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Aggressivität im Straßenverkehr: "Tempolimits würden helfen"
picture alliance/ Christin Klose

Kampfradler, Bleifüße, Bordsteinschleicher - im Straßenverkehr scheint die Auseinandersetzung zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zu eskalieren - nicht nur verbal. Ein Verkehrspsychologe erklärt warum.

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Olaf Köhler 12.03.2018, 12:25
10.

Zitat von Tingletangle
würde helfen den Konflikt zwischen Radfahrer und Autofahrer zu entschärfen? Das muss der werte Herr mir nochmal etwas genauer erklären...
Es fahren doch eh schon 90% stur 130 km/h auf den Autobahnen - warum auch immer.

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suplesse 12.03.2018, 12:26
11. Hart aber unfair!

So geht es zu auf Deutschlands Straßen. Auf der Autobahn, Innerorts und auf der Landstr. Es gibt immer welche, die von hinten drücken. Lichthupe, Hupe, Vogel zeigen. Bis auf 1 Meter von hinten ran, mit manchmal 150 Sachen auf der Autobahn. Da sitzt der Tod quasi auf der Rückbank. Im Stadtverkehr und auf der Landstr. gilt ebenfalls das Recht des Stärkeren. SUV gegen Radfahrer. Es streichelt zart der Rückspiegel die Schulter. Aber dann ist bereits alles vorbei. So oder so. Oder es setzt einer zum Überholen im Gegenverkehr an. Da komme ich ja bloß mit dem Rad. Er hält voll drauf mit Lichthupe. Ich Idiot kann ja in den Graben fahren und einfach mal Platz machen. Der Autofahrer kann darauf ja schlecht Rücksicht nehmen. Er hats eilig. Weg da, ich komme. Das sind keine ausgedachten Geschichten. Alles das erlebe ich fast täglich.

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sloe 12.03.2018, 12:26
12. Der Preis für die unsinnigste Argumentation aller Zeiten ...

... geht an Herrn Schlag. Es ist fast schon peinlich für den Spiegel, dass hier abzudrucken.
Ein Tempolimit auf Autobahnen ist nötig aufgrund eines Ressorucenkampfs zwischen Radfahrern und Autofahrern. Respekt! Das ist mal ein Ding. Und dann kommt noch ein Forist und spricht anderen den Menschenverstand ab, die diesem "Experten" nicht zustimmen. Ich halte ja ohnehin nicht viel von der Psychologie als Wissenschaft. Aber hier erweist jemand seinen Kollegen die sich Mühe geben die Psychologie gut zu vertreten mal wieder einen Bärendienst indem er viel sagt, aber nichts meint und noch weniger beweist. Er schwadroniert über Postulate und gibt zu keine entsprechenden empirischen Statistiken zu haben.
Ich verrate mal was: ich bin oft im Ausland unterwegs und da sind die Leute nicht weniger aggressiv als hier. Es ist halt nur so, wenn man es als aggression empfindet eine Lichthupe zu sehen, wenn man die linke oder mittlere Spur blockiert obwohl ausreichend Platz rechts vorhanden ist UND man nicht schneller als der LKW Rechts ist.
Ich empfehle hier nach wie vor eher einen Auffrischungskurs in der Fahrschule.

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Softship 12.03.2018, 12:27
13.

Wenn Tempolimit auf der Autobahn der "Bringer" sein sollte, möge der "Experte" erklären, warum es z.B. in den USA "road rage" gibt.

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tschautsen 12.03.2018, 12:29
14. Tempolimits auf Autobahnen

Ich war auch kein Anhänger von Tempolimits auf Autobahnen. Bis zu unserem ersten Urlaub in Frankfreich vor drei Jahren.

Die A8 von München nach Stuttgart und dann weiter bis zur Grenze waren purer Streß. Ständig Spurwechsel, Augen hin zum Rückspiegel, ob nicht jemand von hinten aufkommt beim Überholen usw.

In F dann Entspannung. 130 auf trockener Fahrbahn. Wobei man sagen muss, dass dort sicher auch die allgemeine Mautpflicht dazu beiträgt, dass die AB freier sind.

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sabrina74 12.03.2018, 12:29
15. Ich finde ja ...

... nirgends offenbart sich der Charakter eines Menschens so offensichtlich wie im Straßenverkehr und beim Öffnen einer zweiten Kasse im Supermarkt ...

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Freier.Buerger 12.03.2018, 12:30
16. soisses

Zitat von Tingletangle
würde helfen den Konflikt zwischen Radfahrer und Autofahrer zu entschärfen? Das muss der werte Herr mir nochmal etwas genauer erklären...
und: "Langeweile erhöht die Aggressivität" !
Da habe ich in den 4 Stunden von München nach Jena mit 120km/h Schnarchlimit - ach so, ist ja dann eine Stunde länger - genügend Zeit richtig aggressiv zu werden, bevor ich in Jena wieder auf Radler treffe.
Ich kann auch noch nicht erkennen, wer von einem Tempolimit profitieren sollte.

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spon_3175452 12.03.2018, 12:31
17. Fahrschlauch

Das Interwiev musste irgendwie den Bogen zum Tempolimit auf Autobahnen hinkriegen oder?
Was hat der Fahrschlauch mit Fußgängern und Radfahrern, bzw. der gefühlten Aggressivität, in der nächsten Antwort mit Tempolimits auf Autobahnen zu tun?
Ortschaften und Landstrasse sind voll limitiert.

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marthaimschnee 12.03.2018, 12:32
18. sich in den anderen hinein zu versetzen bringt nichts

das ist zu pauschal, denn ich kann mich zB als Autofahrer nicht in einen Radfahrer versetzen, der komplett anders fährt, als ich das auf dem Rad tue. Umgekehrt wird ein Schuh draus, wer Radfahrer und Autofahrer ist, der fährt beides mit Rücksicht auf den jeweils anderen. Ich versuche als Autofahrer zB beim Überholen des Radfahrers einen größtmöglichen seitlichen Abstand zu halten (komplett auf die Gegenspur). Umgekehrt fahre ich als Radfahrer dann aber auch nicht in der Mitte der Fahrspur. Insgesamt läuft es also weniger auf Verständnis, sondern ganz einfach auf Rücksicht hinaus. Und das kann man wortwörtlich nehmen, denn viele Verkehrteilnehmer interessiert nicht die Bohne, was hinter ihnen passiert.

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Zaunsfeld 12.03.2018, 12:32
19.

Zitat von arnfriedthanau
Die meisten Radfahrer verhalten sich vernünftig und versuchen, mit den anderen Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, ÖPNV, Kraftfahrer) auszukommen. Die geschätzt 15% Kampfradler, vor allem in den Innenstädten, erlauben sich Sachen, die sich sonst keiner trauen würde. Z.B. fahren im Dunklen ohne Licht, noch in dunkler Bekleidung, fahren auf dem Gehweg ohne Rücksicht auf Fußgänger, bei Rot über Kreuzungen, abbiegen ohne Zeichen zu geben und vieles andere. Warum machen sie das? Weil sie sich sicher sind, unerkannt davon zu kommen. Eine Kennzeichenpflicht für Fahrräder würde helfen, dass sich eher nach den Verkehrsregeln verhalten wird.
Lassen Sie das diese Radfahrer doch machen! Das ist Evolution. Wenn die nachts im Dunklen ohne Licht und auch noch in dunklen Klamotten fahren, dabei über rote Ampeln fahren und dann eben von einem LKW- oder Autofahrer, der diese Deppen übersieht, über den Haufen gefahren werden, dann haben die betroffenen kampfradelnden Zeitgenossen eben Pech gehabt.

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