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Auto-Zoff bei den Grünen: Kretschmanns Wutrede - hat er recht?
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Die Grünen fordern ab 2030 ein Verbot von Benzin- und Dieselautos. "Schwachsinn", findet Winfried Kretschmann in einem heimlich gefilmten Video. Hat er recht? Die Pöbelei im Faktencheck.

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lazarus.beutelmoser 23.06.2017, 19:33
300. Die Chinesen

habe ihre Liebe zum E-Auto nicht entdeckt, weil sie plötzlich so umweltbewußt sind! Die wissen genau, daß sie auf dem "klassischen" Automobilmarkt nicht weiterkommen. Deshalb werden sie jeden unterstützen, der genau diesen Markt kaputtmachen will. Dafür subventionieren sie die dazugehörigen Unternehmen auch kräftigst. Auch eine Art von Wettbewerbsverzerrung.
Der ökologische Vorsprung des E-Autos gegenüber sparsamen Verbrennern ist mittlerweile auch nicht mehr so toll, weil selbst unsere grünen Träumer mittlerweile kapiert haben, dass wir gar nicht so viel Fläche haben, um hinreichend Windräder und Solarpanele unterzubringen. Also doch wieder klassische Kraftwerke bauen.
Blöd nur, dass ausgerechnet die sparsamen Verbrenner auch keiner haben will. Hier müßte die Förderschraube ansetzen (und auch die Industrie müßte es eigentlich schaffen können, diese Autos attraktiver zu machen).

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rudig 23.06.2017, 19:33
301. nein,

Zitat von spon-facebook-10000523851
fuer etwas Daten zu fordern was noch in der Entwicklungsphase steckt und in 5 Jahren bereits ueberholt sein koennte. Wenn da jemand ernsthaft glaubt das waere durchzuziehen, dann befindet er sich auf der Seite der unverbesserlichen Traeumer.
keine Träumer sondern Realisten.
Träumer sind Leute, die immer noch auf Benzin und Diesel setzen.
Länder wie USA und China werden es uns zeigen was möglich ist.

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W/Mutbürger 23.06.2017, 19:33
302. Die Chinesen

Zitat von fredolix
Ich denke, dass es unwichtig ist, was Kretschmann will, die Chinesen werden den Takt vorgeben. In Interviews haben die Chinesen schon gesagt, dass sie bei Verbrennungsmotoren keine Chance haben, aber bei Elektroautos gehen sie auf die Überholspur.
sind ein schlechtes Beispiel. Bekommen die E- Autos doch dort den Strom aus Kohlekraftwerken, meist noch ohne Filter. Wie machen wir das dann hier in Deutschland? Ich wette, wir kaufen dann Atomstrom in Frankreich.

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Kernseife 23.06.2017, 19:35
303. Kretschmann hat keinenfalls recht

als Politiker müsste er sich für das Wohl der Bevölkerung kümmern und sich einsetzen. Er hat dies weder bei Stuttgart 21 getan, als die Bäume des Parks die Lunge Stuttgarts bei Nacht und Nebel abgesägt wurde und er besonders auf die demokratische Abstimmung hin wies dass Stuttgart21 vom Bürger abgestimmt wurde, aber leider dabei verschweigt, dass Grube mit dem Geldkoffer unterwegs war, um Stimmen zu sammeln. Jetzt verteufelt er die E-Mobilität weil es keine Tankstellen gibt, die seine Sache wäre sie aufstellen zu lassen, die Aufgabe seiner Politik.

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mr-mucki 23.06.2017, 19:37
304. Zwei Lösungen, damit 2030 möglich wird

1. Die Infrastruktur zu den Wohnhäuser, wo die Autos parken muss ausgebaut werden. Dabei kann dann auch gleich das Glasfaserkabel verlegt werden. Oder, noch besser, Wohnsiedlungen bekommen endlich eigene BHKWs, damit Wärme und Strom effizent erzeugt und dezentral aufgebaut werden.
2. Die Automobilindustrie Standartesiert die Batterien, damit diese wechselbar sind und an Tankstellen gewechselt werden können in 10 Min. Dann muss auch keiner viel länger warten als beim Tanken. Die Batterien werden durch einen Pool bezahlt, der sich aus Steuergeldern speist (Batteriesteuer). Das würde auch die Autos mit einem Schlag sehr guenstig machen und man hätte eine sehr gute Wartungskontrolle der Batterien.

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TheBear 23.06.2017, 19:37
305. Immer wieder der gleiche Schw...

Immer wieder der gleiche Schwachsinn: Verbote.

Erst einmal machen Verbote rebellisch (nicht nur Jugendliche), zweitens gibt man mit dem Ruf nach Verboten zu, dass man seine Mitmenschen für Deppen hält, die nichts begreifen.

Wie wäre es denn mal anderes rum: E-Autos so attraktiv machen, dass sich die Leute von selber drauf stürzen.

