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Alternative zu Elektroautos: Unionsfraktion legt Plan zur Rettung des Verbrennungsmot
DPA

Die Union im Bundestag will Diesel- und Benzinmotoren erhalten. Damit die Antriebe eine Zukunft haben, sollen die Kraftstoffe künftig anders produziert werden.

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FingerinderWunde 24.06.2019, 21:52
150. Hey

all Ihr Hero-Denker. Gibt es den auch nen Plan, wie der Wohlstand in diesem Land gehalten werden kann. Nur, weil man auf nem 300 Euro Elektroroller zum nächsten Fairtrade Kaffeeshop rollt, ist die Zukunft noch nicht gerettet. Wir sollten vielmehr überlegen, inwiefern hier eine neue Unterschichtkultur entsteht. Ein Herr von Arbeitern, dass auf günstigen Fortbebewegungsnmitteln zum nächsten Prekären Job fährt.

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ghp2 24.06.2019, 21:54
151.

Zitat von kpfeilst
...denn die sogenannte E-fuel haben ein lausigen Wirkungsgrad (1.) 50 % bei der H2 Erzeugung aus Strom und nochmals 50 % wenn man das H2 in der Brennstoffzelle zu Strom macht, in toto bestenfalls 25% und macht man 2.) den Umweg über Kohlenwasser also H2+CO (also power to x) dann endet man bestenfalls bei vielleicht 35% Wirkingsgrad bei der Erzeugung der e-Fuels und da selbst hochverdichtete Motoren bestenfalls einen Wirkungsgrad von ~30%, in toto bei laisgen 10% ). Beides ist sicher nicht mit erneuerbaren Energie zu schaffen, denn die beste fossile und erneuerbare Energie ist die man nicht braucht. Irgendwie scheint die deutsche Politik (aber hoffentlich nicht die Automobilindustrie) in einer Art altindischen Affenfalle gefangen, siehe http://www.rhetorik-seminar-online.com/interessante-fakten/faszinierende-geschichten-10/ oder auch https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2014/nov/14/how-to-avoid-monkey-trap-oliver-burkeman
"... schneidet ein Elektroauto ungefähr gleich wie ein herkömmliches Auto ab. Wegen des gewaltigen Energieaufwands bei der Herstellung von Lithium-Akkus allerdings nur dann, wenn das Elektroauto max. 150 km Reichweite hat (damit es keinen großen Akku braucht) und mindestens 100 000 km mit dem gleichen Akku gefahren wird."
Steht und fällt alles mit dem Akku. Man geht von ca. 1000 Ladezyklen aus, macht im Schnitt 100.000 km und dann brauchst ne'n neuen.
Nach Alternativen zu suchen macht also richtig Sinn.

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andrehe 24.06.2019, 22:09
152. solare Erzeugung von Wasserstoff

Zitat von torsten_
Haben die Leute sich das Video von Rezo angesehen? Haben sie die Botschaft verstanden? Nebenbei: warum eine Energiequelle (Strom) in eine Andere (Wasserstoff) umwandeln, wenn die erste Energie direkt genutzt werden kann? Antwort: um irgendwelchen Leuten staatliche Förderungen zukommen zu lassen. REZO lässt grüßen!!!
Weil Wasserstoff auch ohne Elektrolyse aus Wasser und Sonnenlicht produziert werden kann. Wir leben nicht mehr im 20. Jh. Einfach mal im Netz recherchieren!

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andrehe 24.06.2019, 22:12
153. Verbrennen von anorganischen Substanzen: ok

Zitat von hausfeen
.... DIesellobby steckt. Wie schon bei der Dieselaffäre. Wenn überhaupt, dann Verbrenner mit Methan aus Strom. Macht aber die Städte nicht sauber. An E-Mobilität führt doch kein Weg vorbei. Das letzte Zucken der Verbrennerlobby.
Es stellt sich nur die Frage, wie groß die Batterie ist, und ob ein zweiter Kraftstoff mit höherer Energiedichte eingesetzt wird, z. B. Wasserstoff mit der Brennstoffzelle. Für kleine Autos braucht man das wohl eher nicht, aber für SUV-Panzer, die bei uns sehr beliebt sind, schon. Generell sollten aber die Städte autofrei sein, da macht ein Auto einfach keinen Sinn. Auf dem Lande sehe ich den Nutzen.

