Forum: Auto
Antriebe im Vergleich: Diesel-Golf schadet dem Klima mehr als Benzin-Golf
AP

Von wegen klimafreundlicher Diesel: Mit Benzinmotor stößt der VW Golf jetzt weniger Kohlendioxid aus als mit Selbstzünder. Dieses Studienergebnis steht für einen Trend.

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kozlov_yv 08.05.2019, 19:59
70. Provokation?

Ist es Provokation? Wozu eigentlich macht man hier solchen offensichtlich unfairen Vergleich?

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leander.1991 08.05.2019, 21:43
71. In der Tat...

Zitat von bwk
Ich werde meinen Diesel so lange fahren bis er den "Geist" aufgibt. Das ist der beste Beitrag zum Umweltschutz.
... klingt vernünftig. Leider Gottes bekommt es unsere Möchtegern-High-Tech-Gesellschaft nicht hin die komplette Kette zu berücksichtigen, sondern schaut nur in den Auspuff bzw. was da raus kommt um Richtlinien für Klimapolitik festzulegen bzw. so wird es ja dem Endkunden verkauft und der soll das dann ja auch kaufen, bezahlen sowieso.

Die energetischen Herstellungskosten für die Hardware sind sehr wohl relevant und nicht unerheblich, ich will davon abgesehen auch gar nicht wissen wie viel Energiesparschnickschnack verbaut wird, ein Schlückchen Sprit spart und seine energetischen Herstellungskosten gar nicht wieder reinholt aber das ist egal, die Industrie zahlt ja auch nur Industriepreise für Energie.

Auch der Sprit springt ja nicht von allein in den Tank, von der Quelle in den Tank gehen beim Benzin 18% und beim Diesel 10% verloren, das sind also schon Werte in Kilowatt pro Liter, + X, also das was an Material und Energie bei der Förderung verloren geht, das ist z.B. bei kanadischen Ölsanden furchtbar viel, also als Hausnummer haut man einen Liter auf den Kopf um drei heraus zu bekommen und in D macht man sich einen Kopf um 0,x Liter auf 100 km

Ach ja, angeblich stimmt der höhere Wirkungsgrad bei der Dieselherstellung zumindest in Europa aber nicht, was daher kommt das zu viel Diesel verbraucht wird als das Öl naturgemäß hergibt, das Öl also via zusätzlichem Energieaufwand umgeformt werden muss. Umgekehrt gilt das dann natürlich auch, kein Diesel ist also auch nicht unbedingt die Lösung und auch die schwefelverklappenden Schiffe sind schlicht Resteverwerter ebenfalls dieser Herstellungskette.

Mangels Focus auf solche Themen kann sich der Planet zweifelsfrei warm anziehen wenn solche Künstler anfangen den Planten zu retten oder dies zumindest zwecks Umsatzsteigerung als Modell vermarkten.

Also fahren Sie nur weiter, was besseres ist aktuell garantiert nicht auf dem Markt.

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Bibs1980 08.05.2019, 21:45
72. Merkwürdig

So viele schreiben hier irgendwas von modernen Dieselmotoren. Was genau hat sich in den letzten 3-4 Jahren denn so grundlegend getan beim Dieselmotor? Außer, dass sie vielleicht nicht mehr auf dem Prüfstand bescheissen, wüsste ich da nichts.

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MtSchiara 08.05.2019, 21:48
73. am allerklimaschädlichsten sind ...

... grüne Ideologien, denn diese sind fundamental gegen Kernenergie und verhindern so eine Energiewende, die den Namen tatsächlich verdient. Würden die Grünen diese Blockadehaltung aufgeben, dann hätten wir bald Hochtemperatur-Reaktoren (zB den Dual-Fluid-Rekator), mit denen sowohl Diesel als auch Benzin synthetisiert würden. Dann wären weden der Diesel-, noch der Benzingolf klimaschädlich - so sie und CO2 es denn überhaupt je waren.

Bei der Klimaschädlichkeit reden wir also von Problemen, die von den Grünen überhaupt erst ausgedacht und durch die Verhinderung aller tartsächlich wirksamen Lösungen am Leben gehalten werden. Denn nichts wäre für die Grünen schlimmer als eine "Lösung der Klimfrage". Ideologien brauchen nun mal notwendig ein Bedrohungsszenario.

