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Auto-Blog "Fahrtenbuch": Wer noch auf die Straße guckt, werfe das erste Handy
imago/Jochen Tack

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kartoffel911 03.12.2017, 09:18
20.

Totschlag. Zwei Freunde von mir sind auf dem Rennrad tot gefahren worden. Die Autofahrerin hat am Handy gedaddelt, auf freier, gerader Strecke. Zwei Jahre Gefängnis auf Bewährung. 19 Jahre alt und psychisch völlig zerstört.

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nimby 03.12.2017, 09:23
21. Es wird Zeit...

für das vollautonome Fahrzeug.Der Mensch muss leider vor sich selbst beschützt werden.Dann kann er endlich ohne Ablenkung Belanglosigkeiten posten.Ich habe genug von Schlangenlinien fahrenden Ampelschlafmützen.Egal ob tippende Muttis,LKW-Fahrer oder Riesenesjuvibesitzer, die einfach zu blöd für ihre Freisprecheinrichtung sind:Ich habe sie alle satt!

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jollidolli 03.12.2017, 09:29
22. Wer noch auf die Strasse guckt werde das erste Handy.

Genauso sehen meine täglichen Beobachtungen aus, die ich auf meinen Fahrten zu und von meiner Arbeitsstelle mache. Habe den Eindruck, dass heut zu Tage nicht der Führerschein Bedingung zum lenken eines Fahrzeugs ist, sondern die Benutzung des Handys.

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isi723 03.12.2017, 09:30
23.

"Es gibt wichtigeres im Leben als dessen Geschwindigkeit ständig zu erhöhen" (Gandhi) Das haben aber viele Zeitgenossen bisher nicht kapiert und meinen deswegen so wie im Artikel überspitzt beschrieben verfahren zu müssen und das sie ja so gute Autofahrer sind, ist das ja auch völlig o.k.. (das mein ich natürlich ironisch!) Unser Staat ruft das Ziel 0 Verkehrstote aus, beschließt viele (zweifelhafte) Maßnahmen um dahin zu kommen, sanktioniert aber nicht wirklich, dass mit einem Handy in der Hand nicht telefoniert werden darf und fördert die digitale Aufrüstung der Autos. Das ist völlig irrational.

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reflexxion 03.12.2017, 09:40
24.

Das ist doch alles krank! Nein ich habe mich nicht wiedererkannt, an keinem Punkt und das ist auch gut so. In meinem Auto gibt es zwar ein Mobiltelefon, aber das ist in einer Freisprechanlage integriert und es wird auch nicht ausgebaut. Das Auto ist alt (13 jahre) und das Modell des Telefons auch, wobei es einmal durch ein neueres baugleiches ersetzt worden ist. Nokia 6310i, der Klassiker der Nuller-Jahre heisst es. Damals hatte jeder so ein Teil als Firmenhandy - zwangsweise. Die Freisprecheinrichtung kostete mich pro Auto 500 Euro und dazu kam noch die sogenannte Ladeschale für ca. 130 Euro. Das war quasi ein Adapter um diverse ausgesuchte Modelle der Zeit in die Mercedes einbauen zu können. Tablets gab es noch nicht und auf die Idee das Notebook während der Fahrt zu nutzen kam damals wohl auch niemand. Als Navigationssystem taugte das Nokia auch nicht, weil es ja im Auto gar nicht zu sehen war. Die Bedienung ging über das radio und im Radio ist unabhängig vom Telefon auch das Navi integriert. Bei mir noch mit Pfeilen und ohne Landkarte, das war teuer genug.

Was ist denn so wichtig daran, ständig Belanglosigkeiten auf dämlichen sozialen Netzwerken mit Leuten die man nicht wirklich kennt zu teilen? OK; ich habe eine Facebookseite, ein Twitteraccount und auf meinem (Achtung Nostalgie) Motorola Smartphone gibt es Threema, das ist eine ähnliche App wie whatsapp nur sicher.
Ich habe einen Vertrag mit echter Flatrate in alle Netze und 3GB Daten - nur nutze ich den kaum. Mein Monatsverbrauch liegt zwischen 50 und 100 MB und zum telefonieren nehme ich lieber das Festnetz. Ich kann mit dem Telefon das Licht in der Wohnung anschalten (dank Philips Hue) aber das geht auch mit meinen Amazon Echos (wie TV-Werbung Alexa...). Ich bin also durchaus experimentierfreidig, aber eben nicht beim autofahren.

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wolle0601 03.12.2017, 09:41
25. Ich sehe auch oft,

daß Leute hinter dem Steuer durchaus höherpreisiger Autos dann offenbar doch nicht genug Geld für ein Headset übrig hatten. Die auto-eigenen Freisprecheinrichtungen taugen oft nichts. Aber für weniger als 100 Euro gibt es Bluetooth-Headsets mit gutem Klang und vor allem guten Mikrofonen. Aber okay, texten kann man dabei nicht. Wie dem auch sei: wie auch im Fall von Rotlichtradlern wäre ich für direkte physische Strafen. Beweisvideo und dann das Tatwerkzeug einziehen oder vielleicht gleich entsorgen.

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hadwerker 03.12.2017, 09:45
26. Abschaffen

Jeder kleinste Mist wird mittlerweile über irgendein Display gesteuert. Wo ist der Unterschied zwischen Handy und der Displaysteuering ohne haptische Knöpfe. Für mich gehören die Displays als auch die Gestensteuerung verboten. Damit wird am Autofahren absolut gefährlich gemacht, natürlich auch weil Smarthphones benutzt werden.

Autodisplay Bedinung sollte verboten werden!

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mwroer 03.12.2017, 09:45
27.

Ja dann werfe ich mal. Mein Mobiltelefon ist in meiner Jacke und wird während ich fahre nicht angeguckt. Schließe mich auch gerne einem meiner Vorposter an - Handy am Steuer == Fahrverbot. 1 Monat beim ersten Mal, 6 Monate beim zweiten Mal und danach ... hat man seine Chance gehabt und nicht genutzt.

Telefonieren mit Freisprecheinrichtung - und nur mit Freisprecheinrichtung - ist eine andere Sache. Man redet auch mit Mitfahrern, aber die Hände gehören an das Steuer und der Fokus auf die Straße.

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jujo 03.12.2017, 09:49
28.

Ich habe mir aus einem Fahrerlebnis heraus schon vor Jahrzehnten, da gab es noch kein mobiles telefonieren, abgewöhnt während des fahrens etwas anderes zu tun als eben zu fahren. mir ist bei etwa Tempo 130, die Tabakglut beim Zigarette anzünden vom Anzünder zwischen die die Beine auf den Sitz gefallen, es war Sommer und ich trug kurze shorts.Ich konnte mit Müh und Not einen Unfall vermeiden, die Lehre daraus wirkt bis heute nach.

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laufi007 03.12.2017, 09:49
29. Zugespitzt? Tägliche Erlebnisse!

An dem Artikel ist leider nicht wirklich viel „zugespitzt“. Das sind Dinge, die ich bei meinen täglichen Nahtoderfahrungen auf dem Fahrrad erleben kann, wenn abgelenkte Kraftfahrer ihre 2 Tonnen Zentimeter an meinem Lenker vorbeibugsieren oder mich beim Abbiegen fast umnieten.
In den Pressemitteilungen steht dann verniedlicht „hat übersehen „.

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