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Auto-Blog "Fahrtenbuch": Wer noch auf die Straße guckt, werfe das erste Handy
imago/Jochen Tack

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Blind Walker G 03.12.2017, 09:49
30.

Ich hoffe sehr, der Verfasser versteht den Text als provokante Diskussionsgrundlage und nicht als Selbstdarstellung. Ich fahre beruflich jährlich 30-40.000 km auf deutschen Autobahnen. Ich kann die Situationen nicht mehr zählen, in denen ich eine Verwicklung in Unfälle mit vollkommen verwirrten Smartphoneusern nur durch eine konzentrierte und vorausschauende Fahrweise vermieden habe. Gerade im immer dichter werdenden Verkehr ist Smartphonegebrauch am Steuer einfach nur fahrlässig. Ich halte zum telefonieren an einem Rastplatz, anonsten bleibt das Smartphone aus. Für Verkehr und Stauumfahrungen gibt es Navis, alles andere hat beim Fahrer nichts zu suchen. Leider ist es zur gesellschaftlichen Grundeinstelllung geworden, den puren Egoismus im Straßenverkehr auszuleben. Die drei Grundübel: Smartphoneuser, Nichtblinker und Gaffer.

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Athlonpower 03.12.2017, 10:01
31.

Wer mit diesem Unsinn einen Unfall verursacht und Menschen verletzt oder gar tötet, verliert auf lebenszeit seine Fahrerlaubnis, vielleicht hilft daß dann, dieses grob fahrlässige Verhalten im Straßenverkehr etwas einzudämmen.

Man sieht es tagtäglich massenhaft und die Polizei hat offensichtlich jegliche Gegenwehr inzwischen eingestellt, ansonsten wäre an jeder Ampel ein großer Stau, weil die ganzen Handynutzer am Steuer rausgewinkt würden, denn wenn die Polizei an der Ampel steht, brauchen die gar nicht zu suchen, die Autofahrer mit Handy kommen ganz von alleine.

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andrelei 03.12.2017, 10:02
32.

Mein Handy steckt während der Fahrt in meiner Hosentasche. Wenn ich weitere Strecken fahre, stelle ich es auf Flugmodus. Bei kurzen Strecken kann ich reagieren, wenn ich angekommen bin.
Auch sonst kann mich da eigentlich nicht viel ablenken. Meine Autos sind 27 und 18 Jahre alt, da kann man keine Videos drin gucken, keine E-Mails lesen, gar nix. Fahren und CD hören, das geht. Mehr geht nicht.
Mein Navi ist ein knapp zehn Jahre altes TomTom, das ich irgendwann mal abgegriffen habe, weil es bei uns in der Firma ausgemustert wurde. Die neuen Autos hatten schließlich eingebaute Navis mit Sprachbedienung und Google Maps Unterstützung.
Der Fuhrparkmanager war anders als ich. :-)

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prions.ku 03.12.2017, 10:03
33.

Ich merke, ich bin ein alter Mann. Das Handy oder Schmartpfohne vergesse ich zum Leidwesen meiner Kinder immer im Kofferraum oder Koffer. Jedoch Asche über mein Haupt, im Stau lese ich den Spiegel oder eine Tageszeitung, aber nur wenn der Motor aus ist und wirklich NIX MEEE GEHD!

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mimak 03.12.2017, 10:05
34.

2000 € Strafe, Fahrzeug einziehen, Fürherscheinentzug für 3 Monate und anschliessend Führerschein nochmal machen inkl. Fahrstunden, Unterricht und Prüfung. Das wäre die richtige Strafe für sowas.

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dike.thallo 03.12.2017, 10:07
35.