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Bibs1980 08.05.2019, 21:52
74. Müßige Diskussion

Benzin oder Diesel ist vollkommen egal. Was den Energieverbrauch und bei den Kosten pro gefahrenen Kilometer angeht gibt es keine ökonomisch sinnvolle Alternative zum batterieelektrischen Auto.

Hier schrieb einer von 13 Litern Diesel auf 100 km mit deinem 3.0l Audi - rechnet man das um, kommt man auf einen erschreckenden Energiehunger von 126 kWh. Ein Audi e-tron fährt mit der selben Menge Energie die vierfache Strecke. Selbst wenn man mit dem Diesel mit nur 7 Litern herumökologisiert, sind das immer noch knapp 68 kWh und der E-Audi kommt damit immer noch über 200 km weit.

Ja, für die tägliche Pendelstrecke von 700 km ist ein e-tron nicht zu gebrauchen und ja, im Mietshaus gibt es keine Autosteckdose und ja, der Strommix ist dreckig. Spart euch diese Geistesblitze, am Ende zählt, wie hoch die Kosten für meine persönliche Mobilität sind.

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Besserwissser 08.05.2019, 23:52
75. Mit den 13 litern

Zitat von Bibs1980
Benzin oder Diesel ist vollkommen egal. Was den Energieverbrauch und bei den Kosten pro gefahrenen Kilometer angeht gibt es keine ökonomisch sinnvolle Alternative zum batterieelektrischen Auto. Hier schrieb einer von 13 Litern Diesel auf 100 km mit deinem 3.0l Audi - rechnet man das um, kommt man auf einen erschreckenden Energiehunger von 126 kWh. Ein Audi e-tron fährt mit der selben Menge Energie die vierfache Strecke. Selbst wenn man mit dem Diesel mit nur 7 Litern herumökologisiert, sind das immer noch knapp 68 kWh und der E-Audi kommt damit immer noch über 200 km weit. Ja, für die tägliche Pendelstrecke von 700 km ist ein e-tron nicht zu gebrauchen und ja, im Mietshaus gibt es keine Autosteckdose und ja, der Strommix ist dreckig. Spart euch diese Geistesblitze, am Ende zählt, wie hoch die Kosten für meine persönliche Mobilität sind.
Ist da entweder etwas kaputt oder es wird permanent 250 gefahren, oder evtl. mit Anhänger den Brenner rauf... und da geht bei den eAutos wohl auch recht schnell die Ladung aus.

Allerdings muss man für den etron ca ab 70T€ aufwärts auf den Tisch legen, so dass noch ein weiterer Geistesblitz hinzu kommt, warum das Konzept noch nicht für alle taugt.

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leander.1991 09.05.2019, 00:12
76. Ein alter abgetragener Hut!

Zitat von MtSchiara
am allerklimaschädlichsten sind... grüne Ideologien, denn diese sind fundamental gegen Kernenergie und verhindern so eine Energiewende, die den Namen tatsächlich verdient.
War die Kernenergie nicht schon vor 60-70 Jahren die Lösung aller Energieprobleme, jetzt also schon wieder? Wie war das denn damals? Ach ja speziell die Hochzeit der nuklearen Rüstung, je nach Standpunkt im Kielwasser oder als Bugwelle der zivilen Nutzung des nicht waffenfähigen Materials bzw. zur Erbrütung des selben mitgenutzt, Sie wissen schon, ein ähnlicher Zusammenhang wie die unvermeidlichen Schwefeldampfer und die Ölnutzung.

Und dies ist heute trotzdem die globale Lösung der Energiefrage? Nun ich persönlich verstehe daher schon das dies von prominenten Stellen nicht gerade als Lösung 1A vorgehalten wird. Aber das ist ja mal wieder das Problem, man sieht nur eins, z.B. aktuell den Müll und meint das wäre es schon gewesen und der Müll ist in der Tat gar nicht das eigentliche Problem.

Ich würde meinen an regenerativen Energien besteht grundsätzlich kein Mangel, doch um es so bequem wie gewohnt zu haben muss in der Tat mehr Technik eingesetzt werden. Ich wundere mich also außerordentlich das ausgerechnet in Deutschland immer bezweifelt wird das eine technische Lösung möglich ist, benötigt dies doch was der Deutsche liebt, riesige irre komplizierte Anlagen. Die sind davon ab auch viel einfacher in "nicht ganz so einfache" Weltgegenden zu exportieren.

