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Abgasskandal: VW behindert Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos
DPA

Kaum hat das Verkehrsministerium die Regeln für Nachrüstungen an Dieselautos vorgelegt, schießt Volkswagen quer - der Konzern verweigert Herstellern von Katalysatoren die Übermittlung von Daten.

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bernhard.geisser 28.12.2018, 13:05
30.

Die meisten Autos mit der Fake-Abgasreinigung hat VW von 2009 bis 2015 verkauft, sagen wir im Mittel etwa 2012. 2019 ist das dann schon 7 Jahre. Die Verschleppungstaktik scheint aufzugehen, die Autos erreichen eh bald End-of-Live und die VW-Anwälte können schon die ersten Siegesfeiern feiern...

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ardbeg17 28.12.2018, 13:07
31.

Wow, große Ankündigung in der Überschrift und dann? Lauwarme Luft. Was genau verweigert VW? Und was macht Daimler an konkreter Zusammenarbeit? Glaubt irgendwer, die Konzerne würden jetzt jedem, der es beantragt, alle Daten zur Motorsteuerung zumailen?! Auch Herr G.T. glaubt das mit Sicherheit nicht, daher ist der ganze Artikel Heuchelei.

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jal1988 28.12.2018, 13:07
32.

Es ist mal wieder traurig zu sehen, wie viel Unwissenheit und Polemik hier unterwegs ist. Hier wird von Sachmängeln und Betrügereien geredet. Wo? An welcher Stelle? Die Fahrzeuge sind in ihrem aktuellen Zustand GESETZESKONFORM! Es geht einzig und allein darum, Fahrverbote (die politisch gesteuert und ebenfalls polemisch diskutiert werden) zu umgehen, die nichts, aber auch gar nichts mit der Zulassungsfähigkeit der Fahrzeuge zu tun haben.

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archi47 28.12.2018, 13:08
33. Erzwingungshaft der Vorstände

dürfte ein adäquates Mittel sein, denn auch Geldstrafen zahlen ja nur die Aktionäre.
Diesen Freibeutern ist nicht anders bei zu kommen.

Leider sind es nicht Freibeuter "Ihrer Majestät", oder heutzutage "Ihrer Steuerzahler und Kunden" - es sind charakterlich weniger gut ausstaffierte Freibeuter "Ihrer persönlichen Bereicherung".

Damit ist zu diesem Schweinesystem alles gesagt...

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rosinenzuechterin 28.12.2018, 13:08
34. Verschlepptes Versäumnis

Es gab bereits vor einem Jahrzehnt keinen Grund mehr, einen VW zu kaufen. Da waren die Fahrzeuge bereits auf einem Qualitäts- und das Unternehmen auf einem Serviceniveau angekommen, an dem nur noch quasireligiös zu erklären war, warum VW nicht längst den Weg von Bordward gegangen war. Wer jetzt noch einen VW hat, ist selbst Schuld. Aber auch VWs neuestes Gebahren wird diese Leute nicht aufwachen lassen. Warum auch? Wenn die Spaltmaße stimmen, ist alles andere doch egal.

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Willi Wacker 28.12.2018, 13:10
35.

Zitat von tobi1971
Mit dem 1.1. tritt die neue Dienstwagen-Richtlinie unserer Firma in Kraft. War bisher ein Fahrzeug aus den VW-Konzern vorgeschrieben, sind dessen Fahrzeuge ab dem 1.1. explizit ausgeschlossen. Bis auf weiteres ist kein anderer Hersteller festgelegt. Wenn es so bleibt, folgt dann eben in 2 Jahren .....
Erklären Sie, wie Dienstwagen und großer Kofferraum nebst drei Kindersitzen zusammengehen?

