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ADAC-Staubilanz: Stillstand auf deutschen Straßen
DPA

Nichts geht mehr. So sah die Realität auf deutschen Autobahnen in 2013 aus. Nach der ADAC-Staubilanz kam Deutschland auf 830.000 Kilometer Stillstand. Keine Entspannung im Vergleich zum Vorjahr.

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michaelkaloff 29.12.2013, 00:23
30. #29 @zackenblitz

Über geeignete, verkehrspolitische Alternativen und Parteien, die solche umsetzen, werden Sie uns sicher noch aufklären. Ich wäre wirklich interessiert und dankbar.

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Rattenpudel 29.12.2013, 11:39
31.

Zitat von jasper366
Schon mal daran gedacht das es in Deutschland tatsächlich Gegenden gibt die nicht topfeben sind?
Tja, Gründe, etwas nicht zu tun, gibt es vor allem für die Trägen und Bequemen immer viele. Dann müssen Sie wohl im Stau stehen. Übrigens wohne ich selbst in einer reichlich hügeligen Gegend, weil dies aber in der so genannten Hauptstadt des Staus, fahre ich trotzdem lieber nicht mit dem Auto, weil ich mit dem rad zehnmal schneller bin. Bevor ich meine kostbare Lebenszeit erst im Stau und später auf dem Fahrradergometer verplempere, strample ich lieber die Berge hoch. Und wenn ich es aus eigener Kraft nicht mehr schaffe, lege ich mir ein Elektrofahrrad zu. Schon mal etwas davon gehört?

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Rattenpudel 29.12.2013, 11:47
32.

Zitat von jasper366
Hier wo ich wohne fährt z.B. außer den Sportlern keiner mit dem Rad, 8% auf 2 km, 14% auf 1 km etc pp.
Im Übrigen sind das Strecken, die man auch locker laufen kann. Mache ich ständig, wenn ich runter ins Tal zum Mittagessen gehen und danach wieder hoch auf meinem Berg. Man muss eben immer schauen, welches Fortbewegungsmittel für die eigene Situation am besten geeignet ist. Hier, wo ich lebe, ist das Auto das schlechteste, weil es zu viele Pendler gibt, die meinen, dass ohne das Auto gar nichts geht und dafür dann bereitwillig jeden Tag stundenlang im Stau stehen, die Luft verpesten, Kreuzungen und Überwege blockieren und versuchen den Stau wegzuhupen. Dass an den Straßen auch Menschen wohnen, juckt nicht. So ist das heute. Ich, ich, ich.

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dale_gribble 29.12.2013, 11:52
33.

Zitat von Rattenpudel
Tja, Gründe, etwas nicht zu tun, gibt es vor allem für die Trägen und Bequemen immer viele.
In Bayern auf dem Dorf nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren hat absolut nichts mit "Trägheit" zu tun.
Und natuerlich fahre ich aus Bequemlichkeit Auto. Warum denn sonst.
Ich koennte auch bei 1 Grad und Schneeregen um 7 in der Frueh die drei Kilometer zu Fuss gehen.
Die Frage ist:
Wozu? Weil die Welt dann drei Femtosekunden spaeter untergeht?

Zitat von
Bevor ich meine kostbare Lebenszeit erst im Stau und später auf dem Fahrradergometer verplempere,
Wie kommen Sie auf die Idee dass jeder Autofahrer Lebenszeit auf dem Fahrradergometer "verplempert"?
Das ist eine aehnliche Denkweise wie die dass jeder Datenschuetzer bei Facebook sein Leben ausbreitet.

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dale_gribble 29.12.2013, 11:54
34.

Zitat von Rattenpudel
Dass an den Straßen auch Menschen wohnen, juckt nicht. So ist das heute. Ich, ich, ich.
Ich wohne nahe einer Hauptverkehrsstrasse.
Das wusste ich vorher.
Und mich stoert es nicht dass dort Autos fahren. Sonst waere ich dort nicht hingezogen. 500 Meter Luftlinie entfernt ist im Uebrigen ein grosses Braunkohlekraftwerk.

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Rattenpudel 29.12.2013, 12:59
35.

