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Alternative zu Elektroautos: Unionsfraktion legt Plan zur Rettung des Verbrennungsmot
DPA

Die Union im Bundestag will Diesel- und Benzinmotoren erhalten. Damit die Antriebe eine Zukunft haben, sollen die Kraftstoffe künftig anders produziert werden.

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Awesomeness 24.06.2019, 15:09
1. Ist das ein Mehrwert?

Die meisten Leute reagieren emotional, weil sie eben einen alten Verbrenner besitzen und nun fürchten, damit nicht mehr in die Stadt zu kommen. Die Lösung für dieses Dilemma kann aber nicht sein, diese Technologie unbedingt erhalten zu wollen. Es muss einen Weg geben, wie diese Leute zukunftsfähig auf E-Mobilität gebracht werden können ohne das aus eigener Tasche extra bezahlen zu müssen.
Und die Möglichkeiten zum Laden von E-Autos (fahre selbst eins) müssen vielfältiger und günstiger werden. Wer blöket, das ginge nicht, der schaue nach Norwegen oder in die Niederlande, da geht es wunderbar!
Wir hatten mit Varta einen der besten Batterie- und Akkuhersteller der Welt. Wir haben mit Bosch einen der aktuell besten Hersteller von Elektroantrieben der Welt. Wir haben insgesamt die größte und beste Automobilindustrie der Welt.
Wir sind als winzig kleiner Staat mit nur 80 Millionen Einwohnern für fast 6% der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich.
Wenn ein Staat die Möglichkeit hat, E-Mobilität flächendeckend einzuführen ohne seine Bürger dafür bluten zu lassen, dann ist das die Bundesrepublik Deutschland!

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Patenting 24.06.2019, 15:10
2. Ja was denn nun - Planlosigkeit!

Erst den sparsamen Diesel wegen Stickoxid kaputt hauen, dann durch uneinhaltbare CO2-Grenzwerte den Umstieg auf E-Autos erzwingen -und nun doch wieder Verbrenner retten ? Könnten Politiker nicht erstmal nachdenken und dann handeln ??

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noalk 24.06.2019, 15:12
3. Beteiligte

Wer außer Ploß war noch am Erstellen dieses Positionspapiers beteiligt? Waren auch Wissenschaftler und Ingenieure dabei? Ich wage das mal zu bezweifeln.

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Paliim 24.06.2019, 15:16
4. CDU 1920 CDU will Kutschen subventionieren, um das Auto zu stoppen

Hallo aufwachen Deutschland. Fast alle Länder in Europa haben die Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren bis 2040 verboten. Dem Elektromotor gehört die Zukunft. Wir müssen mit der Zeit gehen, ansonsten verschlafen wir die nächste Zukunftstechnologie. Synthetischer Kraftstoff kostet etwa 5€ pro Liter. Wer soll das denn bezahlen?

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smallbit 24.06.2019, 15:22
5. Verbrennungsmotor O..K., aber dann mit anderer Technik

z.B: wie bei BMW, "Benziner" als Gasmotor mit Wasserstoffverbrennung oder Diesel mit Flüssiggaseinspritzung.
Verbrenner mit "alten" Treibstoffarten aus synthetischer Produktion produzieren auch "alte" Schadstoffe.
Noch besser als Batteriekarren, deren Batterieerzeugung eine Umweltsauerei ist, wären allerdings Brennstoffzellen. U-Boote laufen längst damit ohne Probleme.
Und der Transport von Wasserstoff bringt auch nicht so viele Probleme wie das Stromstrippenziehen über Land, wo jede Milchkannproduzent/in dagegen klagt.
Tankstellen ließen sich damit auch weiterverwenden.
Aber alter Wein in alten Schläuchen? Da haben unsere Politiker nichts gelernt, reif für den Darwin-Preis.

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Byrne 24.06.2019, 15:22
6. Zu kurz gedacht!

