Forum: Auto
Alltag im Elektroauto: Stress mit Strom
MIchael Specht

Blockierte Ladesäulen, freies Parken, Denunzianten. Wer wie unser Autor Michael Specht mit einem E-Auto in der Großstadt unterwegs ist, erlebt bisweilen Eigenartiges. Doch wie lauten die Regeln wirklich?

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drf 17.08.2018, 07:22
10. Dieser Artikel ist eine Zeitverschwendung

Ein Aufruf ans Lektorat: Behauptungen sollen bitte belegt werden. Worauf basiert der Autor bspw., dass Polizisten von E-Autos genervt sind? Ist das ein subjektives Empfinden? Dann ist der Text bitte als Meinung zu kennzeichen.
Auch passt die Überschrift nicht zum dann folgenden Absatz. Es geht darin eben nicht darum, ob das Laden kostenlos ist sondern das Parken. Der Unterschied ist dem Autor hoffentlich klar.

Ich fahre selber ein E-Auto und freue mich, wenn Medien sich diesem Thema wimen. Aber nicht so. Das ist dem Thema nicht würdig.

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DHH 17.08.2018, 07:27
11. Hervorragend!

So gefällt mir das. Der X5 als Plug-in-Hybrid, den ich mir für 2019 als Firmenwagen ausgesucht habe, wird in meiner Ausstattungsvariante etwa 96.000 Euro kosten. Da wir nah bei meiner Arbeitsstelle wohnen werde ich dank der neuen 0,5%-Regel ab 2019 monatlich netto nur 212 Euro weniger in der Tasche haben - dafür zahlt mein Arbeitgeber die Leasing-, Wartungs-, Treibstoffkosten usw., so daß wir am Wochenende auch mal eine entspannte Spritztour aufs Land oder einen Kurz-Roadtrip ohne Zusatzkosten machen können. Und da wir ja dann auch die Innenstadtparkplätze kostenlos nutzen können, werde ich in Zukunft öfter mal mit dem Auto statt den Öffentlichen zum Shoppen fahren. Ich muss schon sagen - so macht Mobilität Spaß!

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rumpelstilzchen1980 17.08.2018, 07:41
12. Willkommen in der Welt der Radfahrer!

Das lustige an dem E-Auto Unsinn ist ja, dass es an den Rahmenbedingungen scheitert, die für das Auto geschaffen wurde.

Die maximale Subventionierung und lächerlichen Strafen für Falschparker, die allen Menschen zu Fuß, mit Rad, Rolli oder Kinderwagen auf den Nerv gehen fällt hier dem E-Auto auf die Füße.

Die Strafen sind lächerlich, diese auf ein europäisches Niveau hochzuziehen würde viel bringen. Ich hab übrigens hier wegen Falschparkern und beschissener Technik das E-Carsharing wieder aufgegeben, es funktioniert schlicht in der Praxis nicht, es macht jeden zeitlichen Vorteil zunichte.

Und unsere Stromnetze können das eh nicht verkraften, die erneuern wir weder so schnell und auch nicht so umfangreich...

Wir brauchen mehr als eine Antriebswende, sondern eine echte Verkehrswende. E-Autos fürs platte Land, in der Stadt sind sie eh keine Alternative, wir brauchen da die Flächen für bessere und hochwertigere Nutzungen.

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heimatminister 17.08.2018, 07:45
13. "Öko-Denunzianten"

Das Verhalten (auch der Polizisten) verwundert kaum. Das unberechtigte Benutzen der Parkplätze für Menschen mit Behinderung ist heute ständig zu beobachten. Auch durch Polizisten mit deren Dienstfahrzeugen!
"Was ich nicht nutzen kann/darf, sollen andere auch nicht nutzen können/dürfen" - so einfach ist die Logik in Zeiten der "Alternativen".

Übrigens gibt es einen Verhaltenskodex unter E-Mobilisten, den der Autor wohl noch nicht verstanden hat:
Man lädt so lange es wirklich nötig ist - und räumt den Platz für Ankommende.
Die Einstellung des "der-Akku-muss-immer-100%-geladen-sein"stammt aus den Zeiten des "Volltanken". Letztes Jahrtausend.

