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Abgasskandal: Manipulationsverdacht auch bei Opel Astra
REUTERS

Der Opel-Konzern schlittert zunehmend in die Abgasaffäre hinein. Nach Informationen des SPIEGEL und der ARD erhärten neueste Untersuchungen den Verdacht, dass auch das Modell Astra betroffen ist.

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hansglück 13.05.2016, 14:21
130.

Zitat von tpro
Stimmt, selbst nicht. Da aber der Strom nur zu einem kleinen Teil von Sonne oder Windräder kommt, verschiebt sich das Problem lediglich. Von den Abfallprodukten bei der Batterieproduktion ganz zu schweigen.
30 Prozent regenerative Energien sind schon einmal ein großer Schritt, oder würden Sie bei einer Verminderung Ihres Benziners von 9 auf 6 Liter auch sage, das bringt doch nichts ?

Und Akkus werden nicht als Abfallprodukt behandelt, sondern recycelt oder wieder aufbereitet, ein sehr großer Unterschied.

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hansglück 13.05.2016, 14:26
131.

Zitat von 53er
wie man das sieht. Der Tesla vor Ort mag für Sie in irgendeiner Weise eine Verbesserung sein (welche auch immer). Für mich als Steuerzahler sind das nur unnötige Kosten. Und für deutsche Arbeitsplätze ist das Teufelszeug. Ich hoffe, Ihr Arbeitsplatz hängt nicht vom Wohlergehen der deutschen Autoindustrie ab, sonst machen Sie da was falsch.
Wenn Deutschland von einer Industrie in Zukunft abhängen möchte, die weiterhin Ihre Menschen und deren Kinder schädigt und umbringt, dann ohne mich.
Diese Industrie und Ihre Versäumnisse in Schutz zu nehmen ist vollkommen unangebracht.
Und Sie liegen mit noch etwas falsch: Nicht die Elektro Autos werden alleine subventioniert, sondern IHR Benziner und Diesel und zwar schon immer !

Und zwar ganz einfach damit, dass Sie eine Technik verwenden dürfen, die unglaublich schädlich ist für Mensch, Tier und Natur und SIE für die Schäden und die Aufarbeitung NICHT aufkommen müssen, Sie dürfen einfach nur verpesten und alle anderen, egal ob Elektro Fahrer oder Fußgänger, zahlen für Ihren Luxus und den Schaden, den SIE anrichten.

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Bernd.Brincken 13.05.2016, 14:28
132. Nachhaltigkeit

Zitat von owila
Mit Vorsatz und aus reinen Gewinngründen wird die Abgasregelung außer Betrieb gesetzt . Der Betrug am Kunden ist vorsätzliche Körperverletzung ... Lungenkrebs auf Grund der Luftbelastung ... Und was macht Herr Dobrinth , oder der Rest der Regierung - Nichts - korrupte Komplizen einer skrupellosen Automobilmafia. Ich finde keine Worte für die menschenverachtende Sauerei.
Da sind schon ein paar mehr Interessen im Spiel. Einmal die der Angestellten in der Automobil-Industrie, wo bekanntlich gerade, trotz Deflation, ein netter Aufschlag ausgehandelt wurde.
Als nächstes die PKW-Fahrer, die vielleicht auch nicht alle so scharf sind aufs Nachtanken von Adblue oder höhere Wartungskosten und ggf. schlechtere Fahrleistungen.
Jeder lügt sich da ein bischen in die Tasche, oder lässt lügen. Gilt auch für die Naturfreunde, die am liebsten Roboter-Fabriken hätten, oder gar keine mehr.
Bitte alle mal über die Nachhaltigkeit nachdenken, auch der eigenen Gedanken...

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hansglück 13.05.2016, 14:28
133.

