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ADAC-Ranking: Das sind die umweltfreundlichsten Autos
Fiat

Welche Autos schaden der Umwelt am wenigsten? In einer Untersuchung des ADAC liegen Wagen mit Benzin- und Dieselmotoren weit hinten - sogar solche, die der neuen Abgasnorm Euro 6d-temp genügen.

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Fait Accompli 28.01.2019, 14:28
130.

Zitat von realplayer
Ganz klar Lobbiesmus - siehe Bericht ADAC zum Wasserstoffauto: https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/brennstoffzellenauto-toyota-mirai/ Dort spielt es plötzlich eine Rolle wo das Wasserstoffauto den Strom her bekommt: "Ein Brennstoffzellenauto ist nur so sauber wie der Strom für die Produktion des Wasserstoffs" Bei Elektroautos spielt das für den ADAC keine Rolle wo die den Strom her bekommen. Auf jeden Fall werden beim Wasserstoffauto keine umweltschädlichen Akkus gebraucht.
Selbstverständlich spielt es eine Rolle, woher der Strom für den Wasserstoff kommt. Genauso wie es eine Rolle spielt, woher der Strom für die Elektroautos kommt. BTW: Das war auch so in der Fotostrecke zu lesen (ev. nicht gelesen?).

Blöd nur: Ein Waserstoffauto braucht ca. 3 mal soviel Strom wie ein Elektroauto, um die selbe Strecke wie ein Elektroauto zu fahren.

Und auch blöd: Selbstverständlich braucht ein Wasserstoffauto einen Akku. Ist ja ein Elektrofahrzeug und die verbaute Brennstoffzelle arbeitet ungern stark lastabhängig. Der Akku dient als Zwischenspeicher.

H2-Auto: Kraftwerk->Strom->Elektrolyseanlage->H2->Tankstelle->H2-Auto->Brennstoffzelle->Strom->Akku->Elektromotor

eAuto: Kraftwerk(Strom)->Akku->Elektromotor

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Fait Accompli 28.01.2019, 14:31
131.

Zitat von jupp78
Schaue ich mir die Preise für die Batteriemiete an, so komme ich klar zu dem Schluss, dass die Anbieter das den Batterien nicht zutrauen. Bei Renault kann man sich von der Miete ca. alle 8 Jahre eine neue Batterie kaufen. Das wird dann wohl so die Lebensdauer sein ... oder schlussfolgere ich das falsch?
Kommt auf den Anbieter an. Bei Tesla haben die Batterien nach ca. 200.000km noch über 90% Restkapazität:
https://teslamag.de/news/datenerhebung-zeigt-ueber-90-akkukapazitaet-auch-nach-200-000-zurueckgelegten-kilometern-10212

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Patenting 28.01.2019, 14:31
132. Äpfel mit Birnen verglichen!

Wie kann man einen 7-sitzigen Grossraumwagen (TESLA X) mit einem Kleinwagen (VW Up ) vergleichen ? Wo sind die viel sparsameren TESLA Modelle S und 3 geblieben ? Gibt es nicht noch irgendwo einen einsitzigen Kabinenroller fürs Siegerpodest ?

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Trockenfisch 28.01.2019, 14:35
133. Blödsinn mit den Herstellungskram

Viel wichtiger erscheint mir doch das neuerdings zu den Elektroautos die Wasserstoffautos noch dazugenommen werden. Bei den Autos mit Elektromotoren und auch mit Brennstoffzellen ist eines gleich. Die jeweiligen Energieträger müssen auch irgendwoher kommen. Wenn der Wasserstoff und die Elektroenergie über erneuerbare Energien erzeugt werden ist ja alles in Ordnung, aber ist das heutzutage überhaupt möglich? Wenn ja, dann wird die Elektroenergie für Haushalte und Industrie mit was erzeugt? Ich bin sicher das für alles der Strom aus erneuerbaren Energien in den nächsten 10-20 Jahren nicht ausreichend zur Verfügung steht.
Dazu kommt das DIesel und Benzin in gewissen Grenzen Energiestabil sind, allerdings ist Strom nicht verlustfrei zu transportieren. Die Energiebilanz bei der Erzeugung von H² soll laut Experten katastrophal sein. Also was ist nun besser???

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timo_kohlhepp 28.01.2019, 14:35
134. Und was wird immer über die deutschen Autobauer gewettert

Wenn ich mir dieses Ranking so anschaue, muss ich mich doch fragen, warum eigentlich ständig über die deutschen Autobauer gewettert wird? Wie ich die Sache sehe, sind auch hier die deutschen Modelle ganz weit vorne mit dabei und das, obwohl die Deutschen doch die rasante Entwicklung zum Stromer verpasst haben. Also irgendwas passt hier doch nicht. Oder geht es insgesamt doch nicht ganz so schnell, wie es sich einige wenige wünschen/ausmalen?

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wildebeast 28.01.2019, 14:38
135. Widerspruch!

Wurden auch die Emissionen der Kohlekraftwerke zur Bereitstellung der Akkuladung sowie der zusätzliche Energieverbrauch und die zusätzliche Umweltverschmutzung durch Herstellung der Akkus eingerechnet?

