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Auto-Zoff bei den Grünen: Kretschmanns Wutrede - hat er recht?
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Die Grünen fordern ab 2030 ein Verbot von Benzin- und Dieselautos. "Schwachsinn", findet Winfried Kretschmann in einem heimlich gefilmten Video. Hat er recht? Die Pöbelei im Faktencheck.

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robert_et_lee 23.06.2017, 20:04
330. Leider eine Ausnahme bei den Grünen.

Vernunftbegabter Mann in der falschen Partei, ähnliches gilt für den OB von Freiburg.

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ulfilas72 23.06.2017, 20:05
331. geht es hier ums recht haben?

Oder geht es darum, dass die Industrie in vielen Dingen einfach keine Visions- und Innovationskraft hat und "Innovationen" unters Volk bringt, die keine sind. Der SUV Hype ist bar jeder Vernunft und wurde künstlich erzeugt. Nun ist es wie bei einer Schafherde, alle Blöken mit diesen Karren einem Trend hinterher, der vermeidbar gewesen wäre. Herr Kretschmann hat völlig recht, wenn er sagt, dass die fehlende Infrarstruktur das Kreuz einer Mobilitätswende ist, allerdings darf es nicht darin enden ein "weiter so" zu fordern bzw. die Schäden durch die Verbrennungsmotoren kleinzureden. Gerade in Stuttgart sollte man doppelt darüber nachdenken.
Freiwillige Verpflichtungen wurden seitens der Industrie regelmässig gerissen. Da braucht es dann einen Termin an dem man eine Monaterisierung von Schäden festmachen kann. Nichts anderes ist ein Datum wie 2030.

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manicmecanic 23.06.2017, 20:06
332. Luftschloß

Wenn ich lese was der kluge Forscher für möglich hält in dieser Republik,die nichtmal einen Flughafen zu Ende bauen kann.Aber in nichtmal 15 Jahren erachtet er es als möglich in derselben Republik eine riesige Umbauaktion in Sachen Elektronetz zu stemmen.Selbst wenn das möglich wäre geht er voll über die anderen Tatsachen hinweg wie nichtmal ansatzweise vorhandener Etechnik um alle bisher nötigen Nutzfahrzeuge dadurch zu ersetzen.Willkommen im Luftschloß Takatukaland.

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micca221 23.06.2017, 20:08
333. Grüne Realitätsverweigerung

"Nun wird aber natürlich nicht jeder Besitzer eines E-Mobils eine Lademöglichkeit im Eigenheim oder vor dem Büro haben"
Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland lebt zur MIete. Viele der Städter (ob Mieter oder Eigentümer) haben keinen Tiefgaragenparkplatz, sondern einen Anwohnerparkausweis und parken ihre Autos auf der Strasse. Für diese Menschen is nix mit "Lademöglichkeiten im Eigenheim". Wie sollen diese Menschen in Zukunft ihre E-Mobile laden? Aber was reg ich mich auch: Die politischer Verortung des Spiegels liegt nun mal offensichtlich ganz weit im "Fundi" Grünenlager. Da kommt man mit logischen Argumenten a la Kretschman nicht weit.

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W/Mutbürger 23.06.2017, 20:10
334. Haben Sie

Zitat von schwaebischehausfrau
Gerade erst wurde eine Studie aus Schweden (eigentlich große E-Auto Fans) publiziert, die belegt, dass ein E-Auto wie Tesla's Model S schon alleine durch den gigantischen CO2-Ausstoß bei der Produktion des Lithium-Ionen Akkus erst nach 8 Jahren (bzw. 160.000 KM Fahrleistung) besser abschneidet als ein Verbrenner. Und da wurde sogar unterstellt, dass der Strom 8 Jahre lang ausschließlich aus regenerativen Quellen stammt. Erst nach 8 Jahren würde der Tesla ökologisch besser abschneiden als ein Verbrenner. Und wenn jeweils nach 10 Jahren eine neue Batterie fällig wird (wg. Ladeverlusten) , dann wird das E-Auto auch bei 100 Jahren Nutzung ökologisch gesehen schlechter abschneiden. Und in dieser Berechnung sind bei E-Autos noch nicht mal der CO2-Ausstoß durch den getankten Strom enthalten.
den Link zu dieser Studie gerade parat?
Es ist aber typisch für grüne Ideologen das Pferd von hinten aufzuzäumen.
"Elektrische Autos sind Alternativlos111!!"
"Wo kommt der Strom dafür her?"
"Blöde Frage du Diesel-Lobbyist. Aus der Steckdose!!!11"

Zum Glück sind die Grünen ab September Geschichte.

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colasalz 23.06.2017, 20:11
335. Pöbelei?

Naja, das ganze von Seiten des BW Ministerpräsidenten "Pöbelei" zu nennen, ist schon hart.

