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Alternative zu Elektroautos: Unionsfraktion legt Plan zur Rettung des Verbrennungsmot
DPA

Die Union im Bundestag will Diesel- und Benzinmotoren erhalten. Damit die Antriebe eine Zukunft haben, sollen die Kraftstoffe künftig anders produziert werden.

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chewbakka 24.06.2019, 15:33
10. Na also!

Geht doch! Hinsichtlich Energiedichte ist das Benzin/Diesel/Verbrennungsmotor System dem Batterie/Elektromotor System haushoch überlegen. Insofern ist die Initiative, mit Synthetischem Kraftstoff aus CO2 und H2 zu fahren, durchaus begrüßenswert. Daß das im Labormassstab funktioniert ist ja schon erwiesen.
Das Ganze heisst auch industrielle Photosynthese - CO2 zum Kohlenwasserstoffen .........
Das Vorhaben hat ja durchaus Potenzial - nicht nur wäre das CO2 neutral, es würden auch in den Kraftstoffspeichern enorme Mengen CO2 gespeichert. Endlich mal ein Vorhaben, das von den eindimensionalen Vorstellungen der Grünen nicht nur abweicht, sondern auch eine sichere Alternative und die Unabhängigkeit von politisch instabilen Ländern verringert.

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misterknowitall2 24.06.2019, 15:39
11. Aber warum?

Zitat von Awesomeness
Die meisten Leute reagieren emotional, weil sie eben einen alten Verbrenner besitzen und nun fürchten, damit nicht mehr in die Stadt zu kommen. Die Lösung für dieses Dilemma kann aber nicht sein, diese Technologie unbedingt erhalten zu wollen. Es muss einen Weg geben, wie diese Leute zukunftsfähig auf E-Mobilität gebracht werden können ohne das aus eigener Tasche extra bezahlen zu müssen. Und die Möglichkeiten zum Laden von E-Autos (fahre selbst eins) müssen vielfältiger und günstiger werden. Wer blöket, das ginge nicht, der schaue nach Norwegen oder in die Niederlande, da geht es wunderbar! Wir hatten mit Varta einen der besten Batterie- und Akkuhersteller der Welt. Wir haben mit Bosch einen der aktuell besten Hersteller von Elektroantrieben der Welt. Wir haben insgesamt die größte und beste Automobilindustrie der Welt. Wir sind als winzig kleiner Staat mit nur 80 Millionen Einwohnern für fast 6% der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Wenn ein Staat die Möglichkeit hat, E-Mobilität flächendeckend einzuführen ohne seine Bürger dafür bluten zu lassen, dann ist das die Bundesrepublik Deutschland!
e-Fuels erfüllen die gleichen Anforderungen wie E-Autos (co2 neutral) und schleppen keine gigantisch schwere Batterie durch die Gegend, deren Herstellung ein großes Problem ist.

Dann bedenken Sie mal was ein Umbau der Infrastruktur kostet und denken Sie auch mal an einen Mieter im sechsten Stock einer Stadtwohnung. Da ist man schon froh einen Parkplatz zu erwischen, so an eine Ladesäule zu kommen, jeden Tag, dürfte nicht möglich sein, Kabel aus dem Fenster wohl auch nicht.

Meine Lösung: Autofreie Innenstadt (5km Radius um den Stadtkern), ÖPNV ausbauen und Bahn und E-Fuel für den Rest. Dann können wir unseren PV-Strom wieder für andere Sache nutzen außer damit unsere Autos aufzuladen.

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jkbremen 24.06.2019, 15:41
12. Lasst die mal

herausfinden welche Treibstoffart und Antriebsart umweltmäßig und wirtschaftlich am vernünftigsten ist.
Eine solche Suche kann natürlich nicht ohne Blick auf die Kernkompetenzen unserer Kfz-Industrie stattfinden.
Wenn alle Argumente abgewogen sind, wird vermutlich für jede Streckenart, für jeden Einsatzzweck ein besonders geeigneter Antrieb / Treibstoff herauskommen: Stadtverkehr +|- 50 Kilometer Batterie und Fernverkehr/ Firmenwagen/ Lkw / Busse vermutlich E-Fuels oder Brennstoffzelle.
Einfach abwarten, Diesel weiterbenutzen und dann schauen was kommt.