Zitat von dale_gribble
In Bayern auf dem Dorf nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren hat absolut nichts mit "Trägheit" zu tun.
Ihr Dorf ist ausnahmsweise nicht Hauptgegenstand der Diskussion? Oder herrscht dort so starker Stau? Sie scheinen ein wenig das Thema aus den Augen verloren haben. Es geht um alternative Mobilität, dort wo alles täglich zugestaut ist. Dass in Ihrem Dorf himmlische Ruhe herrscht, ist schön für Sie. Aber in welchem Zusammenhang steht das zum Thema?

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Rattenpudel 29.12.2013, 13:00
36.

Zitat von dale_gribble
Wie kommen Sie auf die Idee dass jeder Autofahrer Lebenszeit auf dem Fahrradergometer "verplempert"? Das ist eine aehnliche Denkweise wie die dass jeder Datenschuetzer bei Facebook sein Leben ausbreitet.
Wie kommen Sie darauf, dass "ich" für "jeder Autofahrer" steht?

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paris75001 29.12.2013, 13:48
37. 130 km/h als Lösung ???

"Nur eines hilft, eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 130 km/h. Wenn ich von Griechenland aus über griechische Autobahnen fahre, die Fahrt auf italienischen und schweizerischen Autobahnen fortsetze, habe ich keinerlei Probleme mit Staus. Den ersten Stau bekomme ich, wenn ich bei Basel die Grenze überfahren habe und bis Frankfurt habe ich dann weitere drei oder vier. Warum wohl?"

--> Sorry, selten so einen Unfug gelesen .....

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jasper366 29.12.2013, 21:43
38.

Zitat von Rattenpudel
Tja, Gründe, etwas nicht zu tun, gibt es vor allem für die Trägen und Bequemen immer viele. Dann müssen Sie wohl im Stau stehen.
Nein, ich stehe nicht im Stau, ich bin kein Pendler.

Durch meine Selbständigkeit habe ich wechselnde Einsatzgebiete und kann mir oftmals aussuchen wann ich fahre.
Zur Zeit ist mehr Büro angesagt, somit wurde mein Fahrzeug am 21.12. das letzte Mal bewegt.

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Sir_Batman 30.12.2013, 16:57
39.

Zitat von Rattenpudel
Dass jemandem wie Ihnen da nicht selbst eine Lösung einfällt, zeigt ja, wie stark unsere Vorstellung von Mobilität aufs Auto fixiert ist und Alternativen im Denken gar nicht vorkommen. So ist auch die Feindseeligkeit gegen Beiträge, in denen das Auto nicht die Hauptrolle im Mobilitätsmix spielt, zu erklären. An Ihrer Stelle hätte ich längst ein Faltrad angeschafft, dass sich in der Bahn transportieren lässt und würde damit die insgesamt 8,5 Kilometer zu und von den Bahnhöfen zurücklegen, was ja nun wirklich keine Strecke ist. So eine Entfernung ist mit einem billigen Cape auch bei strömendem Regen problemlos. Wenn Sie im Schneckentempo fahren brauchen Sie dafür eine halbe Stunde und haben alle Vorteile, die der Mitforist bereits beschrieb. Nach spätestens zwei Wochen halbiert sich dann Ihre Fahrzeit auf dem Fahrrad.

Was heißt denn hier "Jemanden wie Ihnen"? Klingt irgendwie nicht so freundlich. Wenn wir schon beim Thema Feindseligkeit ankommen.

Ich bin übrigens noch nie im Fitnessstudio gewesen, mache keinen Sport und wiege ca. 75kg bei 183cm. Die Zeit gleicht sich in meinem Fall also nicht aus.

Da ich zu Hause eine Garage besitze, 35km auf der Autobahn fahre (die sehr leer ist), am Arbeitsplatz einen Parkplatz habe, stellt sich bei mir auch kein Stress ein.

Oh, wir fahren übrigens zu viert. So günstig und schnell kommen wir anders nicht zur Arbeit. Ist leider so.

Es ist zwar eine schöne Idee, die Sie da haben. Aber ich denke nicht, dass es für jeden die richtige Alternative ist, das Auto abzuschaffen. Für viele, vor allem diejenigen, die in der Stadt leben, in der sie arbeiten, ist es aber eine sehr gute Alternative.


Das entscheidende KO-Kriterium für das Rad ist übrigens ein Gesundheitliches. Aber selbst wenn das nicht da wäre: Ich bin nicht von der Alternative überzeugt.

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