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ADAC-Ranking: Das sind die umweltfreundlichsten Autos
Fiat

Welche Autos schaden der Umwelt am wenigsten? In einer Untersuchung des ADAC liegen Wagen mit Benzin- und Dieselmotoren weit hinten - sogar solche, die der neuen Abgasnorm Euro 6d-temp genügen.

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oli h 28.01.2019, 09:44
60. Naja...

"hochgelobte Abgasnorm Euro 6d-temp" - Geht es auch ein bisschen sachlicher?
Abgesehen davon ist die Liste natürlich mehr oder weniger willkürlich denn wer definiert wie sich die verschiedenen Schadstoffe auf die Umweltverträglichkeit verteilen?
"Deshalb schafft es der Wagen nur auf Platz 59, obwohl er in der Schadstoffwertung brilliert." Ist natürlich irgendwie konsequent wenn es um Umweltfreundlichkeit geht. Die Bevölkerung mit Schadstoffen zu belasten ist ok, solange der Meeresspiegel nicht steigt.

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felisconcolor 28.01.2019, 09:46
61. Das ist

Zitat von qwertreiber
Lieber Spiegel, lest Ihr auch, was Ihr schreibt? "Das sind die umweltfreundlichsten Autos": Wie kann irgendein Auto überhaupt umweltfreundlich sein? Unmöglich, es kann nur weniger umweltschädlich sein als andere. Bitte unbedingt mal ändern und die Sprach-Einstellung im Kopf justieren.
nur eine Sache der Sichtweise. Während bei Ihnen das Glas halb leer ist, ist es bei anderen Menschen halb voll. Warum gefallen sich eigentlich soviele Menschen in ihrer zutiefst negativen Einstellung?

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felisconcolor 28.01.2019, 09:49
62. Man wollte

Zitat von kenterziege
...Ebenen und Gebietskörperschaften eine reiche Auswahl von Dienstwagen. Erst wenn das auch im Bund umgesetzt wird, lasse ich mich von wohlfeilen Sprüchen der Politik überzeugen. Führen heißt auch immer Beispiele geben. Und wenn dann alle internationalen und nationalen Konferenzen über Videotechnik ablaufen, bin ich zufrieden und und verzichte auch auf Fernereisen. I.Kampf z.Zt. Scarborough Westaustralien. P.S. Ich sehe hier viele Studenten aus Deutschland, die ihr Work-and-Travel-Jahr genießen. Die haben schon vor dem Studium einen dicken CO2-Footprint. Über die oben gezeigte Autos würde man sich hier kaputt lachen!
bei uns auch besonders umweltfreundlich sein. UND kaufte einen e-Up. Wenn Mitarbeiter damit zu einer 45 km entfernten Aussenstelle fuhren um Material auszuliefern mussten sie dort 45 Minuten Kaffeepause einlegen zum Nachladen. Sie wären sonst nicht wieder zum Hauptsitz zurück gekommen. Soviel dazu

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felisconcolor 28.01.2019, 09:58
63. Wieviele

Zitat von 400Gon
Dieses Ranking ist genauso sinnvoll wie ein Vergleich der Höchstgeschwindigkeit unter allen Pkw´s. Sinnvoller wäre ein Vergleich innerhalb verschiedener Autoklassen. Dann haben Verbrenner noch eine Chance in diesem Ranking aufzutauchen. Wichtig wäre der Hinweis das alle E-Autos bei vorhanden sein einer eigenen PV-Anlage noch weniger CO² verursachen und im Gegensatz zu den Verbrennern habe es die Besitzer selbst in der Hand ob sie den CO² Ausstoß auf 0 senken. (Für die Haar in der Suppe Sucher: Die CO² Bilanz für die Herstellung der PV-Anlage ist nach wenigen Jahren durch die Einsparung im Betrieb ausgeglichen und dreht ab dann in den positiven Bereich).
Jahre sind denn realistisch betrachtet "wenige Jahre". Und wieviel Jahre werden daraus bei der durchschnittlichen Sonnenscheindauer in Mittel- und Norddeutschland. UND wieviele Bürger können sich realistisch eine eigene PV Anlage aufs Dach schrauben. Wenn ich da mal einen Strich drunter mache sieht das mit den 0% CO2 für Elektroautos sehr sehr mager aus. Wenn wir ganz ehrlich sind wird das in den nächsten 50 jahren nichts mit der CO2 freien Stromerzeugung in Deutschland, sogern wir das auch alle haben wollen.

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Elementar 28.01.2019, 09:58
64. Was der ADAC vergessen hat, zu erwähnen - Höchstgeschwindigkeiten

Z.B. BMW i3, VW e-Golf: 150km/h
Das sind ja gleichsam fahrende Hindernisse auf dt. Autobahnen. Uninteressant, außer für notorische Mittelstreifenschläfer.

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lab61 28.01.2019, 10:00
65.

Zitat von Phil2302
Das optische Grauen Von wenigen Modellen abgesehen - kein Wunder, dass die Autos sich nicht gut verkaufen.
Man sollte den eigenen Geschmack nicht zum allgemeingültigen Maß der Dinge machen. Geschmäcker sind nun einmal verschieden.


