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ADAC-Ranking: Das sind die umweltfreundlichsten Autos
Fiat

Welche Autos schaden der Umwelt am wenigsten? In einer Untersuchung des ADAC liegen Wagen mit Benzin- und Dieselmotoren weit hinten - sogar solche, die der neuen Abgasnorm Euro 6d-temp genügen.

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quark2@mailinator.com 28.01.2019, 09:11
50.

Ich schließe mich meinen Vorrednern an - man kann doch nicht die Emissionen der Verbrenner negativ bewerten, die Emissionen der Kraftwerke für die Stromer aber nicht einbeziehen. Da ist doch mal wieder das Vergleichsverfahren an das angestrebte Ziel angepaßt worden :-(.

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MrNonsens 28.01.2019, 09:11
51. Die einseitige Förderung von Elektroautos in der EU verhindert die Entwicklung von alternativen Technologien!

CO2 im Straßenverkehr sollte technologieoffen eingespart werden. Leider sieht die EU-Kommission dies anders und bewertet bei der Berechnung der CO2-Grenzwerte der Hersteller Elektoautos (unabhängig vo. StromgMix) als "CO2-Emission 0g" ein, und rechnet diese Fahrzeuge bei der Berechnung der Durchschnittsverbrauches sogar als virtuell 3-fach vorhanden ein. Im Gegensatz dazu bewertet die EU mit Biogas oder zukünftige mit Sunfuel betriebene Fahrzeuge als CO2-Schleudern und verhindert durch diese verzerrten Rahmenbedingungen die Entwicklung von Alternativen zum Elektroauto.

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Tiefflieger 28.01.2019, 09:17
52. Diese ganzen Bewertungen

Ergeben nur dann einen Sinn, wenn auch der Energie- und Resourcenverbrauch in der Produktionsphase in die Berechnungen mit einfließen.

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logiker2000 28.01.2019, 09:17
53. Der ADAC

Man sollte bei solchen Studien vielleicht noch zwei Aspekte beachten, die für die allgemeine Dummheit mancher sprechen. Erstens: Mich würde einmal die gesamte Umweltbilanz eines Elektroautos interessieren. Inklusive der Batterieherstellung und Nutzungszyklus ebendieser. Und zweitens sollte man sich wohl eher einmal Gedanken über den durchschnittlichen Nutzungszeitraum eines Pkws machen. Hier stellt sich mir die Frage, ob es Sinn ergibt, wenn man sich alle 3-4 Jahre ein neues Auto zulegt. Vielleicht wäre tatsächlich die einzig ernste Sache in diesem Kontext die Brennstoffzelle. Hierfür könnte man Wasserstoff über lokale Wind- und Solaranlagen erzeugen. Es entfielten u.a. das Tranportwesen für Kraftstoffe und Raffinerien in aktuellen Größenordnungen. Falls man jetzt anführt der Wasserstoff sei flüchtig. Na und? Dann regnet er wieder ab.

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jupp78 28.01.2019, 09:18
54.

Zitat von Peletua
Hmm... Ich bin weit davon entfernt, das E-Auto für den Stein der Weisen zu halten; die Argumente von #29, 400Gon überzeugen mich aber durchaus. Dass die Akku-Produktion umweltschädlich ist, stellt niemand in Abrede, ...
Doch, #29, 400Gon hat in Abrede gestellt, dass die Akku-Produktion umweltschädlich und CO2-intensiv ist. Und genau das gehört korrigiert und in einer Betrachtung mit einberechnet.
Auf einer sauberen Basis kann und muss man dann natürlich betrachten und das E-Auto hat auch klare Stärken, aber ist ganz weit von Stein der Weisen entfernt.

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meandmycat 28.01.2019, 09:21
55. ab Platz 10

nur noch Gurken, wer will denn so etwas fahren?

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Bellagio 28.01.2019, 09:22
56. So kann Journalismus unmöglich weitergehen

Dieses ewige Wiederkäuen von vollkommen irrelevanten Rankings oder sonstig heißer Luft, die x-beliebige Interessenvereine täglich unter IHR Volk streuen, haben doch absolut keinen Nachrichtenwert. Der Spiegel jazzt hier Quatsch mit Soße vom ADAC durch die Berichterstattung darüber erst zur Nachricht hoch. Sowas kann aber gerne dem exklusiven Kreis des ADAC- Mitgliedermagazins vorbehalten bleiben. Oder ist das hier schon wieder ein neuer Auswuchs von ungekennzeichneter Schleichwerbung mit redaktionellem Anstrich?

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asb311 28.01.2019, 09:28
57. Testquatsch

Der Renault Zoe hat als reines E-Auto einen CO2-Ausstoß von 118g. Ist da die Atemluft des Fahrers gemessen worden? Riesenunsinn!

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janos71 28.01.2019, 09:37
58. ADAC vs. Spritmonitor

Bei Spritmonitor sieht die Statistik bzgl. der sparsamsten Autos etwas anders aus. Bei den E-Mobilen dominieren Hyundai, Mitsubishi und Renault, siehe:

https://www.spritmonitor.de/de/sparsame_elektrofahrzeuge.html

und beim konventionellen Benziner japanische Hersteller wie Suzuki, Toyota, Nissan, siehe:

https://www.spritmonitor.de/de/die_sparsamsten_autos.html

Die deutschen Hersteller spielen beim "sparsamen" Benziner keine Rolle. Die Turbomotoren sind dann offenbar doch nicht so sparsam wie die japanischen Saugmotoren in Kombination als Hybrid. Erstaunlich, dass auch die deutschen Plugin-Hybriden (z.B. VW) gegenüber den Vollhybriden von Toyota keine Chance beim Verbrauch haben.

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Aberlour A ' Bunadh 28.01.2019, 09:38
59. Sehr sonderbar

Zitat von b.w.s
Dass ein reines Elektroauto im Fahrbetrieb kein CO2 ausstößt ist doch logisch. Dazu braucht man keinen ADAC-Test. Sehr sonderbar ist jedoch, dass nicht die Gesamt-CO2-Bilanz......
Seien Sie doch froh, dass der ADAC nicht die gesamte CO2-Bilanz berücksichtigt. Dann sähe nämlich die CO2-Bilanz für Verbrenner noch schlechter aus. Da Verbrennungsmotoren aus viel mehr Einzelteilen bestehen, die heute von spezialisierten Zulieferern über den gesamten Globus verstreut an die Orte der Zusammensetzung (das, was man "Produktions"-Standorte nennt) geflogen, geschifft und gefahren werden müssen, wird hier die globale Öko-Bilanz natürlich entsprechen negativ beeinflusst. Und bitte jetzt nicht Kobalt und Kinderhände ins Spiel bringen. Kobalt kommt auch bei herkömmlichen Autos zum Einsatz.

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