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Alternativer Kraftstoff: Bund will Steuerprivileg für Autogas streichen
DPA

Besitzer von Fahrzeugen mit Autogas-Antrieb müssen sich auf höhere Kosten einstellen: Das Finanzministerium plant, die Steuerbegünstigung abzuschaffen. Ein anderer Kraftstoff soll weiter subventioniert werden.

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jupp78 26.01.2017, 21:31
80.

Zitat von fotosight
Wie immer, wie um alles Willen sollen sich die Bürger denn noch an der Regierung orientieren. Viele haben sich so ein Erdgas Auto auf 10 Jahre gerechnet.
Warum soll man auf 10 Jahre rechnen, wenn das Gesetz sagt, 2018 ist Schluss?
Sorry, aber der Sinn erschließt sich mir nicht!

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widower+2 26.01.2017, 22:01
81. Schon richtig

Zitat von jupp78
Warum soll man auf 10 Jahre rechnen, wenn das Gesetz sagt, 2018 ist Schluss? Sorry, aber der Sinn erschließt sich mir nicht!
Im Koalitionsvertrag ist allerdings eine Frist bis 2021 festgelegt. Und man darf eigentlich darauf hoffen, dass davon nicht völlig ohne Grund abgewichen wird.

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kunibertus 26.01.2017, 22:08
82. Worum geht es hier

eigentlich? Steht der Umweltschutz in Vordergrund oder sollen die Autofahrer nur weiter abgezockt werden? Wenn etwas für den Umweltschutz getan werden soll und gleichzeitig weitere Einnahmequellen für den Haushalt erschlossen werden sollen empfehle ich, endlich eine Steuer auf Flugtreibstoff zu erheben. Das ist innerhalb der rechtlich EU möglich und die Niederlande machen das auch. Aber mit der Luftfahrtlobby will sich von unseren Politikern natürlich keiner anlegen.

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Kristallkugel 26.01.2017, 22:49
83. Keine Sorge..

DAS war erst der Anfang! Schäuble bekommt jetzt Monat für Monat die Rechnungen auf den Tisch, die seine Chefin fabriziert! Und die müssen bezahlt werden! Und 1 mal dürft ihr raten von wem!

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j.vantast 27.01.2017, 00:00
84. Die Umwelt ist egal

Erschreckend dabei ist dass der U(mweltaspekt völlig nebensächlich ist. Schäuble geht es ums Geld, nicht um die Umwelt. Und dieses Geld für Schäuble wäre da wenn Gabriel nicht ständig Geschenke an die Industrie machen würde die letztlich der Normalbürger bezahlen muss. Für den Bürger ist es daher nur von Vorteil wenn Gabriel nun endlich den Posten des obersten Wirtschaftslobbyisten räumt. Nicht dass es nicht die Aufgabe des Wirtschaftsministers ist die Wirtschaft zu unterstützen, keine Frage. Aber nicht immer nur auf Kosten der Bevölkerung. Denn in der Bevölkerung kommt nichts an, lediglich die Wirtschaft profitiert durch steigende Gewinne.

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wombie 27.01.2017, 00:23
85.

Zitat von prinoset
Schäuble ständig von der schwarzen 0 spricht, entbindet uns das nicht von den laufenden Kosten. Der Ansatz von 16.8 Mrd. für die Migrationaufendungen in 2016, war wie üblich, Wunschdenken. Nach Abzug der zurückfliessenden MwSt. werden es dennoch rund 93,8 Mrd. sein. Und die wollen erst einmal finaziert werden.
Die Aufwendungen für 4,3 Mio ALGII Bezieher betragen ca. 20 Mrd. Euro pro Jahr, wobei ca. die Hälfte in Verwaltung und mehr oder meistens weniger wirksame Wiedeingliederungsmaßnahmen versickern. Sollten je Flüchtling die gleichen Kosten anfallen, so müssten unter Zugrundelegung ihrer Fantasiezahlen 20 Mio. Flüchtlinge in Deutschland leben. Diese Zahlen lassen sich schnell aus vertrauenswürdigen Quellen ergooglen.
Ist etwas offtopic, aber alternative Fakten ohne eine seriöse Quellenangabe schreien geradezu nach einer Korrektur.

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signaturen 27.01.2017, 01:30
86.

