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Abgasskandal: Städtetag erwartet Diesel-Fahrverbote
DPA

An diesem Donnerstag verhandelt das Bundesverwaltungsgericht über Fahrverbote für Dieselautos. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Richter hart urteilen, ist hoch.

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Schlaukeks 17.02.2018, 11:31
130. Nicht möglich

Zitat von hadwerker
Ziviler Ungehorsam ist das Einzige was dann noch hilft. Stau ohne Ende. Mann muss die Regierung und die Hersteller zu Hardwarenachrüstungen zwingen.
Eine Hardwarenachrüstung von Millionen Autos ist nicht möglich.
Die Autos sind nicht so gebaut, dass man Sie nachrüsten kann. Das Auto ist eine Fließbandprodukt und eine Fließband-Nachrüstung gibt es nicht, da es viele Modelle und Varianten gibt.
Rechtlich ist der Autofahrer nicht zu Nachrüstung zu zwingen, falls Gesetzte gemacht werden kann niemand gerichtlich diese massenhaften Klagewellen inklusive zivilen Ungehorsam verarbeiten.
Technisch bringt die Nachrüstung nur bedingt Erfolge, da ja der Motor wenn er kalt ist gar nicht korrekt arbeitet und reinigt. Erst nach 20 Minuten wie beim Katalysator arbeitet das System einigermaßen gut.
Stellen Sie einfach wieder ein zweites Auto daneben und Sie sind wieder über dem Grenzwert.
Die Anzahl der KFZ-Techniker reicht nicht aus um alle Autos nachzurüsten, das würde länger dauern als noch die Lebensdauer der dEsel-Autos sind.
Die Auto-Industrie hat bereits bestätigt, dass eine Nachrüstung nicht möglich bzw. sinnvoll ist.
Verschrotten, Verzicht und das Elektro-Auto lösen das Problem mit dem Verbrennungs-Motor.

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carlitom 17.02.2018, 11:32
131.

Zitat von salomohn
Wir werden in den Innenstädten vergast - weil man mit Dieselautos mehr Geld verdient, das muss aufhören. Wenn Fahrverbote kommen, werd die Luft besser.
Sie glauben ernsthaft, die Luft in Städten würde besser, wenn die Diesel durch Benziner ersetzt werden? Wie niedlich.

Es ist nun mal klar, dass wer frische Luft will, nicht gleichzeitig die infrastrukturellen Annehmlichkeiten der Stadt beanspruchen kann. Entweder oder. Ich kann auch nicht Chirurg werden, wenn ich kein Blut sehen kann. Wer mitten in der Stadt leben will, wo es alles gibt, weshalb alle von außen da reinfahren, der kann nun mal nicht gleichzeitig die frische Landluft beanspruchen, für die der andere längere Wege in Kauf nimmt. Der auf dem Land mit der frischen Luft beschwert sich ja auch nicht ständig, dass er nicht Kultur, Shoppen und Arbeit in Hülle und Fülle ums Eck hat. Das ist doch absurd.

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SvenPeters 17.02.2018, 11:34
132. Totalversagen der Politik - wieder einmal

Das in den Innenstädten miese Luft herrscht ist ja kein neues Problem. Seit Jahren werden von der EU Maßnahmen gefordert. Passiert ist: NICHTS.
Wurden in den vergangenen Jahren der ÖPNV massiv ausgebaut und qualitativ verbessert - NEIN. Wurden in den vergangenen Jahren Angebote für Pendler wie P+R massiv ausgebaut - NEIN. Gibt es Maßnahmen für die Beschränkung des Lieferverkehrs wie z. B. nur ein oder zweimalige Anlieferung in der Woche von non-food Artikeln erlaubt - NEIN. Gibt es Maßnahmen um die Lieferdienste (DHL/Hermes & Co) zu zwingen die Endauslieferung an Kunden zu bündeln - NEIN.
Lieder macht sich immer mehr eine "Vermerkelung" in der Politik breit. Jeder will nur noch Probleme aus sitzen und echte "Macher" gibt es nicht mehr.
Für dieses Totalversagen müssen jetzt wohl Dieselfahrer büßen. Aber auch Dieselfahrer hatten in den vergangenen Jahren bei Wahlen Stimmrecht. Aber man hat ja die Gleichen gewählt die diese Problematik aus sitzen wollen oder ignoriert haben. Darum bitte jetzt nicht beschweren - Ihr hattet es selbst in der Hand.

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polkupyöränilmapumppu 17.02.2018, 11:35
133. An die Wand gefahren

Jetzt werden nur noch Benziner gekauft und die Feinstaubbelastung überschreitet dann Grenzwerte und erneut drohen Fahrverbote. Welche Autos will die Autoindustrie uns überhaupt noch anbieten? Mittlerweile sind die autopolitischen Ambitionen vergangener Jahrzehnte und die zig Millionen gekauften Autos ein einziger Misthaufen. Ein grotesker Witz, was an deutscher Ingenieurskunst abgeliefert wird. Eine feine Schale mit allem dekadentem Schnickschnack und innen nur eine Drecksmaschine.