Machen wir es doch ganz einfach. Jedes Kraftfahrzeug wir mit einer Blackbox ausgestattet. Die Box zeichnet jede Fahrt in Bild und Ton auf. Nach jeder Fahrt wird der Inhalt sofort gelöscht. Kommt es zu einem Unfall, bleibt der Inhalt zur Beweissicherung bestehen. Nun kann jeder im Auto machen was er will. Jetzt zu den Strafen. Bei einem Unfall mit Toten muss die/der Verursacher/in 25 Jahre für die Angehörigen des/der getöteten Menschen aufkommen. Alternativ muss sie/er 25 Jahre in einem Hospiz unentgeltlich arbeiten (mindestens 6 Stunden am Tag). Sollten die Opfer nach dem Unfall behindert sein, muss der/die Verursacher/in lebenslänglich für das/die Opfer aufkommen und das nicht nur finanziell, denn Freikaufen gibt es nicht.

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Outdated 03.12.2017, 10:08
36.

"beim Autofahren gebe ich mir Mühe, der Versuchung nach sinnlosem Hantieren zu wiederstehen. Aber, ganz ehrlich: Leider gelingt das nicht immer."

Sie gefährden leichtsinnig ihre Mitmenschen und sind nicht besser als die Typen die die Autorennen in der Innenstadt fahren.
Geben sie bitte ihren Führerschein ab!
Ich meine das im ganzen Ernst!
Ich habe früher an einer viel befahrenen Straße gewohnt und dort so einiges erlebt..
99% der Menschen im Straßenverkehr sind grund solide, die Unfälle gehen alle nur auf Fahrer wie sie, die ihr Auto für ein Spielzeughalten.
Sie sind gemeingefährlich, Verantwortungslos und eine realere Bedrohung für die Menschen um sie als Kernreaktoren oder terroristen.

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alexdsmith 03.12.2017, 10:10
37. nicht lustig

Fand es null witzig. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit wundere ich mich über schlenkernde, schleichende Autos auf der Autobahn. Wie besoffen fahren die Leute teilweise. Überholt man diese dann, sieht man wie sie in den Fußraum starren, weil Blick aufs Handy und eben nicht Richtung Verkehr. Besonders schlimm wird es bei Stau. Der Wagen steht noch nicht ganz da zücken die ersten schon das Gerät. Um dann im Stop and Go Nachrichten schreiben zu können. Oft dauerte der Stau nur noch länger weil es zu weiteren kleinen Auffahrunfällen kam. Es ist eine Seuche und zeugt von der Rücksichtslosigkeit der Leute. Sie gefährden nicht nur sich sondern auch alle die ihr Handy konsequent in der Tasche lassen.

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peterpahn 03.12.2017, 10:13
38.

Eine solche Arbeitspraxis im Auto kennen wir heute E. fast nur noch aus der Werbung; oder aus Fernsehserien der sog. Skripted Reality, mit schrill überspitzt dargestellten Charakteren, um Erstaunen und Verblüffung herzustellen, damit die Zuschauer zu Hause vor den Bildschirmen den Mund nicht mehr zubekommen ob solcher Blödheit - zumal sich niemand vorstellen kann, dass unter solchen Arbeitsbedinungen im Auto auch nur ansatzweise akzeptable Leistungen herauskommen - welcher Arbeitgeber beschäftigt solche Leute? Freisprechanlagen sind auch - entgegen der landläufigen Einschätzung - nicht sicherer als das normale Telefonieren, weil es ist das konzentrierte Gespräch selbst ist, welches ablenkt, und nicht so sehr die Hand am Telefon AN SICH.

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alexdsmith 03.12.2017, 10:17
39. nicht lustig

Fand es null witzig. Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit wundere ich mich über schlenkernde, schleichende Autos auf der Autobahn. Wie besoffen fahren die Leute teilweise. Überholt man diese dann, sieht man wie sie in den Fußraum starren, weil Blick aufs Handy und eben nicht Richtung Verkehr. Besonders schlimm wird es bei Stau. Der Wagen steht noch nicht ganz da zücken die ersten schon das Gerät. Um dann im Stop and Go Nachrichten schreiben zu können. Oft dauerte der Stau nur noch länger weil es zu weiteren kleinen Auffahrunfällen kam. Es ist eine Seuche und zeugt von der Rücksichtslosigkeit der Leute. Sie gefährden nicht nur sich sondern auch alle die ihr Handy konsequent in der Tasche lassen.

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