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archi47 28.12.2018, 13:10
36. Vielleicht gibt es Komplizen,

Zitat von PH-sauer
die Vorstände von VW wie lokalfürsten sich über Normen hinwegsetzen dürfen. Dabei lagen die strafrechtlich relevanten Tatbestände in ihren Händen, sie sind organisatorisch verantwortlich zu machen! Wieso lässt man das zu? Warum laufen diese Leute noch frei rum?
die ein Wirken der Gewaltenteilung nach Recht und Gesetz auch andernorts behindern?
Wäre für mich die einzig zulässige Erklärung, denn an ein generelles Versagen unseres Rechtssystems mag ich noch nicht glauben.

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Fait Accompli 28.12.2018, 13:10
37.

Zitat von andymb
Sehr geehrter Herr Traufetter, ich verstehe ja das aktuell Autoindustribasching in Mode ist, für die wahl des Titel habe ich allerdings kein Verständnis. VW im Titel aktive Behinderung der Nachrüstung .....
Es geht nicht nur darum, dass VW keine Nachrüstung macht, sondern vielmehr darum, dass VW nicht einmal bereit ist, Konstruktionsdetails/Daten seiner Modelle Dritten zur Verfügung zu stellen. Das ist auch keine Frage der Haftung, wie ein anderer Forist vermutete, auch keine Frage von Interna. Das hat lediglich den Zweck, es anderen schwer zu machen.

VW hat aus seinen Fehlern nicht gelernt und glaubt wohl immer noch, dass es sich aufgrund der schieren Größe des Konzerns leisten kann, sowas durchzuziehen.

Der Imageschaden ist jetzt schon groß, aber die Arroganz in der Konzernleitung scheint wohl eine akzeptiere Alternative für Kompetenz geworden zu sein.
Der Konzern jedenfalls ist für mich als Anbieter gestorben. Lebenslang. Ich werde niemals jemals ein Auto von denen kaufen. Nicht von solchen Betrügern.
Von mir aus können die pleite gehen. Selbst schuld.

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Spiegelleserin57 28.12.2018, 13:11
38.

Denn ausgerechnet VW, der größte Autohersteller, will den Nachrüstfirmen nicht helfen. Wie populistisch!
Da fehlen doch die Fakten!!
"Man könne "die Entwicklungen der Hardware-Nachrüster aus haftungsrechtlichen Gründen nicht unterstützen".
Ist völlig korrekt: wer will schon für die Arbeit einer fremden Firma die Verantwortung übernehmen ...KEINER!
Man muss die Angelegenheit mal neutral betrachten und schauen was Recht zulässt und wer für solche Arbeiten der Fremdfirmen ausführen die Verantwortung trägt!
Der Artikel ist hier auch nicht vollständig veröffentlicht und es bedarf da noch vieler Fakten um zu urteilen.
Es wäre gut wenn der Spiegel solche halben Artikel im Netz unterlässt da man so kaum Kunden gewinnt und die halben Artikel den Leser vielleicht irritieren und zu falschen Kommentaren führt.

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cmann 28.12.2018, 13:11
39. Nichts gelernt!

Weder die offensichtliche Vereinigung von Lügnern und Betrügern (VW Vorstand und Aufsichtsrat) und schon garnicht die politisch Verantwortlichen wie die Herren Dobrint, Scheuer, Seehofer und die Ministerin der Justiz. Nach meinem Rechtsempfinden gehört die gesamte Vorstandsetage und der Aufsichtsrat vor Gericht. Die offensichtliche Ohnmacht der Regierung (wer untersucht eigentlich eventuelle "Verstrickungen" von Politikern in dieser Affäre?) ihr ständiges Einknicken, dulden oder relativieren der kriminellen Handlungen von VWsind wirklich unerträglich.Die Zeche soll offensichtlich nur "der kleine Mann" zahlen. Eine dringende Korrektur der gestzlichen Handhabe in Deutschland gegen diese Kriminellen, Aufsichtsräte und Vorstände (ähnlich wie in den USA) ist dringend erforderlich. Niemand der heute Entscheidungen zu treffen hat soll damit kommen von nichts gewusst zu haben. Wer jetzt notwendige Änderungen verhindert ist genauso kriminell wie die seinerzeit Verantwortlichen.

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