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Alternative Antriebe: "Die Brennstoffzelle wird sich durchsetzen": Interview mit eine
Toyota

Noch gibt es nur wenige Wagen, kaum Tankstellen - trotzdem wird die Brennstoffzelle das Batterieauto einholen, sagt Toyota-Motorentwickler Gerald Killmann. Hier erklärt er, wann das passiert - und wie lange es den Diesel noch gibt.

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misterknowitall2 10.12.2018, 12:44
230. Hui,

Zitat von hansglück
Er kennt sich tatsächlich nicht gut aus, wenn er am Beispiel von Elektro Taxis von Ladezeiten über 8 Stunden spricht. Tut mir leid, das ist einfach falsch, fragen Sie einen der hunderttausenden von Tesla Fahrern, wie lange man an einem Supercharger lädt oder gehen Sie auf die Webseite. Gerne auch auf die Seite von Porsche, um dort über deren Produkte in etwas über einem Jahr nach zu lesen. Solche Ladezeiten sind selbst 2009 schon weit unterboten worden, Damals hatte der alte Tesla Roadster bereits an einem HPC in unter 4 Stunden geladen.
wusste gar nicht, dass wir nur über Tesla reden? Also unser Golf-E braucht mind. 6 Stunden. Mit einer 10 kw Anlage....und hat dann Saft für 200 km im Sommer und 150 im Winter. Ansonsten ist Tesla ein Auto, für das man sich umdreht.....weil es so selten ist. Bis 2017 waren kaum 100.000 verkauft weltweit. Auch wegen Konstruktionsfehlern und schlechter Qualität, wie man hört. Dann haben wir hier keine Superpowercharger. So was dummes aber auch. Bei allem Respekt, aber ob man nun 4 Stunden oder 8 rumsteht, ist mir ziemlich egal, es ist zu lang.

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jim.panse 10.12.2018, 12:48
231. In der Überschrift wurde das „nicht“ vergessen.

„Durch spezielle Nutzungsszenarien, zum Beispiel als Taxi. Das fährt 24 Stunden, mehrere Hundert Kilometer am Tag.“ Ein Taxifahrer fährt 8 bis maximal 10 Stunden oft inkl. Standzeiten. In den Städten wo Taxen fast überwiegend im Einsatz sind kann man Durchschnittsgeschwindigkeiten von 15-20km/h realisieren. So legt ein Taxi in einer Schicht eher 100-150km zurück. Und sogar die alten Japan Leafs waren dafür geeignet.
Und auf die wichtigsten Fragen geht der Experte gar nicht erst ein.
1. Wie soll die Brennstoffzelle wirtschaftlich werden wenn für 100km 4-6 mal mehr Strom benötigt werden? Man steht seit Jahrzehnten auf einem ähnlichen Stand.
2. Ebenfalls gerne unterschlagen wird das für das Betanken ein Druck von 700bar nötig ist und nach jedem Tankvorgang die Säule 15 Minuten nicht genutzt werden kann. Daraus folgt.
3. Man benötigt bis zu 3 mal mehr Tankstellen als heute und dort muss man einen gewaltigen Aufwand betreiben. Eine Tankstelle kostet auch heute noch Millionen €. Im Vergleich dazu kostet eine AC-Ladesäule mit 32A für 6 BEV über Nacht ca. 200km Reichweite mit 5.000€ fast nichts!
4. Brennstoffzellen Autos werden außer von Toyota und Hyundai sonst nicht gebaut und im Vergleich dazu sind BEV nicht nur vebreiteter sie sind auch deutlich günstiger.

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lab61 10.12.2018, 12:51
232.

Zitat von thomasmüllar
wenn es sie denn gäbe, ist folgendes: So ein Wechselakku hat ja trotzdem einen ich sag mal 5000 Euro Wert, und wenn man nun an der Wechselakku Tankstelle "seinen" 3 Wochen alten nagelneuen Akku gegen einen hässlichen, gebrauchten 4 Jahre alten Akkublock tauschen muss der nur noch die halbe Kapazität aufweisst dann ist das was anderes als wenn man einen gebrauchten Träger Bier mit gebrauchten Flaschen holt.
Und wenn das so wäre, bräuchte es sie gar nicht zu interessieren, so lange dieser Akkublock einen definierte Kapazität mitliefert. Und wenn dieser vier Jahre alte Akkublock nach wieviel Kilometern auch immer, leergefahren ist, gehen Sie wieder an die Ladestation und bekommen ein anderen Akkublock eingesetzt, Und wie alt der ist, braucht Sie auch nicht zu interessieren. Weil er auch eine definierte, gemessenen Kapazität haben wird, für die Sie exakt bezahlen werden. Die Kapazität ist messbar und relativ direkt in Reichweite umzurechnen. Akkus, die eine gewisse Mindestkapazität nicht mehr zu liefern in der Lage sind, werden Ihnen erst gar nicht angeboten, sondern an der Wechselstation direkt ausgemustert. Und das alles, ohne dass Sie selbst sich darum kümmern müssen. Ohne, dass Sie dann einen Werkstatttermin zum Akkutausch vereinbaren und ihr Auto für einen oder zwei Tage abgeben müssen, und und und und.

Mannmannmann. Mit Leuten wie Ihnen wird das tatsächlich nichts werden.

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three-horses 10.12.2018, 12:54
233. Das Leben ist die Wirklichkeit.

Zitat von neurobi
Sie ist aber deutlich billiger als die Ladeinfrastruktur der Akku-Autos. Und wer bezahlt die heute? Leider zu oft der Stromkunde.
Nur das Katalysator Platin, kostet pro Auto etwa 1200$. Auch wenn es schon 2013 Berichte über eine Alternative gab...man ist bei Platin geblieben. Alles nicht so einfach.

