Forum: Auto
Anton Hofreiter zur Autopolitik: "Kretschmann irrt"
DPA

China will eine E-Autoquote, deutsche Hersteller sind schockiert. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert den radikalen Kurswechsel: Politik wie die von Parteifreund Kretschmann gefährde die Industrie, statt sie zu schützen.

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m a x l i 04.11.2016, 18:37
70. Das Fahrzeug ist eigentlich ein Stehzeug

Zitat von angelobonn
Wie kommt Herr H darauf, dass E-Autos die Leistungsspitzen bei Erneuerbaren perfekt abfedern würden. Die meisten Menschen nutzen ihre Fahrzeuge tagsüber, so dass das Aufladen wohl zu einem großen Teil abends und nachts erfolgen müsste. Genau zu dieser Zeit erzeugen Photovoltaik-Anlagen, die regelmäßig für Leistungsspitzen verantwortlich sind, gar nichts.
"Die meisten Menschen nutzen ihre Fahrzeuge tagsüber" = Richtig.

Die meisten Menschen fahren mit ihrem Fahrzeug von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang pausenlos umher. = Falsch.

Die meisten Privatfahrzeuge sind nur relativ kurze Zeit in Bewegung. Die meiste Zeit des Tages STEHEN sie - genug Gelegenheit zum Aufladen.

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laufwumf 04.11.2016, 18:41
71. In Sachen Automobilität tut mehr Bewegung not

Wie umweltschonend oder besser: unsere Umwelt möglichst intakt erhaltend zukünftig die Erzeugung von Strom betrieben wird - darauf kommt es an. Soundso viel Millionen Elektro-Autos auf unseren Straßen wären für sich genommen noch kein ökologischer Befreiungsschlag, solange die Energie, die sie antreibt, nicht überwiegend aus Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik, sauberen Gaskraftwerken etc. gewonnen wird. Kläglich aber bleibt bis hierhin allemal, mit welcher Sturheit etliche Entscheidungsträger der deutschen Autoindustrie daran festhalten, blöde zu sein und die Entwicklung und Konstruktion neuer Antriebssysteme für das saubere Auto der Zukunft somit noch immer handhaben, als ginge es dabei bloß um die Fantastereien einiger abgedrehter Ökospinner. Nun ja, aber speziell die Konkurrenz in Fernost schläft ja nicht; und sollte die deutsche Ingenieurskunst in diesem Wettbewerb erst einmal gründlich abgehängt werden, dann dürfte so mancher deutsche Autobauer sich wundern, wie rasch man auf dem Weltmarkt von der Überholspur auf den Standstreifen weggedrängelt werden kann.

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demokritos2016 04.11.2016, 18:42
72. wie blöd ist denn das?

Hofreiter: "Wenn es sich dabei bald um ein Nullemissionsfahrzeug handelt, ist das - ökologisch gesehen - auch gar nicht schlimm." Nullemission? Auch jedes E-Fahrzeug erzeugt Emissionen, bei der Herstellung, der Entsorgung, der Wartung usw. In welcher Welt - wissenschaftlich und politisch - leben eigentlich solche Figuren, um so einen Nonsens - ohne dabei rot zu werden - absondern?

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sirmika 04.11.2016, 18:43
73. Klasse

Zitat von Schütze
Norwegen lockt Käufer von Elektroautos mit einer Reihe von Anreizen. Den Fahrern winken Steuerfreiheit, die Nutzung von Busspuren sowie kostenlose Parkplätze. Diese Privilegien zeigen nun Wirkung. Die Autohändler in Norwegen verkauften fast 26.000 Elektroautos und 150.700 Pkw mit konventionellem Antrieb, wie die Verkehrsbehörde mitteilte. Meistverkaufte E-Modelle waren der e-Golf von Volkswagen, das Model S des US-Autobauers Tesla, der Kleinwagen Leaf von Nissan, der BMW i3 und der Zoe von Renault.
Deutschland baut mit den wegfallenden Milliarden aus der Mineralöl- /. KFZ- Steuer die nicht vorhandenen Stromnetze aus. So muss es funktionieren.