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andrehe 24.06.2019, 22:19
154. Technologieneutral: CO2-Steuer

Setzen wir eine CO2-Steuer von 180 Euro pro Tonne CO2 fest. wie vom Umweltbundesamt vorgeschlagen. Das Geld investieren wir in Radwege, Brücken für Fußgänger und Radfahrer, und in eine Anschubfinanzierung für Ladestationen und H2-Tankstellen. Der Güterverkehr muss auf die Schiene, dafür soll auch das eingenommene Geld verwendet werden. Machen wir die Bahn wie in Japan zu einem Massentransport-Vehikel. Investieren wir nicht mehr in Autobahnen: Mehr Kapazität zieht mehr Verkehr an, den wir nicht haben wollen. E-Roller und E-Bikes sind sinnvoll, sofern sie ein Auto ersetzen. Bei einem leichten Fahrzeug kann man schon mit geringer Leistung schnell vorwärts kommen. Wir brauchen eine Verkehrswende hier in Deutschland. Wenn später VW und Mercedes wegen der Nachfrage Fahrräder produzieren, dann ist das gut fürs Klima und die Gesundheit. Unterstützen wir den notwendigen Strukturwandel.

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schwarzeliste 24.06.2019, 22:38
155. Gute Idee

Es gibt sehr viele isolierte Weltgegenden, die dünn besiedelt sind, aber über Sonne und Wind im Überfluss verfügen, im Gegensatz zu uns hier in Deutschland. Zum Beispiel die Südspitze Südamerikas, wo wegen des Zirkumpolarstroms ständig kräftiger Wind weht, oder Namibia, oder, wenn man nach Europa schaut Fuerteventura oder Teile von Südspanien. Eines der größten Probleme von Desertec dürfte der Transport des Stroms von Afrika nach Deutschland gewesen sein. Wir kriegen es ja nicht mal in Deutschland hin, die entsprechenden Leitungen zu bauen. Wenn man E-Fuels irgendwo in einer menschenleeren, wind- oder sonnenreichen Gegend produziert, macht man sich unabhängig von diesem Transportproblem. Man kann Tanker verwenden, die von den E-Fuels selbst angetrieben werden. Ansonsten müssen wir halb Deutschland mit Solarzellen und Windrädern zupflastern, und dass das auch nicht so einfach geht, ist vermutlich jedem klar.

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cvdheyden 24.06.2019, 22:45
156. Antigravitation

Wir sollten die Antigravitation nutzen, dann wäre viel gewonnen. Ok, ich bin mal wieder 3000 Jahre zu früh.......
An die mittelalterlichen Politiker: Es hat keine was dagegen, wenn die Verbrenner der Nachwelt erhalten bleiben. Schließlich haben wir ja auch Kutschen. Das aber die Automobilindustrie der größte Inovationsverhinderer ist, solle mal bedacht bzw. darüber nachgedacht werden.

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Hamberliner 24.06.2019, 22:52
157. Re: Die bittere Wahrheit

Zitat von Europa!
Private Mobilität im eigenen KFZ, wie wir sie kennen, lässt sich ohne den Verbrennungsmotor nicht realisieren. Wir stehen vor der Wahl, auf Urlaubsfahrten mit dem Auto ganz zu verzichten oder die Schädlichkeit des Verbrennungsmotors dramatisch zu reduzieren (z.B. durch kleinere Motoren, Nutzung von LPG etc.). E-Mobilität lässt sich bestenfalls für Pendler realisieren,
Es wird schwierig, ja, aber nicht so extrem wie es scheint. Etwas lindern ließe sich das Problem, wenn die Autozüge und Fährschiffe mit Lademöglichkeiten ausgestattet wären und man nicht nur zum Autozugnetz von damals zurückkehren würde, wo man manchmal sogar bis Narbonne kam, sondern wenn das intensiv ausgebaut würde. Nach Griechenland kommt man von Venedig aus mit der ANEK-Fähre nach Igoumenitsa und Patras, und entlang der spanischen Mittelmeerküste fährt einmal die Woche von Genua aus die Majestic von GNV mit Zwischenstop in Barcelona, das ließe sich wohl auch noch ausbauen, und unzählige Fähren fahren von Toulon oder Genua nach Korsika, Sardinien und Sizilien. Die müssten alle üppig mit Aufladepunkten ausgestattet werden. Und die ganzen Schiffe müssen natürlich zügig durch solche mit LNG-Antrieb ersetzt werden, da sind viel Subventionen nötig, sonst wird das zur CO2-Milchmädchenrechnung. Man müsste sich außerdem angewöhnen, einen ganz anderen Reisestil zu genießen. Mehrmals täglich ein oder zwei Stündchen da aufladen, wo es schön ist und man irgendwas genießen kann, anstatt wie auf Kohlen in der Autobahnraststätte zu schmoren, und seine Tagesetappenlänge auf ein bescheidenes Maß reduzieren. Noch mehr Potenzial seh ich bei Elektro-Motorrädern, bei denen man zumindest einen Teil der Batteriekapazität herausnehmen und ohne großartig dumme Fragen zu stellen ins Hotelzimmer mitnehmen kann, falls man in Gegenden reist, die nicht so gut entwickelt sind. Ich als passionierter Motorrad-Fernreisender werde bald in Rente sein, also viel Zeit haben, und quäle mich sehr mit der Entscheidung, ob ich den Umstieg auf Elektro wagen solllte. Greta Thunberg braucht mir kein Küsschen zu geben, aber was ist das Reisen noch wert wenn das schlechte Gewissen wurmt und man es nicht genießen kann?

