Forum: Auto
Aggression im Straßenverkehr: Rad ab!?
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wanderarbeiter 05.02.2018, 13:44
100.

Ich bin u.a. auch Radfahrer und fahre nie über eine rote Ampel. Aber schön, dass hier mal wieder ein Knochen ins Rudel der Radfahrerhasser geworfen wurde. Ich darf das dann auch mit ausbaden. Dabei ist noch nicht mal Frühling.

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wahrsager26 05.02.2018, 13:46
101. An g bec. Nr4

Klagen Sie bitte nicht und vor allem: versuchen Sie nicht 'gegen zu rechnen'! Besser wird nämlich dadurch nichts! Es zeigt nur die allgemeine freche,ungehobelte Lebensart aller,die sich am Straßenverkehr beteiligen .Allerdings gebe ich zu bedenken: Fragliche Personen die zu Entgleisungen neigen,sollten niemals! an den falschen geraten.......Danke

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oschn 05.02.2018, 13:46
102. Vorfahrt an Ampeln

Erst dem Radfahrer die Vorfahrt nehmen, und dann meckern? Die Fußgängerampel gilt - wie der Name schon sagt - nur für Fußgänger. Vielleicht müsste der Autor mal eine Auffrischung der StVO bei sich machen. Die ändert sich nämlich hin und wieder. Wie andere Gesetze übrigens auch!

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benmartin70 05.02.2018, 13:48
103.

Zitat von lock_vogell
ich glaube kaum, dass die ordnungswidrigkeiten bei radfahrern höher sind als bei autofahrern... auch mit 60 in der 50er und mit 40 in der 30er zone fahren sind nämlich ordnungswidrigkeiten, aber das nur am rande. davon mal ab, gehen mir mittlerweile beide parteien auf die eier... ich fahre so fern möglich jeden tag mit dem rad zur arbeit ca. 9 km .......
Danke, das trifft es (jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit unterwegs). Ich habe noch nervende Fussgänger hinzuzufügen.

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Hans58 05.02.2018, 13:48
104.

Zitat von viwaldi
Einfach die Polizeidichte sowohl für Auto- als auch Radfahrer erhöhen. .
Da ruft ein 55-jähriger Polizist (Fußstreife) einem sich verkehrswidrig verhaltenden Radler zu, "bleiben Sie stehen"!
Dreht sich der Radler um, streckt den Mittelfinger raus und brettert weiter. Geschehen vor einigen Jahren in Berlin ....

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wille17 05.02.2018, 13:49
105. Rücksichtslosigkeit und Aggression

Als Fachanwalt für Verkehrsrecht sind mir sämtliche Verkehrsteilnehmer nicht fremd. Alle zeichnen sich durch Ego und Rücksichtslosigkeit aus. Der Autofahrer schert sich meist nicht um Radfahrer. Die Radfahrer meist nicht um Fussgänger. Sie brettern über rote Ampeln, passieren von hinten Fussgänger auf den Gehwegen mit Tempo, befahren Fussgängerzonen etc...
Das Grundproblem ist ein menschliches. Nach unten wird der Schwächere immer getreten. Animalisch eben. Jedenfalls nicht zivilisiert

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Hans58 05.02.2018, 13:50
106.

Zitat von artur_1
Für Radfahrer gilt seit 1. Januar 2017 die Autoampel, wenn keine Extraregelung für Radfahrer vorhanden ist. Es scheint in diesem Fall der Autofahrer nach der alten Regelung unterwegs gewesen zu sein.
Die "Autoampel" galt schon immer solange sich der Radfahrer auf der Fahrstraße bewegte

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D. Brock 05.02.2018, 13:50
107.

