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Auto-Tuning ab Werk: Die Doping-Sünder
BMW

OPC, RS, AMG, M: Diese Buchstaben verheißen Kraft - und Autohersteller verdienen bestens an solchen potenten Sondermodellen. Trotzdem wirkt das Konzept wie aus der Zeit gefallen. Können die Rennsemmeln überleben?

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lurchianer 15.01.2019, 12:44
40.

Ich finds Schade, dass AMG den G63 6x6 nur kurz angeboten hatte. Denn in der heutigen, unsicheren Zeit sollte man, um Haus und Hof zu schützen, schon entsprechende Fahrzeuge haben. Primär natürlich um seinen Besitz gegen den Neidmob zu schützen. Ironie aus.
Die Hersteller verdienen mit diesen Autos Kohle ohne Ende und ziehen damit den vermögerendern Mitbürgern das Geld aus der Tasche, um die Elektrifizierung zu bezahlen. Mit einem Standard Golf oder einer Standard C-Klasse ist das nicht zu machen.
Die Deutsche Bank hatte den Anteil AMG an der Daimler Marktkapitalisierung mal auf über 30% geschätzt, obwohl nur 118.000 (gegenüber 2,4Mio) Fahrzeuge abgesetzt werden. Und auch irgendwann in der Zukunft wird es E-Autos geben von M, RS, AMG und Porsche, die zig mal so teuer sind und in den Augen unserer Neidhammelherde x mal so sinnbefreit sind. Und das ist auch gut so. Denn auch da braucht man ein entsprechendes Fahrzeug um seinen Besitz zu schützen .. Ironie aus.

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derleibhaftige 15.01.2019, 12:50
41. typisch deutsche neiddebatte

Wer ein Fahrzeug mit 500 oder 600 PS fährt, der regt sich eigentlich auch nicht über den Verbrauch auf.
Das macht dann eher jemand, der ein Auto mit 150 PS hat. Im Gegenteil, die meisten Besitzer von Sportwagen freuen sich immer über einen vergleichsweise geringen Verbrauch ihres Fahrzeugs. Die 150 PS Verbrauchen nämlich auch gut und gerne 7-8 Liter bei moderater Fahrweise und hier liegt man mit 600 PS eben nicht bei dem vierfachen (32 Liter) entsprechend der Leistung, sondern eher bei 15-18 Litern. Und darüber freut man sich dann sogar. Bei der Betrachtung der Gesamtkosten gehen Benzinkosten dann sowieso ganz unter und spielen kaum noch eine Rolle. Und richtig Kilometer schrubbt damit auch kaum jemand.

Freude am Sparen und Freude am Fahren waren aber schon immer zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe, die man auch niemals unter einen Hut bringen wird. Und 300 PS sind heute auch nicht mehr so aussergewöhnlich wie noch vor 10 Jahren und fast schon normal.

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neue_mitte 15.01.2019, 12:52
42.

Zitat von Marut
[...] Wenn dann #9 es auch noch toll findet, dass sein 240PS-Bolide auf dem Weg zur Arbeit nur 5,7l verbraucht, dann denkt er wahrscheinlich nicht so weit, um zu erkennen, dass er auf diesem Weg, wenn er nicht so ein übermotorisiertes und deshalb ungemein schweres Auto verwenden würde, weniger als die Hälfte verbrauchen würde. 5,7l ist heute kein Grund mehr sich ökologisch toll zu finden, das kann man nur, wenn das mit dem Nachdenken sehr oberflächlich geworden ist.
So funktioniert das nicht und Sie wissen das auch. Schauen Sie sich die Verbräuche von Polo, Clio, 500, Smart usw. doch einmal an. Da werkeln in der Basis 60 bis 75 PS Benziner Maschinchen mit 1,2l Hubraum, ab und an auch ein 1,0l Dreizylinder. Und kein einziger davon ist auch annähernd da, was Sie hier propagieren. Wenn der Verbrauch unter 5 Litern liegt, ist man schon sparsam unterwegs. Frau Nachbarin fährt einen i20 mit 1,25l und 86PS. Der Basisbenziner. Und sie fährt den mit 5,5 Litern. Und das ist kein "übermotorisiertes und deshalb ungemein schweres Auto". Auch der Golf GTI ist nicht ungemein schwer, das ist nur ein 2,0l Vierzylinder mit Turbo. Der wiegt knapp 1,4t. Selbst ein Basis Golf wiegt bereits 1,25t.

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kai_4711 15.01.2019, 13:02
43. Habe 370PS und fahre mit eigener Solarenegie für 1,20€ auf 100km

Für mich ist das eine tolle Alternative zu den lauten, kreischenden stinkenden Verbrennern, die keinen Solarstrom laden können. Um die Leistung abzurufen müssen die Verbrennermotoren hohe Drehzahlen erreichen, was einfach ätzend klingt und albern ist.

Außerdem schädige ich nicht die Lungen von anderen insbesondere Kindern, erzeuge auch keinen Lärm und kann erneuerbare Energien direkt laden. Perfekt!
Ich mag einfach alles nicht, was Erdölförderung mit Zerstörung der Meere, Vernichtung von Urwäldern (Palmölbeimischung, Venezuela, usw.), Fracking in USA und Europa, auslaufende Pipelines in Sibirien, Förderung in der Arktis, Tiefsee und durch verbrennung den Klimawandel unterstützt.