Zitat von Awesomeness
Die meisten Leute reagieren emotional, weil sie eben einen alten Verbrenner besitzen und nun fürchten, damit nicht mehr in die Stadt zu kommen. Die Lösung für dieses Dilemma kann aber nicht sein, diese Technologie unbedingt erhalten zu wollen. Es muss einen Weg geben, wie diese Leute zukunftsfähig auf E-Mobilität gebracht werden können ohne das aus eigener Tasche extra bezahlen zu müssen. Und die Möglichkeiten zum Laden von E-Autos (fahre selbst eins) müssen vielfältiger und günstiger werden. Wer blöket, das ginge nicht, der schaue nach Norwegen oder in die Niederlande, da geht es wunderbar! Wir hatten mit Varta einen der besten Batterie- und Akkuhersteller der Welt. Wir haben mit Bosch einen der aktuell besten Hersteller von Elektroantrieben der Welt. Wir haben insgesamt die größte und beste Automobilindustrie der Welt. Wir sind als winzig kleiner Staat mit nur 80 Millionen Einwohnern für fast 6% der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Wenn ein Staat die Möglichkeit hat, E-Mobilität flächendeckend einzuführen ohne seine Bürger dafür bluten zu lassen, dann ist das die Bundesrepublik Deutschland!
Das hat nichts mit Emotionalität, sondern vielmehr mit rationalem Denken zu tun.
Wieso soll in Deutschland unbedingt flächendeckend die batteriegestützte E-Mobilität eingeführt werden? Für viele Bereiche wie Schwerlast- und Bus- und PKW-Verkehr auf der Langstrecke und Schiffsantriebe und Flugverkehr kommt die sowieso kaum in Frage. Im Stadtverkehr macht diese Form der E-Mobilität ja oft Sinn, aber warum eine alternative CO2-freie Verkehrsform verteufeln oder behindern, die ja für zahlreiche Anwendungszwecke auch durchaus ihre Vorteile hat

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JürgenWissenwasser 24.06.2019, 15:23
7.

"Für die Abgeordneten spielt das jedoch "keine entscheidende Rolle", denn in vielen Produktionsländern seien die Stromkosten sehr gering. So ließen sich E-Fuels an vielen geeigneten und "entwicklungspolitisch interessanten" Standorten günstig herstellen und auch gut transportieren."

Das Ganze ist ein Widerspruch in sich: Wenn die Stromkosten an anderen Standorten günstiger sind, gibt es noch weniger Grund einen Verbrennungsmotor einzubauen - bestenfalls bei LKW-Langstrecke ist das sinnvoll und das ist nicht gerade der "Jobmotor" für 10.000e Arbeiter.

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mucschwabe 24.06.2019, 15:26
8.

Die Hersteller werden sich für einen Antrieb entscheiden um die Komplexität in der Massenproduktion zu reduzieren und Kosten zu sparen. Deswegen wird es in Zukunft meiner Meinung nach nur den Elektromotor als Antrieb geben.

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Hennes Bock 24.06.2019, 15:30
9. Überlegenswert

Bedenkt man das auch die Umweltbilanz von batteriegetriebenen Fahrzeuge letztlich durchaus fragwürdig ist und es in hohem Maße an der notwendigen Infrastruktur fehlt und auch noch lange fehlen wird, so gilt es in jedem Fall dem Wasserstoff aber auch alternativen Treibstoffen verstärkte Aufmerksamkeit zu widmen. Gelingt es diese weitgehend klimaneutral mit regenerativen Energieformen zu erzeugen und verbrennen diese Antriebsstoffe mit einem deutlich reduzierten CO2-Ausstoß, weniger Stickoxiden und reduzierter Feinstaubbelastung, so können sie wesentlich dazu beitragen die Klimaziele zu erreichen. Die derzeitigen Verbrennungsmotoren bieten noch ein bislang nicht ausgeschöpftes Optimierungspotential und können zusätzlich mit sinkendem Verbrauch ihren Beitrag leisten. In der Luftfahrtbranche experimentiert man bereits mit in Tanks erbrütetem umweltfreundlichen Algentreibstoff als Ersatz für Kerosin. Der Ruf nach Elektrofahrzeugen ist meines Erachtens oft unüberlegt und von Aktionismus geplagt nicht zu Ende gedacht.
Es nutzt nichts den Teufel mit dem Betzelbub auszutreiben. Im Hinblick auf eine rasche Reduzierung des CO2-Ausstoß halte ich die in dem Artikel aufgezeigten Alternativen für zumindest überlegenswert. Entscheidend ist die Reduktion, wie sie gelingt ist schließlich gleich, solange sie nicht zu ernsten Problemen an anderer Stelle führt.

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