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Aktienkurs stürzt ab: Lkw-Hersteller Volvo räumt gravierende Abgasprobleme ein
Volvo

Der schwedische Lkw-Hersteller Volvo hat schwerwiegende Probleme bei der Abgasreinigung seiner Fahrzeuge festgestellt. Dem Unternehmen drohen hohe Kosten, um das Problem zu beseitigen.

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ray8 16.10.2018, 10:58
1. Ach!

Die Lkw sind nicht so sauber wie alle dachten? Kann doch nicht sein! Etliche von den Dingern fahren sowieso mit leerem AdBlue-Tank durch die Gegend, weil es kein Schwein kontrolliert. Hier sollte man mal ansetzen statt sparsame und damit klimafreundliche Euro5-Diesel-Pkw zu verteufeln.

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rickd 16.10.2018, 11:00
2. Erstaunlich!

Es gibt tatsächlich noch einen Autohersteller, der es schafft, mit einem Problem von sich aus an die Öffentlichkeit zu treten, bevor es von Anderen aufgedeckt wird. Respekt!

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teflonhirn 16.10.2018, 11:02
3. so geht Öffentlichkeitsarbeit bei Abgasproblemen

Schickt doch mal ne Kopie an den Ex Verkehrt-Minister Mautrind und seinen zäpfchenhaften Nachfolger.
Bei uns: In Deutschland geschont und international geächtet und verklagt, Industriepolitik von Laien für Stümper.

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c.PAF 16.10.2018, 11:14
4.

Zitat von ray8
Die Lkw sind nicht so sauber wie alle dachten? Kann doch nicht sein! Etliche von den Dingern fahren sowieso mit leerem AdBlue-Tank durch die.....
Aber grundsätzlich haben Sie schon verstanden, daß es sich hier um ein Verschleißproblem handelt?
Und nein, die LKW fahren nicht mit leerem AdBlue-Tank, da dies zu auffällig wäre. Stattdessen wird nur die Einspritzung von AdBlue abgeschaltet.
Das machen aber eher selten deutsche Speditionen, sondern Ausländer. Das sind aber nachträgliche Manipulationen und hat nichts mit dem Serienzustand zu tun.
Und ja, ab Werk sind LKW oft sogar sauberer als PKW!

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MannAusmNorden 16.10.2018, 11:16
5. Jetzt zeigt sich langsam das Problem

Ich sehe folgendes: Die Hersteller von Kraftfahrzeugen kommen mit den Gesetzlichen Richtlinien nicht mehr klar. Nach Volvo wird es wohl auch MAN, Iveco und andere erwischen. Das Problem sehe ich aber hier vor allem in der Konzernzentrale: Die Ingenieure kommen zum Chef und sagen: "Chef, die Richtwerte schaffen wir nicht!" Und der Chef sagt nur "Wir müssen aber verkaufen, sonst bricht unser Absatz ein! Denkt Euch irgendwas aus, und wenn ihr die Werte schönrechnen müsst!". Und so nimmt das Problem seinen Lauf. Aber anstatt das mal jemand sagt: "Hey Ihr Politiker, wir schaffen die Grenzwerte nicht!" wird weiter einfach vor sich hingewerkelt. Euro 5 war noch gut zu erreichen, Euro 6 ist schon unglaublich schwer zu schaffen. Bald haben sich die EU-Größen auf Euro 7 geeinigt, was ohne extrem viel Technik nicht mehr zu lösen ist. Vielleicht sind die Grenzwerte ja sogar unmöglich einzuhalten. Aber das verstehen die Politiker nicht: Sie regulieren die Technik zu tode. Und so werden keinen neuen Techniken vorangetrieben, derzeit werden nur die Konzerne beschämt und zerbröselt.

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amon.tuul 16.10.2018, 11:23
6. Mal eine Frage

ich kenne Bereiche am Flughafen Frankfurt, teilweise für Personal, teilweise auch für Fluggäste, in denen die Werte für Feinstäube und Stickoxide wahrscheinlich um den Faktor 1000 höher liegen als jene Werte, die derzeit für "Innenstädte" als gefährlich eingestuft werden.
Verursacher der Abgase sind natürlich einerseits die Flugzeuge sowie deren Hilfsturbinen, aber eben auch die ganzen Vorfeldfahrzeuge, insbesondere Busse, die durch enge Tunnels hindurchfahren.

Je nach Windrichtung ziehen die Abgase auch ins Gebäude.
Nun mag man viel argumentieren, aber mir wäre wichtig, die Fakten genauer zu kennen.
Leider stehen keine anerkannten Meßwerte zur Verfügung.

