Forum: Auto
Alltag im Elektroauto: Stress mit Strom
MIchael Specht

Blockierte Ladesäulen, freies Parken, Denunzianten. Wer wie unser Autor Michael Specht mit einem E-Auto in der Großstadt unterwegs ist, erlebt bisweilen Eigenartiges. Doch wie lauten die Regeln wirklich?

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mwroer 17.08.2018, 10:48
80.

Zitat von bennic
sind wir deutschen schon immer gewesen. Was der Nachbar macht ist sehr viel interessanter, als auf das eigene Tun zu schauen; das Verhalten in Schlangen aller Art - insbesondere am Flug-Gate, wenn alle trotz anderslautender Aufforderung auf einmal das Flugzeug stürmen und natürlich auch beim Autofahren. Da sitzt Mann/Frau dann im geschützten Kokon und die Hemmungen fallen. In der .....
Also sind E-Autofahrer auch noch die besseren Menschen und werden nicht falsch parken oder Plätze blockieren die andere zum laden brauchen?

Also das halte ich für eine sehr gewagte Theorie. Auch der Fahrer von E-Auto A wird parken wo Platz ist, egal ob er gerade laden muss oder nicht. Auch in der zweiten Reihe und auf Behindertenparkplätzen.
Was Sie beschreiben hat nichts mit E-Mobilität zu tun sondern mit reiner Faulheit und Gedankenlosigkeit von Menschen.

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ditor 17.08.2018, 10:55
81. Schlechte Gewissen abladen

Zitat von Schnorschel
Warum wird nur immer wieder in Artikeln davon ausgegangen, daß Fahrer von Elektroautos besonders umweltbewußt seien?
Es ist praktisch alle Umweltverbesserungswünsche bei den Elektrofahrzeugen und -fahrern abzuladen, damit lässt man diese etwas scheitern und das beruhigt das eigene schlechte Gewissen. Denn mit einem systembedingt lärmenden, stinkenden Verbrenner wirkt man neben einem E-Fahrzeug schon etwas unsozial.

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hajo..1 17.08.2018, 10:58
82.

Merkels Logik
ist die sichersten AKW er Welt abschalten, durch Kohle KW ersetzen
diese wegen Umweltverschmutzung abstellen und den Strombedarf für E Mobilität aus der Steckdsose nehmen und die höchsten Strompreise in Europa bezahlen das ist die Logik von Frau Merkel,
um das zu verstehen muss man in Moskau Physik studiert haben.

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mwroer 17.08.2018, 11:02
83.

Zitat von Pixopax
Waren denn daneben noch Mutter-Kind-Parkplätze frei? Bei uns sind die meist alle frei. Wozu müssen Mütter mit Kinder eigentlich eigene Parkplätze haben? Das finde ich genau so iditotisch wie Frauenparkplätze an Raststätten. Kinder zu haben ist keine Behinderung, im Gegenteil, ab einer gewissen Größe können sie sogar etwas mit tragen helfen. Und ab einem Jahr können sie laufen.
Weil man mehr Platz beim aussteigen braucht wenn man ein Kind auf dem Arm oder an der Hand hat und die normalen Parkplätze den im Normalfall nicht bieten. Mehr steckt da nicht hinter - das ist auch der Grund warum Parkplätze für Behinderte meistens links am Beginn von Parkplatzreihen sind - damit der Fahrer ausreichend Platz hat für Rollstuhl und Aussteigemanöver.

Das die Dinger damit meistens näher am Geschäft sind ist eher Zufall, es geht rein um den Platz - und wenn Sie mir erzählen wollen dass Sie mit einem 1 jährigen Kind einkaufen gehen und das läuft, die ganze Zeit, dann weiß ich dass Sie sowas noch nie versucht haben :)

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kennybln 17.08.2018, 11:06
84. In welcher Welt lebt der Autor?

"Dieselbe Person würde dies vermutlich niemals bei einer Parkfläche für Behinderte machen - aus Respekt. Zudem würde das Ticket hier 35 Euro kosten. Beim E-Parkplatz sind es nur zehn Euro. "

Ich kann ihn ja mal einladen, mit mir an einem normalen Samstag in einem beliebigen Einkaufszentrum zu fahren, und einen Behindertenparkplatz zu suchen. Da ist nichts mit Respekt. Die Behindertenparkplätze sind sehr oft belegt von Fahrzeugen die nicht berechtigt sind. Selbst wenn ich als Rollstuhlfahrer gerade ein/aussteige wird sich einfach auf den danebenliegenden Behindertenparkplatz gestellt. Wenn man die Leute darauf hinweist bekommt man Ausreden, dumme Sprüche und Beleidigungen zu hören. Selbst Gewalt wurde mir schon angedroht, weil ich die Polizei gerufen habe, da ich eingeparkt wurde und nicht in mein Auto gelangte.

Wieso soll es also bei den E-Parkplätzen anders laufen. Leider muss ich sagen, dass ich dieses Verhalten fast nur in Deutschland so erlebe. Selbst in Ländern wo sonst eine die Gesetzte im Straßenverkehr ehr etwas kreativ ausgelegt werden Auslegung, wird auf den Behindertenparkplätzen nicht unberechtigt geparkt.