Zitat von MKAchter
Korrekt. Nach einigen Jahren/x-Tausenden Be- und Entladungen den kompletten Batteriesatz beim E-Fahrzeug tauschen zu müssen, ist übrigens nicht nur ein ökologisch sehr fragwürdiges "Vergnügen".... Sondern kann auch ein ziemlicher finanzieller Schlag ins Kontor des E-Auto-Eigners sein. Vielen in der Diskussion scheint dieser Punkt gar nicht so .....
es ist ökologisch NICHT fragwürdig, da ein Akku recycelt und wieder aufbereitet wird, bitte informieren sie sich besser.

http://www.zeit.de/mobilitaet/2015-08/elektromobilitaet-batterie-recycling
http://www.heise.de/autos/artikel/Wie-Tesla-Motors-Batterien-recycelt-1178508.html

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rennflosse 13.05.2016, 14:47
134. Subvention

Zitat von hansglück
Wenn Deutschland von einer Industrie in Zukunft abhängen möchte, die weiterhin Ihre Menschen und deren Kinder schädigt und umbringt, dann ohne mich. Diese Industrie und Ihre Versäumnisse in Schutz zu nehmen ist ......
Wenn Subvention bedeutet, dass jemand Unsummen dem Staat gibt für den Kauf und den Unterhalt eines Automobils und immer weiter geschröpft wird, dann ist der Begriff Subvention hier wohl nicht angebracht.
Diese Technik ist keinesfalls "unglaublich schädlich." Jeder Verbrennungsprozess hinterlässt Abgase und in diesem Kontext ist das ungefilterte Betreiben eines Holzkohlegrills nach Ihrem Tenor schon glatter Mord.

Dass Fußgänger Steuern für Autos zahlen, ist der Lacher des Tages. Eher ist es schon umgekehrt, weil die Einnahmen aus Kfz-Steuern, Benzinsteuern usw. so hoch sind, dass sie den großen Topf füllen statt zweckentsprechend verwendet zu werden.

Ich richte also keinen Schaden an, sondern zahle für alle anderen mit.
Nicht dass ich was dagegen habe, eine angemessene Steuer für Fahrzeug und Treibstoff zu zahlen. Aber der Begriff Subvention ist dafür völlig unangemessen.

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otelago 13.05.2016, 14:52
135. Sinnvoll

Normen und Gesetze müssen insgesamt überall schlüssig, maßvoll, nachvollziehbar und sinnvoll sein.
Das ist immer ein Kompromiss, was auch sonst.

Hinsichtlich Umweltschutz müssen wir schon aufpassen, daß wir nicht zuviel geistige Energie nur mit dem Privat PKW verschwenden.
Vielmehr gilt es doch immer auch zu sehen wie insgesamt die regionale, europäische und globale Umweltlage sich verändert und wohin die Reise gehen soll.
Da wird auf Prozente beim alten Golf Diesel geschaut als gäbe es kein Morgen. Ein Riesenaufwand mit "GRÜNER PLAKETTE " , um ein paar Altwagen aus dem Land zu schaffen.

Was soll das bringen.
Derweil ist es kein Problem, sich mit hinreichend Geld einen ganzen Fukrpark an Humwees und Jaguaren vor die Tür zu stellen.
Oder nonstop mit Flugzeugen um die Welt zu düsen, mit billigstem Sprit.
Oder unsinnige Waren zu besorgen, wobei auf den Meeren keine Abgaswerte für Containerflotten gelten.

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ArnoNym 13.05.2016, 14:57
136.

Zitat von roughneckgermany
Ach kommt schon Leute... Motorschutz... Glaubt das wirklich jemand? Wieviele 40Tonner haben einen Motorschaden trotz ständiger Abgasreinigung? Die reißen gerne 800.000 km runter. Der Unterschied ist, dass die Adblue-Einspritzung......
Endlich mal ein vernünftiger Beitrag zum Thema!
Dieser hohe Harnstofflösungs-Verbrauch ("AdBlue") führt in einem PKW mit kleinem Harnstofftank natürlich dazu, daß diese Lösung oft nachgetankt werden müßte, was man dem Kunden glaubte nicht zumuten zu können. Wenn das bei der jährlichen Inspektion erfolgen soll, wie es die meisten Hersteller handhaben, muß man natürlich den Harnstoffverbrauch kräftig drosseln. Und das geht natürlich nur, wenn man die NOx-Reinigung so oft wie möglich deaktiviert.

