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Abgasskandal: Justiz stellt Betrugsermittlungen gegen BMW ein
DPA

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr gegen BMW wegen eines möglichen Abgasbetrugs. Der Konzern zahlt eine Geldbuße - und spricht von einem handwerklichen Fehler.

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j.ogniewski 25.02.2019, 17:25
10. Die Argumentation der Auto-Hasser ist entlarvend seltsam

Wenns um die Grenzwerte und Fahrverbote geht heisst es immer, wieso, dass wurde doch von Gerichten bestätigt. Wenn dann aber ein Gericht einen Autokonzern freispricht dann kann das natürlich gar nicht sein. An Ehrlichkeit und einer sachlichen Debatte ist man offensichtlich nicht interessiert - sollte man aber, wenn man das für ein wichtiges Thema hält. Einen unschuldigen in der Sache schuldig zu sprechen bringt uns auch nicht viel weiter als einen Schuldigen zu übersehen.

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hman2 25.02.2019, 17:58
11.

Zitat von felisconcolor
sei Dank. Wenn ich daran denke wieviel Steuergelder allein bei den VW Verfahren verbrannt wurden ohne sichtbares Ergebnis, dann könnte ich mich erbrechen.
WIeso "ohne sichtbares Ergebnis"? Die Prozesse laufen doch noch.

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tempus fugit 25.02.2019, 17:59
12. Sie haben Pech,...

Zitat von j.ogniewski
Wenns um die Grenzwerte und Fahrverbote geht heisst es immer, wieso, dass wurde doch von Gerichten bestätigt. Wenn dann aber ein Gericht einen Autokonzern freispricht dann kann das natürlich gar nicht sein. An Ehrlichkeit und einer sachlichen Debatte ist man offensichtlich nicht interessiert - sollte man aber, wenn man das für ein wichtiges Thema hält. Einen unschuldigen in der Sache schuldig zu sprechen bringt uns auch nicht viel weiter als einen Schuldigen zu übersehen.
....denn die Rechtswege sind meist sehr gut ausgeschildert, nur bei der Autoindustrie sind die
manchmal unklar, sicherlich nicht absichtlich.

Aber man kann alles richten, selbst was seit Jahren milliardenteuer die 'Schlaglöcher' für die betrogenen Autofahrer waren und offenbar weiter sind - haqt ja nach 2015 nicht schlagartig aufgehört und alle sind wieder
artig!?

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hman2 25.02.2019, 18:03
13.

Zitat von DerBlicker
BMW hatte schlicht die Software vertauscht, das war alles.
Was heißt "das war alles"? Es ist völlig unglaubwürdig, dass man Software vertauschen KANN. Es ist eine reine Fingerübung, die schon jeder Anfänger in der Informatik erledigen kann, eine Software durch einen Hash über der Firmware dagegen abzusichern, auf dem falschen Gerät installiert zu werden. Egal ob Versehen oder Absicht oder Sabotage, man kann das definitiv verhindern, und das ist seit Jahrzehnten auch Stand der Technik.

Und ausgerechnet die SEHR gut bezahle Informatikabteilung von BMW soll hier einen solchen Anfängerfehler begangen haben? Glauben Sie das?

Haben Sie jemals versucht, in Ihren Fernseher die Firmware für ein anderes Modell zu flashen? Das geht nämlich gar nicht!

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hman2 25.02.2019, 18:03
14.

Zitat von j.ogniewski
Wenns um die Grenzwerte und Fahrverbote geht heisst es immer, wieso, dass wurde doch von Gerichten bestätigt. Wenn dann aber ein Gericht einen Autokonzern freispricht dann kann das natürlich gar nicht sein.
Der wurde aber NICHT freigesprochen.

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Pickle__Rick 25.02.2019, 18:33
15.

Zitat von tempus fugit
...wer kann mir bestätigen, dass - hier BMW -, dass MB, dass VAG keine Prüfstände- und Anlagen haben, um a) bei einer techn. Veränderung eines Typs diesen auf Konformität mit den gesetzl. Vorgaben prüfen b) die auch bei Autos tun, die man - alle 1'000 - alle 10.000 Einheiten in der QS (Qualitätssicherheit!) durchcheckt? Das ist in der Lebensmittelindustrie so, eigentlich in anllen Industrien. Als die TÜV-Abnahme der Bremsen mit Rollenprüfständen eingeführt (...)
Jetzt haben Sie sehr viel geschrieben und dabei ganz wunderbar die Antwort auf die Kernfrage vermieden: "Warum sollte sich BMW absichtlich schlechter machen?"
Ja, es stand vorher ein Betrugsverdacht im Raum. Daher auch der Prozess.
Mit der richtigen Software waren die Abgaswerte in Ordnung. Ganz ohne Änderung an der Software selbst. Richtiges Profil aufgespielt und fertig. Das war die Nachbesserung und BMW konnte dies nachweisen. Das war lange bekannt und jetzt hat es wohl die Staatsanwaltschaft auch akzeptiert. Das Ergebnis ist bekannt. Leider will so mancher das nicht verstehen. Übrigens, niemand zweifelt daran, dass das Vorgehen in Sachen QM bei BMW einigermaßen dilettantisch war.