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tempus fugit 04.11.2016, 18:46
74. Wer heute E-Mobilität anbietet,...

Zitat von kaleupohl
... dass auf dem Land der Verzicht auf`s Auto nicht überall möglich sei, ist sozusagen die nette Präsentation einer auch Stadtmenschen bekannten Binsenweisheit. Mit einer weiteren Binsenweisheit sollte sich Herr Hofreiter als Technikfan gleich auch noch vertraut machen, nämlich der: Dass es Ländlern und Städtern nicht so sehr auf die besseren Beschleunigungseigenschaften von Elektroautos ankommt, sonder auf deren vergleichsweise immer noch völlig ungenügenden Leistungenz.B. was Reichweite pro Elektrotankfüllung und Kaufpreise, diese trotz aktueller Staatsprämie, betrifft. Weiß das denn, über Herrn Kretschmann hinaus, bei den Grünen noch keiner? Was sagt uns das? Herr Kretschmann irrt keineswegs Herr Hofreiter, Herr Kretschmann zeigt Sachkenntnis incl. Kompetenz als amtierender Politiker! Übernehmen Sie also diese für einen Politiker durchaus notwendigen Attribute zunächst von Herrn Kretschmann, Herr Hofreiter.
...und verkaufen will, hat 300km und > im Akku.

Bei einer mittleren Strecke von 40 km die heute ein Auto gefahren wird - und 1 Stunde - reicht eigentlich 1 x voll laden in der Woche...

Für 40 km werden so 6-8 kWh (reichlich gerechnet...) verbraucht, das ist nichtg mehr, als eine Hausfrau mit ihrem E-Herd verbrennt wenn sie 2 x täglich kocht...

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Chilango 04.11.2016, 18:46
75. Man kann es nicht oft genug wiederholen

Es gab immer fette Industriebosse die dem maximalen Shareholder-Value huldigten anstatt in Investitionen zu investieren. Am besten jeder sollte die Geschichte des Labels "Made in Germany" kennen.
http://www.mdr.de/zeitreise/made-in-germany-chemnitz100.html
Nur aktuell sind wir die Engländer und die Chinesen die Deutschen.

Es geht gegen den Baum. 5vor12 wird dann auf einmal gejammert das nichts mehr verkauft werden kann. Dann unterstützt der Staat mit Milliarden um dt. Arbeitsplätze zu schützen. etc. pp

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tempus fugit 04.11.2016, 18:51
76. Ja, der Wasserstoff,...

Zitat von micromiller
z B Wasserstoff, unsere Autoindustrie und Regierung haben endlos Möglichkeiten in Forschung zu investieren, das beginnt bei der Energiegewinnung, dem Transport und der Nutzung. China ist bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen bereits Weltmeister, schon vor 15 Jahren summten in Shanghai Elektroroller durch die Strassen anstatt knatternde, übel riechende Mopeds. Heute kann man mit Didi Elektro Taxi bestellen. Wir gebrauchen dringend eine national Initiative, die gemeinsam mit der Autoindustrie neue Wege des Energietransports und der Nutzung entwickelt, bevor uns China und Japan den Rang abgelaufen haben.
....das seit so 30 Jahren vorne hängende Feigenblatt der Verbrennerindustrie fängt jetzt an zu schrumpeln.

Es war nur ein Vorwand, mit den Dreckschleudern weiter zu machen - und zum Schluss einen weltweiten, zig-Milliarden teuren Betgrug aufzuziehen.

Juckt weder Tesla noch die Asiaten noch noch - die machen, was
sich als Mobilitätsrevolution immer detulicher abzeichnet und durchsetzt.
Mit dem EV1 oder der elektr. A-Klasse von MB hätte man sich zum Vorreiter machen können, es war nicht gewollt.

Nun machen's halt andere... Und mit Biss, nicht mit einem Zahnersatz...

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ardbeg17 04.11.2016, 18:52
77.