Dieser Artikel ist doch etwas schwer verständlich. Herr Tanz ist bis auf den Inhalt des letzten Absatzes vom Verhalten dieses speziellen Radfahrers total überrascht, überschlägt sich zuvor vor Freundlichkeit, Umsicht und Hilfsbereitschaft. Alles, nur um dann in einer 180° Kehrtwende praktisch alle Radfahrer über einen Kamm zu scheren. Plötzlich werden die Innenstädte von "Kampfradlern heimgesucht" usw., kann ja jeder selbst lesen.
Diese unglaubwürdige Kehrtwende soll offensichtlich schlicht dazu beitragen wieder mal - zum gefühlt 1000 sten Mal - Autofahrer und Radfahrer aufeinander zu hetzen.
Es wurde bereits festgestellt, dass die allermeisten Auto- und Radfahrer sich vernünftig im Straßenverkehr verhalten und das soll auch so bleiben!
Wer häufig, also zum Beispiel täglich, fährt, kriegt Fehlverhalten von einigen Verkehrsteilnehmern selbstverständlich mit. Ich selbst bin mal Autofahrer, mal Radfahrer und mal Fußgänger, verhalte mich in jedem Fall umsichtig und zurückhaltend. Hier eine Anmerkung: Selbst bei noch so umsichtiger und zurückhaltender Fortbewegung kann es sein, dass einem ein Fehler passiert, irgendwas übersehen und es KÖNNTE zum Unfall kommen. Genau aus diesem Grund ist die Grundregel für die Fortbewegung im Straßenverkehr, dass ALLE Beteiligten sich stets der Gefahr bewusst sind und umsichtig agieren, kann sein, dass ein anderer einen Fehler macht, dann kann immer noch darauf gehofft werden, dass der potentielle Unfallpartner durch seine eigene Vor- und Umsicht den Unfall verhindern kann!
Es gibt genügend Zwischenfälle, in denen ich über Fehlverhalten von Autofahrern berichten kann, auch über mein eigenes als Autofahrer (trotz Umsicht). Interessanterweise gibt es nach meiner Beobachtung stets mehr Probleme mit Autofahrern als mit anderen Verkehrsteilnehmern unabhängig davon wie ich gerade selbst unterwegs bin! Bin mir zudem auch recht sicher, dass mir als Autofahrer ungewollt mehr Fehler passieren denn als Radfahrer oder Fußgänger!
Das ist das eine! Das andere ist aggressives Verhalten im Straßenverkehr und da nimmt es sich nach meiner Beobachtung nichts mit welchem Verkehrsmittel jemand aggressiv unterwegs ist; nebenbei: Mit einem Auto lässt sich weitaus mehr Schaden anrichten als mit einem Fahrrad!
Es wäre also eher eine Erörterung aggressiven Verhaltens im Straßenverkehr angesagt, als wieder mal einseitig über bestimmte Verkehrsteilnehmer ein Pauschalurteil zu fällen.
Dazu gehörten dann Kategorien wie: Allgemeine Aggressivität in der Bevölkerung, geschlechtsspezifische, altersabhängige, drogenabhängige Aggressivität .... Dazu würde die Erörterung von Aggressivität verursachenden oder begünstigenden Umständen im Alltag gehören. Zudem würde dazu gehören die Berücksichtigung der örtlichen Straßenverkehrsbegebenheiten. Wenn z. B. Straßenverkehr maßgeblich ausschließlich für den automobilen Verkehr ausgerichtet ist und andere Verkehrsteilnehmer häufig, oft, immer (?) irgendwo unter ferner liefen am Verkehr teilnehmen können, kann auch das für eine unterschwellige Aggressivität sorgen oder diese begünstigen. Blödsinnige Ampelschaltungen für alle Beteiligten z. B.. …

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D. Brock 05.02.2018, 13:51
108.

...
Dann hilft es auch nicht, wie Herr Tanz das versucht auf das vermeintliche Recht des Stärkeren hinzuweisen, nach dem Motto: "Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, Kinder, Alte usw. springt, wenn Euch Euer Leben lieb ist", da ein Autofahrer der Vorletzte ist, der sein eigenes Fehlverhalten maßgeblich zu spüren bekommt. Der Vorletzte deshalb, da es ja noch LKW, Busse, Straßenbahnen, Panzer gibt.
Niemand würde einem Autofahrer zurufen: "Lass mal die Vorfahrt, WEIL Dich einer der letztgenannten plattwalzen kann!" Man würde dem Autofahrer jedoch wie allen anderen auch zurufen: "Verhalte Dich in jedem Fall so umsichtig und rücksichtsvoll, dass möglichst niemand, auch Du selbst nicht, zu Schaden kommt."
Leider ist dahingehend der Artikel vollständig undifferenziert und zielt nur auf Krawall ab. ... "Schöne" europäische Diskussions(un)kultur! Tolles Beispiel dafür wie man's NICHT macht, wenn's um eine Problemlösung gehen soll.

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iBert 05.02.2018, 13:51
109.

Och, entweder man berichtet in Zukunft auch über jeden Autofahrer, der seine Karre egoistisch vorm rollstuhlabgesenkten Bordstein parkt und der Politesse am liebsten den Hals umdrehen würde - oder man lässt die eskalierende Berichterstattung sein. Das können doch Filterblasen-Magazine viel besser.

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