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marekderkovic 17.08.2018, 07:46
14. Doppelmoral?

Während sich der Autor im ersten Absatz darüber beschwert, dass er sein Gefährt nicht laden kann weil ein Range Rover den Ladeplatz blockiert, wird wenig später der Stadt München vorgeworfen, mit der Ladepflicht für Elektroautos an Elektroautopakplätzen die Parkplatzsuche unnötig schwer zu machen - dabei ist es doch nur sinnvoll, dass Elektroautos die aktuell keine Ladung benötigen nicht den Ladeplatz für jemanden der Strom braucht zu blockieren.

Oder hätte sich der Autor besser gefühlt, wenn der dringend benötigte Ladeplatz nicht von einem fetten Range Rover, sondern von einem E-Auto welches gerade nicht lädt blockiert worden wäre?

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option@l 17.08.2018, 07:49
15. Reine E-Autos sind und bleiben...

...in der Praxis halt reine Spielzeuge für Gutbetuchte mit Lademöglichkeit auf dem eigenen Grundstück. Deshalb kam für mich auch nur ein PHEV in Betracht. 45 Liter Benzin im Tank haben beim elektrischen Fahren in der Stadt etwas unheimlich beruhigendes. Auch wenn ich durch entsprechende Planung seit 8 Wochen nicht mehr getankt habe.

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hpampel 17.08.2018, 07:50
16. Freche Unterstellung

Woher weiß denn der Autor das die Norweger nicht wegen des Klimas und sauber Luft ein e-Auto kaufen, sondern wegen den Steueranreizen? Was für eine freche Unterstellung. Aber um die deutsche Automobilindustrie Industrie zu unterstützen sind den Medien ja mittlerweile jedes Mittel recht. Unverschämt!

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alex77lubu 17.08.2018, 07:51
17. tja Deutschlands Autofahrer sind halt asozial

Siehe auch Mutter-Kind-Parkplätze beim Supermarkt. Da parkt auch immer ein fetter BMW oder Benz mit Single ohne Kind. Wenn man dann freundlich darauf hinweist, dass es sich um einen ausgewiesenen Mutter-Kind-Parkplatz handelt, wird man noch beschimpft. Leider sind es wirklich meist oft gut betuchte Leute. Das ist wirklich sozial schwach.

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toll_er 17.08.2018, 08:11
18.

Zitat von DHH
So gefällt mir das. Der X5 als Plug-in-Hybrid, den ich mir für 2019 als Firmenwagen ausgesucht habe, wird in meiner Ausstattungsvariante etwa 96.000 Euro kosten. Da wir nah bei meiner Arbeitsstelle wohnen werde ich dank der neuen 0,5%-Regel ab....
Jetzt bin ich mal gespannt auf die Antworten derjenigen, die da etwas nicht kapiert haben....

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hamburger62 17.08.2018, 08:12
19. Lade- vs. Zapfsäule

Wieder ein Beitrag, in dem Elektromobilität mit Batteriemobilität gleichgesetzt wird. Dabei gibt es doch auch die Elektromobilität, die Laternenparkern ein tanken an der Zapfsäule ermöglicht. Wasserstoffantrieb ist hier die Lösung. 500km Reichweite mit kurzer Tankdauer statt langer Ladedauer und kein notwendiger Stromanschluss. Allein die Zahl der Wasserstofftankstellen ist noch ein Witz. Jedoch denke ich, dass der Aufbau eines Wasserstofftankstellennetzes deutlich einfacher sein wird als Laternenparkern in den Städten eine Lademöglichkeit zu schaffen. Und langstreckentauglich ist das Wasserstoffauto auch ohne stundenlangen Zwischenstopp.
Allerdings sorgt erst eine deutlich bessere Präsenz in den Medien für mehr Bewusstsein und damit für eine höhere Nachfrage. Und erst dann wird das Wasserstofftankstellennetz besser ausgebaut werden. Zum Glück werden Ladestationen auch so schnell nicht flächendeckend vorhanden sein.
Dieser Beitrag wäre mal wieder eine gute Chance zur Thematisierung gewesen. Verpasst..

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