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Auto-Zoff bei den Grünen: Kretschmanns Wutrede - hat er recht?
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Die Grünen fordern ab 2030 ein Verbot von Benzin- und Dieselautos. "Schwachsinn", findet Winfried Kretschmann in einem heimlich gefilmten Video. Hat er recht? Die Pöbelei im Faktencheck.

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peeka(neu) 23.06.2017, 16:59
10. Im Grunde genommen sind noch ein paar Punkte offen

Die wichtigste Frage wird lauten, welche Fahrzeuge als "Elektroautos" eigentlich zählen sollen:
Werden die Plug-In-Hybride hinzu gezählt wie aktuell ja schon, dann ist das Ziel nicht besonders ambitioniert, 2030 nur noch E-Autos zu verkaufen.
Die zweite Frage ist die, ob nur Neuzulassungen einen Eletromotor haben müssen:
Wenn man davon ausgeht, dass ein Auto locker eine Lebensdauer von 20-25 Jahren haben kann, wenn es durchschnittlich geschont wird, dann verschwinden die Fahrzeuge mit Brennstoffmotor ohnehin erst Mitte des Jahrhunderts. Es kann also auch nach 2030 sukzessive die Infrastruktur weiter ausgebaut werden.
Es braucht demnach niemand in Panik zu verfallen.

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steve_burnside 23.06.2017, 17:00
11. 12 Jahre ist wirklich nicht viel.

2030 hört sich für manche immer so wahnsinnig weit weg an. Aber wenn man 12-13 Jahre zurückdenkt, dann war das 2004-2005, gerade mal so lang wie Merkel Kanzlerin ist. Also nicht sehr lange her. 12 gehen schnell rum, ohne dass viel passiert.

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ericstrip 23.06.2017, 17:01
12. Jetzt mal ehrlich...

...DAS nennt SPON ernsthaft einen Faktencheck?! Wo kommen denn dann z.B. der Strom und vor allem die Batterien her? Es geht doch nicht nur um Ladesäulen! 33.000 für den Alltagsverkehr - weil dann gezwungenermaßen alle mit dem Rad oder ÖPNV fahren müssen, da Mobilität ohnehin unbezahlbar geworden ist? Als Experte wird ein planwirtschaftsaffiner Träumer zitiert, Gegenmeinungen einzuholen hielt man wohl für verzichtbar. Nein, das reicht MIR nicht - es bewegt sich auf dem Niveau der grünen Fundis. Die lassen die negativen Aspekte nämlich auch sehr gern unter den Tisch fallen und bekräftigen dann, daß irgendwer die "Herausforderungen" schon meistern wird - sie selbst natürlich nicht!

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Mondmusik 23.06.2017, 17:01
13. Schuss ins Knie

Die Grünen tun sich mit diesem Beschluss keinen Gefallen. Haben die denn nichts aus dem Veggieday gelernt? Das Elektroauto wird sich in vielen Bereichen durchsetzen, aber doch nicht, weil man irgendjemanden dazu zwingt. Der Beschluss fördert das Klischee der Verbotspartei und ist auch nicht sinnvoll. Bis 2030 gibt es dank der von der Groko an die Wand gefahrenen Energiewende noch nicht genügend regenerativen Strom. Und wenn es den dann mal gibt, werden wir relativ viel P2G-Methan oder Wasserstoff haben. Dieses Gas wird sinnvoller in Autos verbrannt als in Heizungen oder in der Rückverstromung. Es tut echt weh zu sehen, wie die wichtigste Zukunftspartei sich selbst so schadet!

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zudummzumzum 23.06.2017, 17:01
14. Was spricht gegen das Erdgasauto?

Das E-Auto ist und bleibt ein schweineteurer Irrweg. Ich frage mich, wie weit wir schon in 5 Jahren sein könnten, wenn wir auf Erdgas (CNG) setzen und dieses, mit Hilfe der Power-to-Gas-Technologie nach und nach durch "Windgas"-Methan ersetzen. Wenn es gelingt, das CO² "an der Quelle" abzuzapfen oder - in einer fernen Zukunft - vielleicht sogar aus der Luft zu filtern, wäre das genauso klimaneutral wie das E-Auto, nur ohne Systembrüche. Dabei spielen die Kosten nur eine untergeordnete Rolle: es ist ja erprobt: bis zu einem Spritpreis von 1,60 € / liter spielen die Leute sowieso mit und auch bei 1,80 gäbe es noch keine Hungeraufstände. Aber man könnte sich viele Fehlinvestitionen sparen ...

