Forum: Auto
Aggression im Straßenverkehr: Rad ab!?
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and_over 05.02.2018, 12:07
10.

Strafanzeige wegen Unfallflucht und vorsätzliche Sachbeschädigung. Soll sich die Polizei drum kümmern.

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Leser161 05.02.2018, 12:08
11.

Was soll denn das jetzt für eine Diskussion werden? Es gibt psychotische Radfahrer. Psychotische Autofahrer. Psychotische Hunde. Etc. Solche Extrembeispiele bringen genau nix. Bin raus.

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Alfred Ahrens 05.02.2018, 12:08
12.

Ganz einfache Lösung, alle Fahrräder bekommen ein Nummernschild und Fahrradfahrer müssen Steuern zahlen für ihre Drahtesel, so wie andere Verkehrsteilnehmer auch. Und schon wird die Situation sich entspannen, weil aggressive Fahrrradfahrer dann besser zu identifizieren sind und die Kommunen bekommen zusätzlich Steuern für Radwege etc.

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nadennmallos 05.02.2018, 12:08
13.

Tja, kenn' ich auch aus der Fußgänger Perspektive: Radler rasen (nicht übertrieben!) in der Fussgängerzone, von hinten kommend, knapp an einem vorbei. Einbahnstrassen und Gehwege werden gerne igrnoriert und das Recht ist immer auf ihrer Seite. Bevor mich jemand der Polemik beschuldigt: Ich fahre seit über 55 Jahren gerne Fahrrad. Allerdings wusste ich immer (Selbsterhaltung + Höflichkeit) um die eigene Schwäche und die der Fussgänger.

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marcus_71 05.02.2018, 12:08
14. Schade

Es ist Rücksicht auf beiden Seiten gefragt. Ich fahre auch sehr ungern auf der Straße mit dem Rad. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es eher ein klein wenig Selbstmordversuch. Zum Glück fahren viele Autofahrer sehr Rücksichtsvoll. Doch, wie bei den Radlern gibt es auch hier das 10% Idioten, welches es wohl immer geben wird.

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spon-1310712841582 05.02.2018, 12:10
15. Was soll die Aufregung...

Ist doch inzwischen normal. Rote Ampeln sind was für Looser, Beleuchtung was für Weicheier. Wie kann man als Radfahrer nur so blöd sein. Wenn es hart auf hart kommt zieht man eh den Kürzeren. Hat sich wohl noch nicht rum gesprochen. Ja die Autofahrer wird es wieder heißen. Zwingen die mich ohne Licht zu fahren oder Ampeln zu ignorieren?

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gutschilla 05.02.2018, 12:10
16. Manege frei!

Führerscheinpflicht, Punktekatalog und MPU für alle Radfahrer, das würde neben einer Kennzeichen- und Versicherungspflicht ungemein helfen. Fahrradfahren sind mitnichten die schwächsten Verkehrsteilnehmer, das stelle ich fast jeden Tag fest, wenn Kampfradler (alle einsperren und den Schlüssel wegwerfen) auf dem Bürgersteig erst meine Kinder anfahren und dann spucken und treten.

Und die Regierung sieht mal wieder tatenlos zu.

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g5z2z542gv 05.02.2018, 12:12
17.

Leider bekommen Radfahrer in diesem Land inzwischen zuviel Aufmerksamkeit von der Politik und fühlen sich dadurch automatisch bevorzugt und immer im Recht.
Das ist derzeit politisch gewollt, da man die Bevölkerung aus dem PKW holen will. Und auch die Industrie will neue Märkte erschließen und aggressiv expandieren. Das führt dann zu einigen Paradoxen Situationen in der Folge, die wir aktuell leider ertragen müssen.

Ich fahre derzeit auch täglich durch eine deutsche Großstadt mit dem Auto und habe schon einige Beinaheunfälle mit Fahrradfahrern hinter mir, die sich in letzter Zeit aber häufen, da sich viele Radfahrer anscheinend für unfehlbar halten, obwohl sie schwere Regelverstöße begehen (z.B. Rote Ampeln überfahren, Vorfahrt anderer missachten)
Viele scheinen nicht objektiv zu sehen, dass sie auf dem Rad viel gefährlicher Leben, einem wesentlich höheren Unfall- und Verletzungsrisiko ausgesetzt sind.

Es passieren auch immer mehr schwere Unfälle mit Fahrradfahrern, bei denen inzwischen auch regelmäßig Tote zu beklagen sind.
Und letztendlich regelt sich das Problem dann hoffentlich bald wieder von selbst, wenn es sich nicht mehr über Einsicht, Vernunft und Rücksichtnahme regeln läßt. Dieser Punkt wurde in den letzten Jahren leider verpasst.

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Nellodee 05.02.2018, 12:13
18.

Ich kenne beide Situationen sehr gut, war doch jahrelang das Fahrrad mein einziges Fortbewegungsmittel in der Großstadt, aber Auto fahre ich natürlich auch. Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, als Radfahrer immer der Unterlegene zu sein und von Fußgängern wie Autofahrern zur Hölle gewünscht zu werden. das hat mich wütend gemacht und, ja, ich fühlte mich im Recht, wenn ich quasi als Ausgleich auf dem Bürgersteig oder über eine rote Ampel fuhr. Aber: Lebensmüde war ich dabei nie. Und auch nicht rücksichtslos. Ein bisschen vogelfrei war schön, aber ich wollte weder Kamikaze noch Rowdy sein. Ich denke, es müsste deutlich mehr für eine fahrradfreundliche Infrastruktur getan werden, und vielen Autofahrern würde ein bisschen mehr Rücksicht gut stehen - aber ein Fahrrad sollte niemanden zum Stadtguerilla machen.

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pidenick 05.02.2018, 12:15
19.

Vorab: das entschuldigt natürlich weder die fehlende Beleuchtung noch die Aggresivität. Aber für Fahrräder gilt nicht die Fußgängerampel, sondern die Fahrbahnampel - auch auf dem Radweg,wenn es keine Rad- oder Fuß/Rad-Kombi-Lichtsignal gibt. HAtten sie also grün zum Abbiegen, hatte vermutlich auch der Fahrradfahrer grün, selbst wenn die Fußgängerampel shcon rot war.

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