Ich möchte wissen, ob und wo die Atemluft im Gebäude und rund um den Flughafen herum, wo sich auch mehrere 6-spurige Autobahnen kreuzen, welche Werte aufweisen.
Auf den vielspurigen Autobahnen und Zubringern rund um das Frankfurter Kreuz stauen sich täglich stundenlang auch LKW in Kolonnen.

Insgesamt gehe ich davon aus, daß im Bereich die Grenzwerte für Atemluft an vielen ausgedehnten Bereichen stundenland am Tag um ein mehrfaches überboten werden und daß der Bereich für den Aufenthalt und die Arbeit völlig ungeeignet ist.

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tpro 16.10.2018, 11:26
7.

Zitat von rickd
Es gibt tatsächlich noch einen Autohersteller, der es schafft, mit einem Problem von sich aus an die Öffentlichkeit zu treten, bevor es von Anderen aufgedeckt wird. Respekt!
Bei LKW machen die keine Stückzahlen, und bei PKW wurden sie auch erwischt, ohne von selbst an die Öffentlichkeit zu treten.
Im Vergleich zu den meisten ausländischen Autos, sind die Autos deutscher Hersteller Saubermänner.
"...Besonders hohe Schadstoffausstöße gab es beim Renault-Konzern (Renault, Dacia) bei Fiat-Chrysler (u.a. Fiat, Alfa Romeo, Jeep), Ford, der Hyundai-Gruppe (u.a. Hyundai, KIA), Volvo und dem PSA-Konzern (u.a. Peugeot, Citroen)...."

Durchschnittlich NOx in g/km
Auswertung von 188 Fahrzeugen
BMW / Mini 0,141
VW Konzern 0,146
Mercedes 0,149
Opel 0,236
Mazda 0,250
Jaquar / Land Rover 0,255
Peugot / Citroen 0,263
Volvo 0,364
Hyundai / KIA 0,421
Ford 0,488
Fiat / Alfa / Jeep 0,561
Renault / Dacia 0,684


https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/adac-test-auslaendische-diesel-sind-viel-dreckiger-als-fahrzeuge-von-bmw-und-vw-a2197351.html#

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amon.tuul 16.10.2018, 11:28
8. Ich dachte immer

Zitat von ray8
Die Lkw sind nicht so sauber wie alle dachten? Kann doch nicht sein! Etliche von den Dingern fahren sowieso mit leerem AdBlue-Tank durch die Gegend, weil es kein Schwein kontrolliert. Hier sollte man mal ansetzen statt sparsame und damit klimafreundliche Euro5-Diesel-Pkw zu verteufeln.
daß die Abgase des kleinen Polo Diesel meiner älteren Nachbarin, die damit 1-2 mal die Woche eine regionale Besuchsfahrt macht, das große Gesundheitsproblem der Deutschen seien.

Und daß man sich um die LKW/Busabgase, die man zwar sieht und riecht, die es aber offenbar nicht gibt, keine Sorgen machen müsse, denn diese fahren ja 500m entfernt über die Autobahn, die exakt den Rand der "Umweltzone" markiert, obendrüber dröhnen die Flugteugturbinen.

Und die Lieferwagen für den täglichen Amazon-Kaufrausch, die stündlich mehrfach durch unsere Wohnstraße fahren, ebenfalls "wie Luft" seien?
Mein Lösungsvorschlag wäre, die Verantwortung für Politik und Wirtschaft wieder mehr Richtung gesunden Menschenverstand, Ingeniuers- und Naturwissenschaften zu steuern.
Weg von Werbebranche, NGOs, Religion, Ideologie und Lobbyismus.

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tpro 16.10.2018, 11:30
9.

Zitat von MannAusmNorden
Ich sehe folgendes: Die Hersteller von Kraftfahrzeugen kommen mit den Gesetzlichen Richtlinien nicht mehr klar. Nach Volvo wird es wohl auch MAN, Iveco und andere erwischen. Das Problem sehe ich aber hier vor allem in der Konzernzentrale: Die Ingenieure kommen zum Chef und sagen: "Chef, die Richtwerte schaffen wir nicht!" Und der Chef sagt nur "Wir müssen aber verkaufen, sonst bricht unser Absatz .....
"...Aber das verstehen die Politiker nicht: Sie regulieren die Technik zu tode...."
Was erwarten Sie denn von Politikern, die sich aus Juristen, Beamte und Studienabbrecher (vorzugsweise Studiengang "irgendwas mit Menschen") zusammensetzen? Man kann viele Probleme wegquatschen, aber keine physikalische Probleme.

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