Man sollte also die Frage anders stellen? Ist vielleicht Kretzschmann der einzige grüne Pragmatiker in einem Heer von Fanatikern?

Wer sich Gedanken über fake-news macht, darf die positiven Berichte über E-Autos gar nicht erst zur Kenntnis nehmen.

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fredolix 23.06.2017, 17:02
15. Kretschmann ist unwichtig

Ich denke, dass es unwichtig ist, was Kretschmann will, die Chinesen werden den Takt vorgeben. In Interviews haben die Chinesen schon gesagt, dass sie bei Verbrennungsmotoren keine Chance haben, aber bei Elektroautos gehen sie auf die Überholspur.

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ryde_chris 23.06.2017, 17:02
16. Rceht hat er

Das größte Problem der Energiewende ist bisher, dass überschüssiger Strom nicht gespeichert werden kann. Es gibt durchaus Ansätze, aus dem überschüssigen Strom z.b. Wasserstoff herzustellen. Dann könnte man aus dem Wasserstoff Gas herstellen, das in die bestehende Infrastruktur geleitet wird. Und man könnte gasbetriebene Autos damit betreiben, also Verbrennungsmotoren. Das hätte den Vorteil, dass diese ganze Batterie- Problematik nicht vorhanden wäre, die Reichweiten-Problematik auch nicht und dass existierende Verbrennungsmotoren benutzt werden können. Warum will man so eine Entwicklung von vornherein abwürgen?

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querdenker1964 23.06.2017, 17:02
17. Kretschmann und Palmer sind die

einzig noch klar denkenden in dieser Chaos Partei im Allgemeinen - im besonderen möchte ich den "Faktencheck" der Autoren anzweifeln. Wer nach der vermerkelten "Energiewende" noch eins draufsetzten möchte - die Infrastruktur für die beasagte Wende steht ja noch nicht einmal in den Anfängen, der findet in der kurzfristigen "Umrüstung" auf elektrisch betriebene Kfz bis 2030 wohl auch noch einen Reiz, wohl um die private Mobilität in Deutschland zum Erliegen zu bringen. Die Grünen werden dafür im Herbst ihre Quittung bekommen - nach 5 DM für den Liter Benzin - über Sex mit Minderjährigen und den Veggie Day haben sie sich selbst zur Lachnummer degradiert..... ich empfehle ihnen Alufolie in der Kopfbedeckung zu tragen, das soll vor Erdstrahlen schützen ;)

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kaiser-k 23.06.2017, 17:02
18. Akkutausch

Das Tankstellenargument ist Blödsinn: anstatt 20 Minuten aufladen wird man mit zukünftiger Batterietechnologie die Akkus tauschen. Das geht sogar schneller als die gute alte Zapfsäule.
Aber die Lobby der Autoindustrie ist keine kleine - da fällt selbst ein Grüner um.

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felertoifel 23.06.2017, 17:02
19. Recht hat er

K. pöbelt nicht, sondern er redet Klartext. Der E-Hype ist irrational. Das geht nur, wenn man den Individualverkehr weitgehend abschafft, denn sonst reichen weder Stromproduktion noch Lade-Möglichkeiten auch nur annähernd aus. Man möge das Gegenteil vorrechnen. Wir leben aber in einem Land, in dem es nicht nur Großstadt-Singles zwischen 25 und 45 Jahren gibt, die mit dem Fahrrad zum Italiener fahren und im Home-Office arbeiten.
Es gibt hier auch Senioren, Familien mit Kindern, Handwerker, Individualurlauber mit Hängern, Pendler, Menschen in dünnbesiegelten Gebieten, die Einkaufen wollen, Versorger usw. usw. Die kommen mit E-Karren nicht sehr weit.

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