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NewYork76 25.02.2019, 18:41
16. Oh je...

Zitat von hman2
Was heißt "das war alles"? Es ist völlig unglaubwürdig, dass man Software vertauschen KANN. Es ist eine reine Fingerübung, die schon jeder Anfänger in der Informatik erledigen kann, eine Software durch einen Hash über der Firmware dagegen abzusichern, auf dem falschen Gerät installiert zu werden. Egal ob Versehen oder Absicht oder Sabotage, man kann das definitiv verhindern, und das ist seit Jahrzehnten auch Stand der Technik. Und ausgerechnet die SEHR gut bezahle Informatikabteilung von BMW soll hier einen solchen Anfängerfehler begangen haben? Glauben Sie das? Haben Sie jemals versucht, in Ihren Fernseher die Firmware für ein anderes Modell zu flashen? Das geht nämlich gar nicht!
Vielleicht habe ich hier ja etwas missverstanden, aber steht nicht im Artikel, dass die betroffenen Fahrzeuge auf der Straße UND auf dem Prüfstand zu viel Stickoxide ausstiessen?

Was soll also der Nutzen fuer BMW sein?!? Bei VW (und anderen) war das Ganze Betrug, weil die Software auf dem Prüfstand gezielt geringere Werte ausstiess als im regulaeren Fahrbetrieb.

Eigentlich sollte das nicht zu schwer zu verstehen sein....

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Pickle__Rick 25.02.2019, 18:46
17.

Zitat von hman2
Was heißt "das war alles"? Es ist völlig unglaubwürdig, dass man Software vertauschen KANN. Es ist eine reine Fingerübung, die schon jeder Anfänger in der Informatik erledigen kann, eine Software durch einen Hash über der Firmware dagegen abzusichern, auf dem falschen Gerät installiert zu werden. Egal ob Versehen oder Absicht oder Sabotage, man kann das definitiv verhindern, und das ist seit Jahrzehnten auch Stand der Technik. Und ausgerechnet die SEHR gut bezahle Informatikabteilung von BMW soll hier einen solchen Anfängerfehler begangen haben? Glauben Sie das? Haben Sie jemals versucht, in Ihren Fernseher die Firmware für ein anderes Modell zu flashen? Das geht nämlich gar nicht!
Die Abgaswerte waren schlechter als sie hätten sein müssen. Weil in den Limos Hardware fehlte, die die SUVs aber brauchten um auf die passenden Werte zu kommen. Die fetten SUVs haben eine Kombination aus SCR-Katalysator plus NOx-Speicherkatalysator. Die Limos kamen auch ohne SCR-Kat aus. Dafür müssen die Kisten aber jeweils wissen welche Kat da am Werk ist. Natürlich fragt sich jeder, der irgendwas mit Produktentwicklung zu tun hat, wie das sein kann. Eine Abfrage der Hardwarekomponenten ist ja wohl absolut üblich. Ein moderner PKW merkt doch eigentlich schon, wenn die Phosporschicht auf den LED des Tagfahrlichts ein Mü zu dünn ist. Klar klingt das erst mal unglaubwürdig aber noch mal: Warum sollte BMW hier absichtlich zum eigenen Nachteil manipulieren?

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rathat 25.02.2019, 18:50
18. Betrügen lohnt sich.

BMW muss für 8000 Fahrzeuge 8,5 Millionen Euro zahlen, wobei kein vorsätzlicher Betrug nachgewiesen werden konnte. Das sind 1000€ pro Fahrzeug. VW/Audi mussten 1,8 Milliarden für 4,5 Millionen VORSÄTZLICH manipulierte Fahrzeuge zahlen. Das sind 400 Euro Strafe pro Fahrzeug. Nun die Preisfrage: wie groß ist der Anreiz, sich Gesetzeskonform zu verhalten?

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j.ogniewski 25.02.2019, 18:52
19. Artikel lesen hilft

Zitat von hman2
Der wurde aber NICHT freigesprochen.
Zitat: "BMW habe jedoch keine Gesetze missachtet und keine Abgaswerte für bessere Messwerte auf dem Prüfstand manipuliert, teilte die Staatsanwaltschaft München mit. "Der Vorwurf des Betruges hat sich insoweit nicht bestätigt.""

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