Wichtig: Nachdem die Industrie und der Staat uns beim Diesel gezeigt haben, dass ggfs. wir als Verbraucher das technologische Restrisiko allein tragen, sollte man zur Begrenzung des wirtschaftlichen Risikos nur noch ein Billigauto (Dacia) kaufen. Entscheidet dann wieder irgendein Gericht dass Grenzwerte einzihalten sind oder stellt sich heraus, dass die Hersteller wieder mit Messwerten geschummelt haben, dann ist das Risiko 10 TEUR statt 40 TEUR Kaufpreis!

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hinterfrager09 24.06.2019, 15:41
13. Guter Ansatz als Beimischung zur E-Mobilität

Ein sehr begrüßenswerter Vorstoß. Mit Biomethan aus Stroh - welches aktuell nur auf den Feldern verrottet und dabei Klimagase erzeugt - ließen sich Millionen CNG-Fahrzeuge nachhaltig betreiben. Vor wenigen Wochen gab OrangeGas bekannt, dass deren ca. 140 CNG-Tankstellen allesamt auf Biomethan aus Strohabfällen umgestellt werden. Nichts mit Tank statt Teller! Der Anbieter heißt Verbio und kommt produziert in Deutschland. Augsburg betreibt seine komplette Busflotte damit Klimaneurtal. Aber - die Politik (allen Voran Fr. Schulze und Ihr Staatsekretär Hr. Flasbarth) verhindern aktiv diesen Beitrag zum Klimaschutz. Der Biogene Anteil darf nicht angerechnet werden - stattdessen wird Strom der nur 38% aus Erneuerbaren und sauberen Quellen stammt - mit 0g Co2 angerechnet. Beim massiven (und dringend notwendigen!!) Ausbau von PV- und Windstrom für die Energiewende werden synthetische Kraftstoffe (Windgas / E-Gas) innerhalb der nächsten 10 - 20 Jahre ein unverzichtbarer Baustein zur saisonalen Energiespeicherung Sommer - > Winter werden.
Da gilt es, schon jetzt die Weichen richtig zu stellen.
Weiter So CDU - endlich mal vernünftige Vorschläge anstatt auf eine einzige Technik zu bauen und diese schönzurechnen. Das hilft dem Klima gar nichts - wir brauchen keine bilanzielle sondern eine ECHTE Reduzierung der Schadstoffe. Hier sogar mit dem Mehrwert, dass wir kein Öl und keine Energie aus fernen Ländern zukaufen müssen, sondern hier in Deutschland und Europa alle Produktionsmittel vorhanden haben.
Top! E-Mobilität - JA - aber in Verbund mit weiteren Technologien. Wir müssen alle unsere Möglichkeiten nutzen, keine Planwirtschaftliche, ideologische Debatte!

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minimalmaxi 24.06.2019, 15:42
14.

Habe ich gerade "erneuerbare Energien" gelesen? Also Bio-Kraftstoffe? Damit noch mehr landwirtschaftlich nutzbare Flächen für Raps, Palmöl etc. verschwendet werden? Ich glaub's nicht. Wie dumm und rückwärtsgewande ist das denn...
Brennstoffzellen, Wasserstoff sind okay und besser als die Sauereien, die Batterien hinterlassen. Aber "regenevative" Kraftstoffe sollten Tabu sein.

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gronkh 24.06.2019, 15:44
15. Bin mal gespannt,

wo wir in 20 Jahren mit einem Verbrenner über die Grenze in ein Nachbarland einfahren können.

Die arrogante deutsche Autoindsutrie war zu doof bzw. zu geldgeil sich auf neue Technologien vozubereiten. Da ein Erfolg von E-Autos der Ruin für die technologisch angehängte deutsche Autoindustrie bedeuten würde bastelt man nun einfach E-Fuels, welche fünfmal mehr Strom als ein E-Auto verschlingen. Der schlechte Wirkungsgrad eine Verbrenners wohl noch nicht mitgerechnet. Die E-Fuels kann man im Ausland erzeugen, da dort der Strom viel billiger ist, wohl wegen fehlender Umweltauflagen der Kraftwerke und niedrigerer Steuern.

Ein ganz toller Plan, welcher an Dummheit nicht mehr zu unterbieten ist. Ich bleibe beim E-Auto und seiner einfachen Antribstechnik ohne hunderte mechanischer Teile, welche einem Verschleiß und Fehleranfälligkeit unterliegen, damit sich die Konzerne mit Ersatzteilen und teurer Wartungspläne die Taschen vollstopfen können.

