetter sollte in die Politik gehen bzw. wenn das nicht klappt, Herrn Resch beerben.
Ich besitze weder einen BMW noch einen Porsche und keinen Diesel. Aber diese Realitätsverzerrung auf dem Rücken anderer finde ich für ein (ehemals?) seriöses Magazin beschämend.
Ach ja, BMW hat damals bei den allerersten Tests in den USA durch das ICCT hervorragend abgeschnitten - sie können es also schon lange. Der hier geäusserte Pauschalverdacht könnte sich - klar geäussert - am Ende als Verleumdung herausstellen. Ich bin schon auf die wachsweichen Formuliereungen gespannt, die wir in Kürze hören werden.

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chiemseecorsar 26.02.2018, 17:17
59. Smoker...

Zitat von DerHerrMustermann
Daumenschrauben legen die US-Behörden nur bei ausländischen Herstellern an, während sich Autoschrauber in den USA Smoker in die Autos einbauen, damit diese möglichst dichten schwarzen Rauch ausstoßen. Alles legal natürlich, man will die Bürger ja nicht in ihrer Freiheit einschränken. Vielleicht steckt hinter der ganzen Kampagne gegen die deutsche Autoindustrie auch ein Akteur von der anderen Seite des großen Teichs: Trump hatte ja mit Bezug auf die vielen deutschen Autos in den Straßen von New York verkündet: "I will stop this". Das scheint ja gut zu klappen.
...? Na nun, bei Diesel PickUps, die Trucks sind und da auch nur bei älteren Fahrzeugen und auch nur in manchen Bundesstaaten.
Und die "Daumenschrauben" haben nichts mit Ausländischen Herstellern zu tun, Chrysler ist grad genauso dran, sondern einzig und allein mit Grenzwert und Prüfverfahren.VW wäre in D nie und nimmer aufgeflogen weil das Prüf- Procedere es nicht hergegeben hat. In CA wird anders geprüft mit anderen Methoden und Parametern.
Also, diesmal kein weiteres Trump-Bashing mehr. Bitte.
OneWorld.NoBorder.

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