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Alternativer Antrieb: Fünf Gründe, warum Wasserstoffautos kaum gefragt sind
Daimler

Die meisten Hersteller setzen auf Batterie-Elektroautos. Aber ist die Brennstoffzelle nicht der bessere Antrieb für die Zukunft? Dass die Technik bisher floppt, hat auch mit einem grundlegenden Nachteil zu tun.

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wutbürger23 27.06.2019, 07:50
30. Wo bleiben die Steuermilliarden

Wir pumpen jedes Jahr Milliarden Euro in die Windkraft. Dieses Geld wird den Bürgern mit 6 Cent pro Kilowattstunde aus der Tasche gezogen. Eine Wasserstofftankstelle kostet rund eine Million Euro. Wir könnten also locker 1000 Tankstellen mit einer Milliarde bauen.
In der Nordsee stehen Windparks, die nicht ans Netz gehen, weil dieses für die Mengen an Strom nicht ausreichend ausgebaut ist. Also nehmen wir noch eine Milliarde und bauen davon Wasserstoff Fabriken.
Ja Herr Altmeier ich weiß, so einfach ist das nicht. Sie haben der Lausitz ein Batteriewerk versprochen, für 2 Milliarden. Daraus werden am Ende wieder 10 Milliarden.
Die einzige Bremse für die Zukunftstechnologie Wasserstoffantrieb sitzt in Berlin und Heißt "Kabinett Merkel".
Rückwärtsgewandt, konservativ, korrupt und Phantasielos. Kein Wunder, dass uns die Koreaner bei diesem Thema die Butter vom Brot nehmen.

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mr.nett 27.06.2019, 07:53
31. Ach, das sind die Gründe!

Jetzt weiß ich, warum Wasserstoffautos sich nicht durchsetzen. Als nächstes sollten wir beleuchten, warum der Flux-Kompensator in Fahrzeugantrieben keine Anwendung findet...

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wilder.polterer 27.06.2019, 07:54
33. verschlafen

hat man die ganze Sache mehr nicht. Die Technik der Brennstoffzelle ist so alt da kann ein Li Akku nur von träumen. Der Wirkungsgrad ist bescheiden aber das ist bei theoretisch unendlich viel Strom aus erneuerbaren Quellen bedeutungslos. Wie wissen ja jetzt schon nicht wohin damit dank fehlender Trassen. Die fehlende Infrastruktur ist das grosse Manko und da war der Staat nicht interessiert. Hätte man die letzten 20 Jahre auch nur etwas vorausschauend Politik gemacht läge der Stückpreis weit unter dem eines reinen E Autos.

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technoheini 27.06.2019, 07:56
34.

1.) Batteriebetriebene Fahrzeuge und so wie sich derzeit die Prozesse dabei und darum gestalten sollte man auf gar keinen Fall so weiterverfolgen! Die Klimabilanz insbesondere was die Herstellung von Batterien (Stichworte: Lithium, Seltene Erden, unsauberer Strom usw.) betrifft, ist alles andere als gut für die Umwelt und das Klima. Da braucht man sich nicht einreden das alles ist super-öko, wenn man den Teufel mit dem Beelzebub austreibt.

2.) Solange Fahrzeughersteller entweder per Gesetz nicht gezwungen und/oder subventioniert werden in Sachen Brennstoffzellenauto, werden diese die fossile Rohstoffkuh melken bis kein Cent/Barrel Öl mehr zu verdienen ist.

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unischtarerdritter 27.06.2019, 07:58
35. Punkt 3 ist entscheidend

Der Wirkungsgrad für Wasserstoff aus nachhaltigen Quellen ist sehr schlecht. Und dazu kommt noch, dass Wasserstoff heute zu ca. 95% aus fossilen Brennstoffen reformiert wird, die Umweltbilanz von so hergestelltem H2 ist also nicht besonders gut.

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einmenschenverstand 27.06.2019, 08:00
36. Batterie kennt man

von Kindesbeinen an. Schon der Name Brennstoffzelle ist abstoßend. Wasserstoff bietet Reichweite, kurze Tankpausen. Auch Benzintanks können explodieren und das Auto abfackeln.
Der schlechte Gesamtwirkungsgrad ist ein Argument von Vorgestern. Keine Windmühle müsste abgestellt werden, Wasserstoff aus Wind, braucht keine Batterien, keine Entsorgung und verhindert Wasserknappheit!