Der Staat sollte dafür sorgen (fördern und fordern), dass
- es bald vernünftige Batterien gibt,
- E-Autos billiger als vergleichbare Benziner/Diesel sind
- Schon mal alle Firmenparkplätze und Parkplätze zuhause Steckdosen haben

dann wird die Zahl der E-Auto-Fans ganz von selbst ansteigen, und Benzin/Dieselfahrer ganz von selbst mehr Geld für's Auto ausgeben *und* als Loser gelten, und verkaufen können sie ihren "Liebling" auch nicht mehr.

Da braucht es keine Verbote, aber ein paar intelligente Ideen (die noch nicht einmal von den Politikern kommen müssen).

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reflektiert_ist_besser 23.06.2017, 19:38
306. manche ...

Zitat von irgendwieanders
Keiner weiß das, aber es wäre doch vernünftig, zuerst auf die Serienreife der neuen Wundertechnologie zu warten, und dann die alte Technologie in die Tonne zu treten.
sie wollen warten? Auf was eigentlich? Ich bleibe bei meinem Beispiel: ab September 2017 wird von Tesla das Model 3 verkauft. Da muss man nix mehr warten ... bis irgendwann ... das ist heute. War das verständlich genug?

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helro56 23.06.2017, 19:39
307. es scheint, dass Kretschmann als einziger noch den Verstand besiitzt.....

der in dieser sogenannten '' Grünen Partei '' noch übrig geblieben ist , um die realen Gegebenheiten und vor
allem das ''Machbare'' zu unterscheiden! die übrig gebliebenen Grünen, vor allem in der Bundespolitik haben
scheinbar jeden Realitätsinn verloren, der die Partei einfach NICHT mehr wählbar macht !

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varesino 23.06.2017, 19:39
308. A Better Place?

Zitat von kaiser-k
Das Tankstellenargument ist Blödsinn: anstatt 20 Minuten aufladen wird man mit zukünftiger Batterietechnologie die Akkus tauschen. Das geht sogar schneller als die gute alte Zapfsäule. Aber die Lobby der Autoindustrie ist keine kleine - da fällt selbst ein Grüner um.
Schon mal gehört? Da war doch was? Was ist aus denen geworden?

https://www.fastcompany.com/3028159/a-broken-place-better-place

Dann gab es auch in den Nachwehen der Energie-Krise in vielen Großstädten Elektrobuse.
http://www.rheinbahn.de/unternehmen/fuhrpark/historische_busse/Seiten/9063.aspx

Das war clever.
Zurück in die Zukunft.

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schwaebischehausfrau 23.06.2017, 19:39
309. @HMueller0: Nachhaltigkeits-Illusion..

Gerade erst wurde eine Studie aus Schweden (eigentlich große E-Auto Fans) publiziert, die belegt, dass ein E-Auto wie Tesla's Model S schon alleine durch den gigantischen CO2-Ausstoß bei der Produktion des Lithium-Ionen Akkus erst nach 8 Jahren (bzw. 160.000 KM Fahrleistung) besser abschneidet als ein Verbrenner. Und da wurde sogar unterstellt, dass der Strom 8 Jahre lang ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Erst nach 8 Jahren würde der Tesla ökologisch besser abschneiden als ein Verbrenner. Und wenn jeweils nach 10 Jahren eine neue Batterie fällig wird (wg. Ladeverlusten) , dann wird das E-Auto auch bei 100 Jahren Nutzung ökologisch gesehen schlechter abschneiden. Und in dieser Berechnung sind bei E-Autos noch nicht mal der CO2-Ausstoß durch den getankten Strom enthalten. Da heute und auf absehbare Zeit ein Großteil des E-Auto-Stroms auch aus Kohlekraftwerken kommen wird in Deutschland (und Atomstrom wie in Frankreich wäre jetzt auch nicht so ökologisch nachhaltig) , wird die Öko-Bilanz noch katastrophaler. Immerhin: Ein kleines E-Auto wie der Nissan Leaf würde schon nach etwa 3 Jahren den Öko-Breakeven schaffen, aber auch nur dann, wenn es nur zu 100% mit Ökostrom betankt wird.
P.S.: Natürlich bekommen Sie nirgendwo "Strom geschenkt". Bei diesem Hersteller können Sie zwar durch Aufpreis ein Anrecht erwerben auf "lebenslanges Laden umsonst", aber das kostet natürlich. Und da Tesla diese Garantie mittlerweile über den Kopf wächst, wurde dieses Gratis-Laden auch schon massiv eingeschränkt. Erst hiess es "Umsonst laden" ohne Einschränkung. Aber vor 1-2 Jahren wurde den Besitzern plötzlich mitgeteilt , man dürfe nur noch für "Long Distance Travel" die Ladesäulen umsonst benutzen. Derjenige also, der mit einem Tesla jeden Tag ins Büro fährt, muss genauso für seinen Strom zahlen - trotz der üppigen Einmalzahlung , die er bei Kauf für "lebenslanges freies Laden" gemacht hat.

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