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shardan 25.06.2019, 23:03
158. Und dann...

sind wir wieder bei Super E10 - eine der genialst gemachten Mogelpackungen unserer Zeit. Geringe Ersparnis beim Tanken, deutlich höherer Verbrauch. Teilweise motorschädigend.. aber dann kann ich ja einen der neuen alten politisch subventionierten Verbrenner kaufen.. Sagt mal, liebe CDUler, wie lange wollt ihr der Realität der Welt noch hinterherlaufen? Halb Europa verbietet in 11 Jahren die Verbrenner. Dann ist ohnehin Ende mit den meisten der betroffenen Arbeitsplätze, denn auch die Autoindustrie hierzulande lebt in weiten Teilen vom Export. Aber eure Pensionen sind bis dahin gesichert, oder wie? Es ist dies das Eingeständnis, Das Dobrindt, Scheuer und Co in den letzten 10 Jahren alles verpennt haben, was ihnen die Lobby nicht ins Ohr geflüstert hat. Die Autolobby vertritt nun mal die Interessen der deutschen Autoindustrie, und die lauten "weiter so", man hat ja in die bestehenden Werke investiert. Drumherum ist jeder eifrig mit dem Aufbau der Infrastruktur für Elektromobile befasst - hier überlässt der Staat allen anderen das Handeln. Gasbetriebene Motoren... das einzige Gas, das wirklich sehr wenig Schadstoff produziert, ist Wasserstoff. Da können CNG und LPG nicht mithalten. Wo also bleiben die Tankstellen mit Wasserstoff, gleichermaßen für Verbrenner und Brennstoffzelle geeignet? Staatliche Lenkung: Bisher ist außer wohltönenden Worten nichts zu verorten. Eine Förderung zur Forschung in der Wasserstoffproduktion (katalytische und andere Verfahren)... ja wo laufen sie denn? Statt dessen sollen synthetische Kraftstoffe produziert werden - preislich ein Luxusgut, umwelttechnisch eher fragwürdig. Die Arbeitsplätze sind ohnehin verloren, wenn nicht jetzt, dann in zehn Jahren. Statt etwas zu unternehmen, soll der alte zustand konserviert werden, das nennt man konservativ. CxU-Politik vom feinsten eben.

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lrtnick 25.06.2019, 23:06
159. Sind das Lindners "Profis"?

Mit "regenerativer" Energie sollen Synthetische Kraftstoffe hergestellt werden um diese wieder zu Verbrennen.... In einem Verbrennungsmotor, der nunmal alles andere als im optimalen Auslegungspunkt arbeitet...
Der Gesamtwirkungsgrad dieser vollkommen schwachsinnigen Spielerei wird unterirdisch sein....
Verbrennungsmotoren-Wirkungsgrad ~ 40%
Wasserstoffelektrolyse ~ 70%
E-Fuel ~ 70% (keine Angaben gefunden, nehme jetzt Mal den gleichen Wirkungsgrad wie bei der Elektrolyse an, welcher viel zu positiv geschätzt sein dürfte)
Bleibt ein Gesamtwirkungsgrad von ca. 20%....
Dann kann man auch direkt E-Autos mit laden....

Bis auf, dass diese Kraftstoffe CO2 neutral wären (sofern sie aus 100% E-Fuel bestehen) energetisch aber vollkommen hirnrissig, würde die gesamte Prozedur nur Sinn ergeben, wenn man nun vor hat CO2 aus der Luft zu Filtern und zu Lagern (z.B. weil man die selbst gesteckten Klimaziele anders nicht einhalten kann).

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