Forum: Auto
Abgasskandal: Kraftfahrt-Bundesamt genehmigt erstes Nachrüstsystem für VW-Diesel
Julian Stratenschulte/DPA

Die Technik könnte ein Ausweg für VW-Besitzer sein, die von Fahrverboten betroffen sind: Für 60 Modelle mit den Skandal-Dieselmotoren gibt es nun das erste zugelassene Abgasfilterset zum nachträglichen Einbau.

Seite 2 von 7
emil7685 15.08.2019, 21:29
10.

Zitat von tatsache2011
Bewohner oder Pendler, die in der Fahrverbotszone fahren müssen, rechnen sicherlich: Noch 150.000 bis 200.000 km mit der Nachrüstung fahren oder alternativ Fahrzeug verkaufen bei dem Preisverfall durch die "Diesel-Thematik".
Kann ich mir ehrlichgesagt nicht so wirklich vorstellen. Die Autos bei denen sich eine tausende Euros teuere Nachruestung rentieren wuerde sind alle schon im Ausland und bei irgendwelchen zehn Jahren alten Golfs mit Zeitwert fuenftausend Euro steckt doch niemand mehr zweitausendfuenfhundert Euro fuer eine SCR-Umruestung. Das ist doch ein Rohrkrepierer wie er Im Buche steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnubbeldu 15.08.2019, 21:41
11. Wenn ein Fahrzeug vielleicht ...

Zitat von tatsache2011
Bewohner oder Pendler, die in der Fahrverbotszone fahren müssen, rechnen sicherlich: Noch 150.000 bis 200.000 km mit der Nachrüstung fahren oder alternativ Fahrzeug verkaufen bei dem Preisverfall durch die "Diesel-Thematik".
... bisher ca. 100tkm runter hat, rechnet es sich wohl "noch". Aber die meisten Fahrzeuge scheinen die 100tkm bis 150tkm schon "runtergerissen" zu haben.

Klar, ein Diesel schafft die 250tkm, wenn nicht sogar mehr, aber im Grunde gehört nun der Hersteller dazu verdonnert, alle nun für Export vorgesehene "Rückläufer" direkt nachzurüsten oder direkt verschrotten. Letztendlich hat der Hersteller die Lücken im System sehr zu seinen Gunsten ausgenutzt. Da wurde die Ausnahme "Regel" und die Regel "Ausnahme.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MartinHa 15.08.2019, 21:55
12. Was hat man als einzelner davon?

Warum sollte ich als einzelner dem Aufwand auf mich nehmen, eine Nachrüstung durchzuführen? Die Dieselskandalmotoren wurden ja durch das Softwareupdate wieder legal gemacht (Euro 5 wird auf dem Prüfstand auch ohne Prüfstandserkennung erreicht). Erhalte ich mit der Nachrüstung dann Euro 6? Wenn nein, bringt mir das persönlich wenig. Daher wird es wohl auch kaum jemand durchführen. Wenn überhaupt müssten solche Umrüstungen für alle angeordnet werden. Die Frage ist aber, basierend auf welcher Rechtslage?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tatsache2011 15.08.2019, 22:12
13. Eigenartig

Zitat von emil7685
Kann ich mir ehrlichgesagt nicht so wirklich vorstellen. Die Autos bei denen sich eine tausende Euros teuere Nachruestung rentieren wuerde sind alle schon im Ausland und bei irgendwelchen zehn Jahren alten Golfs mit Zeitwert fuenftausend Euro steckt doch niemand mehr zweitausendfuenfhundert Euro fuer eine SCR-Umruestung. Das ist doch ein Rohrkrepierer wie er Im Buche steht.
1) Sie meinen, der Nachrüster hat sich verkalkuliert?
Sie wissen, dass die wertvolleren Autos "alle schon im Ausland" sind und nur noch z.B. "alte Golfs" in Deutschland fahren (?).

2) Alternativen für Betroffene (Beispiel)
1500 bis 2000 Euro Nachrüstung für z.B. 100.000 km.
Alternativ alten Diesel für 4000 Euro verkaufen.
Gebrauchten Euro 6 d temp kaufen für 15 000 Euro (?).
Mehrkosten 11 000 Euro statt 2000 Euro.