Also Kernenergie zum beifüttern in Ländern die ohnehin schon über alles verfügen, das mag wohl sein. Ein weltweiter Siegeszug wird es aber sicher nicht werden.

Ach und zu meiner Standortbestimmung, mir ist es eigentlich wurscht ob nun Kernenergie genutzt wird oder nicht, ich halte aber weniger als nichts davon die alten Anlagen nun quasi bis zum auseinander fallen zu betreiben weil schon EIN Neubau, vom planmäßigen Ersatz für den ganzen AKW-Park ganz abgesehen, doch nicht ganz so einfach erscheint. Ich möchte da z.B. an die zwei europäischen Reaktoren erinnern die in Frankreich und Finnland, ähm jetzt schon "etwas länger" im Bau sind. Da dies schon nicht so wirklich aus den Schuhen kommt halte ich hunderte AKW-Neubauten halt bis vielleicht bessere Zeiten anbrechen eher für Science-Fiction und nicht für DIE Lösung für die kommenden 20-30 Jahre.

Im Forum hört sich das immer so einfach an, beim Thema Hyperloop allerdings auch, trotzdem mag der Funke bei vielen Themen nicht so recht überspringen.

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leander.1991 09.05.2019, 00:46
77. Doch...

Zitat von Bibs1980
Benzin oder Diesel ist vollkommen egal. Was den Energieverbrauch und bei den Kosten pro gefahrenen Kilometer angeht gibt es keine ökonomisch sinnvolle Alternative zum batterieelektrischen Auto.
aber das spielt keine Rolle, jetzt einfach erst mal diesen Schrott kaufen, der nächste Schrott der zukünftig viral geht ist schon in der Mache, hat wahrscheinlich was mit Wasserstoff zu tun oder einem anderen künstlichem Kraftstoff. Hauptsache es wird irgendetwas gekauft. :-)

Aber durchaus, ich habe auch schon mit so einem BEV (übrigens einem der nur die Hälfte verbraucht) geliebäugelt, aber die End-Lösung sind die definitiv auch noch nicht, zu teuer, zu ressourcenfressend... ein paar Millionen Autos , das ist O.K. aber nicht wirklich ein Ersatz für den heutigen Bestand, für den Zukünftigen erst recht nicht. Das sich Audi mit ihrer uninspirierten Protzkarre, die genau genommen (also real bezüglich der Effektivität/Verbrauchs) überhaupt nichts irgendwo besser kann als Andere, hinstellt als hätten sie das Auto neu erfunden ist aber wirklich schon ein bisschen witzig.

Das sind halt die Tugenden der westlichen Welt, sich für den Größten halten und irgendwelchen Mist als größte Innovation der Dekade zu verkaufen, blenden, lügen und bescheißen, so werden sie es bei Audi (und woanders :-) reißen.

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zamfe 09.05.2019, 04:58
78. Verbrauch in g CO2/km?

Seit wann verbraucht denn der Verbrennungsmotor CO2? Das ist einfach lächerlich. Wenn das so ist, je nöcher der "Verbrauch" von CO2, desto besser für die Umwelt. "Ausstoß" wäre geeigneter, aber das hat mit Verbrauch nichts mehr zu tun, am Besten diesen miserablen Artikel gleich zurückziehen. Unglaublich was alles publiziert wird.

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krypton8310 09.05.2019, 06:43
79. Drehmoment beim Diesel

Zitat von practicus
Fahrdynamisch lohnt sich eher der Blick auf das Drehmoment.... mein 3-Liter-V6-Diesel entspricht - unterhalb von 200 km/h - dem gleichen Modell mit 4.2-Liter V8-Benziner! Der Diesel hat 190 kW und 600 Nm, der Benziner 275 kW und 550 Nm Der leistungsgleiche Benziner müht sich mit hohen Drehzahlen und kann die Leistung nur mit hohen Drehzahlen und ständigen Gangwechseln mühsam auf die Straße bringen...
Technisch gesehen kann ein hubraum- und zylindergleicher Benziner mehr deutlich mehr Leistung bei gleichem Drehmoment haben wie ein Diesel. Dass der Benziner teurer verkauft wird ist lediglich Preispolitik. Für mehr Leistung kann man eben mehr Geld verlangen. Ich persönlich würde mir deshalb jedenfalls keinen Rappel-Diesel vorne reinhängen lassen.

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