Zitat von räbbi
45% Wirkungsgrad...der war gut :D Nur so...ein E-Auto fährt mit vielleicht 17kWh/100km. Ein vergleichbarer Diesel braucht sagen wir 5 Liter . 5 Liter Diesel haben einen Brennwert von grob 50kWh. 50 zu 17...wo ist hier jetzt der Fehler? Hat das E-Auto wirklich einen Wirkungsgrad von 130%...? Grübel, Grübel... ;)
konventionelle Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad von unter 40%, d.h. die 17 kWh Verbrauch an Akkustrom entsprechen etwa 43 kWh an Primärenergie (konventionell), und da Transport und Ladetechnik auch verlustbehaftet sind, braucht man also etwa 50 kWh Primärenergie. Ausser man hat Tauschakkus, die man lange am Netz lassen kann und die eben nur mit Sonne- oder Windstrom aufgeladen werden. Zusätzliche Technik, zusätzliche Kosten. Wenn die E-Autos jedoch 30% teurer als Verbrenner sind, wird sie niemand freiwillig kaufen. Am Ende ist alles eine Kostenfrage, und die Autokonzerne haben sicher mehr Finanzexperten in ihren Reihen als die Grünen.

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tempus fugit 04.11.2016, 19:00
78. Dann machen....

Zitat von premstar_pill
Daimler würde dafür keine fünf Minuten brauchen da die Technik der Teslaakkus verfügbar und nichts besonderes ist. Teslas Akkus bestehen aus stinknormalen Rundzellen die ab Hafen in China fûr um die 10 Cent pro Wattstunde erhältlich sind.
...doch Sie das, wenn Daimler nicht 'will'....

Sie haben doch eine Autowerkstatt - und was die 3 Fritzen hier können, das können die 3 _bill, _dale und jetzt der _pill - in Personalunion - allemal!

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-mobilitaet-kreisel-electric-elektrisiert-mit-neuem-akku-a-1097291.html

Die machen einen Porsche elektrisch, sogar leichter als das Original
und einer mehr als respektablen Reichweite.

Und gucken Sie mal, welche 'hohe' Herren da durch den niedrigen
Werkstatteingang ein- und ausgehen...

Ach - nochwas:

http://www.kreiselelectric.com/blog/electric-mercedes-sprinter-mit-300-km-reichweite/

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karl-felix 04.11.2016, 19:01
79. Ich

Zitat von Neapolitaner
Der Diesel hat einen Wirkungsgrad von 40-45%, den bringt er mit Schaltgetrebe auch auf die Straße. Thermische Kraftwerke sind kaum besser, und das geht physikalisch nicht anders. . Aber das Akku-Elektromotor-System reproduziert bestenfalls 70% der eingespeisten Energie. Daher ist konventionell erzeugter Strom dem Diesel hoffnungslos unterlegen. Ich schlage daher vor, künftig das Windstrom-Auto zu fördern. Ein Auto, das mit dem gerade verfügbaren Windstrom geladen wird. Das Auto dient damit als Energiespeicher für Windstrom. Das ist hoch willkommen, denn es gibt für Windstrom keine passende Energiespeicher (sonst). Gefahren wird also immer zu windigen Zeiten, der Elektroautofahrer passt seine Mobilität entsprechend an. Weht weniger Wind, fährt man eben auch weniger. Ganz einfach.
würde eher mit dem überschüssigen Windstrom und dem teuer zu entsorgenden C02 den Weg über Wasserstoff und Methan gehen .
Ich denke die Versorgung des privaten Strassenverkehres ist eine Nische, deren Versorgung sich dann aus den jeweiligen Überschüssen ergibt und unterschiedliche Antriebe nutzt, den Akku meinetwegen in der Stadt, die Brennstoffzelle und den Gasantrieb über Land. Wir werden es sehen . Entscheiden ist : Wir müssen uns einig sein , raus mit den Diesel/Benzin Verbrennern aus unseren Städten , dann geht das innerhalb von 10 Jahren . Dann brauchen wir in 13 Jahren wirklich keinen neuen Verbrenner mehr auf dem Markt .

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