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Alternativer Antrieb: Fünf Gründe, warum Wasserstoffautos kaum gefragt sind
Daimler

Die meisten Hersteller setzen auf Batterie-Elektroautos. Aber ist die Brennstoffzelle nicht der bessere Antrieb für die Zukunft? Dass die Technik bisher floppt, hat auch mit einem grundlegenden Nachteil zu tun.

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burghard42 27.06.2019, 22:53
290. Na ja,

Zitat von andrehe
Güter können besser mit der Bahn transportiert werden, die übrigens schon seit Jahrzehnten erfolgreich mit Oberleitungen funktioniert. Bei Schiffen und schweren Autos sehe ich eher den Einsatz von Brennstoffzellen. Da Wasserstoff ein Energiespeicher ist, bin ich dafür, das Potential für den Verkehrssektor zu nutzen und überschüssige Energie nicht zu verschwenden. Die Energie kann natürlich auch für den Energie- und Wärmesektor vorgehalten werden. Was das beste ist, muss man ideologiefrei ausrechnen. Dafür haben wir Wissenschaftler, die sich sehr viel Mühe dabei geben. Wo der Durchbruch kommt, wissen wir nicht. Bei den Batterien ist es lange Zeit nicht vorangegangen, und wir hatten sogar Probleme mit kleinen Smartphone-Batterien (Samsung Note 7 ist bei Flügen verboten). Abbau und Recycling von Lithium sind problematisch. Auf der anderen Seite ist auch nicht alles rosig: Der Wirkungsgrad von Power-to-gas ist noch niedrig. Wir sollten also in beides investieren und geschickt überlegen, wie wir die Infrastruktur alternativ nutzen können, falls sich der eine oder andere Weg als der goldene herauskristallisiert. Zeit haben wir nicht mehr, weil wir schon sehr viele Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen haben.
bei so vielen klugen Vorschlägen, incl wenn und aber,
wie kann die Entwicklung für den Flugverkehr weitergehen ?
Was wird aus den entsprechenden Konzepten....Klima-neutral....
für den Bereich Bundeswehr.....und hier meine ich nicht nur die
Brennstoffzellen im Tornister für die Akkuladung der Fußtruppe
im Gelände ?

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hps 27.06.2019, 23:10
291. Wenn der Zweifel beseitigt ist, kann sich die Gewissheit etablieren

Wie ausführlich begründet und sehr nachvollziehbar dargestellt ist, ist die Wasserstoff-Technologie mit ihrer Brennstoffzelle für PKW Fahrzeuge schlecht geeignet.
Die Begründungen findet man im Netz veröffentlich. Dagegen ist die Brennstoffzelle sehr hervorragend geeignet für Busse, für Bahnen und für den Großlasterverkehr.
Das zweifelsfrei offengelegt, soll man sich jetzt an die Arbeit machen.

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gracioso1000 28.06.2019, 00:35
292. Warum ich niemals eine Batterieauto kaufe

Ich selbst habe eine freeliner eBike und bin super zufrieden .Aber und da macht sich keiner Gedanken.Steht es länger als 3Tage unbewegt Nachts bei 10*celsius im freien ISINs die Akkus leer. Bei Autos ist der Winter der supergau für die Batterie. Diesen Energieverlust hat bei der Berechnung irgendwie niemand auf dem Schirm.
Es gibt viele Punkte mehr die gegen Reine BatterieAutos sprechen.

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haraldbuderath 28.06.2019, 04:22
293. Nischendasein

Es fehlt die Lobby, das Wasserstofffahrzeug ist die bessere Lösung aber Spekulanten und Lobbyisten mit fraglicher Agenda haben andere Pläne, das elektrische Auto hat keine Zukunft ohne Milliardensubventionen und bezahlbar ist es für 85% der Bevölkerung auch nicht, Stopp den Irrsinn und stecke das Geld in Mindestrente und Steuersenkungen, Es gibt tausende bessere Lösungen als noch ein Produkt mit Nischendasein wie das Elektroeliteauto,

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apfelmännchen 28.06.2019, 08:37
294.

Zitat von jasper366
Sie sollten das Posting schon richtig lesen. Er spricht nicht vom eigentlichen Tankvorgang. Noch einmal zum mitschreiben: Tankt direkt vor Ihnen ein Wasserstofffahrzeug, kann es je nach verbauter Technik bis zu 30 Minuten dauern bevor Sie Ihren 4-minütigen Tankvorgang überhaupt starten können weil es eben so lange dauert wieder ausreichend verdichteten Wasserstoff bereitzustellen. Es gibt Tankstellen die können nur 40 PKW am Tag bedienen. Tankstellen mit hochmodernen Kryopumpen schaffen immerhin bis zu 250 PKW (Berlin Sachsendamm), was aber auch noch eine Wartedauer von knapp 6 Minuten bedeutet. https://cleanenergypartnership.de/h2-infrastruktur/cep-tankstellen/ Da steht bei einigen dabei wieviele Fahrzeuge dort täglich tanken können.
Auch sie sollten die Beiträge richtig lesen und versuchen zu verstehen: Es wurde nämlich angezweifelt, dass Wasserstoff-Autos schneller betankt werden können als E-Autos geladen werden können.