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arvenfoerster 28.01.2019, 14:42
136. Statistik, Statistik

Das Kernproblem des Artikels, wie auch aller Forenbeiträge ist und bleibt die Statistik. Ein Auto muss produziert werden. Das verbraucht nicht nur Energie, sondern auch Rohstoffe. Und ja, die Rohstoffe aus denen Batterien hergestellt werden, sind deutlich umweltschädlicher als Produkte aus Erdöl. Sie setzen das E-Auto zunächst stark in den Nachteil. Was letztlich aber über die Umweltschädlichkeit entscheidet, sind Kilometerleistung, Einsatzdauer und -Zweck des Fahrzeugs. Dies ist statistisch praktisch nicht erfassbar. Auch ob Recyclingkonzepte greifen, wird erst die Zukunft zeigen. Schließlich wäre das beim Verbrenner in Form von Pumpenmotoren und Notstromaggregaten auch schon theoretisch möglich. Es wird halt nicht gemacht. Was die Technik in Zukunft bringt, ist auch nicht absehbar. Die TU Kaiserslautern etwa arbeitet an synthetischen Diesel-Ersatzstoffen. Letztlich entscheidet allein der Kunde über Erfolg oder Misserfolg der Fahrzeuge. Der Staat erschafft durch Steuern nur Strohfeuer. Es ist der Markt, der entscheidet.

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Olli Ökonom 28.01.2019, 14:42
137.

Zitat von bauausdo
Erdgasautos werden noch umweltfreundlicher, wenn die mit Gas auf Biogas-Anlagen betrieben werden. Diese Gase entstehen durch Verrotten und sind um ein Vielfaches klimaschädlicher als CO2. Die Abgase lassen sich inzwischen dezentral auch in kleinen Anlagen relativ einfach gewinnen und können ins normale Erdgasnetz eingeleitet werden. https://www.erdgas.info/artikel/detail/2018/evonik-neue-membran-macht-methanisierung-wirtschaftlicher/
Das ist doch eine Milchmädchenrechnung. Es entsteht bei der Verbrennung von Gasen CO2. Ob das Gas aus Bioproduktion entstanden ist oder nicht spielt keine Rolle. Stattdessen hätte der Bauer auch Bäume pflanzen können die CO2 umwandeln.

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MatthiasPetersbach 28.01.2019, 14:43
138.

Zitat von qwertreiber
Lieber Spiegel, lest Ihr auch, was Ihr schreibt? "Das sind die umweltfreundlichsten Autos": Wie kann irgendein Auto überhaupt umweltfreundlich sein?
Warum muß ausgerechnet ein AUTO umweltfreundlich sein ?

Das Auto incl. seiner nicht immer freiwilligen Aufgabe kann doch nicht ausbügeln, was wir mit unserer im allgemeinen völlig umweltfeindlichen gesamten Lebensweise so anstellen - zum Großteil aus Jux und Dollerei.

80 % der Dinge, die wir herstellen, verbrauchen, wegwerfen brauchen wir nicht - oder zumindest nicht in der Ausprägung.

Warum wird nur das Auto hinterfragt? DAS ist doch tatsächlich im Kampf gegen die Umweltsverschmutzung nicht unser tatsächliches Problem.

Jeder Supermarkt ist ein Zeichen von Verpackungswahn, Umweltverschmutzung und Verschwendung, an jeden Quatsch wird ein Elektromotor und ne Batterie angebunden, der Energieverbrauch fürs Internet und Daten wird in 5 Jahren alles andere bzgl. Stromverbrauch überflügeln, jeder Mediamarkt ist voll von Zeugs, das im Gegensatz zu Autos völlig unnötig ist und jeder Sperrmüll sollte einen denkenden Menschen davon überzeugen, daß wir GARNICHTS mehr herstellen müssten.

Für Wohnen, Leben und alles wird ein Aufwand betrieben, der sich im 20fachen Bereich von noch vor 10 Jahren abspielt.

Aber das Auto solls richten.

Verrückt.

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PeterMüller 28.01.2019, 14:49
139. @37 std

Zitat von st355
(Warum werden aus zwei Mal 35% das 8-Fache? Das ist Prozentrechnung: 8*35%*35%=1. 1 ist in diesem Fall der verbrauch des Autos, das 8-Fache davon der dazu notwenige Strom im Kraftwerk.)
Da haben Sie aber die Prozente falsch gesetzt. Es verbleiben ja nicht 35% des Stromes, sondern es gehen 35% verloren und dasselbe nochmals beim Speichern (sofern die Angaben stimmen, das habe ich nicht geprüft).
Somit wäre Ihre Rechnung 8*0,65*0,65 =3,38. Für Ihre Rechnung wäre aber der andere Weg sinnvoller. Wenn der Stromverbrauch des Fahrzeugs = 1 ist, dann ist die Formel:
x = 1 / 0,65 / 0,65 = 2,37. Die tatsächlich zu erzeugende Energiemenge wären dann ceteris paribus um den Faktor 2,37 höher als die für die Fahrt verbrauchte Energiemenge.
Für den sauberen Vergleich wäre dann allerdings auch der Energieverbrauch des LKWs für den Transport des Kraftstoffs zu berücksichtigen. Ganz genau genommen auch die Energieaufwände für die Herstellung der LKWs und des Stromnetzes zu den "Tanken".

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