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ImZweifelGlücklich 27.06.2019, 08:01
37. Warum sollte man Wasserstofffahzeuge zu Hause betanken?

„Batterieautos lassen sich zu Hause betanken, Wasserstoffautos nicht“
Warum sollte man ein Wasserstoffauto zu Hause betanken können?
Mal unabhängig davon, dass die Stromnetze für das betanken von Batterieautos zu Hause gar nicht ausgelegt sind, also auch hier gigantische Investitionen getätigt werden müssen.

„Die Autos sind für Privatkunden zu teuer“
Sind die aktuellen Stromer auch.

„Öko-Institut - batteriebetriebener E-Autos sinnvoller“
Wer einmal sieht wie die Grundstoffe für die Batterien gefördert werden und welche Schäden sie für die Umwelt anrichten, der redet nicht mehr von sinnvoller – darüber hinaus befinden sich die meisten Vorkommen in China – das gleiche gilt für die meisten Förderrechte in anderen Ländern - die sind in den Händen der Chinesen.

„Es gibt zu wenig Tankstellen“
Das gleiche gilt für Ladestationen – die Autoindustrie plant den bau von 40.000 Ladestation IN GANZ EUROPA.
Die Brennstoffzelle ist der bessere Antrieb für die Zukunft wenn man jetzt mit den erforderlichen Investitionen beginnen würde.

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lanas 27.06.2019, 08:03
38. wenn erstmal...

die alternativen Energien soweit ausgebaut sind im Mix, so dass im Prinzip immer genug Strom erzeugt wird, auch bei schlechtem Bedingungen.....dann gibt es bei guten Bedingungen Strom im Überfluss.
Teile davon in Wasserstoff verwandelt und der Wasserstoff ist auch nicht mehr so teuer.
Tankstellenstruktur ist vorhanden, muss halt um Wasserstoffsäulen (teuer) ergänzt werden und bei den ersten Unfällen darf nicht alles über den Haufen geschmissen werden......dann ist es die wesentlich bessere Alternative als Batterieautos.......

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zwischen_durch 27.06.2019, 08:05
39. Zwei Punkte fehlen in dem Artikel

1. Man kann Wasserstoff nur scheinbar schnell laden, in der Realität kann ein Tankvorgang jedoch schnell 20-30 Minuten dauern.
Warum ist das so?: der Wasserstoff wird mit 700bar Druck in den Tank gepresst. Dieser Druck muss von der Tankstelle erst einmal aufgebaut werden. Hat ein Auto gerade vor mir getankt, ist der Druck dahin und muss wieder neu aufgebaut werden. und dieser Druckaufbau dauert 10-15 Minuten. Bei einer typischen Schlange an einer Tanksäule von 3-4 Autos - wie man es bei Verbrennern häufig sieht - kann das tanken von Wasserstoff somit schnell eine Stunde dauern.
Im Alltag muss imGegensatz dazu für ein reines Elektroauto gar keine Zeit für das Laden aufgewendet werden, da das Auto wann immer möglich beim Parken an die Steckdose gehängt wird und sich somit nebenbei lädt.
2. Ein Wasserstoffauto ist nichts anderes als ein Elektroauto mit kleinem Akku. Zusätzlich hat das Wasserstoffauto jedoch zur Stromproduktion die Brennstoffzelle, den Wasserstofftank und die zugehörige Technik verbaut. Das Wasserstoffauto wird also immer teurer als ein reines Elektroauto bleiben, da es mehr, aufwendigere und fehleranfällige Technik enthält. Zudem werden Akkus seit Jahren kontinuierlich billiger. Die Preisdifferenz, die das Wasserstoffauto aufholen muss vergrößert sich also ständig. Letztlich werden sich die Designer für das reine Elektroauto entscheiden, da man den Akku quasi im Unterboden "verstecken" kann, der Wasserstofftank aber immer ein störendes Monstrum bleibt, dass die Gestaltungsmöglichkeiten stark einschränkt.
Zusammenführung der beiden Punkte:
Die Akkus in den reinen Elektroautos werden immer billiger und größer, damit erhöht sich auch die Reichweite kontinuierlich, zudem werden immer leistungsfähigere Ladestationen gebaut, so dass man mit der neuesten Generation auf Ladezeiten von gerade mal 10 Minuten kommt.

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