Wenn mehr Autos betankt werden sollen, können die Zapfsäulen entsprechend aufgerüstet werden. Die Tankzeit bleibt die Gleiche.

Versuchen sie mal ein E-Auto in 4 Minuten vollzuladen - und denken sie mal über den Aufwand nach, wenn es viele E-Autos werden sollen...

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Schneiderhahn 28.06.2019, 08:44
295. Hauptnachteil

Ich bin bisher jeweils mehrere hundert Kilometer GLC F-Cell, Mirai, Nexo und iX35 (f-cell) gefahren.

Reichweite und Tankstellen sind eigentlich kein Problem. Die Reichweite ist logischerweise etwa nur halb so weit wie angegeben, aber das ist ja bei den anderen Elektrofahrzeugen auch so.

Das Tankstellennetz in den Ballungsräumen ist mittlerweile okay, Hauptvorteil ist ja das schnelle Tanken, so wie bei Benzin und Diesel auch.

Kommen wir aber zum Hauptnachteil: die Gesamtkosten. Die Fahrzeuge, und vor allem die Betriebskosten sind einfach unverhältnismäßig hoch. Jeder Autofahrer rechnet sich im Normalfall die Kosten durch, da gibts momentan einfach keinen kalkulatorisch positiven Anwendungsfall...

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misterknowitall2 28.06.2019, 08:57
296. Ja...

Zitat von 7eggert
Tesla hat Solarstrom vom Dach. Bei Batterien ist der Faktor 10 an Energiedichte schon im Labor realisiert. Warum sollen die 80% der PKW-Nutzer, die laut der Statistik "Mobilität in Deutschland" einen eigenen Stellplatz haben oder auf ihrem Privatgrunsdstück parken - in Metropolen zusammen immerhin noch 50 % - nicht dort laden? Aus Solidarität?
super Tesla...will ich trotzdem nicht. Gefällt mir nicht.

Außerdem wird der Löwenanteil an Batterien in China gefertigt, auch wenn sie noch so euphorisch sind.

Was im Labor passiert, hat meist mit der Anwendung in der Realität erst mal wenig zu tun.

Bitte, jeder soll machen, wie er meint, aber Sie sehen das Ganze zu optimistisch, da ja nicht jeder "Stellplatz" eine Ladesäule hat. Wer soll die dahin bauen? Was kostet dann der Strom? ETc. pp. Führen Sie den Gedanken doch mal zu Ende und sehen Sie bitte nicht nur ihre Möglichkeiten.

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7eggert 28.06.2019, 09:24
297.

Zitat von bodobahia
Die Brennstoffzelle ist sicher eine Technik die man nicht aus den Augen verlieren sollte und die in jedem Fall gefördert werden muss. Diese Technik ist leider zu lange vernachlässigt geworden und hat in ihrer Entwicklung den Anschluss verloren. Natürlich macht es keinen Sinn Wasserstoff aus Fossilien Energieträgern herzustellen, aber um überflüssige Produktion von erneuerbaren Energien zu speichern ist sie perfekt. Vieles wird davon abhängen wie sich künftige Ladezeiten von Batterien und auch die Batterietechnik entwickeln aber abschreiben sollte man sie keinesfalls. Parallel Weiterentwickeln, da ist noch viel Potential vorhanden.
Die Autokonzerne und Forschungsinstitute haben Millionen und Millionen an Geld verbraucht und werden immer noch gefördert. 21 000 € pro Brennstoffzellenfahrzeug gibt es noch obendrein.

Zu wenig?

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7eggert 28.06.2019, 09:26
298.

Zitat von Flari
Es wäre eine feine Sache, wenn die Mitdiskutanten endlich einmal kapieren würden, dass moderne Wasserstoff-DRUCK-Tanks kaum einen messbaren Gasverlust aufweisen. Eine ganz andere Geschichte sind (fast) drucklose H2-Tiefkühltanks OHNE aktive Kühlung, wie sie beim BMW-BZ-Prototyp zum Einsatz kamen. Vergessen Sie den Diffusionskäse!
Danke für die Richtigstellung. Aber dennoch steht zumindest die Aussage / Tatsache(?) weiter im Raum, daß Tanks für bis zu 4 kg eingebaut werden - wohl nicht nur, um die Kunden zu ärgern?

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7eggert 28.06.2019, 09:28
299.

Zitat von _McCell
Bevor ich mit Ihnen weiterdiskutiere, sollten Sie ernsthaft mal über Diskussionskultur nachdenken, insbesondere wenn Sie anderen Leuten Behauptungen unterstellen, die sie nie getätigt haben. Aber zumindest kann man Ihren Äußerungen entnehmen, daß Schneckenladung doch nicht für alles und jeden reicht
Wenn Sie aus Einem, der vielleicht Schnelladung braucht, den Bedarf für jeden einzelnen Häuserblock konstruieren, dann treffen Sie genau diese Aussage.

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