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Zuversicht 17.08.2018, 11:07
85. Haben unsere Wasserstofffreunde eigentlich schon mal nachgedacht?

Zitat von hamburger62
Wieder ein Beitrag, in dem Elektromobilität mit Batteriemobilität gleichgesetzt wird. Dabei gibt es doch auch die Elektromobilität, die Laternenparkern ein tanken an der Zapfsäule ermöglicht. Wasserstoffantrieb ist hier die Lösung. 500km Reichweite mit kurzer Tankdauer statt langer Ladedauer und kein notwendiger Stromanschluss. Allein die Zahl der Wasserstofftankstellen ist noch ein Witz. Jedoch denke ich, dass der Aufbau eines Wasserstofftankstellennetzes deutlich einfacher sein wird als Laternenparkern in den Städten eine Lademöglichkeit zu schaffen.
In Kassel wurde kürzlich eine Wasserstoff-Tankstelle in Betrieb genommen. Kosten 1.4 Million Euro, die Hälfte sind Subventionen aus Brüssel. Der Tank fast 200 kg Wasserstoff und reicht im Regelfall für 40 bis 50 Fahrzeuge. Danach ist Schluss mit tanken, oder der Tankwagen kommt und füllt wieder auf.
Übrigens mit dem gleichen Geld könnte man auch fast 30 CCS Ladesäulen hinstellen, die pro Tag locker über 400 Fahrzeuge laden können - ohne weitere Infrastruktur zu benötigen.

Da ist die katastrophale Energieeffizienz bei Herstellung und Umwandlung in Strom im Fahrzeug noch gar nicht enthalten. Das ein Wasserstofffahrzeug gleichzeitig auch ein 100% Eletroauto inkl. Akku ist, scheint man auch auszublenden.

Ein ähnlich dichtes Tankstellennetz wie bei fossilen Fahrzeugen dürfte uns locker 2 Milliarden Euro kosten. Dazu kommt dann die neue LKW Flotte, die diese Tankstellen auch beliefern. Von den Herstellungsanlagen und den extremen Kosten pro kg Wasserstoff ganz zu schweigen, denn man will ja Geld damit verdienen.

Und jetzt müssen mir mal die Wasserstoff-Fans erklären, wie so ein System in Fahrzeuge wie Golf oder Polo integriert werden kann.
Und das alles um noch vielleicht 20 bis 25 Jahre mit dem eigenen Wagen zu fahren. Danach ist eh Schluss damit, und das autonome Fahrzeug steht auf unseren Straßen.

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Pixopax 17.08.2018, 11:13
86.

Zitat von mwroer
und wenn Sie mir erzählen wollen dass Sie mit einem 1 jährigen Kind einkaufen gehen und das läuft, die ganze Zeit, dann weiß ich dass Sie sowas noch nie versucht haben :)
Es läuft nicht die ganze Zeit, aber es sitzt meist im Einkaufswagen. Man muss es nicht überall hin tragen meinte ich damit.

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nach-mir-die-springflut 17.08.2018, 11:13
87.

Zitat von In Vino Veritas
Somit ist BMW I3 die wohl noch sinnvollste Antwort auf Smog und Stau in Innenstädten.
Wann war denn der letzte Smog-Alarm, und warum verhindert ein Batterieauto den Stau?

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Plasmabruzzler 17.08.2018, 11:19
88.

Zitat von kennybln
Wieso soll es also bei den E-Parkplätzen anders laufen. Leider muss ich sagen, dass ich dieses Verhalten fast nur in Deutschland so erlebe. Selbst in Ländern wo sonst eine die Gesetzte im Straßenverkehr ehr etwas kreativ ausgelegt werden Auslegung, wird auf den Behindertenparkplätzen nicht unberechtigt geparkt.
In anderen Ländern, bei denen ich mich mit der Regelung des Behindertenparkplatzes vertraut machte, gibt es oft saftige Strafen, wenn man sich als Unbehinderter draufstellt. Wie ich finde: zurecht. Das schreckt ab.
Auf Privatgrundstücken, wozu bspw. Tiefgaragen und Parkplätze von Firmen zählen, hat in D die Polizei wenig bis keine Handhabe - sondern nur der Grundstückseigner. Ruft er den Abschleppdienst, muss er erst in Vorleistung treten, Beweise sammeln usw. Da sind andere Länder unbürokratischer, da wird der Falschparker unkompliziert entfernt und dies ist ebenso abschreckend wie eine saftige Geldstrafe.

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nach-mir-die-springflut 17.08.2018, 11:20
89.

Zitat von hpampel
Woher weiß denn der Autor das die Norweger nicht wegen des Klimas und sauber Luft ein e-Auto kaufen, sondern wegen den Steueranreizen? Was für eine freche Unterstellung. Aber um die deutsche Automobilindustrie Industrie zu unterstützen sind den Medien ja mittlerweile jedes Mittel recht. Unverschämt!
Norwegen hat 5 Mio. Einwohner und lebt vom Erdgasverkauf. Norwegen nun kann man nicht als Vergleich zu Mitteleuropa heranziehen.

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