Ein Vorschlag der Grünen, die nur ein Fixum kennt, nämlich auf einmal ein Verbot von "normalen Autos", ist keine Leitplankenpolitik, sondern im ersten Moment einfach mal ein cooler Spruch auf dem Bundesparteitag. Unausgereift, kein Konzept und geht weit über eine "Förderung von E-mobilität" hinaus, die der Schreiber des Artikels jetzt ja in China oder anderen Ländern lobt.

Dass Kretschmann jetzt einen Bärendienst geleistet hat, finde ich überhaupt nicht. Es ist die verdammte Aufgabe eines jeden Politikers, Regelungen zu treffen, und wenn ein Vorschlag nicht ausgereift ist, dass auch so zu sagen.

Jeder Wähler und jeder Bürger hat ein Bedürfnis nach Mobilität. Die Politik ist dafür da, hier die richtigen Rahmenbedingungen zu erschaffen. Was den einzelnen Bürger aber besonders interessiert: wie ist es möglich, möglichst einfach, schnell, kostengünstig von A nach B zu kommen?

In Neubaugebieten mit Tiefgarage gibt es häufig keine Möglichkeit, ein E-Auto in der Tiefgarage zu laden, Nachrüsten ist hier auch nicht immer möglich. Die Frage nach der Infrastruktur ist nur natürlich.

Und anders als der Artikel darstellen will, hat Kretschmann überhaupt nichts gegen E- Mobilität oder ein sinnvolles Konzept dahin, er hat nur was gegen "Grüne Tisch" Entscheidungen, die fernab der Realität beschlossen werden. https://www.rnz.de/politik/suedwest_artikel,-Suedwest-2000-Stromtankstellen-fuer-Baden-Wuerttemberg-Land-will-massiv-in-klimafreundliche-Mobilitaet-i-_arid,281181.html

Und am Ende sagen Sie es ja selber im den Artikel: " es müssen Regulatiorische Zwischenschritte erfolgen"...und wie die aussehen, danach fragt Kretschmann. Also kein Pöbeln, sondern ein Nachfragen, wie sich ein Antragsteller das ganze vorstellt.

Bytheway: sie schreiben "Faktencheck" drüber, der größte Teil des Artikels bildet aber die Meinung eines einzelnen Professors und die Bewertung der Politik von Kretschmann ab.

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acitapple 23.06.2017, 20:13
336.

Zitat von wellenflug
wer hier von den lauthals Elektromobilität Fordernden nun wirklich als einziges! Auto ein batterieelektrisches Automobil fährt und welchen Mobilitätsbedarf er hat und damit realisiert. PS wenn SPON meint von "Pöbelei" sprechen zu müssen, fällt es der Redaktion selbst auf die Füße
Also ich hab ein Haus mit zwei Stellplätzen, fahre 7km zum Bahnhof und ein wenig einkaufen. So ein Elektroauto käme für mich durchaus in Frage. Dazu müsste ich natürlich eine Solaranlage aufs Dach montieren und ein E-Auto kaufen. Leider reden wir hier von Investitionen im mittleren fünfstelligen Bereich, daher bleibe ich bei meinem alten Benziner-Golf.

Wenn man wollte, wäre die Elektromobilität durchaus machbar. Solange jedoch Leute wie Sie vehement dagegen sind und erst gar nicht diskutieren wollen, können wir lange drauf warten. Ich befürchte nur, dass es dann zu spät sein wird und der Rest der Welt uns überholt hat.

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ardbeg17 23.06.2017, 20:16
337. mal eine ernste Frage:

Ist das überhaupt mit EU-Recht vereinbar? Denn die dt. Konzerne werden damit wohl besser klarkommen als fast alle anderen. Fragt sich nur, was der Bürger dazu sagt. Ach ja, wären Hybride oder E-Autos mit Range-Extender auch verboten? Müsste dann Toyota Geld von Herrn Resch zurückbekommrn?

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colasalz 23.06.2017, 20:16
338.

Zitat von spon-1177923516351
Kretschmann versteht offenbar nicht, dass Elektromobilität nicht einfach heißt, dass man den Verbrennungsmotor durch einen Elektromotor austauscht und ansonsten alles bleibt wie bisher.
doch, er versteht das sehr wohl, deswegen fragt er ja auch, wie der U mbau der INfrastruktur erfolgen soll. Vielmehr versteht der Antragsteller in der Partei offenbar nicht, dass ein Verbot von "normalen Autos" mit einer " schicken Jahreszahl" kombiniert keine Politik ist, sonder nur ein Marketinggag kurz vor der Bundestagswahl.

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7eggert 23.06.2017, 20:16
339.

2030 geht vielleicht nicht, aber das Ergebnis aus den Koalitionsverhandlungen wird eh mit 204... anfangen.

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