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Alternative Antriebe: "Die Brennstoffzelle wird sich durchsetzen": Interview mit eine
Toyota

Noch gibt es nur wenige Wagen, kaum Tankstellen - trotzdem wird die Brennstoffzelle das Batterieauto einholen, sagt Toyota-Motorentwickler Gerald Killmann. Hier erklärt er, wann das passiert - und wie lange es den Diesel noch gibt.

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static_noise 10.12.2018, 05:47
1.

Ich stelle mit großen Mengen Strom ersr Wasserstoff her, um diesen uber ein azcwendiges Verteilungssystem zu Tankstellen zu bringen um ihn dann wieder in Strom.zu verwandeln und damit zu fahren.
Ich glaube als Autohersteller eber daran, dass hier eine komplett neue Infrastruktur mit Staatsbeteiligung entsteht, als dass es Kuzzeitladen am Taxistand gibt, oder Induktion oder, oder....
Aber Herr Killmann wird dann in Rente sein und ihm kann's egal sein.

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brathbrandt 10.12.2018, 05:52
2.

Ein Wort zum Diesel: Er mag (wenn schlecht gefiltert) schlecht für die Atemluft sein, aber seine CO2-Bilanz ist hervorragend. So viel Ehrlichkeit sollten auch Grüne haben und daher mehr moderne Diesel statt Benziner und Stromer fordern.

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tailspin 10.12.2018, 05:57
3. Typischer Laberkopf

Motorenentwickler Killmann weiss zwar, dass sich die Brennstoffzelle durchsetzt aber nicht warum. Wasserstoff wird grosstechnisch verlustbehaftet hergestellt unter Einsatz von Erdgas oder hoeheren Kohlenwasserstoffen. Ausserdem hat Wasserstoff als Brennstoff einen bescheidenen Brennwert und ist nur schwierig zu speichern. Es braucht entweder extreme Hochdruck Speicher, mit denen man auch nicht weit kommt, oder man muss Wasserstoff tiefstkalt verfluessigen und in einen hoch isolierten Fahrzeug Tank fuellen. Das Verfluessigen ist energetisch wiederum unguenstig. Man steckt ein Mehrfaches an Energie bei der Wasserstoffgewinnung./ Verfluessigung rein, und bekommt nur den einfachen Brennwert heraus. Ich wuerde nicht so einer potentiellen Bombe rumfahren, geschweige denn so ein Auto in einer Tiefgarage abstellen wollen. Fluessiger Wasserstoff wird bei jeder Umgebungstemperatur abdampfen, egal wie gut der Tank isoliert ist. Da braucht nur jemand das Licht anzumachen und bumm! Nichts weiter als Propaganda.

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Edgard 10.12.2018, 06:06
4. Schade daß die dezentrale...

... Wasserstoffversorgung nicht gerücksichtigt wird - bereits heute gibt es Solarmodule die Wasserstoff direkt erzeugen können - mit einem besseren Wirkungsgrad als Photovoltaik.
Und da auch Miniblockkraftwerke mit H2 betrieben werden können bzw. die Brennstoffzelle auch für die Hausversorgung interessant ist und Wasserstoff besser speicherbar ist als elektrische Energie kann eine "Energie in Bürgerhad" neuen Auftrieb bekommen.
Unser Ziel ist daß unser nächster PKW autonom fährt, eine Brennstoffzelle und Radnabenmotoren hat; einen besseren Wirkungsgrad kann ich mir kam vorstellen. Dann fehlt nur noch die H2-Solarzelle als Dachziegel und die Hausanlage.

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lurchianer 10.12.2018, 06:15
5.

Die Fragestellung zielt viel zu sehr auf Pro Batterie und Contra Rest ab. Sind die Billigen Medien so Einzellig unterwegs?

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icr 10.12.2018, 06:23
6. Von wann ist der Artikel?

2008 hätte ich vielleicht noch geglaubt, dass die Brennstoffzelle die Zukunft des Antriebs ist, 2018 sind wir aber im Wissen um Batterien und Effizienz schon ein ganzes Stück klüger geworden.
Wahrscheinlich werden 2023 schon mehr Batterie-E-Mobile als Verbrenner verkauft werden...

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knlex 10.12.2018, 06:32
7. Duh?

Wäre die Gelegenheit gewesen den Vertreter von Toyota zu beglückwünschen, dass Toyota aus der Finanzierung der Deutschen Umwelthilfe ausgestiegen ist.

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gesellschafter74 10.12.2018, 06:42
8. Angenehm nüchternes Interview

Endlich mal jemand der frei von “aber, aber” eine einfache Strategie auf den Tisch legt. Noch vor einigen Jahren undenkbar. Und jetzt dürfen sich all die das Maul zerreissen die wissen warum das alles wieder nicht funktionert ;-) viel Spass!

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Bibs1980 10.12.2018, 06:49
9. Wasserstoff wird sich nicht durchsetzen

Wasserstoff als Energieträger wird sich nicht durchsetzen. Erstens fehlt es an Elektrolyseuren und an Tankstellen - ein batteriebetriebenes Auto kann - wenn auch langsam - an jeder Haushaltssteckdose geladen werden. Viel gravierender ist aber der erschreckend geringe Wirkungsgrad eines Wasserstoffantriebs. Über die gesamte Prozesskette betrachtet kommt nur ein Viertel bis ein Drittel der Energie (beispielsweise aus Solar- oder Windkraftanlagen) im Motor an. Bei batteriebetriebenen Elektroautos sind es dagegen mehr als neunzig Prozent.

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