Forum: Auto
Ausrangiertes Obike im Test: Das Oh-No-Bike
Lena Frommeyer

Die ganze Welt scheint Obikes zu hassen. Doch wie fühlt es sich an, auf so einem ausrangierten Leihrad unterwegs zu sein? Lena Frommeyer hat eine Tour unternommen.

Seite 3 von 4
bicyclerepairmen 27.11.2018, 11:35
20. Ja, ganz...

Zitat von brotherandrew
... nicht einfach das Radlager tauschen, um das Quietschen zu beseitigen und die Fahrt leichtgängiger zu gestalten?
..bestimmt.. Da das ganze von vornherein schon als Wegwerf-Rad
konzipiert war, werden dementsprechend die Reparaturmöglichkeiten
äusserst eingeschränkt sein. Ausserdem ist jede Reparaturminute
an diesem Schrott Perlen vor die S.. und so weiter.
Ich würde mich schämen mit so einer Gurke bei irgendeinem Fahrradmechaniker seines Vertrauens aufzukreuzen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moe.dahool 27.11.2018, 11:54
21. Das Problem beim Reparieren ist

dass beim OBike keine gängigen Standards verbaut werden. Selbst für das billigste Baumarktrad bekomme ich bspw ein Tretlager, für's OBike nicht. Die Schaltung am Mobike ist nicht von Shimano, Stormey Archer oder SRAM, sondern vom chinesischen Billighersteller Sunrace, Reparaturchance gleich null. Ich fand das Fahren mit dem OBike soooo schlimm nicht, im Notfall kann es ein treuer Esel sein

Beitrag melden Antworten / Zitieren
winterlied 27.11.2018, 12:04
22. Wie kommt es?

Mich wundert, dass den Rädern von o Bike hierzulande mit derartiger blinder Zerstörungswut und Hass begegnet wird. In Italien gibt es beispielsweise kein Problem mit den Rädern von O Bike. Dort regt sich auch keiner über die Qualität auf. Es ist halt ein Leihrad. Offenbar ist der Deutsche zum einen maximal verwöhnt und zum anderen zu unwissend um die wohltuende Wirkung eines Tropfen Öls nachzudenken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GyrosPita 27.11.2018, 12:32
23.

Ein Artefakt der Zeitgeschichte, natürlich. Respekt, mancher Hipster (oder sollte ich besser sagen: Opfer?) hat über die Jahre offenbar eine erstaunliche Übung darin entwickelt sich auch noch die allergrößte Sch... schönzureden. Ein Fahrrad mit Vollgummireifen, wer denkt sich sowas aus? Da macht doch jede Zigarettenkippe die auf der Straße liegt blaue Flecken am Hintern. Und zum Thema Sharing economy: pure Volksverarsche, aber auch da sind es immer wieder dieselben Opfer die bei sowas Beifall klatschen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GyrosPita 27.11.2018, 12:38
24.

Zitat von winterlied
Offenbar ist der Deutsche zum einen maximal verwöhnt und zum anderen zu unwissend um die wohltuende Wirkung eines Tropfen Öls nachzudenken.
Ich soll also für gutes Geld Schrott leihen und den Mist dann erstmal in Ordnung bringen bevor ich es nutze und wieder zurückgebe? Klar, wenn ich mir bei DriveNow oder Cartogo ein Auto miete mach ich auch immer erstmal nen Ölwechsel und tausche die Scheibenwischer aus. Ich sag ja, Volksverarschung Share economy, aber es findet sich immer noch mindestens ein Opfer das es mit sich machen läßt.

Der Anbieter hat sich um Wartung und Instandhaltung zu kümmern. Wenn er dazu nicht willens oder in der Lage ist dann muß er halt den Betrieb einstellen und sich vom deutschen Markt zurückziehen. Das es möglich ist Leihräder in akzeptabler Qualität anzubieten zeigen ja Anbieter wie Nextbike.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bicyclerepairmen 27.11.2018, 13:09
25. @Winterlied

zu einem ist O Bike mit der Verleihgeschichte hier krachend gescheitert..Warum wohl ? Weil als singuläre Geschäftsidee nur Daten abgreifen um diese zu verhökern und dann irgendwie weiter - war vielleicht doch nicht so sexy.

Und zum anderen ist die Rede von solchen Billigst-Rädern im freien Markt. Und ja, Vollgummi kannten unsere Ahnen entweder aus der Kriegszeit oder von Ur-Uropa und seinem Hochrad. Und bei dem gab es 10 Jahre später vernünftige Schlauchreifen und gut wars.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 27.11.2018, 13:26
26. Nummer 2 hat recht.

Der Artikel ist viel zu lang. Ein schlichtes "Ja!" als Antwort auf die Frage in der ersten Unterüberschrift hätte genügt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jorge1982 27.11.2018, 14:04
27. verdrängungswettbewerb

O bike ist eigentlich nur ein kleiner Einblick in den aktuellen Wettkampf der Bike-share Dienste in China.
Da geht es auch nicht um Daten oder ein funktionierendes Geschäftsmodell sondern nur darum den Markt zu erobern - die Firmen verbrennen alle unglaublich viel Geld in der Hoffnung am Ende als einziger auf dem Berg Asche und billiger Leihfahrräder ganz oben zu sitzen.

Ein Rad das man einfach ohne Schloss stehen lassen kann und keiner klauts hat schon einen gewissen charm.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
renep7 27.11.2018, 14:13
28. traurig!

70 € für'n Stück Schrott. Das ist Wucher. Dafür bekomme ich ein wirklich gutes gebrauchtes Fahrrad! Ich spreche aus eigener mehrfacher Erfahrung. Am besten die Autorin kommt nicht wieder zurück zu dem Quietscheding. Weil nur mal eben die Kurbeln tauschen und dann soll das Quietschen aufhören, das ist illusorisch. Wenn sie da irgendwo anfängt zu versuchen das Schrottrad zu verbessern, wird sich die Frau nur ärgern, weil ALLES an dem obike Schrott ist. Man müsste alles austauschen! Das lohnt niemals.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hman2 27.11.2018, 14:31
29. Unerklärlich?

"und der unerklärliche Widerstand beim Treten"

Der ist gar nicht so unerklärlich. Laut Testbericht auf heise.de blockieren die Bremsen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 4