Zitat von runningstar
Vor Jahren, als der Dieselpreis bei 1,50 € lag, hab ich es mir auch mal angetan. Einen nagelneuen Fokus gekauft, der mit Autogas ausgestattet wurde und zwar von Ford selbst, also incl. der Fordgarantie. Erst mal die natürlichen Nachteile: Die Reichweite ist viel zu kurz. Ständig ist man am tanken. Zudem funktionieren einige Instrumente nicht, weil sie auf Benzin ausgelegt sind. Dann muss man ständig beim Tanken diesen schwachsinnigen Knopf drücken. Als ob man es dem Fahrer nicht zutraut, während des Tankvorganges nicht den Zapfhahn anzufassen. Schließlich, ich komme von einem Dieselfahrzeug, ist es nicht tatsächlich günstiger als Diesel. Vielleicht minimal. Aber dafür hat man mit Dieselfahrzeugen ungeahnte Reichweiten und fährt sehr bequem. Aber das alleine war noch nicht der Grund, Autogas zu verabscheuen. Sehr früh zeigten sich Probleme bei den Ventilen. Ständig deswegen in der Werkstatt gewesen. Gottseidank war das alles innerhalb der Garantie. Nach vier Jahren habe ich den Wagen dann abgestoßen. Schon beim nächsten Fahrzeug von Ford gab es eine Regeländerung. Autogas wurde von der Garantie ausgeschlossen. Ich war also offensichtlich nicht der einzige, der Probleme hatte. Ich vermute, die Freude an Autogas kommt hauptsächlich von ehemals Benzinfahrern. Da gibt es tatsächlich einen großen Spritpreisrabatt, eben ähnlich dem Rabatt, wenn man statt Benzin Diesel fährt. Ansonsten glaube ich, dass die meisten Autogasfahrer sich was in die Tasche lügen. Ich war damals jedenfalls vollständig bedient.
Ich würde mal sagen: Sie hatten die *****karte mit einem Montagsfahrzeug von Ford.
Fahre jetzt seit gut 20 Jahren LPG.
Instrumentenprobleme o.ä. völlig unbekannt.
Richtig ist: Ab einer bestimmten km-Leistung brauchts neue Dichtungen und Ventile.
Bei meinem, werkseitig ausgerüsteten, Santa Fe war es nach 200.000 km soweit. Bis zu seinem Getriebetod bei 375.000 gab es nie wieder Probleme.
Auch der "Kleine" Honda CRX del sol Bj 96, läuft seit 2002 mit LPG ohne jede Motorreparatur. Und hat nun fast 280.000 auf dem Tacho,
Es kommt auch darauf an welche LPG-Anlage eingebaut wird.
Bei den wirklich ausgereiften werden Zylinderkopf, Krümmer etc. 100% abgestimmt. Allrounder a la Prince können da nicht mithalten.

Was in dieser Zeit eingespart wurde reicht für 2 ausgiebige Südseeurlaube. Dort kann man sich dann wunderbar vom Knöpchendrücken an der Zapfsäule erholen..
_____________
Was auch immer Schäuble wirklich veranstaltet:
Wir wohnen in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden. Dort wird LPG nicht mehr subventioniert. Derzeit liegt der Preis dort bei 70 cent/L.
An der heimischen Säule zwischen 46 und 50 cent.
Der Unterschied wäre zu verkraften.
Und erst dann wäre auch LPG mit Erdgas etwa gleich in den Kosten pro km.

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kalle3434 27.01.2017, 05:48
87.

Hallo Herr Schäuble,
verwenden Sie doch einfach 2 Eurocent vom Dieselsteuerrabatt, um das Loch zu stopfen.
Das wäre ehrliche Umweltpolitik ;)

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teilzeitmutti 27.01.2017, 06:50
88. Sinnlos ist das nicht

Zitat von piper.arrowii
das es heute sinnlos ist, irgend etwas in ein (wenigstens ein bisschen) umweltfreundlicheres Auto zu investieren weil die Vorteile jederzeit mit einem Federstrich zunichte gemacht werden (können). Ich warte auf ein Gesetz das sparsame Autos höher besteuert als Spritfresser. Als Begründung könnte man ja anführen, das sparsame Autos weniger zur Finanzierung der Autobahn beitragen als ein fetter SUV. Ps. ich fahre ein Auto mit LPG und bin jetzt echt begeistert.
Sie sollten nur darauf achten das es keinen Dieselmotor hat und einen wie auch immer elektrifizierten Antrieb.

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wuxu 27.01.2017, 07:00
89.

Und wer immer noch meint, es geht irgendeinem Politiker um die Umwelt, der glaubt noch an die sieben Zwerge. Das ist bei der Windkraft so, bei den Maisfeldern, den Solarflächen, der Abschaltung von Atomkraftwerken, Kohlekraftwerken etc.
Die Steuereinnahmen spielen heute neben der Ideologie der Parteien die größte Rolle.

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