Daher, und weil's in LKWs problemlos auch im Winter funktioniert, stimme ich völlig mit Ihnen überein, daß "Motorschutz" eine faule Ausrede ist. "Kundenbequemlichkeit" wäre als Abschaltgrund richtig.

Ein anderer Aspekt: Die Harnstofflösung kostet natürlich Geld. Was man geldmäßig an Kraftstoff gegenüber Benzinern spart, geht teilweise an AdBlue drauf. Das will man natürlich auch nicht, weil dadurch die Akzeptanz von Dieselfahrzeugen sinkt, da sie sich unter dem Strich nicht mehr rechnen.

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jurawel 13.05.2016, 15:05
137. Seriös geht anders!

Soso, nach informationen des SPON?! Die er von der Deutschen Umwelthilfe hat?! Sorry, aber wie seriös wird eine Story, wenn sie zum x-ten Mahl aufgewärmt wird, aber die angeblichen Meßverfahren nicht öffentlich gemacht werden? Da kann man ja eher von Dänikens Alien-Besuchs-Stories glauben, als einem Umweltverein, dessen Chef offensichtlich nach der Staatssekretärs-zeit die Medienpräsenz abhandengekommen ist?! Und zu allem Überfluß ist auf der Seite dann neben dem Artiekel gleich noch eine Werbung für ein Produkt aus dem VW-Konzern - sehr glaubhaft!

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gerd0210 13.05.2016, 15:08
138.

Zitat von Peter Eckes
Und das beim Ermitteln von Verbrauchs und Abgaswerten beschissen wird das sich die Balken biegen ist auch bekannt. Gerade Opel hat zum Beispiel extra Kühl bzw. Heiztürme in denen komplette Autos vor entsprechenden Testfahrten auf die.....
Trotzdem sehe ich da ein minderes Problem.
Zuerst einmal, was ist bei Ihnen ein realistischer Verbrauch? Ich vermute es ist nur der eigene. Bei einer Million Fahrzeugen, wird jedes einen anderen Wert haben.
Sie können da keinen "Einzelwert" für alles und jeden angeben.

Selbst wenn die Autobahn von Münster nach Bremen als Bezugsstrecke gewählt wird, so ließen sich auch da die Randbedingungen unterschiedlich ausgestalten. Der eine Wagen fährt mit 5 Personen und Koffern und vollem Tank. Der andere Wagen hat nur 10 Liter getankt und die Fahrerin wiegt nur 40 kg. Die Unterschiede sind erheblich.

Es bleibt einzig und allein nur eine Möglichkeit: Den eigenen Verbrauch selbst zu ermitteln.
Vor Jahren hatte ich einen Benziner mit 45 PS, Verbrauch lag bei 10 Liter (Jahresmittel). Dann folgte ein Audi Diesel mit 90 PS und 8,3 Liter. Danach kam ein Touran, wieder doppelter PS-Zahl wie der Vorgänger aber mit 7,3 Liter Verbrauch. Das sind die Zahlen, die mich letztendlich interessieren.

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alfred13 13.05.2016, 15:11
139. Scheinheilig

Na, liebe SPON-Redaktion, schreiben Sie jetzt auch auch noch Opel, denen es langsam wieder besser geht, kaputt? Um dann scheinheilig deren Niedergang zu beweinen? Haben Sie sich mal gefragt, was Sie mit dieser Propaganda anrichten? Insbesondere, wieviele Arbeitsplätze dadurch gefährdet werden? Interessiert Sie nicht? Klar, sollen doch die Reichen zahlen, wenn das Geld nicht reicht. Schon mal drüber nachgedacht, realitätsferne Grenzwerte, die von Brüsseler Bürokraten erfunden werden, zu hinterfragen? Nein? Ach so, Ihnen können die Grenzwerte nicht streng genug sein, denn Autos sind sowieso des Teufels - schon klar. Wenn die Industrie weg ist, dürfen Sie sich fragen, wo auch Ihr Wohlstand herkommt.

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