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Alkohol am Steuer: Dänemark nimmt betrunkenen Fahrern das Auto weg
DPA

Mit Alkohol am Steuer gefährden Autofahrer sich und andere. Nicht selten enden Promille-Fahrten tödlich. Dagegen will Dänemark nun vorgehen - und greift zu drastischen Mitteln.

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Saturn48 29.05.2014, 12:50
90. Ja so etwas

gibt es in USA auch für Drogendelikte, in Finnland wird das so ich gehört habe auch praktiziert und nach dem Verdienst des Täters die Strafe bemessen ( Herr Löw hätte dann recht tief in die Tasche greifen müssen )und letztlich und endlich da wir ein intelligentes Volk sein wollen würden wir wohl auch eine passende Lösung finden. Und wegen dem Gejammer nun der Job des Polizisten ist wohl die Aktion durchzuziehen der Job des anderen ist dann seiner Frau oder wem auch immer zu erklären warum er kein Auto mehr hat.

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arkon_de 29.05.2014, 12:50
91.

Zitat von missoni
. Wer bei einer Geschwindigkeit von über 100km/h einen Abstand von unter 10 m hat, dem sollte der Führerschein für mind. 1/2 Jahr genommen werden und anschliesend sollte der eine MPU machen. Desweiteren sollte so einer eine Geldstrafe von mind. 4 monatslöhne entrichten.
Hmm, dann würde sich arbeiten für mich nicht mehr lohnen. Seit ich nicht mehr 190 sondern nur noch 120 fahre, habe ich regelmässig Autos vor mir die mir mit wenigen Metern in den Sicherheitsabstand reinfahren.

Ich kann es nicht nachvollziehen, aber anscheinend verzichten diese Fahrer gerne selbständig auf den Sicherheitsabstand.

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wqa 29.05.2014, 12:50
92.

Zitat von sads
Die große Zustimmung zeigt mal wieder die geringen geistigen Fähigkeiten der meisten Kommentatoren.
Ja, man kann sich nur wundern. Liegt vielleicht am Vatertag. Alle offensichtlich schon schicker.

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forenaccount 29.05.2014, 12:51
93.

Zitat von earl grey
Zumindest in Italien ist das so - egal wem das Auto gehört, es wird bei groben Verstößen konfiziert und versteigert.
Nein, das gilt nur für Autos, bei denen der Fahrer selbst Eigentümer ist.

Italien ist schließlich ein Rechtsstaat.

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deckergs 29.05.2014, 12:52
94. Zwei Promille

Ein normaler Mensch kann mit zwei Promille nicht mehr stehen, geschweige denn noch laufen.
Wer das noch schafft, der hat ein anderes Problem, und sollte dagegen etwas unternehmen.
Der Verlust des Autos kann die Motivation erhöhen.

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sads 29.05.2014, 12:53
95.

Zitat von ir²
Natürlich kann man das! Der Eigentümer muss sich eben juristisch ggü. dem Benutzer absichern, ehe er ihm sein Fahrzeug überlässt.
Genau. Obwohl die Beschlagnahmung des Fahrzeuges absoluter Schwachsinn im Vergleich zu einer gleichwertigen Geldstrafe ist, soll weiter noch jeder Bürger vor jeder Leihgabe noch einen Vertrag mit dem Familienangehörigen/Freund ausfüllen damit die Behörden ihr Gesetz anwenden können ohne das Gehirn anschalten zu müssen. Macht Sinn.

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wauz 29.05.2014, 12:54
96. Alles Geschnorchel!

