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Auto-Blog "Fahrtenbuch": Wer noch auf die Straße guckt, werfe das erste Handy
imago/Jochen Tack

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Fuxx81 03.12.2017, 11:37
70.

Wer frei von Ablenkung ist, werfe das erste Handy? Mache ich gern. Es käme mir nie in den Sinn, während der Fahrt irgendwelche Anrufe anzunehmen oder gar Nachrichten zu tippen. Das wäre für mich genauso absurd, wie mir in der Badewanne die Haare zu föhnen. Da sträubt sich einfach mein Überlebensinstinkt.

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egonv 03.12.2017, 11:52
71. Man kanns auch übertreiben

Wenn ich die Kommentare so lese....da sind bestimnt auch Leute dabei, die die Todesstrafe einführen würden.
Ja, ich finde es problrmatisch mit Displays aller Art im Auto zu hantieren und es stört mich auch, wenn ich andere dabei sehe. Ich beherrsche mich weitestgehend, aber ja, es gelingt mir nicht immer. Ich denke das Problem ist doch, dass viele glauben, der Verkehr erfordert nicht die gesamte Aufmerksamkeit und sich überschätzen. Das bekämpft man mit Aufklärung, nicht mit höheren Strafen.
Zur Sache selbst: Ich denke das allerwichtigste ist der Blick, nicht das Gespräch am Telefon. Das Anschauen aller möglichen Sachen (auf einem Display, egal welcher) sollte verboten sein. Das Telefonieren an sich ist nichts anderes als mit dem Beifahrer zu sprechen...wäre da nicht das Annehmen des Anrufs.
Und an alle, die argumentieren, dass alles Zeit hat: Ja es gibt Leute, auch Berufsfahrer, die eben ihre Zeit effektiv nutzen müssen, das hängt nicht an den technischen Möglichkeiten, sonderen an gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen (die man durchaus kritisieren sollte).
Fazit: Mehr Aufklärung und Hinweise auf weniger ablenkende Alternativen (Freisprechanlage usw.), Strafen nicht erhöhen sondern besser kontrollieren, z.B. durch Videogestützte Verkehrbeobachtung und geringere Nachweishürden für die Polizei. Wer fast jeden Tag 50 Euro bezahlen muss, lässt es eher als jemand, der vielleicht mal in 10 Jahren den Führerschein abgeben muss...nur wenn er Pech hat natürlich.

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doppeldenk 03.12.2017, 11:52
72.

Hauptfehlerquelle Mensch.
Daher kann der Autopilot nicht früh genug kommen.

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ds10 03.12.2017, 12:01
73.

Zitat von unixv
Das Interessante daran ist, ich habe schon in den 90ern als auch im Feierabend und am WE das Ding nicht ruhig sein wollte gelernt, rechts, da an der Seite, da macht man das sch... Ding AUS! Scheint heute keiner mehr zu wissen, oder ist die Gefährdung gewollt? Dann sollte man " Gerichte" dazu übergehen, den Erwischten, so richtig lange eine Urlaub im Knast zu spendieren.
Warum nicht gleich die Todesstrafe? Strafen sollen verhältnismäßig sein und für Smartphonenutzung am Steuer ist Gefängnis doch ein bisschen viel. Das ist etwas anderes, wenn tatsächlich jemand zu Schaden gekommen ist.

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MatthiasPetersbach 03.12.2017, 12:12
74.

Zitat von ds10
Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nämlich niemals überraschend, überfallartig oder geheim.
...aber oft willkürlich. Und Schilder falsch. Aber das ist ne andere Diskussion.

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ds10 03.12.2017, 12:26
75.

Zitat von egonv
Zur Sache selbst: Ich denke das allerwichtigste ist der Blick, nicht das Gespräch am Telefon.
Neueren Studien belegen das Gegenteil. Das Gespräch ist das was ablenkt, natürlich lenkt ein Blick noch mehr ab, aber es macht keine Unterschied, ob man das Handy am Ohr hat oder per Freisprechen telefoniert.

Zitat von egonv
Das Telefonieren an sich ist nichts anderes als mit dem Beifahrer zu sprechen
Ich denke da gibt es einen großen Unterschied. Der Beifahrer ist in der Regel ja nicht blind und nimmt den Verkehr ebenso wahr, wie der Fahrer, wodurch der Beifahrer in kritischen Situationen dann eben nicht redet oder sogar warnt, der Gesprächspartner am Telefon bekommt vom Verkehrsgeschehen überhaupt nichts mit und reagiert daher auch nicht darauf und lenkt somit den Fahrer unter Umständen auch in kritischen Situationen ab.

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craylord86 03.12.2017, 12:28
76.

Nach dem Lesen dieses Textes, sehne ich die Flächendeckende Einführung des Autonomen Fahrzeugs und die Abschaffung der Fahrerlaubnis, geradezu herbei. *Handy werf*.

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Nania 03.12.2017, 12:38
77.

Bisher habe ich noch nicht einmal während der Fahrt etwas am Handy gemacht, wenn ich Fahrer war. Dank Bluetooth und Freisprecheinrichtung ist das auch gar nicht mehr nötig, wenn man nicht unbedingt eine Nachricht schreiben möchte. Aber selbst dann gilt halt die Devise: Rechts ran fahren, Motor ausschalten, Nachricht lesen/Nachricht schreiben, weiterfahren.
Normalerweise kann man die meisten Einstellungen in modernen Autos vor der Fahrt schon vornehmen. Bluetooth-Koppelung, Musikauswahl usw. Wenn man dann ein noch moderneres Auto hat, hat man vielleicht am Lenkrad sogar die passende Taste, wenn das Musikstück dann doch mal nicht passt.

Dazu übrigens noch eine Frage: Gab es eigentlich (ich erinnere mich da nicht mehr dran) auch eine ähnliche Diskussion in Bezug auf CD-/Kassetten-Wechsel? Es gibt nämlich neben dem Handy leider noch eine ganze Menge anderer Dinge, die Menschen während der Autofahrt machen. Rasieren, Schminken, Lesen (ohne Witz), Rauchen usw.

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careve 03.12.2017, 12:45
78.

Widerstehen schreibt man so. Und nein, ich habe mich nicht wiedererkannt.

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ds10 03.12.2017, 12:51
79.

Zitat von MatthiasPetersbach
...aber oft willkürlich. Und Schilder falsch. Aber das ist ne andere Diskussion.
Dass einige Geschwindigkeitsbegrenzungen willkürlich sind, ist sicher richtig, aber das Wort oft, ist schon eine Übertreibung. Mir fehlt im Übrigen auch die Vorstellungskraft zu begreifen, was ein falsches Schild sein soll?

Wenn eine Geschwindigkeitsbegrenzung angeordnet ist, hat man sich daran zu halten, egal wie sinnlos sie zu sein scheint und wenn man sich nicht daran hält, muss man bereit sein die Konsequenzen (und zwar nicht nur ein evtl. Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens) zu tragen.

Wenn die im Blitzer eingestellte Geschwindigkeit und die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht überein stimmen, hilft die Blitzer-App ja auch nicht, sondern der Widerspruch gegen den Bußgeldbescheid.

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