Forum: Auto
Abgasskandal: VW behindert Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos
DPA

Kaum hat das Verkehrsministerium die Regeln für Nachrüstungen an Dieselautos vorgelegt, schießt Volkswagen quer - der Konzern verweigert Herstellern von Katalysatoren die Übermittlung von Daten.

Seite 1 von 33
udo.sowade 28.12.2018, 12:26
1. Gelbwesten

sollen bundesweit vor Konzern-Gebäuden und VW-Autohäusern demonstrieren. Mal sehen wer den längeren Atem hat. KAUFT keine VW...das richtige Motto für diese Proteste.

Beitrag melden
jurajochen 28.12.2018, 12:27
2. Steht VW über dem Gesetz?

Ist denn niemand in Sicht der diesen wildgewordenen Vorstand in die Schranken weist? Herr ..scheuer. kommt ja wohl nicht in Frage.

Beitrag melden
HuFu 28.12.2018, 12:28
3. Behebung eines Sachmangels...

wird dieses mutwillig unterbunden seitens Händler / Hersteller, ist dieses meines Erachtens eine Straftat und sollte somit geahndet werden. Sollte dieses nicht über den Käufer selber geregelt werden können - hat hier der Staat einzugreifen. Eigentlich ganz einfach....sollte man meinen... wenn sich der Staat allerdings zum Handlanger / Marionette degradieren lässt, dann hat das mehr als nur Geschmäckle. Mittlerweile fragt man sich echt noch, ob man hier in einem Rechtsstaat überhaupt noch lebt. Diverse Blüten dubioser Firmen lassen so langsam Zweifel aufkommen....
Warum hier der Käufer aufkommen soll und hier quasi genötigt wird bei der gleichen Firma nochmals etwas zu kaufen, wo er vorher die Abstellung des Sachmangels nicht geregelt bekommen hat, muss mir mal jemand ganz genau erklären! KEIN normal denkender Mensch wird doch weiterhin bei dubiosen Händlern, Herstellern weiter Ware kaufen.....
Das BGB trifft zum Thema Sachmangel eigentlich ganz klar Aussagen.
Warum können denn die Firmen den Sachmangel eigentlich nicht beseitigen, so wie ich als Käufer eigentlich verlangen kann? Welche genauen Gründe werden denn nun angeführt?

Beitrag melden
kizfonis 28.12.2018, 12:31
4.

"VW behindert Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos" - Ist doch klar: VW will dem Volk neue Autos "andrehen"!
Norbert Sinofzik, Rheinstadt Uerdingen

Beitrag melden
tobi1971 28.12.2018, 12:31
5. wie vorhersehbar...

Heute Morgen habe ich mit meiner Frau den Nachfolger für ihren in die Jahre gekommenen Golf konfiguriert: ein Nissan Leaf. Das Ende einer 15-jährigen (seit ihrem ersten eigenen Auto) VW- und Skoda-Phase.

Mit dem 1.1. tritt die neue Dienstwagen-Richtlinie unserer Firma in Kraft. War bisher ein Fahrzeug aus den VW-Konzern vorgeschrieben, sind dessen Fahrzeuge ab dem 1.1. explizit ausgeschlossen. Bis auf weiteres ist kein anderer Hersteller festgelegt. Wenn es so bleibt, folgt dann eben in 2 Jahren auf den Sharan ein S-Max oder ein anderes Fahrzeug, in dem man mit nennenswert verbleibendem Kofferraum 3 Kindersitze auf der Rückbank unterbringen kann.
Dann ist dieser betrügende Abzockverein für unsere Familie Geschichte...

Beitrag melden
realplayer 28.12.2018, 12:31
6.

Zitat von jurajochen
Ist denn niemand in Sicht der diesen wildgewordenen Vorstand in die Schranken weist? Herr ..scheuer. kommt ja wohl nicht in Frage.
Bei den zieht nur eine Maßnahme - die Autos nicht mehr kaufen.....

Beitrag melden
bigfritz 28.12.2018, 12:32
7. Man hört immer nur VW, Audi und Daimler.

Ich fahre einen drei Jahre alten Renault Diesel 5. Wer hilft Leuten wie mir?

Beitrag melden
PH-sauer 28.12.2018, 12:32
8. Ich verstehe es nicht, weshalb...

die Vorstände von VW wie lokalfürsten sich über Normen hinwegsetzen dürfen. Dabei lagen die strafrechtlich relevanten Tatbestände in ihren Händen, sie sind organisatorisch verantwortlich zu machen! Wieso lässt man das zu? Warum laufen diese Leute noch frei rum?

Beitrag melden
michi_meissner 28.12.2018, 12:33
9. VW bleibt sich treu.

Was hätte man auch anderes von VW erwartet. Einerseits 3000 Euro pro Umrüstung bieten aber andererseits die Herstellung solcher SCR-Systeme behindern, wo es nur geht.
Das schwachsinnige Argument mit der Haftung setzt dem ganzen die Krone auf, wobei man sich auch dort nicht wundern muß: VW verliert derzeit 95% der Verfahren vor Gericht, scheinbar liegt man also ständig mit seiner rechtlichen Einschätzung neben der Spur.

Scheuer sollte nun die 5000,- Euro pro manipuliertem Auto einfach mal erlassen, VW kann ja auch dagegen klagen (und wie immer verlieren). Wirklich ein Loser-Konzern, wie er im Buche steht. Peinlich, dass so eine Firma ein deutsches Aushängeschild ist.

Beitrag melden
Seite 1 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!