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wolke4 17.02.2018, 11:35
134. Nur am Straßenrand

Der Grenzwert für Stickoxid wird nur direkt am Straßenrand der Hauptverkehrsstaßen überschritten, sonst nirgendwo. Erlaubt keine Aussage über die Exposition der Menschen. Die stehen ja nicht den ganzen Tag direkt neben der Hauptstraße rum. Schauen Sie sich doch mal die Messwerte der Messststionen "städtischer Hintergrund" an, die entsprechen eher der tatsächlichen Belastung.

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K:F 17.02.2018, 11:41
135. Richter urteilen über Unfähigkeit der Politiker

Die Automafia wird von den Marionetten der Politik gehegt und gepflegt. Mittelbar schüzzen Merkel und Co, diese Betrüger. Jetzt müssen Richter in D. den Politikern die Grenzen aufzeigen.

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giwi21 17.02.2018, 11:43
136. Also wenn ich das richtig verstehe

soll es in deutschen Großstädten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge geben damit dort die Luft sauberer wird. Diese Fahrzeuge werden dann billig in andere Länder (Osteuropa/Afrika usw) verkauft und dieseln dort fröhlich vor sich hin und verunreinigen dort die Luft. Das ist dem deutschen Großstädter natürlich egal.
Außerdem Ich warte ich dann auf das Gejammer wenn der Handwerker mit der U-Bahn kommt, igendwann mal.

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meier12 17.02.2018, 11:44
137.

Die Ad-Blue-Technik ist ja durchaus beeindruckend, aber es ist doch wohl allseits bekannt, dass die Speditionen etc. ihre Laster gerne "umrüsten" lassen, um pro Laster mehrere tausend EUR für die Ad-Blue-Zutankung zu sparen. Da werden Emulatoren eingebaut und schon ist der Ad-Blue-Tank nur noch Zierwerk. Diese günstigen Bauteile werden sich auch die PKW-Fahrer ggfs. einbauen lassen, um die Kosten für die Ad-Blue-Zutankung zu reduzieren. Formell sind dann alle Autos sauber, die Luft ist aber immer noch dreckig. Grund: Schon heute kontrolliert auch in Deutschland absolut niemand, ob auch nur die LKW tatsächlich mit funktionierender Ad-Blue-Technik fahren. Wie sollen dann Millionen Diesel-PKW kontrolliert werden? Vor dem TÜV-Termin wird der Emulator wieder abgenommen, danach wieder eingebaut.

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x-ray 48 17.02.2018, 11:46
138. Wenn man das alles so liest

könnte man glauben wir wohnen in einer Umwelt mit einer Atmosphäre welche der, der Venus entspricht. Zum Glück ist das aber nicht so es gibt genügend frische Luft auf diesem Planeten Erde.
Allerdings muss ich zugeben es ist anscheinend doch etwas vorgekommen und das kann eigentlich nur über die Luft kommen sein, dass es plötzlich so viele Menschen gibt denen das klare denken vernebelt hat.

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zensurgegner2017 17.02.2018, 11:47
139.

Zitat von Greg84
Wenn ich immer noch den Teslahype höre, find ich das mittlerweile fast traurig. Mal schauen ob Tesla je einen Cent Gewinn macht eh man es aufgibt. Um die massiven Ausgaben, die man bisher schon hat wieder reinzuholen, müssten sie erst mal über etliche Jahre massive Gewinne einfahren. Zu denken die etablierten Hersteller würde in der Richtung nicht forschen, ist absolut weltfremd. Die Unternehmen müssen allerdings Gewinn machen und bauen entsprechend was der Markt will und das sind immer noch keine Elektroautos. Am größten Kostentreiber kann aktuell scheinbar kaum Jemand drehen: den Akkus. Was genau glauben Sie wie sich die Preise erst entwickeln werden, wenn plötzlich auch die großen Hersteller die Akkus oder die nötigen Ressourcen dafür bestellen? Tesla baut ohnehin nur Autos für den größeren Geldbeutel, was wohl auch ein Problem ist. Abgesehen davon haben viele etablierte Anbieter ohnehin schon Elektroautos im Angebot bzw. angekündigt. Aber so lange die Nachfrage nicht da ist, wird auch nicht massiv gefertigt.
Da hilft Mathematik

Wenn die Werkstätten die Fahrzeuge nachrüsten (egal wer bezahlt), sind die damit 1,5 Jahre vollausgelastet
Kein Platz für Alltagsaufgaben

Auch die Herstellung der Komponenten würde ganze Werke vollauslasten, wer stellt dann das her, was dort sonst hergestellt worden wäre

Auch das Personal dafür muss irgendwoher kommen, die Entwicker, Planer Ingenieure
In Summe sind das ma schnell 30, 40 Tausend Personen, die da für 2 Jahre gebunden sind

Und die fehlen woanders

Und das alles dafür, dass in 5 Jahren die meisten der betroffenen Fahrzeuge eh verschrottet werden
Alleine bis die nachgerüstet SIND gehen 2 Jahre ins Land, und dann hat man das ganze Geld für 3 Jahre Betrieb ausgegeben?
ein Quatsch

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