Sachargumente sind Ihnen keine eingefallen?
Danke. Setzen.

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felisconcolor 28.01.2019, 10:02
66. Ähem

Zitat von 400Gon
Derjenige E-Auto Gegner der die CO² Bilanz für die Batterie der e-Autos vermisst da dies den Verbrenner vermeintlich ins bessere Licht stellen würde, hat sich mit dem Thema E-Mobilität noch nicht tiefer beschäftigt. Bereits jetzt am Anfang dieser Technologie, halten die Batterien 200000 km und mehr - im Kleinwagen Sektor. Dann sind sie nicht unbrauchbar, sondern haben noch eine Restkapazität von 75%. Für den Mobilen Einsatz scheiden sie aus, aber diese Batterien werden dann noch nicht recycelt sondern haben ein "zweites Leben". Im großen Stil werden bereits jetzt diese Batterien in für stationäre Stromspeicher in Container eingebaut und arbeiten auf diese Art noch weitere Jahre als Zwischenspeicher von Sonnen- bzw. Windenergie. Hierdurch wird der CO² Verbrauch für die Herstellung sogar in den positiven Bereich gedreht. Dies gelingt zu keiner Zeit mit Verbrennungs-Autos.
haben sie eine verifizierte Quelle für die 200tsd Kilometer bis 75 % Grenze bei den Akkus? Wieviele E-Fahrzeuge haben denn tatsächlich schon solche Laufleistungen hinter sich das man dieses mit Fug und Recht behaupten kann. Prospektpapier ist ziemlich geduldig. Wäre doch mal eine wirklich gute Aufgabe für den ADAC sowas zu eruieren.

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MatthiasPetersbach 28.01.2019, 10:03
67. Ein grundsätzliches Problem

Wenn man etwas "absolutes" (Luftqualität) erreichen will, dann hat es doch keinen Wert, mit "Prozenten" rumzuhampeln.

Deshalb ist doch alle Plakettenmechanik völliger Blödsinn. Es zählt doch, was da an Schadstoffen in der Stadt rausgeblasen wird - und zwar ABSOLUT - in Gramm, in whatever - aber nicht in relativem Bezug aufs Leistungsgewicht oder irgendwas anderes.

DAS ist die unlösbare Krux der von den Verantwortlichen völlig bescheuert angeleierten Abgas"bewältigung" nur über die Autoeigenschaften.

Das sagt doch über die Schadstoffe im Betrieb garnix aus. Wir reglementieren Besitz - statt die Nutzung. Es ist aber das Letztere, was die Probleme verursacht bzw. weitestgehend bestimmt.

Das ist wie mit dem Staubsauger. Wenn der 800 Watt hat, dafür jeden Tag läuft, ist das um Welten schlechter als meiner, auf dem m.Ws. 2000 Watt steht, der aber nur jeden Monat mal ne Stunde läuft. Ich würde auch mit meinem "Plakette 1" Auto mit meinen 4 Arztbesuchen im Jahr weniger Schadstoff in die Stadt eintragen als wenn ich mit Euro 6 jeden Tag reinfahre.

Es ist doch das Problem, WIE wir was tun - nicht was.

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lab61 28.01.2019, 10:07
68.

Zitat von 112211
"Der Autoclub berechnet auch Emissionen mit ein, die bei der Kraftstoffherstellung entstehen." Was ist dann mit den Emissionen bei der Herstellung von E-Mobilen? Der Strom kann theoretisch erneuerbar gewonnen werden, aber die Akkus? Und der gesammelte Rest? Schließlich ist und bleibt ein E-Auto immer noch ein Auto.
Ähhm.
Akkus werden auch recycelt.

Ansonsten: Nehmen Sie den eGolf - weil es für den auch ein Vergleichsmodells als Verbrenner gibt.

Da würde ich davon ausgehen, dass die Umweltbilanz bei der Produktion eines eGolf ebenfalls deutlich günstiger ausfällt, als die seines Verbrennerbruders.

Karosserie, Interieur usw. sind bei beiden identisch.
Aber die ganze Motor- und Antriebstechnik ist bei einem Elektroauto deutlich einfacher. Es werden BEDEUTEND weniger Teile produziert. Und somit auch bedeutend weniger Teile jeweils einzeln von Zulieferern angeliefert.

Ein Elektromotor ist ein Elektromotor. Der kommt i.d.R. von einem einzigen Hersteller komplett angeliefert.

Demgegenüber stehen tausende von Teilen, aus denen sich ein Verbrennungsmotor nebst gesamter Abgasanlage zusammensetz. Einzelteile, die von Dutzenden von Zulieferern getrennt produziert und angeliefert werden. Das schlägt sich garantiert nicht unbeträchtlich in der Gesamtbilanz nieder.

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Ludwigsburger 28.01.2019, 10:07
69. Wenn die Abgase in praxisnahen Zyklen ermittelt werden .....

...... dann sollte bei Elektroautos bitte auch der Durchschnitts-Stromix der Bundesrepubik für das Laden angesetzt werden. Kann man z. B. hier nachsehen: https://www.umweltbundesamt.de/bild/strommix-in-deutschland.

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