Zitat von sads
Die große Zustimmung zeigt mal wieder die geringen geistigen Fähigkeiten der meisten Kommentatoren. Wie schon oft erwähnt, gehört das Fahrzeug in sicherlich +50% der Fälle nicht dem Fahrer. Selbst wenn es dem Fahrer gehören würde, träfe diese Strafe Geringverdiener u.U. in einem existenzgefährdendem Maße während die Oberschicht nur darüber lacht und sich am gleichen Tag einfach das neue Modell bestellt. Für den Übergang nimmt man dann halt das Cabrio. Davon abgesehen, dass die Komplexität nur durch unflexible Behördenprozesse beherrscht werden kann(besser gesagt: ignoriert) kommt die Enteignung von Bürgern einer groben Verletzung von Persönlichkeitsrechten gleich. Gott sei Dank lebe ich in Deutschland. Hier werden wichtige Entscheidungen zumindest nicht gänzlich auf Stammtischniveau verabschiedet.
Es ist zwar jetzt schon oft so, dass Verkehrsrowdies durch Strohmänner als Halter ihre Taten verdecken, aber das wird inzwischen ja auch geahndet, und sei es mit einer Fahrtenbuchauflage für den Halter. Früher gab es keine Halterhaftung, jetzt gibt es sie. Und in Zukunft wird eben der Eigentümer eines Fahrzeugs mit haften (Eigentümer != Halter). Wer sein Eigentum behalten will, muss verantwortlich damit umgehen, in dem er unzuverlässigen Leuten nichts in die Hand gibt. Nebenbei: wenn ein Besoffener ein Auto kaputt fährt, bleibt dem Eigentümer auch nichts anderes übrig, als den Täter zur Haftung heran zu ziehen.

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medwediza 29.05.2014, 12:58
97. Kaum der Rede wert

Zitat von shark65
Das wird ja ein Heidenspass wenn jemand ein Auto klaut, betrunken damit fährt und erwischt wird. Der Bestohlene hat dann wohl Pech gehabt. Wie konnte er auch zulassen das ein Säufer sein Autoklaut :)
Ja und? Dann wird das Auto eben seinem Besitzer zurückgegeben. Wie viele Betrunkene klauen denn Autos? Dieser Fall ist etwa so häufig, wie es Albinoschildkröten in Heimterrarien gibt. In Dänemark gebraucht man übrigens etwas sehr viel häufiger etwas, das in Deutschland nur selten vorhanden ist: den gesunden Menschenverstand. Können Sie nicht nachvollziehen, gelle.

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forenaccount 29.05.2014, 12:59
98.

Zitat von Strg+C
Sofern Sie Ihren Kommentar nicht irgendwie ironisch meinte, dann bedenken Sie mal wie gerecht es die Angehörigen von Verkehrsopfern finden, wenn der betrunkene Fahrer seinen Führerschein wieder bekommt obwohl er jemand schwer verletzt oder gar im Rausch mit dem Auto getötet hat. Egal wie viel man verdient und wie hart es einen dann trifft, den Opfern geht es definitiv schlimmer! Immer noch ungerecht?
Ob ungerecht oder nicht, ich bin für einen pragmatischen Ansatz - der Fahrer sollte nach evtl. Therapie o.ä. in die Lage versetzt werden, so viel Geld zu verdienen, dass er Schadenersatz an das Opfer bzw. die Hinterbliebenen zahlen kann. Die haben da mehr von.

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crunchy_frog 29.05.2014, 12:59
99.

Zitat von wauz
Wenn Sohnemann Papas Pistole klaut und damit in der Schule erscheint, ist die auch weg. Selbst wenn der liebe Vater alle Sorgfaltspflichten beachtet hat. Übrigens: An gestohlenem Dingen kann man auch kein Eigentum erwerben. Und ein falscher Geldschein wird ersatzlos eingezogen, auch wenn man ihn gutgläubig angenommen hat.
Es geht hier aber nicht um gestohlene Fahrzeuge, sondern um überlassene. Wenn Sie mir Ihr Auto ausleihen, kann man doch Sie nicht dafür verantwortlich machen, wenn ich damit Mist baue. Das wäre ja eine Sorgfaltspflicht, wie man sie noch nicht einmal Eltern gegenüber ihren jugendlichen Kindern auferlegt.

Ein Gesetz, das Unschuldige bestraft, ist schlicht nichts wert.

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