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schnubbeldu 10.12.2018, 12:54
234. oder der ...

Zitat von neurobi
Sie ist aber deutlich billiger als die Ladeinfrastruktur der Akku-Autos. Und wer bezahlt die heute? Leider zu oft der Stromkunde.
... Steuerzahler, wenn eine Kommune mit einem regionalen Energieversorger eine Kooperation zur Ladesäulenerrichtung abschließt.

Im besten Fall sogar DER Stromkunde und Steuerzahler (Grundsteuer B).

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Racer2017 10.12.2018, 12:55
235. Wasserstoff setzt sich nicht durch

Der Wirkungsgrad ist zu schlecht.

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lab61 10.12.2018, 12:56
236.

Zitat von ajf00
Wo ist das Problem, wenn Sie beim naechsten Wechsel, dann wieder einen anderen Akku bekommen. Bei dem Modell kaufen Sie halt eigentlich gar keinen Akku, sondern eben nur die Energie welche im Mehrwegakku gespeiechert ist. ... davon abgesehen wurde der Wechselakku hier ja auch als Loesung fuer Taxiflotten nicht fuer Privatleute angepriesen, die koennten dann ja ihre eigenen Akkus an ihrer Taxi station wechseln.
Wieso soll das nicht auch für Privatfahrzeuge gehen?
Ich halte das für logistisch einfach zu lösen, als ganze Innenstädte mit Ladesäulen zuzupflastern.
Eine Hebebühne mit Wechselroboter nimmt doch nicht mehr Platz weg, als eine Waschanlage. Daneben wird nur noch der Platz für die Lagerung der Wechselakkus und für die Ladestation selbst benötigt.

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Sintemale 10.12.2018, 12:56
237. Knallgas.

"Zurzeit ist die Zahl der verfügbaren Batterien allerdings begrenzt."

Was lässt ihn der Hoffnung sein, dass das in 15 Jahren anders sei? Nach seinem eigenen Szenario würden ca. 70 Mio. Batterien im Jahr benötigt (heute ca. 1 Mio.). Jede Batterie ca. 500 kg. Jedes Jahr müssten dann 35 Mio. Tonnen an Altbatterien entsorgt werden....

Das wäre dann die grösste Umweltverschmutzung der Weltgeschichte.

Was Brennstoffzelle an Müll erzeugen, will ich gar nicht anführen. In Deutschland wird man kaum noch die 17.200 t Atommüll im Jahr los. Die Brennstoffzelle ist lediglich ein Wandler - Brennstoff muss zugeführt werden. Wenn es Wasserstoff ist, muss dieser in einem komplizierten und enorm umweltverschmutzenden Prozess hergestellt werden. Entweder durch Reaktion verdünnter Säuren mit Metall oder die Zersetzung des Wassers durch Alkalimetalle. Oder Kohlenwasserstoffe (also wieder das gute alte Erdöl) werden mit Wasser in einem Hochtemperaturreaktor umgesetzt. Wesentlich aufwendiger und umweltverschmutzender als Ölraffinierung. Diese Produktion mit den heutigen Umweltschutzstandards zu betreiben, scheint mir ausgeschlossen.

Da scheint mir das Antriebskonzept, Erdmagnetismus in Elektrizität umzusetzen, wesentlich effektiver und umweltverträglicher zu sein.

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misterknowitall2 10.12.2018, 12:57
238. Beantwortet aber nicht meine Fragen

Zitat von hansglück
Wer 150 Kilometer am Tag fährt, kann mit großen Elektro Autos heute schon realistisch über 400 km weit fahren, also kein Problem. Dazu Ladezeiten von 30 Minuten und selbst bei über 200 km/h kommt man mit einem Tesla deutlich über 150 km weit. Es gibt einen Model S Fahrer, der hat jetzt schon über 600.000 Kilometer auf seinem Akku und immer noch ordentlich Reichweite. Sie sehen also, alles weit weniger schlimm als Sie glauben.
Tut mir leid, aber das hilft mir nicht weiter, zumal ich die Reichweiten, die sie hier in den Raum werfen, ganz stark bezweifle. Und was ist bei ihnen ein "großes E-Auto"? Ich habe Zugriff auf einen E-Golf. 6 STd. Ladezeit, mit gutem Willen im Sommer 200 km Reichweite. Tesla will ich nicht. Unterirdische Qualität für zu viel Geld.

Ach, und wie lade ich als Mieter? Wo lade ich, wenn mein AG mir keine Ladesäule zuweist? Wie weit komme ich, wenn ich mal 180 km/h fahre? (Ach, geht ja gar nichts...regelt ja ab). Wer bestimmt später den Preis der kWh an der Zapfe?

Nö, ich denke wir sollten einen anderen Kraftstoff für den Diesel und Benziner finden, anstatt Unsummen in einen feuchten Traum zu investieren. Dann sparen wir uns das ganze Geeiere und dann kann man auch, ohne Ungerecht zu werden, auf CO2-neutral umstellen.

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alterknacker54 10.12.2018, 13:03
239. Aha

Zitat von whopper
Ah Wasserstoff mal wieder! Die offiziell anerkannte Nebelkerze der Verbrenner Industrie. ihr wisst schon, dass man da auch nen ordentlichen Akku zu braucht? Who killed the Electric Car? Ich gehe jetzt zu meinem Tesla
Der Tesla hat 60 kWh Akku-Kpazität, der Mirai ca. 1,6 kWh um Puffferfunktion und Rekuperation abzudecken - also, was soll der Vergleich? "ordentlicher Akku " - dass ich nicht lache!

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