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Alkolocks: Was bringen Wegfahrsperren für Trinker?
DPA

Vor dem Losfahren ins Röhrchen pusten - sogenannte Alkolocks können den Verkehr sicherer machen. Fachleute empfehlen die Geräte - Studien offenbaren jedoch auch einen Nachteil.

c124048 22.01.2019, 18:39
1.

Zitat: Es gibt jedoch einen Nachteil: Sobald das System ausgebaut ist, steigt die Zahl der Alkoholfahrten wieder.

Mal im Ernst: Das kann doch der Verfasser nicht Ernst meinen..... Ein NACHTEIL ist es, dass es nicht wirkt, wenn es nicht benutzt oder vorhanden ist?

Solche Geräte retten das Leben Unschuldiger. Wer alkoholisierten Fahrern hilft dieses System zu täuschen (Hier, puste Du mal!) sollte drakonische Strafen bekommen. Auch diese USA-Geschichte mit dem Photo finde ich ganz ok.
Man kann die Strasse nicht zu 100% sicher halten, aber zumindest diese verachtenswerten Alkohol-Fahrer kann man so von der Strasse fernhalten.

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lehebe 23.01.2019, 23:54
2. Wenn denn alle Risiken absichern..

Genau, pusten wir alle vor dem Weg zur Arbeit erstmal ins Röhrchen. Danach folgt natürlich noch ein Urintest für die Junkies unter uns. Geprüft werden muss vorher natürlich auch noch ob der Fahrer seine 8 Stunden Schlaf hinter sich hat - Sekundenschlaf ist immerhin auch ein großer Unfallverursacher. Hat der Fahrer denn auch brav seine eingetragene Sehhilfe auf? ... Wenn ich mit der gesamten Checkliste durch bin, brauche ich gar nicht mehr losfahren zur Arbeit.

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o9405596 23.01.2019, 14:13
3. Manipulation mit Druckluft?

Wie manipulationssicher sind diese Systeme eigentlich? Im Artikel wird nur auf die Möglichkeit einer zweiten Person, die den Alkoholtest vornimmt, eingegangen. Aber was ist z.B. mit einer kleinen Sprühdose mit Druckluft die man an das Teströhrchen hält?

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Otziotzi 29.10.2019, 18:02
4. Gute Idee,

in Kombination mit einer Navi-App könnte man dann die Information bekommen, wie viele Alkoholisierte in der Nähe unterwegs sind und denen ausweichen.
Oder der Autopilot wird aktiviert und bringt den Kandidaten ohne Federlesen zur nächsten Trinkerheilanstalt?

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Hamberliner 29.10.2019, 18:47
5. aus der Praxis

Hab ich (außerhalb Frankreichs) an einem französischen Reisebus beobachtet. Bus steht irgendwo und fährt vor Feierabend des Busfahrers bestimmt nicht mehr im Straßenverkehr, sondern nur noch ohne Fahrgäste die paar Meter auf die Menorca-Fähre. Fahrer will irgendeine Kleinigkeit aus dem Bus holen, noch nicht einmal den Motor anlassen, nur eben Licht braucht er. Geht nicht - er muss erstmal stundenlang umständlich ein Flexrohr mit Trichter aus dem Cockpit pfriemeln und pusten um die Innenbeleuchtung einschalten zu dürfen. Peinlich, dass Franzosen sich solche Erniedrigungen gefallen lassen.

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