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misterknowitall2 24.06.2019, 15:47
16. Absolut nicht....

Zitat von JürgenWissenwasser
Das Ganze ist ein Widerspruch in sich: Wenn die Stromkosten an anderen Standorten günstiger sind, gibt es noch weniger Grund einen Verbrennungsmotor einzubauen - bestenfalls bei LKW-Langstrecke ist das sinnvoll und das ist nicht gerade der "Jobmotor" für 10.000e Arbeiter.
denn wer bezahlt denn die Infrastruktur für E-Mobilität? Die Säulen wachsen nicht auf natürliche Weise aus der Erde.

Klasse an der Idee der synthetischen Treibstoffen ist doch gerade, dass wir nicht viel umbauen müssen, aber den selben Effekt erzielen. Außerdem brauchen wir eh einen Ausgleich für die Überproduktion aus den Erneuerbaren.

Und so könnten Länder wie Ägypten oder Libanon groß ist Treibstoffgeschäft einsteigen, weil dort ausreichend die Sonne scheint. Also Länder, die solche Chancen dringend brauchen, es dort Arbeitsplätze schafft und man so elegant die Migration eindämmt.

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HerrMichaelJ. 24.06.2019, 15:48
17. Super Lösung. Vor allem unabhängiger von China

China würde die Batterien in E-Autos auf Kosten der Umwelt herstellen. So kommen wir also nicht weiter. Und weil China ca. 90% der seltenen Erden besitzt, würden wir uns unglaublich abhängig machen. Schon jetzt nutzt China die seltenen Erden als Druckmittel im Handelsstreit mit den USA. Jede Maßnahme die China schwächt ist eine gute Maßnahme, den schließlich wollen wir kein kommunistisch totalitäres Regime unterstützen, dass wenig auf Menschenrechte oder fairen Handel gibt. Außerdem sieht es bereits jetzt sehr mau aus, wenn man sich das produzierende Gewerbe in der EU ansieht. Unzählige Firmen sind nach China abgewandert. Made in China prangt auf immer mehr Produkten. Und jetzt will uns China mit der Elektroautos überschwemmen. Nein danke.

Also ich bin kein CDU-Fan, aber das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Industrie erhalten und trotzdem klimafreundlich sein. Die Umwelt schützen und nicht auf limitierte Ressourcen setzen. Leider sehen das die Grünen nicht so. Hatte letztens angefragt. Die wollen sich voll in die Batterienirrsin stürzen. Vielleicht richtet es die CDU.

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bastian.hamacher 24.06.2019, 15:49
18. Antrieb ist nicht gleich Auto.

Was hat der Antrieb mit den Arbeitsplätzen zu tun? Meines Wissens liegt der Mehrwert deutscher Autos in der Verarbeitungsqualität, dem Fahrverhalten, der Sicherheitstechnologie, dem Design und ganz sichelich nicht nur im Antriebskonzept. Es ist schlicht falsch und journalistisch fahrlässig an dem von der Autolobby kolportierten Märchen festzuhalten, deutsch Arbeitsplätze hätten etwas mit dem Verbrennungsmotor zu tun. Auch Elektromotoren müssen produziert werden.
Dass deutsche Autohersteller da den Anschluss verloren haben ist doch schlicht eine strategische Fehlentscheidung gewesen. Genauso wie diese Fehlentscheidung die Energieerzeuger getroffen haben. Es ist in einer Marktwirtschaft nun einmal so, dass die Nachfrage das Angebot und die Produkte bestimmen. Den Markt und die Käufer mit Subventionen und Politik zu einer bestimmten Technologie zwingen zu wollen zeugt nicht von sonderlichem Verständnis von einem freien Markt. Aber hey, wir reden von den Unionsparteien... was soll man da Anderes erwarten als Klientelpolitik die die eigenen Taschen füllt...

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Techniknerd 24.06.2019, 15:50
19. Und die Grünen schreien wieder auf

Bitte erstmal informieren, bevor das "Verbrennungsmotor-Gebashe" wieder los geht. Die Elektromotor kann (noch) nicht in dieser kurzen Zeitspanne (2030-2040) das Allheilmittel sein! Die Infrastruktur und die Wirtschaftlichkeit lässt das einfach nicht zu.

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