Fortbewegung nur mit erneuerbaren Energien, am besten ÖPNV.
Wenn schon "Sports and Leisure" dann elektrisch, alles andere ist verantwortungslos gegenüber den nächsten Generationen,
Gut das Porsche das auch so sieht und den Verbrenner in 2030 nur noch als Nischenprodukt wahrnimmt. Walter Röhrl ist einen Taycan gefahren und begeistert :)

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razer 15.01.2019, 13:23
44.

Nein das hat mit einer Neiddebatte gar nichts zu tun.
Es ist letztendlich eine Frage wie man automobilen Fortschritt definiert. Ohne ideologische Scheuklappen, ohne anderen die eigene Sicht um die Ohren zu hauen.
Warum scheint es quasi ein Naturgesetz zu sein, daß die Autos immer größer und schwerer werden und mit immer mehr, teils einfach sinnlosen, "Gimmicks" vollgestopft werden ?
Selbstverständlich ist das auch eine Folge der verbesserten passiven Fahrsicherheit, die aber natürlich auch ohne solch extreme Gewichts- u. Größensteigerung möglich wäre.
Protziges Auftreten scheint, heutzutage mehr denn je, schlicht ein "fettes" Verkaufsargument der Marketingabteilungen geworden zu sein.

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Marut 15.01.2019, 13:27
45. Falsch interpretiert

Zitat von Pickle__Rick
Genau das ist falsch. Halbe max. Leistung bedeutet nicht gleich halber Verbrauch. Das ist ein Märchen für Leute die sich über Ihren Verbrauch definieren.
Das ist leider viel zu kurz gedacht. Es ist ja nicht gemeint sinnlos übermotorisierten Fahrzeuge mit einem schwächeren Motor zu versehen. Was den Verbrauch auch in die Höhe treibt, ist ja auch das Übergewicht, das diese Boliden haben. Dieses Gewicht, das die ganze Zeit mitbewegt werden muß, treibt den Verbrauch drastisch in die Höhe. Auch ist nicht gemeint, einen solchen Motor einfach in der Leistung zu reduzieren - davon wird er nicht leichter.

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Marut 15.01.2019, 13:31
46. 15-18 Liter - Hallo

Zitat von derleibhaftige
Wer ein Fahrzeug mit 500 oder 600 PS fährt, der regt sich eigentlich auch nicht über den Verbrauch auf. Das macht dann eher jemand, der ein Auto mit 150 PS hat. Im Gegenteil, die meisten Besitzer von Sportwagen freuen sich immer über einen vergleichsweise geringen Verbrauch ihres Fahrzeugs. Die 150 PS Verbrauchen nämlich auch gut und gerne 7-8 Liter bei moderater Fahrweise und hier liegt man mit 600 PS eben nicht bei dem vierfachen (32 Liter) entsprechend der Leistung, sondern eher bei 15-18 Litern. Und darüber freut man sich dann sogar. Bei der Betrachtung der Gesamtkosten gehen Benzinkosten dann sowieso ganz unter und spielen kaum noch eine Rolle. Und richtig Kilometer schrubbt damit auch kaum jemand. Freude am Sparen und Freude am Fahren waren aber schon immer zwei ganz unterschiedliche paar Schuhe, die man auch niemals unter einen Hut bringen wird. Und 300 PS sind heute auch nicht mehr so aussergewöhnlich wie noch vor 10 Jahren und fast schon normal.
Wer sich über einen Verbrauch von 15-18l freuen kann, sollte......[Netiquette Selbstzensur]!

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razer 15.01.2019, 13:44
47.

Zitat von razer
Nein das hat mit einer Neiddebatte gar nichts zu tun. Es ist letztendlich eine Frage wie man automobilen Fortschritt definiert. Ohne ideologische Scheuklappen, ohne anderen die eigene Sicht um die Ohren zu hauen. Warum scheint es quasi ein Naturgesetz zu sein, daß die Autos immer größer und schwerer werden und mit immer mehr, teils einfach sinnlosen, "Gimmicks" vollgestopft werden ? Selbstverständlich ist das auch eine Folge der verbesserten passiven Fahrsicherheit, die aber natürlich auch ohne solch extreme Gewichts- u. Größensteigerung möglich wäre. Protziges Auftreten scheint, heutzutage mehr denn je, schlicht ein "fettes" Verkaufsargument der Marketingabteilungen geworden zu sein.
Zu Beitrag 41 !

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Spiegelleser2018 15.01.2019, 13:45
48.

Technische Kompetenz, Image und Ökologie müssen sich doch nicht ausschließen, im Gegenteil. Im Moment fahre ich einen Euro 4 Diesel und ich werde dann anfangen über einen Neuwagenkauf nachzudenken, wenn die Hersteller genau das bieten können : Ein alltagstaugliches, wirklich sparsames und sauberes Auto das sportlich und modern daherkommt. Im Moment gibts nur diese Protzkarren von vorvorgestern.

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sharkeys 15.01.2019, 13:46
49. Mehr PS, geringerer Verbrauch

Aktuell fahre ich den S1 mit 230 PS.
Davor den A1 mit 90 PS.
Bei gleicher Fahrweise verbrauche ich knapp 2 Liter weniger mit dem S1.
Insofern war es eine gute Kaufentscheidung.

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