3) Warum rechnen Sie die Nachrüstung nicht vor?
Sowie die Alternative für die Betroffenen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
qjhg 15.08.2019, 22:16
14. Na, da wollen wir einmal hoffen,

dass das Bundesamt nun selbst die Nachrüstsätze geprüft hat und auch die Kompetenz dafür hat. Denn das gleiche Amt hat ja schon einmal die Abgasvorrichtungen der beanstandeten Fahrzeuge geprüft und für gut befunden. Eigentlich müsste diese Behörde die Nachrüstungen bezahlen, weil sie den Autofahrern vorgegaukelt hat, das die Fahrzeuge vorschriftsmäßige Abgasvorrichtungen hätten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schartin Mulz 15.08.2019, 22:48
15. Besser spät

als gar nicht.
Aber die Finanzierung muss sauber geregelt sein.
"VW hatte wie Daimler zugesagt, seine Kunden in bestimmten Regionen bei der Hardware-Nachrüstung mit bis zu 3000 Euro zu unterstützen" ist ja wohl eine sehr schwammige Zusage. MEinetwegen dürfte da auch der Staat helfen. Denn jeder Wagen, der nachgerüstet wird, ist umweltfeundlicher als wenn er verschrottet wird und ein Neuwagen gekauft wird.
Nur für die Konjunktur ist zweiteres natürlich besser. Und das zählt normal immer mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jasper366 15.08.2019, 23:12
16.

Zitat von tatsache2011
Bewohner oder Pendler, die in der Fahrverbotszone fahren müssen, rechnen sicherlich: Noch 150.000 bis 200.000 km mit der Nachrüstung fahren oder alternativ Fahrzeug verkaufen bei dem Preisverfall durch die "Diesel-Thematik".
Das glaube ich weniger.
Fahrzeuge mit Euro 5 haben bei vielen Pendlern jetzt oft irgendwas mit um die 100.000 km oder sogar mehr drauf, die meisten werden 100% keine weiteren 150.000 - 200.000 km mehr gefahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jasper366 15.08.2019, 23:24
17.

Zitat von tatsache2011
1) Sie meinen, der Nachrüster hat sich verkalkuliert? Sie wissen, dass die wertvolleren Autos "alle schon im Ausland" sind und nur noch z.B. "alte Golfs" in Deutschland fahren (?). 2) Alternativen für Betroffene (Beispiel) 1500 bis 2000 Euro Nachrüstung für z.B. 100.000 km. Alternativ alten Diesel für 4000 Euro verkaufen. Gebrauchten Euro 6 d temp kaufen für 15 000 Euro (?). Mehrkosten 11 000 Euro statt 2000 Euro. 3) Warum rechnen Sie die Nachrüstung nicht vor? Sowie die Alternative für die Betroffenen?
Ich denke die Umrüster werden in der Tat weniger Umsatz machen als erhofft.

Viele in den entsprechenden Gebieten haben schon ihr Fahrzeug gewechselt, andere werden abwägen ob es sich noch lohnt und Leute die nur sporadisch in so eine Zone müssen wird das eh nicht interessieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MtSchiara 16.08.2019, 01:32
18. Nachrüstung lohnt sich generell nicht

Da der Bestandsschutz in Deutschland abgeschafft wurde, weiß man in diesem Lande generell nicht mehr, ob man ein Fahrzeug morgen noch benutzen kann, das sich heute in rechtskonformem Zustand befindet. Deswegen ist eine Investition generell unsinnig, da es keine Garantie gibt, ob sich diese Investition überhaupt je amortisieren wird. Man sollte sich stattdessen den Staat als Vorbild nehmen: der Staat ignoriert das Grundgesetz bezüglich des Schutzes des Eigentums, man sollte daher als Autofahrer ebenfalls das Gesetz ignorieren, und zwar das über Fahrverbote.

Abgesehen davon sind die NOX-Vermeidungsmaßnahmen in hohem Maße umwelt- und gesellschaftsschädlich: NO2-Konzentrationen von 40µg sind völlig harmlos für Umwelt und Gesundheit, die Vermeidung einer Übertretung hingegen ist mit großen Umweltschäden und enormen gesellschaftlichen Kosten verbunden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haraldbuderath 16.08.2019, 04:32
19. Verkauf oder Verschrotten ?

Es ist billiger die vermeint belastende Auto,s ins Ausland zu verkaufen, viele Nachbarländer ist der vermeint belastende Ausstoß egal Hauptsache billig, in den Niederlanden werden Filter aus Auspuff geholt und ist nicht kontrollierbar, es gibt kein einziger Hersteller von Automobilen der nicht die Umwelt und Milieu belastet,
30 Milliarden € Strafe und die das Milieu profitiert keinen Millimeter,
Jede Zigarette ist tödlicher als der dreckigste Diesel, jeder Bauer belastet das Milieu mehr dann ein Dieselfahrer, Experten streiten um Zahlen und andere Um Erkennung, VW wird geopfert um Tesla zu Retten? die Luft und Schifffahrt scheint 100 mal belastender fürs Milieu zu sein und List und Betrug an der Tagesordnung,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7